Hallo zusammen,
hier einen Betrag, den ich schon lange schreiben wollte, mit dem Hinweis, dass ich weder verschwiegert noch verwandt bin mit dem Hersteller, sondern seinen Namen nur zu Informationszwecken nennen.
Viele von uns beschäftigen sich mit dem Thema GDA Selbstbau, leider habe ich selten den Aspekt der Reinigung gefunden.
Ich habe vor einer Weile eine selbstgebauten GDA auf Basis von 4 Elementen von FSM gekauft. Nachdem ich alles zerlegt und gereinigt habe,
fiel mir auf, dass wenn man die Füllköpfe mit dem 5/8" Anschluss entfernt, kann man auf das Füllrohr einen Kellerverbinder setzen
und ein 10 mm Bierschlauch anschließen. Das war dann eine Steilvorlage für eine CIP Reinigung.
Ich habe dann eine Membranpumpe genommen und führe so die Lauge durch den Biereingang in den Füller und über das Steigrohr
zurück in den Behälter. Wenn man das Entlüftungsventil öffnet und den Schlauch am Füllrohr schließt (durch Knicken), bläst die Lauge über
den Entlüftungsschlauch raus. Ich möchtet nicht wissen was da raus kam.
Vielleicht kann diese Idee Anregung für andere findige Schrauber sein.
Gut Sud, der Klaus
CIP my GDA
- heinrich2012
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Ökonomierat
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Re: CIP my GDA
Hallo zusammen,
Es dürfte sich nach und nach zu einem Riesenproblem entwickeln, was sich so Alles in den Ecken mancher Geräte und Utensilien tummelt. (Die Mikrofauna eines gelöteten Plattenkühlers reicht für eine Doktorarbeit.)
Ich bin selbst GDAler und mittlerweile beim Eigenbau-Halbautomat angekommen. Los ging es mit einem gekauften GDA mit Kugelventilen und "Flasche von Hand aufdrücken ".
Vor und nach dem Füllen wird das Gerät gründlich mit Wasser gespült. Die Kugelventile stehen auf halben Durchgang um auch die " Toträume " zu erreichen. Gerät steht vor Gebrauch über Nacht in Desinfektionsmittel (Peressigsäure 0,01%) und wird nach Gebrauch mit CO2 ausgeblasen.
Ich bin auch beim Halbautomat bei zerlegbaren 3/8 Kugelventilen (pneumatischer Antrieb) geblieben.
Magnetventile bilden durch ihre Bohrung in der Membran (unterstützt Öffnen und Schließen) ein wunderbares Biotop, das praktisch unerreichbar ist und bei jeder Bewegung die Mikrofauna zudosiert.
Die Kugelventile waren damals erste Wahl, da Scheibenventile erst ab einem Zoll (NW 25) gebaut werden. Motorventile sind zu langsam und Quetschventile hatte ich nicht "aufm Schirm ".
Ein CIP beim Füller ist ergo kein Fehler. Man beachte die Materialverträglichkeit und das Erreichen aller Stellen. Wenn man das Ganze noch kontrollieren kann (siehe Negativbeispiel gelöteter PWT), ist das beinahe Perfekt.
GaA
Dieter
Es dürfte sich nach und nach zu einem Riesenproblem entwickeln, was sich so Alles in den Ecken mancher Geräte und Utensilien tummelt. (Die Mikrofauna eines gelöteten Plattenkühlers reicht für eine Doktorarbeit.)
Ich bin selbst GDAler und mittlerweile beim Eigenbau-Halbautomat angekommen. Los ging es mit einem gekauften GDA mit Kugelventilen und "Flasche von Hand aufdrücken ".
Vor und nach dem Füllen wird das Gerät gründlich mit Wasser gespült. Die Kugelventile stehen auf halben Durchgang um auch die " Toträume " zu erreichen. Gerät steht vor Gebrauch über Nacht in Desinfektionsmittel (Peressigsäure 0,01%) und wird nach Gebrauch mit CO2 ausgeblasen.
Ich bin auch beim Halbautomat bei zerlegbaren 3/8 Kugelventilen (pneumatischer Antrieb) geblieben.
Magnetventile bilden durch ihre Bohrung in der Membran (unterstützt Öffnen und Schließen) ein wunderbares Biotop, das praktisch unerreichbar ist und bei jeder Bewegung die Mikrofauna zudosiert.
Die Kugelventile waren damals erste Wahl, da Scheibenventile erst ab einem Zoll (NW 25) gebaut werden. Motorventile sind zu langsam und Quetschventile hatte ich nicht "aufm Schirm ".
Ein CIP beim Füller ist ergo kein Fehler. Man beachte die Materialverträglichkeit und das Erreichen aller Stellen. Wenn man das Ganze noch kontrollieren kann (siehe Negativbeispiel gelöteter PWT), ist das beinahe Perfekt.
GaA
Dieter
Anglizismen sind für mich ein absolutes no-go. 