Gozdawa Hefe Thread

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GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#1

Beitrag von KTF » Mittwoch 12. November 2014, 11:43

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und da ich per Suchfunktion weder hier noch im Netz wirklich aussagekräftiges bzgl. oben angeführter Hefe gefunden habe, wollte ich fragen ob irgendjemand die Hefe schon mal probiert hat oder sonst irgendwie Erfahrungen damit gesammelt hat.

Zur Erklärung, ich wollte das Brombeerbier-Rezept von der Speidel Homepage mal nachbrauen.

Siehe hier:

Zutaten
23 l Brauwasser zu Beginn zzgl. Nachgüsse
4,2 kg Pilsner Malz
0,3 kg Weizenmalz
1,1 kg Brombeeren frisch
38 g Hopfen Hallertauer (8 % Alpha)
1 Pack Hefe WB 06

Zubereitung
Maischeschema
60 °C › Einmaischen
63 °C › 10 min
72 °C › 40 min
78 °C › 10 min
Kochen › 80 min
Hopfengabe
15 g Hallertauer › 70 min vor Ende
23 g Hallertauer › 10 min vor Ende
400 g Brombeeren › 5 min vor Ende

Stammwürze
12 °P bei 21 Liter

Gärung
Gärtemperatur bei ca. 22 °C
700 g Brombeeren bei Gärbeginn

Reifung
2–3 Tage bei Raumtemperatur, danach 3–4 Wochen im Kühlschrank bei 5 °C


Nur anstatt der WB06 ist mir aufgrund des Namens die besagte Gozdawa aufgefallen und ich dachte mir, das könnte passen...

Vielen Dank für eure Hilfe,

:Drink Flo
Zuletzt geändert von KTF am Mittwoch 12. November 2014, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#2

Beitrag von Seed7 » Mittwoch 12. November 2014, 11:54

Willkommen Flo,

koenntest du bitte das Grün Schwarz machen, auf den blauen Hintergrund ist es leider nicht zu lesen,

Danke,

Ingo
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.

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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#3

Beitrag von KTF » Mittwoch 12. November 2014, 11:57

Schon geschehen, wundert mich aber, weile bei mir perfekt sichtbar war.
Aber egal...

Grüsse

OFWildgruber
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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#4

Beitrag von OFWildgruber » Freitag 14. November 2014, 14:32

Ich habe die Hefe kürzlich in einem Maple Dubbel mit Ahornsirup eingesetzt und fand sie für eine belgische Trockenhefe ziemlich gut. Sie produziert estrige Aromen, die an dunkle Früchte erinnern, und kommt insgesamt recht ausgewogen daher – viel besser als etwa die Safbrew Abbaye mit ihrem starken Pimentgeschmack. Allerdings braucht das Bier mindestens 4-6 Wochen, bis es lecker ist – vorher waren die Ester zumindest bei mir doch etwas fies und stechend. Ich glaube, das kann gut werden. Einfach mal ausprobieren!

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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#5

Beitrag von KTF » Samstag 15. November 2014, 01:24

Hi,

vielen Dank für deine Antwort. Klingt doch nicht schlecht.
Nur die für OG etwas lange Reifezeit schreckt mich gerade, weil ich eigentlich diesmal ein "schnelles" Bier machen wollte, das nach 3-4 Wochen ins Glas kann.

Aber evtl. übe ich mich trotzdem in Geduld und mache.

Grüsse

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Gozdawa Hefe Thread

#6

Beitrag von tauroplu » Montag 2. Februar 2015, 13:17

Moin,

ähnlich dem eben eröffneten Mangrove thread wäre es klasse, wenn Ihr hier mal Eure Erfahrungen mit Gozdawa Hefen einbringt. Die Infos sollten dann optimalerweise in der Trockenhefetabelle im Wikifestgehalten werden.

Damit man so halbwegs die erzielten Vergärgrade einschätzen kann, wäre es hilfreich, wenn Ihr Euer Maischverfahren angebt (Kombirast bei welcher Temp. bzw. Zeit) bzw. wie lange die Maltoserast beim mehrstufigen Infusionsverfahren gedauert hat.

Schema: Maischverfahren (Kombirast, Infusion usw.) mit Angabe der Temperatur bei Kombirast und der Maltoserastzeit sowie der erzielte Vergärgrad.

Viele Grüße
Michael
Beste Grüße
Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#7

Beitrag von ZeroDome » Montag 2. Februar 2015, 13:46

Gozdawa German Altbier:

15,5°P -> 4,1°P
EVG ca. 73-74%

40min bei 63°C, 20min bei 72°C
(Dekoktion, ergo keine wirkliche Zeitangabe möglich -> Lange! Maltoserast)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#8

Beitrag von cosmophobia » Montag 2. Februar 2015, 13:54

GOZDAWA German Lager W35

13,5°P -> 3,6°P
73,3%

60min bei 66°C

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#9

Beitrag von ggansde » Montag 2. Februar 2015, 14:01

Interessant wären die Rahmenparameter (einige haben sie schon genannt) Schüttung und Maischeführung, die ja doch keinen unerheblichen Einfluss auf den EVG haben.
VG, Markus
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#10

Beitrag von tauroplu » Montag 2. Februar 2015, 14:08

Ja, klar, Markus, je mehr Infos, um so besser, es waren auch nur die Minimalanforderungen, um zumindest mal eine Abschätzung der Hefen zu bekommen.

Gruß
Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#11

Beitrag von hutschpferd » Montag 2. Februar 2015, 15:42

Wollte vor zwei Wochen mit der Pure Ale Yeast von GOZDAWA brauen.
MHD irgendwann 2015 oder 2016, aber beim Öffnen der intakten Vakuumverpackung gab es ienen unangenehmen "kaputten" Hefegeruch den ich ab und an bei überlagerter Bäckerhefe hatte.
Hab sie dann nicht verbraut und entsorgt.
Dabei hab ich sie noch gar nicht lange zu Hause gehabt (gekühlt)
Na vielleicht ein anderes Mal...

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#12

Beitrag von cosmophobia » Montag 2. Februar 2015, 16:30

Die Hefen riechen doch öfter mal komisch, ich hätt nen Starter gemacht um zu sehen, ob sie noch geht.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#13

Beitrag von hutschpferd » Montag 2. Februar 2015, 19:10

nein, die roch verdorben, definitiv.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#14

Beitrag von deralex » Montag 2. Februar 2015, 19:43

GOZDAWA Old German Altbier

11,9°P
76,5% EVG

60min bei 62°C
15 min bei 72°C

70% PiMa
25% WiMa
5% Cara Amber

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#15

Beitrag von deralex » Montag 2. Februar 2015, 19:48

GOZDAWA GLW35 (alte Verpackung, vermutlich war mit der Hefe irgendwas, siehe auch schlechter EVG)

11,8°P
62,5% EVG

60min bei 62°C
15 min bei 72°C

90% PiMa
10% WiMa

deralex
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#16

Beitrag von deralex » Montag 2. Februar 2015, 19:50

GOZDAWA Czech Pilsner

11,5°P
78,5% EVG

60min bei 62°C
15 min bei 72°C

100% PiMa

Shenanigans
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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#17

Beitrag von Shenanigans » Montag 2. Februar 2015, 22:27

Und wie ist das Bier geworden order hat jemand anders jetzt Erfahrung damit?

Ich will ein belgisches rotes Starkbier bald brauen. Ein rezept mit der WLP530 (WY3787) war gelpannt aber jetzt habe ich die für ein Belgian Rye Stout benutzt.
Ich habe eine tüte BFSAY hier und überlege ob ich die probiern soll.
Kann man die mit einer Flüssighefe vergleichen?
Wenn die eher wie WLP500 als WLP530 ist dann würde sie nicht benutzen (zu viel banana).

Danke!
:Greets

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#18

Beitrag von Nirvana » Dienstag 3. Februar 2015, 08:29

Moin

Gozdawa OGA9

14°P auf 7,7°P
EVG 72%

Gärung 16°C ca 14 Tage

4,3kg Pima
0,3kg Cara hell
0,3kg Cocolatemalz
0,05kg Black Malt
0,3kg Gertenflocken

52°C einmaischen dann 15min
66°C 90min
78°C 4min

Gruß Werner

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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#19

Beitrag von Dyonisos » Dienstag 3. Februar 2015, 18:36

Shenanigans hat geschrieben:Und wie ist das Bier geworden order hat jemand anders jetzt Erfahrung damit?

Ich will ein belgisches rotes Starkbier bald brauen. Ein rezept mit der WLP530 (WY3787) war gelpannt aber jetzt habe ich die für ein Belgian Rye Stout benutzt.
Ich habe eine tüte BFSAY hier und überlege ob ich die probiern soll.
Kann man die mit einer Flüssighefe vergleichen?
Wenn die eher wie WLP500 als WLP530 ist dann würde sie nicht benutzen (zu viel banana).

Danke!
:Greets
Du bekommst mit der bfsay eine schöne Fruchtigkeit, Banane 'droht' aber nicht. Mir hat diese Hefe ein echt gutes Belgian Blonde gemacht. SVG 73%
Alkoholgehalt 5,9%. In der Beschreibung steht, dass man bis 8,7% gehen kann, aber bei 6,irgendwas die Gärtätigkeit nachlässt.
Sehr störrischer Jungbiergeschmack, der sich schon nach drei Wochen zu einem sauberen, gradlinigen Aroma entwickelt hat.

Kein Vergleich zu den Flüssighefen, aber für dieses Preissegment ein Hefe, die man unbedingt mal probieren sollte. :thumbup
Und die Withefe von denen kommt heuer natürlich auch noch dran.

Gruß Dyonisos

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#20

Beitrag von marsabba » Dienstag 3. Februar 2015, 22:54

Gozdawa German Lager GLW35
1. Führung 14P, Pi/Mü, 6% Cara, 68 Kombirast,14 Grad, 71 % EVG
2. Führung 14P, Pi/Mü, 68 Kombirast,12 Grad, 73 % EVG
3. Führung 18P Pi/Wima, 10% Cara/Röstmalz, 10% Zucker, 67 Kombirast, 14 Grad, 78 % EVG
3. Führung: 16P Pima/Müma, 67er Kombirast, 11 Grad , 82 % EVG
Keines der Biere hat irgendwelche Fehler, die Hefe hat ihren Job getan, schnell geklärt.
Ich werde die GL35 wieder kaufen und immer dann verwenden, wenns Temperaturtechnisch nicht für die 34/70 reicht

Gruß
Martin
Zuletzt geändert von marsabba am Donnerstag 5. Februar 2015, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: GOZDAWA Belgian Fruit & Spicy Ale Yeast Erfahrungen?

#21

Beitrag von Shenanigans » Dienstag 3. Februar 2015, 23:23

Dyonisos hat geschrieben:
Shenanigans hat geschrieben:Und wie ist das Bier geworden order hat jemand anders jetzt Erfahrung damit?

Ich will ein belgisches rotes Starkbier bald brauen. Ein rezept mit der WLP530 (WY3787) war gelpannt aber jetzt habe ich die für ein Belgian Rye Stout benutzt.
Ich habe eine tüte BFSAY hier und überlege ob ich die probiern soll.
Kann man die mit einer Flüssighefe vergleichen?
Wenn die eher wie WLP500 als WLP530 ist dann würde sie nicht benutzen (zu viel banana).

Danke!
:Greets
Du bekommst mit der bfsay eine schöne Fruchtigkeit, Banane 'droht' aber nicht. Mir hat diese Hefe ein echt gutes Belgian Blonde gemacht. SVG 73%
Alkoholgehalt 5,9%. In der Beschreibung steht, dass man bis 8,7% gehen kann, aber bei 6,irgendwas die Gärtätigkeit nachlässt.
Sehr störrischer Jungbiergeschmack, der sich schon nach drei Wochen zu einem sauberen, gradlinigen Aroma entwickelt hat.

Kein Vergleich zu den Flüssighefen, aber für dieses Preissegment ein Hefe, die man unbedingt mal probieren sollte. :thumbup
Und die Withefe von denen kommt heuer natürlich auch noch dran.

Gruß Dyonisos
Toll danke für die Antwort. :thumbsup
Diese Hefe kommt dann nicht in der frage dann weil ich ein 7 bis 8% bier brauen will.
Ich wird die WLP530 bestellen oder versuchen ein paar flaschen von dem belgischen Stout zu strippen.
Ich benutze die BFSAY für ein belgische Pale Ale.

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GOZDAWA W35

#22

Beitrag von Balu » Donnerstag 5. Februar 2015, 07:55

jemand mal ausprobiert?
würde ich gern für ein HELLES nehmen. was meint ihr?

http://www.hobbybrauerversand.de/GOZDAW ... nhefe-10-g
Am Ende ist es jedoch Geschmackssache und ein wenig Lebenseinstellung, ob man Bier trinkt … und welches man trinkt.

Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
-Otto von Bismarck-

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Re: GOZDAWA W35

#23

Beitrag von holledauer » Donnerstag 5. Februar 2015, 07:58

nimm ruhig. Ich nimm die immer her wenn es langsam wärmer wird und ich noch UG brauen will. Macht meiner Meinung nach ein gutes geradliniges Helles. Eine meiner Haus- und Hofhefen.
Nur nicht sparen damit. Lieber ein Päckchen mehr rein. Wie viel Liter sollen es werden?



Nur Mut :-)
Gruß Martin aus der Hallertau

+++++++++++++

Meine Vorstellung:
---klick---

Hopfen-Online-Shop und eine kleine Auswahl von Hefen + Zubehör :Greets :
www.hopfenhandel-resch.de

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Re: GOZDAWA W35

#24

Beitrag von Balu » Donnerstag 5. Februar 2015, 08:06

60 ltr
also 3 packerl

schee dass schon positive Erfahrungen gemacht wurden

wollte nur mal was andrese wie die w34/70 nehmen
Am Ende ist es jedoch Geschmackssache und ein wenig Lebenseinstellung, ob man Bier trinkt … und welches man trinkt.

Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
-Otto von Bismarck-

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Re: GOZDAWA W35

#25

Beitrag von holledauer » Donnerstag 5. Februar 2015, 08:12

nimm 4 und geh bei der Temperatur an die untere Grenze...

i probier gern mid Hefen herum. War scho viel Mist dabei, aber die war echt gut.

Genauso wie die Muntons Premium Gold a echte Alternative nur Notti ist. Die ist noch weniger fruchtig. Sehr neutral wie ich finde.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: GOZDAWA W35

#26

Beitrag von Bergisches Gold » Donnerstag 5. Februar 2015, 09:17

Moin,
ich habe die zuletzt beim Rezept Dortmunder Export von MMuM genommen. Ein Päckchen auf gut 21l. HG knapp 3 Wochen bei 12-14°C. NG nochmal 2-3 Wochen bei 12-14°C.
Lagert jetzt gut 2 Wochen bei 1°C. Erster Geschmack: Hammer. Bin sehr zufrieden.

VG
Frank

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#27

Beitrag von Horsti » Donnerstag 5. Februar 2015, 10:16

So, hier mal ich: Es geht um die German Lager W35

1. Führung: 55% Pilsener, 45% Münchner, 35 min Maltoserast, etwas underpitching, 13°P: 68% EVG

2. Führung: 100% Münchner Malz, 40 min Maltoserast und eine Dekoktion von 63 auf 72°C, 12.5°P: 74% EVG

3. Führung: 100% Wiener, 45 min Maltoserast, 16.7°P: Angären innerhalb von ca. 20 h bei 9-10°C. Hefemenge mit Mr. Malty berechnet. EVG steht noch aus.

EVG's sind scheinbare EVG.

Mein Eindruck bisher: Sehr gute Sedimentation, relativ flottes Angären, relativ neutrales Hefeprofil, dass den Hopfen und das Malz gut durchlässt.

Bin mit der Hefe sehr zufrieden bisher! Eine preisgünstige Alternative zur W34/70.

Gruß
Simon
Zuletzt geändert von Horsti am Donnerstag 5. Februar 2015, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#28

Beitrag von Sauhamml Seppl » Donnerstag 5. Februar 2015, 11:08

Griaß eich!

Hier nun meine Erfahrung mit einer Gozdawa Hefe. Ich hatte die GOZDAWA Old German Altbier 9 (OGA9).
Gebraut wurde ein Alt mit Magnum und Hallertau Tradition.
Schüttung:
Pilsner 1,4 kg
Münchner 2,5 kg
Caramünch II 0,4 kg
Sauermalz 0,15 kg
Caraf Spezial II 0,05 kg

Gemaischt wurde mit abfallender Kombirast; Vergoren so zwischen 17 und 20 °C

Scheinbarer EVG: 71,01 % bei 13,8 °P Stw.

Sedimentiert gut, aber bildet keine so feste Schicht wie z. B. die Nottingham Hefe.
"Wenn du dir das Leben nehmen willst, musst du hier schön warten, bis ich wieder rauskomme."

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Schlupfer
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#29

Beitrag von Schlupfer » Sonntag 8. Februar 2015, 15:08

Hier meine Erfahrung mit Gozdawa Bavarian Wheat 11:

- Einmaischen mit 50°C und direkt aufheizen auf 62°
- 45 Minunten Rast bei 62°C
- 30 Minuten Rast bei 72°C
- abgemaischt mit 78°C
- Angestellwürze mit 17 IBU und 11,1°P
- Anstell- und Gärtemperatur 25°C.
- Hefegabe von ca. 20 gr. auf 34 Liter.
- EVG von 79% nach 4 Tagen HG.
- Sedmentiert relativ schnell. Für ein Hefeweizen schon fast zu blank.
Gab ein sauberes Weizenbier ohne Fehlaromen. Allerdings wenig Bananenaroma. Insgesamt Okay für eine Trockenhefe und vllt. vergleichbar mit der Brewferm Blanche.

Michael

P.S. Momentan quält sich noch eine Gozdawa Czech Pilsener durch die HG. Die Betonung liegt auf "quält" weil der Extraktabbau sehr, sehr schleppend verläuft. Mehr dazu später....

Der Rossberger
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#30

Beitrag von Der Rossberger » Freitag 20. Februar 2015, 17:38

Hallo,

frische Daten zur Old German Altbier:

5,5 Kg Pale
0,7 Kg Mais
0,5 Kg Hafer
0,3 Kg Carahell

ca 66°C 90 Minuten, ca 20 Liter

SG 1.074, FG 1.011, 18 Tage auf der Hefe bei 18°C

Tatsächlicher Endvergärungsgrad: 64,58
Scheinbarer Endvergärungsgrad: 79,73

VG Oliver

cosmophobia
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#31

Beitrag von cosmophobia » Montag 2. März 2015, 12:50

Ein paar abschließende Worte zur W35: Die Hefe produzierte ein Bier, das recht lang deutlich nach Apfel schmeckte. Lässt man es lang genug reifen baut sich dieses Aroma aber komplett ab und es beibt ein sauberes und trockenes Geschmacksprofil. Der trockene Charakter wird noch durch eine gewisse Säure unterstützt, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob diese auf die Hefe oder Schüttung zurückzuführen ist.
Sowohl Vergärgrad, als auch Sedimentation blieben hinter den Erwartungen zurück. Im großen und ganzen aber eine gute Hefe.
Ich persönlich würde für den mittleren Temperaturbereich weiterhin die California Lager präferieren: Vollmundiger und besser sedimentierend.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#32

Beitrag von FloMeGue » Mittwoch 1. April 2015, 21:40

Hi,
hat schon jemand Erfahrungen mit der Gozdawa Witbier Hefe gemacht? Würde mich stark interessieren - habe vor ein Wit zu brauen & hab die noch daheim im Kühler ;).
Gruß
Flo

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Schautamaeki
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#33

Beitrag von Schautamaeki » Mittwoch 1. April 2015, 21:50

Moin Flo,

ich beantworte mir die Frage übermorgen selber, gerade wurde das Malz geschrotet. Wenn Du ca. 3-4 Wochen warten kannst berichte ich an gleicher Stelle :Wink . Wird schon nicht nicht so schlimm werden :Smile .

Viele Grüße,
Björn

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#34

Beitrag von oliver0904 » Mittwoch 1. April 2015, 22:23

http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... ctorsha=65

Gozdawa Witbier Hefe

Letzte Woche abgefüllt

12°P
Scheibarer Restextrakt 2,8°P
76 %



Oliver
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#35

Beitrag von blub24 » Mittwoch 1. April 2015, 22:51

Hi,

ich hatte mit der Gozdawa BW11 ein schlankes Weizen mit Perle gebraut.

40% Pima, 60% Weima.

Vergoren bei 22° mit ca. 70% sEVG.

Ist beim letzten HBST Rhein-Main gut angekommen. Das Ergebnis wurde aber eher als Wit ohne Gewürzzugabe klassiert.

Ich fand das Resultat auch lecker und würde sie wieder nehmen. aber eher für ein Wit, zumindest bei moderaten Gärtemperaturen.

Grüße,

Nikolas
Der Geschmack der mich an den meisten Bieren stört ist der der fehlt.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#36

Beitrag von Shenanigans » Freitag 3. April 2015, 19:45

Die bescreibung für BFSAY ist:

"Ein berühmter belgischer, obergäriger Hefestamm für belgische Biere und Klosterbiere."

Weiss jemand welche Hefestamm es ist?

Welche WLP oder WYEAST Hefestamm ist vergleichbar?

Danke!

:thumbup

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#37

Beitrag von Schlupfer » Freitag 3. April 2015, 22:23

Zur Czech Pilsener 18:

Ende Januar habe ich einen Pils eingebraut und mir damit extra Mühe gegeben (normalerweise braue ich eher leger)

Zutaten: Nur Pilsener Malz, Saazer Hopfen sowohl für die IBU als auch für´s Aroma, Purania als Brauwasser und eben die CP18.

EIngemaischt mit 52°C, und nachher 2 Kochmaischen gezogen und dann auf 62°C bzw. 72°C zugebrüht und gerastet. Zum Verzuckern war also reichlich Zeit.
Abgemaischt mit 78°C und nach dem Kochen bis 11,9°Plato angestellt und in der HG mit 40 gr. rehydrierter CP18 auf 32 Liter AW endvergoren bei 8-10°C.
Angekommen ist die Hefe nach akzeptablen 48 Stunden. Die HG auf einen VSend von 80% hat allerdings ganze 4 (!) Wochen gedauert.
Dann wurde mit 6 gr. Zucker/Liter auf Flaschen gefüllt, die Flaschen nochmals 2 Wochen bei Gärtemperatur zur Nachgärung stehengelassen und anschließend zur Reifung und CO2-Bindung
nunmehr 4 Wochen bei 0°-1°C gelagert.
Heute habe ich mal verkostet und bin von dem Ergebnis enttäuscht. Das Bier hat zwar keinen Infektionsgeschmack und ist soweit sauber.
Aber die Karbonisierung ist flach, gefühlt bei 3g/L; der Geruch leicht süßlich, der Geschmack leicht hefig mit einer unangenehmen Hefebittere im Abgang.
Das es so geworden ist, schreibe ich tatsächlich der Hefe zu. Die schleppende Gärung und möglicherweise unvollständige Nachgärung ist nicht normal und ich vermute mal, dass meine Hefecharge schwer beschädigt war. Es ist mir auch bei anderen UG-Trockenhefen schon aufgefallen, dass es da erhebliche Qualitätsschwankungen gibt, wenn auch nicht so krass daneben wie jetzt mit der CP18. Ist wohl nicht so einfach die unbeschadet trocken zu legen. Ich hoffe, dass hier irgendwann trotzdem mal positiv über CP18 berichtet wird.

Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#38

Beitrag von Horsti » Samstag 4. April 2015, 12:13

Horsti hat geschrieben: 3. Führung: 100% Wiener, 45 min Maltoserast, 16.7°P: Angären innerhalb von ca. 20 h bei 9-10°C. Hefemenge mit Mr. Malty berechnet. EVG steht noch aus.

So, hier der Nachtrag: Scheinbarer Endvergärgrad betrug 71%.

Gruß
Simon
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#39

Beitrag von Der Rossberger » Samstag 4. April 2015, 13:10

Hallo,

ich muss für die W35 bestätigen:
42l, 3 Päckchen, 13°P, 65% sEVG in erster Führung. Schlechte Sedimentation. Ca 12°C, schnelles Anspringen und anfangs recht stürmische Gärung.

VG Oliver

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#40

Beitrag von tauroplu » Dienstag 7. April 2015, 12:22

Moin, zusammen,

da ich morgen ein Altbier brauen möchte mit der Gozdawa German Altbier 9 tät mich mal interessieren, wie hoch der Vergärgrad bei einer Infusionsrast ist. Bisher ist diese Hefe offensichtlich nur nach Kombirasten eingesetzt worden.

Viele Grüße
Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#41

Beitrag von cerveceriasultana » Dienstag 7. April 2015, 14:20

Hat jemand schon Erfahrungen mit einigen Trockehefen (S04, US05, T58, S33, Bry97,Belle Saison etc) gemacht und kann die Gozdawa BFSAY mit diesen vergleichen (welche sind ihr ähnlich, welche hat euch im Vergleich besser geschmeckt)?
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#42

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 7. April 2015, 15:05

tauroplu hat geschrieben:Moin, zusammen,

da ich morgen ein Altbier brauen möchte mit der Gozdawa German Altbier 9 tät mich mal interessieren, wie hoch der Vergärgrad bei einer Infusionsrast ist. Bisher ist diese Hefe offensichtlich nur nach Kombirasten eingesetzt worden.

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

wenn die Werte in meinem kleinen Brauhelfer stimmen, bin ich von 12°P auf 3°P runter.
Schüttung war 95% Red-X und 5% Carahell.

Klassische Rasten: 57 = 10min, 63 = 60min, 72 = 20min

Die Sauhefe hat bei mir allerdings auch gut 3 Tage gebraucht bis die in der Würze in die Gänge kam.
Dafür hatte ich relativ schnell ein klares Bier, die sedimentiert also ganz gut.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#43

Beitrag von tauroplu » Dienstag 7. April 2015, 15:59

Super, damit kann ich doch mal was anfangen, besten Dank!

Greets
Michael
Beste Grüße
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#44

Beitrag von RichardPickman » Dienstag 7. April 2015, 18:40

Nabend. Ich gebe hier auch mal meinen Senf dazu.

Mein erster Versuch mit Gozdawa-Hefe war ein Alt mit der OGA9. Schüttung waren 1,7 kg Münchner, 700g Pilsener sowie 40g Carafa II Spezial. Eingemaischt bei 60°, danach 90 Minuten bei 68° und noch einmal 10 Minuten bei 76°.

Stammwürze lag bei 12,5% und beendet wurde das Ganze bei ca. 3%. Zu dieser Hefe kann ich nur sagen, dass die Gärung sehr schleppend verlief. Bis zum Gärbeginn vergingen ca. 48 Stunden trotz ordentlicher Rehydrierung. Danach nochmal über 5 Tage, bis die Hauptgärung als beendet betrachtet werden konnte. Die Nachgärung habe ich über zwei Wochen auf Zimmertemperatur durchgeführt, da sich lange Zeit nichts gerührt hat. Für diese Hefe braucht man wirklich Geduld. Aber das Ergebnis war wirklich gut.

Aktuell habe ich mein Mandarina Weizen mit der BW 11 in der Gärung. 3Kg Weizenmalz, 2Kg Wienermalz. 45° 10 Minuten, 63° 40 Minuten, 72° 40 Minuten, 77° 10 Minuten und dann abgemaischt. Ca 13% Stammwürze. Gärung kam am 6. April nach ca. 12 Stunden an und nähert sich bereits dem Ende, sofern man den Aktivitäten im Gärspund glauben schenken kann. Ich geb der Sache noch 2 Tage bevor ich das erste Mal die Spindel einsetze. Restextrakt gebe ich an, wenn ich diesen gemessen habe.

Auf jeden Fall habe ich hier jetzt zwei Gegensätze erlebt. Dass die OGA9 träge ist, kann man als Nachteil betrachten, muss man aber nicht. Habe mehrere Altbier-Hefen ausprobiert, Wyeast 1007, WLP036, Brewferm Top und sogar die US-05 habe ich mal für ein Alt eingesetzt. Dafür sedimentiert die OGA9 recht gut und ich hatte ein klares Bier ohne Einsatz von Irish Moss.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#45

Beitrag von Schautamaeki » Dienstag 7. April 2015, 19:02

tauroplu hat geschrieben:Moin, zusammen,

da ich morgen ein Altbier brauen möchte mit der Gozdawa German Altbier 9 tät mich mal interessieren, wie hoch der Vergärgrad bei einer Infusionsrast ist. Bisher ist diese Hefe offensichtlich nur nach Kombirasten eingesetzt worden.

Viele Grüße
Michael
Moin Michael,

ich gebe auch noch meine pn Senf dazu :YLType . Ich habe ein helles, staubtrockenes Alt von 11.3°Plato auf 3°Plato runter d.h. 73% scheinbarer EVG (war gewusst etwas schwächer geplant), das Ankommen hat gedauert, das Ergebnis überzeugt allerdings.

Viele Grüße,
Björn

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#46

Beitrag von tauroplu » Dienstag 7. April 2015, 19:22

Wie hast Du denn gemaischt, Björn?
Beste Grüße
Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#47

Beitrag von Shenanigans » Dienstag 7. April 2015, 21:08

Shenanigans hat geschrieben:Die bescreibung für BFSAY ist:

"Ein berühmter belgischer, obergäriger Hefestamm für belgische Biere und Klosterbiere."

Weiss jemand welche Hefestamm es ist?

Welche WLP oder WYEAST Hefestamm ist vergleichbar?

Danke!

:thumbup
Niemand? :Grübel

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#48

Beitrag von Schautamaeki » Mittwoch 8. April 2015, 20:33

tauroplu hat geschrieben:Wie hast Du denn gemaischt, Björn?
Weil Du es bist :Wink

Also: 65% PiMa, 30% MüMa und 5% Sauermalz durften im Zweimaischverfahren baden, fast 60 min bei 63°C, dann per Kochmaische auf 72°C, da war ich aber nach 5 min jodnormal, also Dünnmaische um auf 78°C zu kommen.

Viele Grüße,
Björn

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#49

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 8. April 2015, 20:35

Super, danke, Björn.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#50

Beitrag von Schautamaeki » Mittwoch 8. April 2015, 20:49

Immer wieder gerne! :thumbup

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