Störtebeker Atlantik Ale

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#51

Beitrag von Gryps » Dienstag 30. Mai 2017, 08:18

Kurzer Zwischenbericht:
Das Bier (nach o.g. pdf) haben wir auf unserem Stammtisch am 20.05. verkostet und die allgemeine Meinung war positiv. Es schmeckt schon gut in Richtung Original.
Nach einigen Diskussionen waren sich die Teilenehmer einig, dass man die Kombirast auf 30min ausdehnen sollte um es noch trockener zu bekommen, außerdem haben wir die Menge des Hopfens beim Stopfen um 50% erhöht.
Die neue Version ist in der Gärung und ich warte gespannt auf das Ergebnis.
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
giggls
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 750
Registriert: Freitag 14. Januar 2011, 11:38
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#52

Beitrag von giggls » Dienstag 30. Mai 2017, 09:53

Gryps hat geschrieben:Kurzer Zwischenbericht:
Das Bier (nach o.g. pdf) haben wir auf unserem Stammtisch am 20.05. verkostet und die allgemeine Meinung war positiv. Es schmeckt schon gut in Richtung Original.
Nach einigen Diskussionen waren sich die Teilenehmer einig, dass man die Kombirast auf 30min ausdehnen sollte um es noch trockener zu bekommen, außerdem haben wir die Menge des Hopfens beim Stopfen um 50% erhöht.
Die neue Version ist in der Gärung und ich warte gespannt auf das Ergebnis.
Jetzt muss ich mal dumm fragen. Wenn Du das Bier trockener kriegen möchtest warum fährst Du dann überhaupt eine Kombirast und nicht eine lange Maltoserast gefolgt von einer kurzen Dextroserast?

Sven

Benutzeravatar
Bilbobreu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 895
Registriert: Samstag 16. März 2013, 12:32

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#53

Beitrag von Bilbobreu » Dienstag 30. Mai 2017, 10:34

giggls hat geschrieben:
Gryps hat geschrieben:Kurzer Zwischenbericht:
Das Bier (nach o.g. pdf) haben wir auf unserem Stammtisch am 20.05. verkostet und die allgemeine Meinung war positiv. Es schmeckt schon gut in Richtung Original.
Nach einigen Diskussionen waren sich die Teilenehmer einig, dass man die Kombirast auf 30min ausdehnen sollte um es noch trockener zu bekommen, außerdem haben wir die Menge des Hopfens beim Stopfen um 50% erhöht.
Die neue Version ist in der Gärung und ich warte gespannt auf das Ergebnis.
Jetzt muss ich mal dumm fragen. Wenn Du das Bier trockener kriegen möchtest warum fährst Du dann überhaupt eine Kombirast und nicht eine lange Maltoserast gefolgt von einer kurzen Dextroserast?

Sven
Moin,
wenn Du das am Anfang gepostete Rezept (pdf) anschaust, wird Dir auffallen, dass Lutz zunächst eine 30 min Maltoserast, dann eine 10 min "Kombirast" im mittleren Temperaturbereich und schließlich eine 20 min Verzuckerungsrast gefahren hat. Da es immer wieder mal Empfehlungen gibt, für trockene Biere die Maltoserast nicht zu sehr auszudehnen und lieber eine "Kombirast" zwischenzuschalten, hat unsere Diskussion ergeben, mal eine etwas kürzere Maltoserast und eine längere "Kombirast" zu versuchen. Ziel und Hoffnung ist es dabei, dass die Betaamylase nach dem Hauptteil ihrer Arbeit noch eine aktive Zeit hat, um die durch die Alphaamylase neu freigesetzten Enden der Stärkeketten abzubauen. Mal sehen, ob es eine schmeckbare Veränderungen des Ergebnisses gibt.

Gruß
Stefan

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#54

Beitrag von Gryps » Dienstag 30. Mai 2017, 11:19

Danke Stefan!
Ihr Profis könnt das eben viel besser erklären. :Bigsmile :thumbup
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
giggls
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 750
Registriert: Freitag 14. Januar 2011, 11:38
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#55

Beitrag von giggls » Dienstag 30. Mai 2017, 13:57

Bilbobreu hat geschrieben: Ziel und Hoffnung ist es dabei, dass die Betaamylase nach dem Hauptteil ihrer Arbeit noch eine aktive Zeit hat, um die durch die Alphaamylase neu freigesetzten Enden der Stärkeketten abzubauen
Oh, ich fürchte das hat weniger Einfluß als man denkt. Es wird vermutlich mehr auf die verwendeten Malze ankommen.

Wir haben kürzlich zwei Vergleichssude IPA gebraut. Einen davon mit klassischen Rasten (35+25min), den anderen mit 60 Minuten Kombirast. Ein Geschmacksunterschied war kaum erkennbar und der Unterschied bei der Sudhausausbeute war ebenfalls minimal.

Sven

Benutzeravatar
Bilbobreu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 895
Registriert: Samstag 16. März 2013, 12:32

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#56

Beitrag von Bilbobreu » Dienstag 30. Mai 2017, 14:14

Der zu erwartende Unterscheid ist sicherlich gering. Aber bei einem Atlantik Ale Clone geht es eben gerade um die letzten 1, 2 oder 3 % Endvergärungsgrad. Wir werden sehen, was Lutz uns beim nächsten mal präsentiert. Und wenn diese Maßnahme nichts gebracht hat, dann danach eben noch mal andere Stellschrauben drehen.

Gruß
Stefan

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#57

Beitrag von Gryps » Dienstag 30. Mai 2017, 16:59

So, da es nicht mehr blubbert, habe ich eben das 1. Mal gemessen: sEVG 82,3%, die pdf-Version war zum Abfüllzeitpunkt auf 80,5%.
Sieht doch schon mal gut aus! :thumbup Die Version 1 hat bis zum Abfüllen noch gut 2°P geschafft. Das wird hier eher nicht klappen, da ich schon bei 2,15°P bin, aber ein bisschen wird schon noch gehen :Bigsmile .
Der Dank geht an Stefan, der die Änderungen konkret so vorgeschlagen hat. :thumbsup
Schauen wir mal ob es beim nächsten Mal reproduzierbar ist, hab nämlich noch nie zwei gleiche Rezepte gebraut... Und dann ist auch mein Destilling-Malz alle und neues gibt es nicht, da die Bezugsquelle :Wink nach den ganzen Umbauten keine Sackware mehr hat, sondern alles gleich vom LKW in die Silos pumpt. :crying
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
Bilbobreu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 895
Registriert: Samstag 16. März 2013, 12:32

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#58

Beitrag von Bilbobreu » Dienstag 30. Mai 2017, 19:24

Hallo Lutz,
was das Distillingmalz betrifft, frag doch mal bei http://www.schnapsbrenner.eu an. Dort heißt es im Moment:
"momentan nicht vorrätig, dieser Artikel wird extra für Sie bestellt". Da sollte doch vermutlich was gehen.

Gruß
Stefan

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#59

Beitrag von Gryps » Dienstag 30. Mai 2017, 19:29

Hallo Stefan,
ja, das hab ich schon gesehen. Fragen kostet nichts, aber 'nen ganzen Sack brauch ich ja auch nicht. Na erstmal abwarten was es denn wird und für einen Sud ist ja noch was da.

Das originale ist übrigens von Weyermann, Schnapsbrenner hat das CHÂTEAU, wird aber letztlich egal sein schätze ich.
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#60

Beitrag von Gryps » Samstag 3. Juni 2017, 18:17

So, habe eben abgefüllt. sEVG war nun bei 84,8%, ich bin optimistisch! :thumbup
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#61

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. Juni 2017, 08:07

Auf welche Restalkalität habt ihr das Brauwasser für das Klonbier gebracht?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#62

Beitrag von Gryps » Freitag 9. Juni 2017, 08:18

Ich habe es mit Milchsäure auf 0 eingestellt. Bin mir aber nicht sicher ob das stimmt, da mein Wasser nicht definiert ist. Ich bekomme eine Mischung aus zwei verschiedenen Wasserwerken, je nach Verfügbarkeit. Mache das aber schon immer so, mit den Werten von einem der beiden...
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1957
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#63

Beitrag von beryll » Montag 12. Juni 2017, 16:35

Heute abend werde ich mal das erste Keg anzapfen, bin extrem auf den Geschmack gespannt!
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

HubertBräu
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 305
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#64

Beitrag von HubertBräu » Montag 12. Juni 2017, 16:48

Dann berichte später mal :Drink

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1957
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#65

Beitrag von beryll » Montag 12. Juni 2017, 19:13

Kurz und knapp: GEIL!
Das, was ich da eben aus dem Keg gezapft habe, schmeckt sehr in die Richtung Atlantic Ale - auch ohne Stopfen!

Danke Brauwolf für das Rezept!!!!
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

glassart
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1141
Registriert: Mittwoch 1. Juli 2015, 11:50

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#66

Beitrag von glassart » Montag 12. Juni 2017, 19:16

dann wird es auf der to do Liste nach oben gerückt ( auch wenn ich 1000km vom Orginal entfernt wohne und nicht kenne aber es klingt sehr vielversprechend)
Danke beryll und Ruthard :thumbsup

Vg Herbert

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#67

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 12. Juni 2017, 19:20

Das lässt die Vorfreude wachsen :Bigsmile.
Meins ist bald mit der HG durch. Ich habe Ruthards Variante mit 30 Minuten Kombirast (Narzißrast) gebraut. Sind 59 Liter geworden. :Drink
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1957
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#68

Beitrag von beryll » Montag 12. Juni 2017, 19:48

Ich hab mich auch 1:1 an das Rezept gehalten inkl. Der Narzißrast :-)
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

Mödels
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 86
Registriert: Dienstag 13. Dezember 2016, 09:02

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#69

Beitrag von Mödels » Montag 12. Juni 2017, 21:44

Sind die IBU's spürbar oder gut ausgewogen?

Das Bier steht bei mir jetzt auch ganz oben auf der Liste

Benutzeravatar
olibaer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1884
Registriert: Dienstag 6. April 2004, 00:49
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#70

Beitrag von olibaer » Montag 12. Juni 2017, 23:14

Mödels hat geschrieben:
Montag 12. Juni 2017, 21:44
Sind die IBU's spürbar oder gut ausgewogen?
Meinst Du die im Original unbekannten IBU's oder die hier im Rezept geplanten aber nie ermittelten IBU's ? :Wink

Gruß
Oli
Gruss
Oli
_____________________________
http://www.brewrecipedeveloper.de

Brauwasser - bitte hier entlang
Gärschwierigkeiten - bitte hier entlang
Grundlagen Karbonisierung - bitte hier entlang
Rezeptberatung anfragen - bitte hier entlang

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#71

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 13. Juni 2017, 00:22

olibaer hat geschrieben:
Montag 12. Juni 2017, 23:14
Mödels hat geschrieben:
Montag 12. Juni 2017, 21:44
Sind die IBU's spürbar oder gut ausgewogen?
Meinst Du die im Original unbekannten IBU's oder die hier im Rezept geplanten aber nie ermittelten IBU's ? :Wink

Gruß
Oli
Ich denke er meint die 42 angepeilten IBUs im Klonrezept.
Von der letzten Spindelprobenverkostung würde ich sagen ... "Jaaaah! Passt!" :Bigsmile
Citra und Amarillo sind echte Aromenbomben und Cascade steht den Beiden nicht viel nach. Die 42 IBU (laut Rezept) werden schon im Jungbier gut ausgeglichen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
h2opolo
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 102
Registriert: Donnerstag 11. August 2016, 15:09
Wohnort: 32052 Herford
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#72

Beitrag von h2opolo » Dienstag 13. Juni 2017, 06:57

Mahlzeit,
habe auch das Rezept von "Brauwolf" nachgebraut mit einem tollen Ergebnis :thumbup .
Ok, es ist nicht mit dem Orginal identisch aber kommt dem doch sehr nahe.
Allerdings sollte man noch ca. 2-3 Wochen reifen lassen dann ist es wesentlich besser.

In diesem Sinne

DANKE fürs Rezept

Gruß :Drink
Michael

Mödels
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 86
Registriert: Dienstag 13. Dezember 2016, 09:02

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#73

Beitrag von Mödels » Dienstag 13. Juni 2017, 07:27

Ja genau ich meinte damit die angepeilten 42.

Ich selber bin nach MEINEN Rechnungen noch nicht über 30 IBU gekommen, und es hat von der Bitterung immer gepasst.

Ich braue dieses Bier zum ersten Mal und lasse mich einfach mal überraschen.

Habt ihr das Wasser in Richtung RA 0 eingestellt?

Bin auch schon total gespannt

LG Christian

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1957
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#74

Beitrag von beryll » Dienstag 13. Juni 2017, 07:48

Ich hab das Wasser wie folgt eingestellt:
wasser_atlantic_ale.png
wasser_atlantic_ale.png (5.19 KiB) 5171 mal betrachtet
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5951
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#75

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 13. Juni 2017, 09:19

Es freut mich, dass mein Rezept so gut ankommt - danke!
Hier mal etwas zur Entstehungsgeschichte: Auch für mich gehört das Atlantik Ale wie für den Threaderöffner zu den Lieblingsbieren und es ist in meinen Augen eines der wenigen Kaufbiere welches würdig ist, in braufreien Zeiten das Selbstgebraute zu ersetzen.
400 Meter von mir gab es einen Frisko-Markt, der nach hartnäckigem Bohren das Atlantik Ale endlich gelistet hatte. Das war dann auch eine gern genutzte Quelle, denn für 18€ pro Kasten kann das niemand nachbrauen. Allerdings war die Qualität von MHD zu MHD stark schwankend, besonders die Bittere variierte von Mädchenbier bis zum überherben, fast ungenießbaren Hopfenhammer. Das ging soweit, dass ich von jeder neuen Lieferung erst mal eine Flasche probiert hatte, um dann zu entscheiden, ob ich vom vorigen MHD noch die Bestände aufkaufe, um die Zeit bis zur nächsten Lieferung zu überbrücken. Das war dann auch die Entscheidung, dieses Bier nachzubrauen, um eine Variation zu finden, die meiner Zunge am genehmsten ist. Aus etlichen Versuchen ist dann das hier abgedruckte Rezept entstanden.

Irgendwann hat der Frisko-Markt dicht gemacht und ich hätte nach Offenbach fahren müssen, um das originale Atlantik Ale zu kaufen - das kann niemand von mir verlangen. So ist es beim Nachbrau geblieben. Ob und wie das dem heutigen Atlantik Ale entspricht, weiß ich nicht und mir ist es auch egal.

Wer sich einmal die Mühe macht, über die Google Bildersuche nach dem Atlantik Ale zu forschen, wird sich wundern wie sich dieses Bier über den Lauf der Zeit verändert hat. Das gilt nicht nur für die von MHD zu MHD schwankende Bittere, sondern auch für die Zusammenstellung der Zutaten. Mal ist Münchner, Distill, Pilsener und Weizenmalz drin, mal Crystal, Distill, Pilsener und Weizen, manchmal fällt das Weizenmalz auch weg.
Die Hopfenzusammenstellung wechselt von Magnum, Tradition, Perle, Cascade, Amarillo, Citra zu Magnum, Saphir, Cascade, Amarillo, Citra, dann wieder mal zu Tradition, Perle, Cascade, Amarillo und Citra. Dementsprechend wandelt sich das (Zitat) "unglaubliche Duftspiel" von Zitrone, Orangenschale und Ananas zu Zitrone, Grapefruit und Melone. Die Farbe ist anfangs goldgelb, später strohgelb.

Um ein Original nachzubrauen, muss man erst mal ein beständiges Original haben - das scheint es gar nicht zu geben.

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
Aeppler
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 421
Registriert: Donnerstag 31. Dezember 2015, 17:58
Wohnort: Mengelse

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#76

Beitrag von Aeppler » Dienstag 13. Juni 2017, 09:44

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 09:19
... ich hätte nach Offenbach fahren müssen, um das originale Atlantik Ale zu kaufen - das kann niemand von mir verlangen. ...
Der war gut Ruthard, kann ich als gebürtiger Frankfurter nachvollziehen :Drink
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

Benutzeravatar
happyhibo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1179
Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 23:06
Wohnort: Raum Bad Tölz, Oberbayern
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#77

Beitrag von happyhibo » Dienstag 13. Juni 2017, 09:58

Ich hab letztes WE ebenfalls das Atlantik Ale vom Ruthard eingebraut.
Ist i.M. in der HG.
Bin auf jeden Fall sehr gespannt!
:Drink
Gruß
Alex / HappyHibo

flensdorfer
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 484
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#78

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 13. Juni 2017, 10:07

Das Rezept von Ruthard möchte ich gerne nachbrauen, habe aber keinen Citra. Alle anderen in den genannten Variationen aufgeführten Hopfen habe ich da. Kann ich Citra durch einen anderen Hopfen ersetzen oder wird das dann gleich ein völlig anderes Bier?
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
happyhibo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1179
Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 23:06
Wohnort: Raum Bad Tölz, Oberbayern
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#79

Beitrag von happyhibo » Dienstag 13. Juni 2017, 10:27

flensdorfer hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 10:07
Das Rezept von Ruthard möchte ich gerne nachbrauen, habe aber keinen Citra. Alle anderen in den genannten Variationen aufgeführten Hopfen habe ich da. Kann ich Citra durch einen anderen Hopfen ersetzen oder wird das dann gleich ein völlig anderes Bier?
Kein mir bekannter Hopfen hat ein solch ausgeprägtes Zitrusaroma.
Eine Alternative wirst Du schwer finden.
Ich könnte mir Azacca, Ahtanum, Cascade oder Lemondrop vorstellen. Die haben aber auch andere Aromen mit dabei, sind recht Zitruslastig, stehen aber nicht so im Vordergrund wie beim Citra!
Gruß
Alex / HappyHibo

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5951
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#80

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 13. Juni 2017, 10:30

Citra ist schon speziell und in allen Variationen von Störtebeker ist Citra immer dabei. Vielleicht könntest du ihn durch Lemondrop ersetzen (den du vermutlich auch nicht hast) oder durch mehr Cascade - wirklich gleich wird das aber nie. Du wirst ein leckeres Bier bekommen, aber keinen 100%igen Clone - so wie es aussieht, schafft das Störtebeker selber nicht :Bigsmile

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

flensdorfer
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 484
Registriert: Freitag 5. Februar 2016, 09:26
Wohnort: Flensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#81

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 13. Juni 2017, 10:47

Wenn nicht mal Störtebeker das schafft :Bigsmile
Ok, also entweder Citra besorgen, wenn ich schon kaufe, oder mehr Cascade.

Merci :Drink
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#82

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 23. Juni 2017, 20:37

Während die Kegs in der Truhe vor sich hin karbonisieren habe ich gerade die erste Flasche aus der Flaschengärung geköpft, die bereits auf 2,2 bar angekommen war.
Wow, ist das eine geile Hopfenkombination. So verdammt gut hatte ich das Original von Störtebecker garnicht in Erinnerung. Lecker ja, aber Ruthards Klon liegt auch ohne Reifungszeit schon klar vorne. :Drink :thumbup
Das erste Glas aus der Buddel war schon recht klar. Hats leider nicht auf das Foto geschafft...
Hier der trübe Rest.
IMG_0028.JPG
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 7605
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#83

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 23. Juni 2017, 23:53

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2017, 09:19
Um ein Original nachzubrauen, muss man erst mal ein beständiges Original haben - das scheint es gar nicht zu geben.
Die werden vermutlich einfach deshalb variieren weil die kalkulieren müssen um sowas für den Preis überhaupt anbierten zu können.
Je nach dem welche Hopfen die günstiger bekommen wird das Rezept angepasst. Hauptsache es schmeckt.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
giggls
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 750
Registriert: Freitag 14. Januar 2011, 11:38
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#84

Beitrag von giggls » Samstag 24. Juni 2017, 11:39

Hallo,

ich wollte noch mal nachhaken bzgl. des "Distilling" Malzes und wo ihr das her habt.

Sehe ich das richtig, dass das auch unter den Bezeichnungen Brennereimalz und Diastasemalz läuft?

Sven

Benutzeravatar
Gryps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 337
Registriert: Freitag 22. April 2016, 07:45
Wohnort: Greifswald-Ostseeviertel

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#85

Beitrag von Gryps » Samstag 24. Juni 2017, 11:45

Hab vor 5 Minuten 'ne Mail von Schnapsbrenner.eu bekommen, dass es wieder vorrätig ist. :thumbup hier
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#86

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. Juni 2017, 11:56

Distilling brauchte ich nicht beim Brauwolf Rezept. Das ist nur in der Variante von Kurt drin.
Bei Ruthards Rezept hatte ich lediglich die Kombirast (Narzißrast) auf 40 Minuten ausgedähnt. EVG lag bei mir bei 82,3%.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Düssel
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 275
Registriert: Freitag 22. Januar 2016, 22:15
Wohnort: Düsseldorf

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#87

Beitrag von Düssel » Mittwoch 28. Juni 2017, 22:16

Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. April 2017, 12:05

Brauwolfs Atlantik Ale Clone
...
Hopfung:
  • VWHopfung - Perle (2016) (9 % α-Säure): 5.5 g (10%)
  • VWHopfung - Tradition (2016) (6.7 % α-Säure): 17 g (31%)
  • VWHopfung - Citra (2016) (14 % α-Säure): 8.8 g (16%)
  • 5 Minuten - Amarillo (2015) (8.8 % α-Säure): 9.3 g (17%)
  • 5 Minuten - Cascade (2016) (8.9 % α-Säure): 5.5 g (10%)
  • 5 Minuten - Citra (2016) (14 % α-Säure): 8.8 g (16%)
  • Dauer Hopfenkochen: 70 Minuten
  • Nachisomerisierungszeit: 1 Minuten
...
Cheers, Ruthard
Hallo Ruthard,
auch ich bin Fan des Atlantik Ale und möchte Dein Rezept nachbrauen. Was mir allerdings auffällt ist die Verteilung der Hopfensorten. Sind das wirklich Gewichtsprozente oder evtl. doch IBU-Prozente? Da habe ich mich nämlich auch schon mal im KBH vertan und dann kommt etwas ganz anderes raus.
Vom Gefühl her sind die Aromagaben am Kochende zu gering für diese Hopfenbombe ??
Wenn alles zeitig ankommt möchte ich am Sonntag brauen :Grübel
Gruß Heiner

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#88

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 28. Juni 2017, 23:00

Bei mir im KBH habe ich die Mengen als IBU Prozente eingegeben.
[Edit]→Rechtschreibung
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Donnerstag 29. Juni 2017, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Düssel
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 275
Registriert: Freitag 22. Januar 2016, 22:15
Wohnort: Düsseldorf

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#89

Beitrag von Düssel » Donnerstag 29. Juni 2017, 00:13

wenn ich die im Rezept angegebenen Prozente als IBU-Verteilung eingebe komme ich aber auf andere Grammzahlen ?
Sind diese Mengen nicht realistischer ?

VWHopfung - Perle (2016) (9 % α-Säure): 3,9 g (10%)
VWHopfung - Tradition (2016) (6.7 % α-Säure): 16,1 g (31%)
VWHopfung - Citra (2016) (14 % α-Säure): 4,0 g (16%)
5 Minuten - Amarillo (2015) (8.8 % α-Säure): 26,9 g (17%)
5 Minuten - Cascade (2016) (8.9 % α-Säure): 15,7 g (10%)
5 Minuten - Citra (2016) (14 % α-Säure): 15,9 g (16%)
Gruß Heiner

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5951
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#90

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 29. Juni 2017, 05:50

Nee, nee, das passt so. Ich habe das gebraut so wie es in meinem Rezept steht, mit den Hopfengaben nach KBH/Gewicht.

Vorschlag: Braue mal beide Biere parallel, einmal nach KBH/Gewicht, einmal nach KBH/IBU. Du wirst zwei Biere gleicher Bittere erhalten, jedoch die Variante B mit deutlich intensiveren Hopfenaromen - zum Preis der dreifachen Mengen Amarillo und Cascade (Citra 2-fach).
Dritte Variante: Braue ein Bier nach meiner Variante A, warte nach Kochende bis die Würze auf 80° herunter gekühlt ist und wirf dann noch einmal die gleichen Hopfenmengen wie 5 Minuten vor Kochende in den Sud. Herauskommen wird ein Bier wie Variante B, jedoch mit 1/3 weniger Hopfeneinsatz.

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#91

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 29. Juni 2017, 08:24

Variante C wird als nächstes ausprobiert Cheffe :Greets
Weniger Hopfenaroma ist für mich keine Option mehr, seit das Keg mit "Version B" am Zapfhahn hängt. :Bigsmile
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
chaos-black
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2383
Registriert: Dienstag 10. Juli 2012, 21:38
Wohnort: Berlin/Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#92

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 29. Juni 2017, 08:33

Oder du machst die Berechnung wie bei B UND schmeißt die gleiche Menge zusätzlich in den Whirlpool :D
Ich werde erst einfach mal B ausprobieren, ein Freund feiert bald Junggesellenabschied und ich glaube dieses Bier könnte genau seinen Geschmack treffen :)
Nach welcher Lagerungsdauer war das Bier denn bisher am besten?
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#93

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 29. Juni 2017, 08:43

Wie es sich geschmacklich verändert kann ich noch nicht sagen. Dazu ist das Bier "zu frisch" schon zu lecker. :Bigsmile

Ich hatte 2 Kegs zwangskarbonisiert und den Rest aus dem Gäreimer in Flaschen zur NG abgefüllt. Die Flaschen waren schon sehr gut trinkbar, als der Druck auf 2,2 bar war und sich die Trübung abgesetzt hatte. Das ging dank Irish Moss sehr schnell.
Noch steht ein Keg in der Truhe. Ich befürchte aber das hat keine Chance zum Reifen. Wochenende ist Grillparty mit den Jungs...
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3749
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#94

Beitrag von afri » Donnerstag 29. Juni 2017, 22:32

ich gestehe: heute kaufte ich zwei Flaschen von dem Zeug, das riecht schon recht verführerisch.

Selbst brauen? OK; könnte man tun, aber was aus der Fabrik so gut ist, braucht man eigentlich selbst nicht zu machen. Zumal mir meine untergärigen Biere eigentlich besser munden, als es die obergärigen tun.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5951
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#95

Beitrag von Brauwolf » Freitag 30. Juni 2017, 06:50

Selbst brauen? OK; könnte man tun, aber was aus der Fabrik so gut ist, braucht man eigentlich selbst nicht zu machen.
Meine Rede. Für 19€ pro Kasten kannst du das nicht selber brauen. Sinn macht das nur, wenn du in der Diaspora lebst oder deine Bezugsquelle in Feindesland liegt, wenn deine Brauerei abgeraucht ist oder wenn dich sonst was am Brauen gehindert hat, wenn du üblicherweise nur Plato- und Hopfenbomben baust und mal was zur Entspannung brauchst - oder auf das Leergut scharf bist.

Manche brauen ja auch nur, damit sie sagen können "Ich hab' was Eigenes" - das ist wie mit dem Jodeldiplom.

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
chaos-black
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2383
Registriert: Dienstag 10. Juli 2012, 21:38
Wohnort: Berlin/Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#96

Beitrag von chaos-black » Montag 11. September 2017, 14:54

Wie schon angesprochen möchte ich auch demnächst ein Bier brauen, das auf dem in diesem Thread beschriebenen Rezept von Brauwolf basiert. Nur hab ich leider nicht genau die gewünschten Hopfensorten bekommen und möchte auch nicht nochmal extra woanders bestellen. Es muss aber auch kein Klon werden, die grundsätzliche Richtung sollte aber beibehalten werden.
Ich habe keinen Amarillo bekommen, aber mir als Ersatz Yellow Sub besorgt. Außerdem ist mein Citra leider alle. Ich könnte natürlich einfach Cascade und Yellow Sub erhöhen, hätte aber auch noch folgende andere Hopfensorten da. Vielleicht kommt ihr ja noch auf Ideen was gut passen könnte:
East Kent Golding, First Gold, Fuggles, Hallertauer Mittelfrüh, Hallertauer Tradition, Hallertauer Perle, Saphir, Spalter Select, Tettnanger, Wakatu. Dazu noch Pacific Gem, Pacific Jade und Smaragd in Mengen <10g. Und natürlich die schon angesprochenen Yellow Sub und Cascade.


Und zur Erinnerung nochmal Brauwolfs Originalrezept:
Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. April 2017, 12:05
Brauwolfs Atlantik Ale Clone

Stammdaten:
  • Stammwürze: 11.9°P
  • Ausschlagmenge: 20l
  • Bittere: 42 IBU
  • Farbe: 7 EBC
Schüttung und Wasser:
  • Hauptguss: 14.74l
  • Nachguss: 11.69l
  • 2.92kg (77.2 %) - Basis Pilsener Malz (4 EBC)
  • 0.69kg (18.2 %) - Basis Weizenmalz hell (4 EBC)
  • 0.17kg (4.6 %) - CaraPils (4 EBC)
Maischplan:
  • 57°C - Einmaischen
  • 57°C - 5 Minuten (Eiweißrast)
  • 62°C - 30 Minuten (Maltoserast)
  • 67°C - 10 Minuten (Narzißrast)
  • 72°C - 20 Minuten (Verzuckerung)
  • 78°C - 0 Minuten (Abmaischen)
Hopfung:
  • VWHopfung - Perle (2016) (9 % α-Säure): 5.5 g (10%)
  • VWHopfung - Tradition (2016) (6.7 % α-Säure): 17 g (31%)
  • VWHopfung - Citra (2016) (14 % α-Säure): 8.8 g (16%)
  • 5 Minuten - Amarillo (2015) (8.8 % α-Säure): 9.3 g (17%)
  • 5 Minuten - Cascade (2016) (8.9 % α-Säure): 5.5 g (10%)
  • 5 Minuten - Citra (2016) (14 % α-Säure): 8.8 g (16%)
  • Dauer Hopfenkochen: 70 Minuten
  • Nachisomerisierungszeit: 1 Minuten
Hefe:
  • Gozdawa PAY7
Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

Blancblue
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1848
Registriert: Dienstag 6. Januar 2015, 23:09

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#97

Beitrag von Blancblue » Montag 11. September 2017, 15:06

Citra ist eh schon schwer zu ersetzen und mit deinem Hopfenfundus leider nicht mal ansatzweise... Yellow Sub schmeckt auch etwas anders als der Original Amarillo.

Ich würde an deiner Stelle Richtung Single Hopped Cascade gehen (SNPA) und die Schüttung von Brauwolf übernehmen. Dann bekommst du schon mal ein Gefühl für den Malzkörper und den Vergärungsgrad. Dann Citra besorgen und den Original Klon brauen.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4408
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#98

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 11. September 2017, 15:18

Stimmt. Der Citra ist schon recht dominant in dem schlanken Atlantic Ale. Ohne Citra wird es ein komplett anderes Bier.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Benutzeravatar
chaos-black
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2383
Registriert: Dienstag 10. Juli 2012, 21:38
Wohnort: Berlin/Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#99

Beitrag von chaos-black » Montag 11. September 2017, 15:28

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 15:18
Stimmt. Der Citra ist schon recht dominant in dem schlanken Atlantic Ale. Ohne Citra wird es ein komplett anderes Bier.
Ja, die Befürchtung hatte ich auch... ach nagut, dann bestell ich den Citra doch noch einmal extra. Wat mutt dat mutt. Und siehe da, Hopfen der Welt hat sogar Amarillo vorrätig. Dann wirds wohl doch wie vom Brauwolf :)
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

Benutzeravatar
bierfaristo
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 206
Registriert: Freitag 4. November 2016, 19:44
Wohnort: Rheinhessen

Re: Störtebeker Atlantik Ale

#100

Beitrag von bierfaristo » Montag 11. September 2017, 19:55

Habs am WE auch gebraut. Aufgrund meiner langen Nachisomerisierung habe ich die letzten Hopfengaben nochmal aufgeteilt (5min und Whirlpool). Bin gespannt.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

Antworten