Brut IPA

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Neubierig
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Re: Brut IPA

#51

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 18. Juli 2018, 10:31

Hi Tino,

das war aber das Ordinary Bitter - mein Brut IPA befand sich zu der Zeit noch in der Hauptgärung, und ich hatte es nicht dabei :redhead

Das Ordinary Bitter ist tatsächlich als leichtes Bier konzipiert, von was man viel trinken kann ohne abzustürzen - das Brut IPA hingegen wird, wegen seines höhen Vergärgrads (und höheren Stammwürze), wesentlich stärker ausfallen (ca 7%, muss heute Abend gucken).

Es freut mich aber, dass das Bier dir geschmeckt hat! Die stark sedimentierenden Hefe hilft die Klärung. Dein Holunderblütenbier hat mich auch davon überzeugt, wieder zu versuchen (bei mir waren die Hounderblüten immer zu aufdringlich gewesen) - aber mehr dazu im anderen Thread!

Cheers,

Keith :-)
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Re: Brut IPA

#52

Beitrag von Till » Mittwoch 18. Juli 2018, 10:48

Morgen,

Craftbeer & Brewing hat ein Interview mit dem Brauer der Social Kitchen and Brewery und ein Rezept online (in Englisch):

https://beerandbrewing.com/the-birth-of-the-brut-ipa/
https://beerandbrewing.com/social-kitch ... pa-recipe/

Schönen Tag noch
Till

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Re: Brut IPA

#53

Beitrag von christianf » Montag 13. August 2018, 18:55

christianf hat geschrieben:
Mittwoch 13. Juni 2018, 11:02
Ich werde zu dem Zweck ein Beutelchen von den Pilsener-Enzymen von Braupartner nehmen und nach dem Kochen in die Würze geben. Das solle reichen.
Kurze Rückmeldung: Das Bier ist sehr lecker geworden, aber nicht so trocken wie erwartet. Die Enzym-Beutelchen von Braupartner würde ich damit abhaken. Ich denke, beim nächsten Mal muss ich es auch mal mit der Glukoamylase von Simon versuchen.

Christian

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Re: Brut IPA

#54

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 15. August 2018, 11:49

Auch eine Rückmeldung von mir. Auch lecker geworden, ist bei auf 0°P gelandet, obwohl ich eigentlich eine negative Wert erwartet hatte. Das Bier ist nicht leer oder wässrig, erinnert mich aber an einem schön-gehopften Belgischen Tripel.

Ich werde es auf jedem Fall glutenfrei probieren ...

Cheers,

Keith :-)
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Paule
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Re: Brut IPA

#55

Beitrag von Paule » Dienstag 9. Oktober 2018, 08:20

Hey. :Smile

Nochmal ein Update von mir. Ich habe mittlerweile die zweite Variante gebraut und bin mit dieser sehr zufrieden.
Super spritzig, zitronig-tropisches Aroma und knochentrocken. :Pulpfiction
Ich habe das Rezept mal bei maischemalzundmehr eingestellt: Klick!

Ich habe bei dieser Variante die Glucoamylase während des Maischens dazu gegeben. So wird es mittlerweile auch von den amerikanischen Westküsten-Brauern empfohlen. So kann man die Hefe schön kühl/neutral vergären und falls gewünscht auch ernten, ohne, dass man Amylase "verschleppt".
Dateianhänge
cbc0622fab6c56e09f82.jpg
Zuletzt geändert von Paule am Dienstag 9. Oktober 2018, 08:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brut IPA

#56

Beitrag von mackus » Dienstag 9. Oktober 2018, 08:30

Sieht RICHTIG lecker aus!

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Re: Brut IPA

#57

Beitrag von DevilsHole82 » Dienstag 9. Oktober 2018, 08:44

Paule hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 08:20
Ich habe das Rezept mal bei maischemalzundmehr eingestellt: Klick!
Der Link führt leider ins Leere. Das "+" am Ende der Url gehört vermutlich nicht da rein.

Btw: Ich hab noch ne fast volle Flasche Erbslöh CraftZYM quartz womit ich mein Restextrakt-Problem gelöst habe. Falls jemand Interesse und ein passendes Gefäß hat kann ich gerne was zum Selbstkostenpreis abgeben/versenden. Es steht seit Verwendung im Kühlschrank.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Brut IPA

#58

Beitrag von Paule » Dienstag 9. Oktober 2018, 08:53

DevilsHole82 hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 08:44
Paule hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 08:20
Ich habe das Rezept mal bei maischemalzundmehr eingestellt: Klick!
Der Link führt leider ins Leere. Das "+" am Ende der Url gehört vermutlich nicht da rein.
Ups, geändert! Danke :thumbup

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Re: Brut IPA

#59

Beitrag von Malzmagen » Dienstag 9. Oktober 2018, 15:21

mackus hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 08:30
Sieht RICHTIG lecker aus!
IST richtig lecker :achtung . Schien aber wohl mit ziemlichem Aufwand verbunden.

Gruß
MM

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Re: Brut IPA

#60

Beitrag von mackus » Dienstag 9. Oktober 2018, 20:04

Ich bin gespannt. Das steht auf meiner "to brew" Liste ganz oben!

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Re: Brut IPA

#61

Beitrag von Paule » Mittwoch 10. Oktober 2018, 07:55

mackus hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 20:04
Ich bin gespannt. Das steht auf meiner "to brew" Liste ganz oben!
Sehr schön. :Drink
Malzmagen hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 15:21
Schien aber wohl mit ziemlichem Aufwand verbunden.
Definitiv beim Stopfen mit viel CO2 spülen. Die erste Variante hat extrem nachgedunkelt :thumbdown

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Re: Brut IPA

#62

Beitrag von docpsycho » Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:09

Paule hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 07:55

Definitiv beim Stopfen mit viel CO2 spülen. Die erste Variante hat extrem nachgedunkelt :thumbdown
Dieses Zartrosa/Pfirsich kam von der Oxidation? :Grübel

Ich fand die Farbe eigentlich enorm gut.

Grüße, Felix
Setup: 3,5kw Caso-Induktionsplatte, 36l Brewferm-Topf, 38l Schengler-Thermoport mit Läuterhexe, Kühlspirale, Themperaturgesteuerte Gärkammer.

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Re: Brut IPA

#63

Beitrag von Paule » Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:27

docpsycho hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 15:09

Dieses Zartrosa/Pfirsich kam von der Oxidation? :Grübel
Jep!

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Re: Brut IPA

#64

Beitrag von Bronkhorst » Mittwoch 10. Oktober 2018, 20:35

Hi Paule,
kommt das Bier durch den Chinook nicht sehr harzig rüber?

Danke für das Rezept, klingt sehr lecker!

Jens

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Re: Brut IPA

#65

Beitrag von Shenanigans » Mittwoch 10. Oktober 2018, 22:26

Ich habe einge sachen bei Aliexpress bestellt, wenn ich alles vor mitte November bekomme dann das Brut IPA könnte meine erste Faßbier :Angel
Ich habe aber kein Comet und will im moment keine neue Hopfen kaufen, also es wird mit etwas ersetzt. Vielleicht Simcoe? :Grübel

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Re: Brut IPA

#66

Beitrag von Paule » Donnerstag 11. Oktober 2018, 08:17

Bronkhorst hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 20:35
Hi Paule,
kommt das Bier durch den Chinook nicht sehr harzig rüber?

Danke für das Rezept, klingt sehr lecker!

Jens
Hi Jens,

nein, wirklich harzig ist es nicht geworden. Mit dem Chinook wird eher der Zitrus-/Grapefruit-Charakter unterstützt.
Aber bei der Hopfenkombination kann man sich ja austoben, wie man möchte :Bigsmile
Shenanigans hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 22:26
Ich habe einge sachen bei Aliexpress bestellt, wenn ich alles vor mitte November bekomme dann das Brut IPA könnte meine erste Faßbier :Angel
Ich habe aber kein Comet und will im moment keine neue Hopfen kaufen, also es wird mit etwas ersetzt. Vielleicht Simcoe? :Grübel
Also mit Simcoe könnte ich mir dann aber vorstellen, dass es zu harzig für dieses Bier wird. Erster Gedanke als Comet Alternative wäre evtl. Galaxy?! :Grübel

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Re: Brut IPA

#67

Beitrag von Shenanigans » Donnerstag 11. Oktober 2018, 08:47

Ok, Ich habe auch Galaxy und Vic Secret.

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Re: Brut IPA

#68

Beitrag von Paule » Donnerstag 11. Oktober 2018, 09:06

Shenanigans hat geschrieben:
Donnerstag 11. Oktober 2018, 08:47
Ok, Ich habe auch Galaxy und Vic Secret.
Vic Secret passt hier auch richtig gut! :thumbup

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Re: Brut IPA

#69

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 17. Oktober 2018, 09:03

Paule hat geschrieben:
Donnerstag 26. April 2018, 07:38
Wir haben ca. 6ml Amylase zur Gärung hinzugegeben. Möglich wäre aber auch zum Maischen. Beim Kochen denaturiert es dann aber natürlich. Benutzt haben wir dieses: Glucoamylase
Dosierung war 6 ml auf 40l, richtig?
Hast du beim 2ten mal anders dosiert?

Ich braue heute ein Brut IPA, gleiche Enzyme.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#70

Beitrag von Butterbrot » Mittwoch 17. Oktober 2018, 15:14

DerDallmann hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 11:43
Ich habe jetzt mein erstes kommerzielles Brut IPA getrunken.
Dieses hier: https://www.kehrwieder.beer/12/speaking ... onoma.html

Mit Enzymen wurde da nichts gemacht, denke ich, sondern über Maischearbeit und die Hefe, nämlich die Belle Saison.
Es war ziemlich lecker, ich hätte das Bier aber ganz anders erwartet. Es war sehr trüb und trotz des sehr hohen sVG (ca. 94%), nicht so trocken, wie ich es erwartet hätte. Die Belle ist mMn nicht das Richtige für den Stil.

Ansonsten war es ein Top IPA, hohe Karbo, massig Stopfaromen, etc.
Das hab ich auch letztens mit nem Kumpel getrunken. Trotz des niedrigen Restextrakts hat das Bier eine deutliche Süße und ein recht volles Mundgefühl, was nicht recht zu meiner Vorstellung von einem 'Brut' passt. Dass da eine Saisonhefe zum Einsatz kam, passt durchaus zu meinem Eindruck...

Bin mal gespannt, wie viel man mit ner normalen Ale-Hefe und ohne zusätzliche Enzyme hinbekommt. (Nicht dass ich dem grundsätzlich abgeneigt wäre; es ist eher eine Frage des sportlichen Ehrgeizes.)

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Re: Brut IPA

#71

Beitrag von gulp » Mittwoch 17. Oktober 2018, 17:02

Butterbrot hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 15:14
DerDallmann hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 11:43
Ich habe jetzt mein erstes kommerzielles Brut IPA getrunken.
Dieses hier: https://www.kehrwieder.beer/12/speaking ... onoma.html

Mit Enzymen wurde da nichts gemacht, denke ich, sondern über Maischearbeit und die Hefe, nämlich die Belle Saison.
Es war ziemlich lecker, ich hätte das Bier aber ganz anders erwartet. Es war sehr trüb und trotz des sehr hohen sVG (ca. 94%), nicht so trocken, wie ich es erwartet hätte. Die Belle ist mMn nicht das Richtige für den Stil.

Ansonsten war es ein Top IPA, hohe Karbo, massig Stopfaromen, etc.
Das hab ich auch letztens mit nem Kumpel getrunken. Trotz des niedrigen Restextrakts hat das Bier eine deutliche Süße und ein recht volles Mundgefühl, was nicht recht zu meiner Vorstellung von einem 'Brut' passt. Dass da eine Saisonhefe zum Einsatz kam, passt durchaus zu meinem Eindruck...

Bin mal gespannt, wie viel man mit ner normalen Ale-Hefe und ohne zusätzliche Enzyme hinbekommt. (Nicht dass ich dem grundsätzlich abgeneigt wäre; es ist eher eine Frage des sportlichen Ehrgeizes.)
Mit der Belle wird das ein Belgian IPA. Die Süße kommt da von höheren Alkoholen. Sollte aber trotzdem im Abgang trocken sein.

Gruß
Peter
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Re: Brut IPA

#72

Beitrag von DerDallmann » Montag 22. Oktober 2018, 07:08

Ja, die Hefe passt da einfach nicht.

Ich habe aktuell die K-97 in der Gärung bei dem Brut IPA. Mal sehen, wie das wird...
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#73

Beitrag von Paule » Dienstag 23. Oktober 2018, 08:26

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 09:03
Paule hat geschrieben:
Donnerstag 26. April 2018, 07:38
Wir haben ca. 6ml Amylase zur Gärung hinzugegeben. Möglich wäre aber auch zum Maischen. Beim Kochen denaturiert es dann aber natürlich. Benutzt haben wir dieses: Glucoamylase
Dosierung war 6 ml auf 40l, richtig?
Hast du beim 2ten mal anders dosiert?

Ich braue heute ein Brut IPA, gleiche Enzyme.
Hatte dir ja bei facebook geantwortet.
Bin gespannt, wie es bei dir wird. Bitte berichten :Smile

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Re: Brut IPA

#74

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 23. Oktober 2018, 08:51

Mache ich! :)

Habe gerade das erste mal gestopft. 5 g/l, 50/50 Blanc und Mosaic. Zweite Stopfen wird nochmal 5 g/l, 50/50 Simcoe und Mosaic.
VG war bei Stopfen bei 94%. Zwickeln war schonmal interessant, sehr trocken, minimal zu dominante Bittere, aber das kann sich ja noch etwas legen.

War etwas kompliziert. Ich habe den Sud gesplittet. Eine Hälfte vergäre ich UG, wird ein heller Bock mit 15°P, single hop Saphir. Die hälfte habe ich nach der WP Gabe mit 80° umgeschlaucht. Der Rest hat dann nochmal ne WP Gabe bekommen mit Mosaig udn Simcoe, gleichzeitig habe ich die Enzyme bei dann ca. 75° zugegeben und nochmal 30 Minuten hopstand gemacht, dann halbwegs gekühlt und in den Gäreimer geschlaucht. Über Nacht gekühlt damit die Enzyme nochmal Zeit haben zu arbeiten.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#75

Beitrag von Neubierig » Dienstag 23. Oktober 2018, 09:19

Paule hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 08:26
Hatte dir ja bei facebook geantwortet.
Und wie lautet die Antwort, für die unter uns, die Gesichtsbuch nicht leiden können? :P

Cheers,

Keith :-)
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Re: Brut IPA

#76

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 23. Oktober 2018, 09:20

6 g/40l war die Dosierung beim ersten Sud, beim 2ten hat er auf 9 g/40l erhöht.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#77

Beitrag von Neubierig » Dienstag 23. Oktober 2018, 09:22

Danke!
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Re: Brut IPA

#78

Beitrag von HrXXLight » Sonntag 28. Oktober 2018, 09:21

Sehr interessantes Bier und eine gute alternative zum Sekt bei einer Feier. Jedoch würde ich es dann doch noch etwa Richtung 16°P treiben. Wäre da zu empfehlen mehr von dem Enzym zu wählen oder reichen da die angegebenen Mengen?
Trinkbar: Dark Impact, Oatmeal Stout
Reifung: Diverse Russian Imperial Stout Rezepte mit Oak und Brett, Pale Ale mit Kveik

Planung: Norwegian Farmhouse Ale

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Re: Brut IPA

#79

Beitrag von DerDallmann » Montag 29. Oktober 2018, 07:49

Ich habe gestern abgefüllt. Der sVG war 95%, ich hatte mit mehr gerechnet.
Ist aber nicht weiter schlimm, es geht in die richtige Richtung. Beim nächsten mal werde ich die Enzyme auch während des Maischens zugeben, das ist effektiver.

Ich habe mit 10 g/l gestopft. Je 2,5 g/l Mosaic und Blanc kurz vor Ende der HG, dann nochmal je 2,5 g/l Mosaic und Simcoe. Ich glaube das wird geil! :)
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#80

Beitrag von DerDallmann » Montag 12. November 2018, 14:42

Nochmal Rückmeldung zum finalen Produkt.

Ich bin zufrieden. Es ist sehr trocken (noch trockener wäre schon grenzwertig), die Stopfaromen kommen gut raus, die Bittere passt ganz gut rein, alles ok. Die Kombination mit der K-97 finde ich in dem Fall ganz passend. Das nächste mache ich trotzdem mal mit der US-05.

Das Bier ist etwas hazy gworden, das liegt aber am Stopfhopfen, denke ich. Die andere Hälfte des Suds ist ein Heller Bock geworden, der ist blitzeblank.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#81

Beitrag von jnbeer » Mittwoch 21. November 2018, 18:45

Moin an alle,
die hier mit gelesen haben. Ich bin gehooked und möchte das Bier nun auch nachbrauen. Man benötigt ja aber nur recht wenig Glucoamylase. Davon n Kilo zu bestellen ist bisschen sinnbefreit. Hat einer da nen Tipp, wo man das evtl in kleineren Mengen beziehen kann oder hat einer zufällig etwas über (vllt sogar Berlin?)?

Ansonsten würde mich noch interessieren, was du mit dem Wasser gemacht hast. Du bist ja schon länger an dem Thema Brut IPA dran und hast bestimmt mehr dazu gelesen als die meisten von uns. Ich hab bisher rausgehört, dass es wie ein stinknormales IPA eingestellt werden sollte.

Beste Grüße,
Jan

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Re: Brut IPA

#82

Beitrag von Till » Mittwoch 21. November 2018, 22:05

Hallo Jan,

White Labs Ultra Ferm gibt es in kleiner Menge bei einigen Versendern. Hat bei mir für 2x 10l gereicht. 1/2 Röhrchen in der Gärung hat einen 10l Süd auf 0 Grad Plato gebracht. Dasselbe beim Maischen 60°/1h nur auf 1 Grad.

Grüße,
Till

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Re: Brut IPA

#83

Beitrag von BLTLB » Samstag 24. November 2018, 18:00

Hat hier jemand schon mal eine Champagner Hefe drauf gesetzt? Könnte ich mir eigentlich ganz passend vorstellen...

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Re: Brut IPA

#84

Beitrag von Seed7 » Samstag 24. November 2018, 23:39

BLTLB hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 18:00
Champagner Hefe
Warum?

Ingo
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.

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Re: Brut IPA

#85

Beitrag von BLTLB » Sonntag 25. November 2018, 10:33

Seed7 hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 23:39
BLTLB hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 18:00
Champagner Hefe
Warum?

Ingo
Um den Weinartigen Charakter weiter zu betonen.

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Re: Brut IPA

#86

Beitrag von Seed7 » Sonntag 25. November 2018, 20:35

Einen teil der Champagnertypischen geschmack kommt von autolyse ;)

Ingo
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.

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Re: Brut IPA

#87

Beitrag von DerDallmann » Montag 26. November 2018, 16:08

Das könnte interessant sein. Vergleich Enzym-Benutzung beim Maischen oder im Gärtank.
http://brulosophy.com/2018/11/26/adding ... 8pwhtAg0Io
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#88

Beitrag von DerDallmann » Montag 26. November 2018, 16:09

Das könnte interessant sein. Vergleich Enzym-Benutzung beim Maischen oder im Gärtank.
http://brulosophy.com/2018/11/26/adding ... 8pwhtAg0Io
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Brut IPA

#89

Beitrag von jnbeer » Montag 26. November 2018, 16:57

Moin,

ich hatte oben ja schonmal nach dem Wasser gefragt. Kann mir da einer ne Auskunft zu geben? Möchte das Rezept am Wochenende nachbrauen und habe folgendes Wasser:
https://www.directupload.net/file/d/528 ... fu_png.htm

Sulfat-Chlorid-Verhältnis = 3:1

Wenn ich 14ml 80%ige Milchsäure ins Einmaischwasser gebe (30 Liter), bekomme ich das:

https://www.directupload.net/file/d/528 ... zy_png.htm

Auf das gesamte Wasser betrachtet, also den Nachguss einbezogen, komme ich später dann auf -2,8° dH. Kann ich eurer Meinung nach damit so arbeiten oder sollte ich noch etwas anderes mit dem Wasser machen? Ist wie gesagt mein erstes Mal und ich hab bissl Schiss es zu verhauen :-)

Daher vielen Dank für eure Hilfe und sorry, falls ich hier den Thread kapere...

LG
Jan

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Re: Brut IPA

#90

Beitrag von DevilsHole82 » Freitag 30. November 2018, 07:22

DerDallmann hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 16:09
Das könnte interessant sein. Vergleich Enzym-Benutzung beim Maischen oder im Gärtank.
http://brulosophy.com/2018/11/26/adding ... 8pwhtAg0Io
75 IBU ohne Restsüße :Shocked . Wie mag das wohl schmecken? Wie pure Hopfenpellets?
Gruß, Daniel

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Re: Brut IPA

#91

Beitrag von DerDallmann » Freitag 30. November 2018, 10:17

Ja, das Rezept ist etwas merkwürdig.
Es ging mir aber um die Enzymgabe.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Shenanigans
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Re: Brut IPA

#92

Beitrag von Shenanigans » Freitag 18. Januar 2019, 13:28

https://www.braumarkt.com/catalogsearch ... Ultra-Ferm+

White Labs WLN4100 Ultra-Ferm

Falls jeamand sucht nach einer Quelle fuer eine kleinere Menge.

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peterkling
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Re: Brut IPA

#93

Beitrag von peterkling » Mittwoch 30. Januar 2019, 14:38

Paule hat geschrieben:
Donnerstag 11. Oktober 2018, 08:17
Bronkhorst hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 20:35
Hi Paule,
kommt das Bier durch den Chinook nicht sehr harzig rüber?

Danke für das Rezept, klingt sehr lecker!

Jens
Hi Jens,

nein, wirklich harzig ist es nicht geworden. Mit dem Chinook wird eher der Zitrus-/Grapefruit-Charakter unterstützt.
Aber bei der Hopfenkombination kann man sich ja austoben, wie man möchte :Bigsmile
Ich würde das gerne mal so ausproBieren. @Paule Wozu ist denn der Stopf-Chinook? Im Rezept steht nur was von Mosaic (Gärung), Amarillo (wahrsch. 50%) nach Gärung, und Amarillo(50%)/Comet nochmals danach.

Und eine Frage zur Abfüllung/Karbonisierung wenn ich keine Möglichkeit der Überdruck Abfüllung habe: Geht vielleicht eine Speiseabfüllung vor der Enzymgabe oder aufzuckern in Flaschen? Schafft das die Hefe noch nach all den Strapazen?

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Re: Brut IPA

#94

Beitrag von zauberflo » Montag 4. März 2019, 08:33

Hier noch mein Versuch eines, etwas weniger alkoholhaltigen, Brut IPAs - ein sogenanntes Brut PA :-). ich habe erstmals die Hopfengabe auf den, dafür heißen, Whirlpool beschränkt. Derzeit ist es in der Gärung.
https://share.brewfather.app/aUHdaTbqzkN7Gf
Gruß Florian

BigMoz
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Re: Brut IPA

#95

Beitrag von BigMoz » Sonntag 2. Juni 2019, 20:37

Hallo zusammen,

mein Brut-IPA kommt gerade aus der Gärung und ich bin mittelprächtig erstaunt. Bin bei FG 0.997 gelandet, bei 12,9 °Plato Stammwürze. Hab erstmal meine Spindel mit Leitungswasser kontrolliert, aber da war alles in Ordnung. Ich hab allerdings auch nicht an der Glucoamylase gespart, ein Päckchen Bulldog Pilsner Enzyme zum Maischen und zwei zur Gärung. Mich wundert, dass die Kräusen nicht besonders hoch waren. Vergoren mit der US-05 bei ca. 16 °C Umgebungstemperatur. Jetzt bin ich mal gespannt auf das Endergebnis.

Chris87toph
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Re: Brut IPA

#96

Beitrag von Chris87toph » Donnerstag 6. Juni 2019, 22:28

Hallo Paul,

danke für deine Beschreibung. Sehr interessantes Rezept!

Es gab ja auch bereits zwei Kommentare zum Thema Rasten, u.a. mit dem Vorschlag nur eine Maltoserast und eventuell eine Kombirast zu fahren. In diese Richtung tendiere ich auch. Gibt es einen Grund, warum man bei einem knochentrockenen Bier überhaupt eine Verzuckerungsrast bzw. Kombirast einlegen sollte? Könnte man sich nicht nur auf eine (lange) Maltoserast bei 62-63° beschränken, dann noch die Glucoamylase beigeben (im Temperaturoptimum für das Enzym ist man dann bereits), weitere 15-30 Minuten rasten und dann abmaischen? Was meint ihr?

Gruß,
Christoph

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Re: Brut IPA

#97

Beitrag von n0l3n » Donnerstag 20. Juni 2019, 14:04

Paule hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 08:20
Hey. :Smile

Nochmal ein Update von mir. Ich habe mittlerweile die zweite Variante gebraut und bin mit dieser sehr zufrieden.
Super spritzig, zitronig-tropisches Aroma und knochentrocken. :Pulpfiction
Ich habe das Rezept mal bei maischemalzundmehr eingestellt: Klick!

Ich habe bei dieser Variante die Glucoamylase während des Maischens dazu gegeben. So wird es mittlerweile auch von den amerikanischen Westküsten-Brauern empfohlen. So kann man die Hefe schön kühl/neutral vergären und falls gewünscht auch ernten, ohne, dass man Amylase "verschleppt".
Leider verläuft der Link wieder ins Leere. Ich würde gern das Rezept mal sehen :)
Viele Grüße
Olli

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Re: Brut IPA

#98

Beitrag von Bronkhorst » Donnerstag 20. Juni 2019, 15:32

Paule hat sein Rezept gelöscht, auch von seiner Seite.

Jens

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Re: Brut IPA

#99

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 20. Juni 2019, 15:34

...wegen der DM? :)
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Paule
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Re: Brut IPA

#100

Beitrag von Paule » Freitag 21. Juni 2019, 10:08

n0l3n hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 14:04
Leider verläuft der Link wieder ins Leere. Ich würde gern das Rezept mal sehen :)
Hi,
sorry ich habe eine neue Variante gebraut und wollte eigentlich das Rezept nur aktualisieren, denn ich fand diese Variante besser.
Das Rezept habe ich dann eher ausversehen gelöscht und hatte dann keine Lust mehr. Habe nun wieder eins erstellt: KLICK :Smile
DerDallmann hat geschrieben:
Donnerstag 20. Juni 2019, 15:34
...wegen der DM? :)
Ne, ne. Aber ich werde natürlich teilnehmen, jedoch ohne Stand.
Aber es ist wirklich krass, wie viele Anfragen ich bekommen habe, seitdem klar ist, das es bei Störtebeker das Wettbewerbsbier sein wird... :Grübel

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