Fermonster

Alles zur Nutzung und Herstellung von Utensilien (Töpfe, Braupfannen, Heizgeräte etc.), die für das Brauen nützlich sind.
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Sura
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Fermonster

#1

Beitrag von Sura » Donnerstag 11. April 2019, 15:57

Moin,

Für alle die auch so gerne mal Mini- und Testsude machen, und denen der normale Gäreimer dafür immer zu groß ist: Brouwland hat endlich auch die kleinen Fermonster auf Lager!
https://www.brouwland.com/de/unsere-pro ... aschen-pet

Vielleicht hat ja noch jemand da genauso drauf gewartet :Smile

Gruß,
Kai
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beryll
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Re: Fermonster

#2

Beitrag von beryll » Donnerstag 11. April 2019, 18:20

Hmmmm..... zu spät, ich hab mir den kleinen Ss Brewtech für Testsude und den Hefestarter zugelegt. Hier hätte ich fast 80 EUR sparen können. Egal, Edelstahl schaut schick aus :-)

VG Peter
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: Fermonster

#3

Beitrag von Kolbäck » Samstag 13. April 2019, 12:25

Weiß jemand, wie sich die Fermonster auf einem Magnetführer machen? Ist der Boden flach oder nach innen gewölbt?

Die kleinen sehen in der Tat praktisch aus für Starter und aufgeteilte Testsude... :Grübel
--
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Re: Fermonster

#4

Beitrag von Sura » Samstag 13. April 2019, 14:08

Ich bekomme den 11er die nächsten Tage. Beim 23er und 27er ist der Boden, wie bei Carboys, gewölbt, sonst würde das Material wohl auch schnell aufgeben....
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Re: Fermonster

#5

Beitrag von Mais » Sonntag 14. April 2019, 17:15

Hey ich hab eine Frage (vll übersehe ich ja einfach was^^)
Was ist da der Vorteil gegenüber den kleinen Speidel-Fässern? Die haben doch auch so 10 l mit Hahnablauf oder?

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Re: Fermonster

#6

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 14. April 2019, 17:25

Mais hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 17:15
Hey ich hab eine Frage (vll übersehe ich ja einfach was^^)
Was ist da der Vorteil gegenüber den kleinen Speidel-Fässern? Die haben doch auch so 10 l mit Hahnablauf oder?
Ein Drittel billiger, sauerstoffundurchlässiges Plastik, und gerade kein Hahn, den man reinigen muss, lassen mich über die Anschaffung nachdenken.
--
Viele Grüße, Thomas
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Re: Fermonster

#7

Beitrag von coyote77 » Sonntag 14. April 2019, 20:02

Wie reinigt man denn so ein Fermonster? Kriegt man da die Hand durch den Hals?
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Fermonster

#8

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 14. April 2019, 20:07

coyote77 hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 20:02
Wie reinigt man denn so ein Fermonster? Kriegt man da die Hand durch den Hals?
Zumindest werben sie damit: Bild (11L-Variante)
--
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Re: Fermonster

#9

Beitrag von Mais » Montag 15. April 2019, 12:19

Kolbäck hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 17:25
Mais hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 17:15
Hey ich hab eine Frage (vll übersehe ich ja einfach was^^)
Was ist da der Vorteil gegenüber den kleinen Speidel-Fässern? Die haben doch auch so 10 l mit Hahnablauf oder?
Ein Drittel billiger, sauerstoffundurchlässiges Plastik, und gerade kein Hahn, den man reinigen muss, lassen mich über die Anschaffung nachdenken.
Sauerstoff sollte doch eig bei den Speideldingern auch nicht reinkommen oder?, Hahn kann man gegen Blinddeckel austauschen sollte also auch kein Problem sein. Preislich stimm ich dir aber zu, das Speidel kostet einfach mehr.
Für Kleinstmengen geht aber auch sowas: https://www.glas-artikel.de/kunststoffb ... gJ7ffD_BwE
und das kostet sogar nochmal deutlich weniger ;)
Abdekantieren stelle ich mir hier auch noch ein bissal einfacher vor

Viele Grüße

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Re: Fermonster

#10

Beitrag von Kolbäck » Montag 15. April 2019, 12:47

Mais hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 12:19
Sauerstoff sollte doch eig bei den Speideldingern auch nicht reinkommen oder?
Dicht sind die sicherlich, es geht um das Plastik selbst, durch das Sauerstoff diffundieren kann. Ich habe mich zwar nicht tiefer damit beschäftigt, aber das HDPE bei Speidel scheint diesbzgl. schlechter zu sein als das PET vom Fermonster. Wenn man lange Nachgärungen oder Sauerbier-Experimente machen will, kann ich mir gut vorstellen, dass das einen Unterschied macht; bei 2 Wochen wohl eher weniger.
Hahn kann man gegen Blinddeckel austauschen sollte also auch kein Problem sein. Preislich stimm ich dir aber zu, das Speidel kostet einfach mehr.
Für Kleinstmengen geht aber auch sowas: [Wasserkanister]
Blinddeckel haben auch eine Kante und Öffnung im Behälter - das ist immer ein Quäntchen mehr Aufwand beim reinigen. Und die Wasserkanister um die Ecke, also Innenseite der Oberseite, zu reinigen ist unnötig schwierig. Die große Öffnung beim Fermonster sagt mir mehr zu.

Mist, jetzt muss ich mir wohl wirklich welche kaufen, wenn ich hier schon so dafür argumentiere... :Wink
--
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Re: Fermonster

#11

Beitrag von Sura » Montag 15. April 2019, 14:25

Ich habe von den 23l zwei in Gebrauch. Die große Öffnung ist ungefähr so, das der Unterarm eines Normalsterblichen da problemlos reingeht. Der Kunststoff selber ist deutlich dünner als bei einem Carboy, wirkt aber trozdem ziemlich stabil und unverwüstlich.
Aber am wichtigsten für mich ist: Der Kunststoff ist glatt. Also wirklich glatt! Es haftet nichts nachhaltig nach der Gärung daran fest. Zur Reinigung nach der Gärung reicht ein Wasserstrahl vollkommen. Danach fülle ich den dann nochmal mit Reiniger, lasse den über Nacht stehen, und spüle am nächsten Tag aus und trockne den dann mit ner Mullwindel ab. Da war noch nie irgendwas was ich wegschrubben oder wischen musste. Ich putze an meinen Maischebottich länger rum als am Gäreimer....
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Re: Fermonster

#12

Beitrag von Alien_TM » Montag 15. April 2019, 14:44

die Fermonster sind mit Sicherheit leichter zu reinigen als die Speidels. Ich vermisse allerdings die Griffe zum Tragen, da tut man sich beim Speidel (grade bei >20L zu zweit) leichter.

Halb OT was mir grad beim Stöbern bei brouwland aufgefallen is.

Beschreibung von BrewJacket Immersion Pro mit Isolierverkleidung:
..."energiesparend" mit nem Peltierelement :thumbdown, ja ne is klar
Aus Wiki ... Ein Nachteil der Peltier-Elemente ist der niedrige Wirkungsgrad von ca. 1/10
Dass wegen der kleinen Abmaße nur ein Pelztier™ in Frage kommt und der seinen Dienst dort auch tut ist mir klar.. aber des energiesparend zu Bezeichnen is scho ne Frechheit^^

...Alex

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Re: Fermonster

#13

Beitrag von Kolbäck » Montag 15. April 2019, 14:54

Sind die Teile eigentlich Spülmaschinenfest? Bei den kleinen wäre das ja relevant.
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Re: Fermonster

#14

Beitrag von ubu » Montag 15. April 2019, 15:26

Auf jeden Fall nicht bei Teperaturen höher 52 Grad °C

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 92#p316992
Gruß
Uwe

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Re: Fermonster

#15

Beitrag von Kolbäck » Montag 15. April 2019, 15:30

ubu hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 15:26
Auf jeden Fall nicht bei Teperaturen höher 52 Grad °C

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 92#p316992
Ah, danke.
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Re: Fermonster

#16

Beitrag von Johnny H » Montag 15. April 2019, 15:40

Kolbäck hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 12:47
Mais hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 12:19
Sauerstoff sollte doch eig bei den Speideldingern auch nicht reinkommen oder?
Dicht sind die sicherlich, es geht um das Plastik selbst, durch das Sauerstoff diffundieren kann. Ich habe mich zwar nicht tiefer damit beschäftigt, aber das HDPE bei Speidel scheint diesbzgl. schlechter zu sein als das PET vom Fermonster. Wenn man lange Nachgärungen oder Sauerbier-Experimente machen will, kann ich mir gut vorstellen, dass das einen Unterschied macht; bei 2 Wochen wohl eher weniger.
[...]
Vielen Dank dafür. Je nach Quelle (hier eine andere) ist da ein Unterschied zwischen Faktor 50 und 100 zwischen Polyolefinen (PP/PE) und PET. Das ist schon signifikant, wobei man aber auch unterschiedliche Materialdicken berücksichtigen muss, die auch ins Ergebnis einfließen. Gefühlt sind die PP-Eimer deutlich dicker als die PET-Behälter, aber gemessen habe ich das noch nie. Eine doppelt so hohe Schichtdicke von PP vs. PET würde den obigen Faktor schon mal auf 25-50 reduzieren. Ich empfehle von daher eine Vergleichsmessung.

Bei kurzer Verweildauer (die besagten 14 Tage) halte ich diese Unterschiede auch nicht für signifikant, zumal ja oft auch noch ständig zu Messzwecken etc. geöffnet wird. Bei den längeren Gärungen sehe ich das aber ganz ähnlich wie Du.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Fermonster

#17

Beitrag von Sura » Montag 15. April 2019, 16:07

Die Fermonster schätze ich mal auf unter 0,5mm. Im Gegensatz zu einem Carboy, der bei ca. 2-3mm liegen sollte. Die PP Eimer die ich hier noch habe liegen auch bei unter 1mm. Die Speidel-Fässer kenne ich nicht.
Bewegen lassen sich Fermonster recht gut, wenn man unter den Kragen fasst. Ich finde die Speidels ja garnicht schlecht, auch der Preiss ist ok, aber wie gesagt: Ich sehe gerne was sich tut :)
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Re: Fermonster

#18

Beitrag von Sura » Mittwoch 17. April 2019, 07:36

Ich habe grade eine Fehllieferung von ganz kleinen Fermonstern (4l) bekommen, die behalten darf :Bigsmile . Das Material ist noch dünner als bei den größeren (23l). der Boden ist in der Mitte leicht erhöht. Der Deckel ist genau der selbe, und hat ein Loch für einen 41/49 Stopfen vorgearbeitet, was ich allerdings etwas Schade finde, ich hätte lieber Deckel komplett ohne Loch bekommen.

Für die Freunde des Hahns ist das Loch schon leicht angedeutet, und mit einer Schraublochstanze sollte das sauber einzuarbeiten sein. Als Hahn empfehle ich diesen hier, da der deutlich kürzer ist als die Standarthähne, was bei dem doch dünneren Material sinnvoll ist. (Über den Sinn oder Unsinn von Hähnen möchte ich hier nicht streiten. Da ich desinfektionstechnisch mit Hähnen umgehen kann, habe ich damit nur Vorteile. :P )

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Re: Fermonster

#19

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 3. Juli 2019, 22:06

Pult ihr den O-Ring aus dem Deckel zum reinigen? Wenn ja, wie, ohne ihn zu beschädigen?

Ich habe gerade die Deckel mit O-Ring in der Spülmaschine, weil ich ihn nicht leicht herausbekommen habe, aber das ließe sich nachbessern... :Grübel

Nachtrag: In der Spülmaschine sind sie von selbst aus den Deckeln gefallen. :thumbup
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Re: Fermonster

#20

Beitrag von ssegelhorst » Donnerstag 4. Juli 2019, 09:39

Kolbäck hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 22:06
Pult ihr den O-Ring aus dem Deckel zum reinigen? Wenn ja, wie, ohne ihn zu beschädigen?

Ich habe gerade die Deckel mit O-Ring in der Spülmaschine, weil ich ihn nicht leicht herausbekommen habe, aber das ließe sich nachbessern... :Grübel

Nachtrag: In der Spülmaschine sind sie von selbst aus den Deckeln gefallen. :thumbup
Nachdem es ein riesiger Akt war den überhaupt passend hinein zu bekommen, lasse ich ihn vorerst drin. Je nach Krausen, etc. werde ich ihn dann wohl alle paar Sude rausfriemeln und reinigen.
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Beste Grüße
Sebastian

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