(Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

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(Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#1

Beitrag von Eowyn » Samstag 23. Februar 2019, 04:39

Ich brauche zwei Hochzeitsbiere
Der Bräutigam ist ein großer Porter/Stout fan
Sie mag lambic, witbeer, fruit beer aber auch IPA's

Hintergedanke ich hätte gerne zwei Biere die nicht nur geschmacklich/stylistisch sondern auch farblich unterschiedlich aber miteinander harmonierend sind. Hochtzeitsbier halt.
Die Braut ist viel kühler, tougher (spröde?) als der Bräutigam, der ist eigentlich super "sweet", ruhig und irgendwie viel ausgewogener als sie. Sie ist eher "herb" aber mit unschlagbarem Humor, witzig, ab und an bad-ass-nasty.

Grundidee war demgemäß - Ein Porter oder Stout für ihn und ich hab mich für ein Ale für sie entschieden.

Beim Porter möchte ich gerne dass es fast einen lila ton bekommt anstatt zu dunkel (deshalb ist das Red-X drin und ich hoffe, dass die Holunderbeeren was bläuliches abgeben an Farbe)

Die Farbe vom Ale hätte ich gerne zart rose.

Und weil ich jetzt nicht nur über Bier sondern auch "Charaktereigenschaften und Farbe" nachgegrübelt habe, hab ich mich vielleicht mit der grainbill verzettelt.

Bin um jeden Kommentar dankbar:

I. Elderberry-Honey Porter

Bild

Den Honig wollte ich in die Secondary geben.
Zusätzlich müssen da nätürlich Holunderbeeren rein und ich würde auch Holunderblüten nehmen.

Die Blüten würde ich aufkochen und im Sud den Honig lösen und das ganze wie "dry hops" in die secondary geben.
Die Beeren wollte ich in Bourbon einlegen und dann ebenfalls in die secondary.
Evtl. einen Teil der Beeren 10-15 min. vor flame out in den Sud geben.

Hefe dachte ich Wyeast London Ale III 1318

Mein Cream Ale rezept hab ich mit Apfel schon gebraut und für genial befunden, da tausche ich nur Apfel gegen Granatapfel und gebe zusätlich Hagebutten und Rosenblüten dazu. Evtl. muss ich da aber auch einen hauch Red-X rein tun damit ich die Farbe hinbekomme.

Da denke ich noch drüber nach und poste das morgen.

Kommentare/Korrektur werden dankbar entgegen genommen.

merci.
:)

oh, vergessen batch size ist 5.5 galonen = 19L
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#2

Beitrag von hyper472 » Sonntag 24. Februar 2019, 00:27

Mit neun (!) Malzen, vier Hopfen, Honig und Beeren wird das, fürchte ich, nicht so smooth und ausgewogen wie du den Bräutigam beschreibst. Es klingt für mich ohnehin so, dass die beiden sich je einen Lieblingsbierstil ausgesucht haben, der gut zu ihnen passt. Du bist glaube ich gerade dabei, das komplizierter zu machen als nötig.
Mache Dein bestes Porter und riskiere, wenn Du es wagen willst, das Experiment mit den Holunderbeeren. Mir persönlich wäre das zu heiß.
Sei vorsichtig mit Honig, bei hat er das letzte Mal Wildhefen mit eingeschleppt, die zu einem sEVG von 92% führten.
Viele Grüße, Henning
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#3

Beitrag von Eowyn » Sonntag 24. Februar 2019, 06:46

hyper472 hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 00:27
Mit neun (!) Malzen, vier Hopfen, Honig und Beeren wird das, fürchte ich, nicht so smooth und ausgewogen wie du den Bräutigam beschreibst. Es klingt für mich ohnehin so, dass die beiden sich je einen Lieblingsbierstil ausgesucht haben, der gut zu ihnen passt. Du bist glaube ich gerade dabei, das komplizierter zu machen als nötig.
Mache Dein bestes Porter und riskiere, wenn Du es wagen willst, das Experiment mit den Holunderbeeren. Mir persönlich wäre das zu heiß.
Sei vorsichtig mit Honig, bei hat er das letzte Mal Wildhefen mit eingeschleppt, die zu einem sEVG von 92% führten.
Viele Grüße, Henning
das habe ich befürchtet, dass ich da "zuviel des Guten" wollte... Ich geh da noch mal in mich. Danke für deinen input.

bzgl. Honig - da wäre ich jetzt spontan nicht draufgekommen, dass der was einschleppt. Ich hatte eher Sorge bei den Beeren und Blüten.

Ich denk nochmal nach. Danke dir :)
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#4

Beitrag von hyper472 » Sonntag 24. Februar 2019, 11:03

Zu Honig findest Du was im Forum. Man könnte ihn pasteurisieren, wenn ich mich recht erinnere, aber irgendetwas spricht dagegen.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#5

Beitrag von Spasskrapfen1 » Sonntag 24. Februar 2019, 11:39

Ich hab Honig mal für eine halbe Stunde mitgekocht. Man schmeckt den Honig noch immer und hat dann auch kein Problem mit Infektionen. Das Bier wird aber dunkler (was bei einem Porter aber kein Problem sein sollte). Ich finde auch das 9 Malzsorten etwas viel sind. Manche arbeiten bei einem Porter auch mit Maltodextrin. Ich persönlich würde auf das Crystal 70l und das Honey Malt verzichten und den Anteil an Pale Ale und Biscuit erhöhen. Was versprichst du dir von dem Flaked barley?
Liebe Grüße Robert

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#6

Beitrag von gulp » Sonntag 24. Februar 2019, 12:18

Wird das Bier bei der Hochzeitsfeier getrunken, oder ist das ein Geschenk nur für die Hochzeiter?
Wie viele Leute kommen?
Falls das bei der Feier getrunken wird, rate ich zu einfachstem Pale Ale, maximal zwei Malze, zwei Hopfen, eine solide Hefe, nicht stopfen.

Irgendwelche Spezialbiere analysieren will auf solchen Feiern niemand und wenn das Bier nach dem zweiten Glas sozusagen im Hals stecken bleibt, hast du dich bis auf die Knochen blamiert.

Gruß
Peter
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#7

Beitrag von Eowyn » Sonntag 24. Februar 2019, 15:38

Spasskrapfen1 hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 11:39
Ich hab Honig mal für eine halbe Stunde mitgekocht. Man schmeckt den Honig noch immer und hat dann auch kein Problem mit Infektionen. Das Bier wird aber dunkler (was bei einem Porter aber kein Problem sein sollte). Ich finde auch das 9 Malzsorten etwas viel sind. Manche arbeiten bei einem Porter auch mit Maltodextrin. Ich persönlich würde auf das Crystal 70l und das Honey Malt verzichten und den Anteil an Pale Ale und Biscuit erhöhen. Was versprichst du dir von dem Flaked barley?
Flaked Barley hatte ich in meinem letzten Stout und fand, der hat den Schaum cremiger gemacht.
Crystal hab ich gestern selbst schon eliminiert, hab das dann aber ganz verworfen was ich da hatte und komplett neu angefangen.
Ich tu mir nach fast 2 Jahren gar nix brauen im Moment schwerer als früher, mir das geschmacklich vorzustellen.

Den Honig aufkochen mit den Blüten meinst du nicht, dass es reicht um Infektion zu vermeiden?

Würdest du die Blüten dann auch mitkochen? Also quasi sowas wie 15 min vor flame out die Blüten zum Sud geben?

Danke dir für den Input.
gulp hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 12:18
Wird das Bier bei der Hochzeitsfeier getrunken, oder ist das ein Geschenk nur für die Hochzeiter?
Wie viele Leute kommen?
Falls das bei der Feier getrunken wird, rate ich zu einfachstem Pale Ale, maximal zwei Malze, zwei Hopfen, eine solide Hefe, nicht stopfen.

Irgendwelche Spezialbiere analysieren will auf solchen Feiern niemand und wenn das Bier nach dem zweiten Glas sozusagen im Hals stecken bleibt, hast du dich bis auf die Knochen blamiert.

Gruß
Peter
Das wird verschenkt mit eigens für das Brautpaar designtem Ettiket und nicht auf der Feier getrunken.
Ich stimme völlig mit dir überein, wenn das zum trinken auf der Feier wäre würd ich ein Cream Ale brauen im BMC style

Danke dir, für deine Gedanken zu meinem Problem

:)

****************************************

Jetzt dann nochmal

++++ELDERBERRY HONEY PORTER+++++ (Neu mit weniger Malzen und weniger Hopfen)

Angaben in % zur bessern Übersicht

OG: 1.086
FG: 1.022
ABV: 8.46%
SRM: 24.06

46% Bohemian Pilsner (floor malted)
18% Can. Honeymalt
18% German Red-X
6% Flaked barley
1% German Carafa III dehusked
1% Black barley

***
Zusätze:
7% Honig
2% Lactose

---

Holunderblüten
Holunderbeeren (für eine Woche in Bourbon eingelegt)

HOPFEN:

29 gr. Golding - 60 min
13 gr. Galena - 30 min
10 gr. Golding - 15 min
7 gr. Lemondrop - 10 min

HEFE:

London Ale III - 1318


Ich tu mir schwer, mich von dem Honey malt zu trennen. Bin aber glaube ich doch zu überzeugen, dass ich es gegen Biscuit austauschen sollte.

Danke an alle, die sich die Mühe machen, mir ihre Gedanken, Verbesserungen mitzuteilen.
Schöne Grüße
Eowyn
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#8

Beitrag von Spasskrapfen1 » Sonntag 24. Februar 2019, 16:07

Ich würde die Blüten aufteilen. 20% mitkochen für 5 Minuten, 80% in die Gärung. Ich hab aber noch nie mit Holunderblüten gearbeitet
Liebe Grüße Robert

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#9

Beitrag von Eowyn » Montag 25. Februar 2019, 19:37

Spasskrapfen1 hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 16:07
Ich würde die Blüten aufteilen. 20% mitkochen für 5 Minuten, 80% in die Gärung. Ich hab aber noch nie mit Holunderblüten gearbeitet

das finde ich sinnvoll. Danke.

hab mal im Forum gestöbert und ein Lindenblüten IPA gefunden
da wird Extrakt verwendet und Syrup. Die Möglichkeit hatte ich auch schon in Erwägung gezogen einfach weil es ziemlich doof wäre, wenn mein Geschenk fürn Ausguß gebraut ist weil Infektionsrisiko.

ich muss da glaub noch mal in mich gehen.

Danke für deinen Input.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#10

Beitrag von coyote77 » Montag 25. Februar 2019, 19:51

Zu Honig gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche sagen Kochen wegen Infektion, andere meinen, dann geht das Aroma flöten und kippen den Honig einfach nach der stürmischen Gärung ins Fass (so wie ich). Ein Risiko bleibt natürlich.
Sollte auf jeden Fall ein dunkler, kräftiger, würziger Honig sein, da der ja eh fast ganz vergärt. Sonst merkst du am Ende gar nichts davon.
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#11

Beitrag von Eowyn » Montag 25. Februar 2019, 20:03

coyote77 hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:51
Zu Honig gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche sagen Kochen wegen Infektion, andere meinen, dann geht das Aroma flöten und kippen den Honig einfach nach der stürmischen Gärung ins Fass (so wie ich). Ein Risiko bleibt natürlich.
Sollte auf jeden Fall ein dunkler, kräftiger, würziger Honig sein, da der ja eh fast ganz vergärt. Sonst merkst du am Ende gar nichts davon.
Danke dir. Ich wollte welchen von meinen nachbarn nehmen, die haben Bienen, weil im gekauften Honig hier in USA vermutlich gar kein Honig drin ist. Dann dachte ich allerdings, der Kaufhonig ist bestimmt weniger infektionsgefährdet und nu hab ich einen Entscheidungskonflikt - lol...

wenn ich die Holunderbeeren nicht in Bourbon sondern in Bärenjäger einlege bekomm ich damit evtl. genügend Honiggeschmack hin?

kann ich davon ausgehen, bei dir hat das trotz infektionsrisiko geklappt mit dem Honig einfach reinkippen :) ?
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#12

Beitrag von hyper472 » Montag 25. Februar 2019, 22:46

Eowyn hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:03
kann ich davon ausgehen, bei dir hat das trotz infektionsrisiko geklappt mit dem Honig einfach reinkippen :) ?
Richtet sich zwar nicht an mich, aber meine Infektionen durch Honig liegen bei 50%: einmal ja, einmal nein. Gut waren beide, aber das zweite wurde halt kein leichtes Sommerbier mit Honignote, sondern ein recht kräftiger Bock.

Viele Grüße, Henning
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#13

Beitrag von Eowyn » Montag 25. Februar 2019, 23:03

hyper472 hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 22:46
Eowyn hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:03
kann ich davon ausgehen, bei dir hat das trotz infektionsrisiko geklappt mit dem Honig einfach reinkippen :) ?
Richtet sich zwar nicht an mich, aber meine Infektionen durch Honig liegen bei 50%: einmal ja, einmal nein. Gut waren beide, aber das zweite wurde halt kein leichtes Sommerbier mit Honignote, sondern ein recht kräftiger Bock.

Viele Grüße, Henning
Danke dir... das sind aber schlechte Odds... mist... 50/50 find ich reichlich gefährlich für ein Geschenk-Bier...

okay... muss ich nachdenken.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#14

Beitrag von hyper472 » Montag 25. Februar 2019, 23:10

Eowyn hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:03
hyper472 hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 22:46
Eowyn hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:03
kann ich davon ausgehen, bei dir hat das trotz infektionsrisiko geklappt mit dem Honig einfach reinkippen :) ?
Richtet sich zwar nicht an mich, aber meine Infektionen durch Honig liegen bei 50%: einmal ja, einmal nein. Gut waren beide, aber das zweite wurde halt kein leichtes Sommerbier mit Honignote, sondern ein recht kräftiger Bock.

Viele Grüße, Henning
Danke dir... das sind aber schlechte Odds... mist... 50/50 find ich reichlich gefährlich für ein Geschenk-Bier...

okay... muss ich nachdenken.
Manchmal darf man nicht zu ernst nehmen: mit zwei Honig-Erfahrungen sind meine Daten statistisch wertlos. Bei einem Geschenkbier halte es lieber mit Konrad Adenauer: „keine Experimente!“
Für den Hausgebrauch und neue Erfahrungen kann dagegen schon mal Willy Brand das Zepter übernehmen...
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#15

Beitrag von Eowyn » Dienstag 26. Februar 2019, 14:14

Jetzt musste ich erstmal Zitate von Willy Brandt googlen :) lol

Ich sach mal: ja und danke.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#16

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 05:36

Ich hab ja nu ganz was anderes gebraut aber es ist fertig und wenn ich die Aufkleber noch in gleicher Höhe draufklebe, dann passt das auch richtig zusammen.

Das Granatapfel-Hagebutte Ale ist total pink geworden und das Elderberry Triple ist schön dunkel (nur von den Holunderbeeren) - phhh und am Samstag muss ich dann dahin.

Bild

Und jetzt übe ich dann mal, die Kleber richtig drauf zu kleben und bei der letzten Flasche bekomme ich das sicher dann auch hin.
Dateianhänge
test.jpg
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#17

Beitrag von flying » Mittwoch 22. Mai 2019, 16:29

Sach ma...wo hast Du denn um diese Jahreszeit Holunderbeeren her? Holunderbeeren sollten immer gekocht werden, da sie roh als leicht giftig gelten.

..historischer Klassiker: Dem Portweine gleich...

Bild
Zuletzt geändert von flying am Mittwoch 22. Mai 2019, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#18

Beitrag von glassart » Mittwoch 22. Mai 2019, 16:33

Hast du auch ein Foto der beiden Biere im Glas -rein aus Interesse wie sich die Farben entwickelt haben :Greets

lg Herbert

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#19

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 22. Mai 2019, 16:39

Ja .. das würde mich auch interessieren :Smile

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#20

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 16:53

glassart hat geschrieben:
Mittwoch 22. Mai 2019, 16:33
Hast du auch ein Foto der beiden Biere im Glas -rein aus Interesse wie sich die Farben entwickelt haben :Greets

lg Herbert
kann ich machen.
habe ein paar Flaschen für mich abgezweigt und versuche mich dran zu erinnern, wenn ich die trinke.
flying hat geschrieben:
Mittwoch 22. Mai 2019, 16:29
Sach ma...wo hast Du denn um diese Jahreszeit Holunderbeeren her? Holunderbeeren sollten immer gekocht werden, da sie roh als leicht giftig gelten.

..historischer Klassiker: Dem Portweine gleich...

Bild
Die Stiele sind giftig, nicht die Beeren.
Deshalb muss man aufpassen, wenn man die Blüten oder Beeren nicht selber gesammelt hat, dass keine Stiele mit drin sind.
(O-Ton meine Omma und ich lebe noch also hatte sie Recht) :)

Ich habe getrocknete Beeren mitgekocht und welche in 100 proof klaren Whiskey eingelegt.

Hab schon zwei Flaschen vom Elderberry tripple getrunken und keinerlei Symptome von "Ungemach"/Vergiftung (außer die normal erwünschte, die vom Alkoholgehalt herrührt)

das Rezept is genial... das heb ich mir auf :)
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#21

Beitrag von flying » Mittwoch 22. Mai 2019, 17:18

Ja klar, als Kinder haben wir die vollreifen Beeren auch immer gefressen. An Giftigkeit kann ich mich nicht erinnern, wohl aber an einen metallischen Geschmack und Flitzekacke..?
Was habt ihr in der neuen Welt denn überhaupt für Holunder? Der hier übliche "schwarze Holunder" Sambucca nigra gilt als asiatisch-europäischer Vertreter. In Amerika gibt es den blauen Holunder der aber schon etwas anders ist..?
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#22

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 19:46

Ich hab keine Ahnung ob meine getrockneten Beeren importiert worden sind.
Die Blüten, die man hier kaufen kann, sind fast alle aus Ost-Europa importiert.
Ich hab dieses Jahr entdeckt, dass entlang unserer Koppeln Holunder wächst ich vermute einheimischer, da die Blüten und Dolden viel kleiner sind, als ich die von daheim in Erinnerung habe.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#23

Beitrag von flying » Mittwoch 22. Mai 2019, 21:01

Blauer Holunder hat (hell)blaue Beeren. Der sollte sich von den Dir bekannten tiefschwarzen Beeren unterscheiden?

Ich habe vor etlichen Jahren meine Holunder-Bier Experimente durchgeführt. Nur mit den Blüten. Das richtige Aroma kommt nur durch frische Dolden zustande. Sehr stark abhängig vom Erntezeitpunkt, vom Alter des Holunderbusches/Baumes, ja sogar von der Tageszeit und vom Wetter.
Optimal ist ein alter Baum mit kleinen, von Unmengen an Pollen gelblichen Blütendolden, geerntet am späten Nachmittag ohne das es vorher geregnet hat.
Damit gestopft ergibt das ein irres, blumig- florales Aroma.

Und wie es der Zufall will ist gerade Holunderblütenzeit.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#24

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 22. Mai 2019, 21:19

flying hat geschrieben:
Mittwoch 22. Mai 2019, 21:01
Blauer Holunder hat (hell)blaue Beeren. Der sollte sich von den Dir bekannten tiefschwarzen Beeren unterscheiden?

Ich habe vor etlichen Jahren meine Holunder-Bier Experimente durchgeführt. Nur mit den Blüten. Das richtige Aroma kommt nur durch frische Dolden zustande. Sehr stark abhängig vom Erntezeitpunkt, vom Alter des Holunderbusches/Baumes, ja sogar von der Tageszeit und vom Wetter.
Optimal ist ein alter Baum mit kleinen, von Unmengen an Pollen gelblichen Blütendolden, geerntet am späten Nachmittag ohne das es vorher geregnet hat.
Damit gestopft ergibt das ein irres, blumig- florales Aroma.

Und wie es der Zufall will ist gerade Holunderblütenzeit.
Unsre Blüten sind schon durch! Ich hatte vor 3 Wochen eine Dolde mit genommen um zu sehen, wie die sich vom Aroma her macht mit aufbrühen etc.
War etwas enttäuscht, dass sie weder großartig gerochen hat, noch viel an Geschmack geliefert. Wollte deshalb abwarten, bis die etwas weiter aufgeblüht sind und als ich nächstes mal von der Koppel hoch gelaufen bin, warn die Blüten schon weg!
Also ich habs verpasst in diesem Jahr. Ich werde aber die Beeren ernten, dann weiß ich, ob die blau oder schwarz sind :)

Und das mit dem Stopfen hatte ich auch vor. Nächstes Jahr dann. Hast du das vorher abgekocht oder einfach gewaschen oder ganz so gelassen, wies vom Strauch kam?
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#25

Beitrag von flying » Mittwoch 22. Mai 2019, 22:27

Wie schon angedeutet kommt das Aroma vom Blütenstaub. Abwaschen ist daher kontraproduktiv. Stopfen am Ende der Hauptgärung mit möglichst erntefrischen Dolden. Ohne Stängel und Krabbelviecher wenn es geht. Abkochen verändert das Aroma. Es ist zwar dann noch irgendwie da aber wirkt nicht mehr so frühlingsfrisch-natürlich. Es ist dann eher so künstlich- parfümig wie manche der Hugo- oder Holler-Spritz- weinhaltigen Getränke.
Die Blütenhefen auf Holunder gelten als recht gärschwach und sind den Bierhefen hoffnungslos unterlegen. Gegen Bakterien hilft eine angemessene Hopfung und der Holunder wirkt selbst auch antibakteriell.

Garantien gibt es beim Stopfen mit frischen Hollerblüten nicht aber bei mir und vielen anderen hat es problemlos geklappt.

Holunderblütenale ist fast eine eigene Kategorie möchte ich meinen. Ein wunderbares Bier!
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#26

Beitrag von Eowyn » Donnerstag 23. Mai 2019, 02:23

HubertBräu hat geschrieben:
Mittwoch 22. Mai 2019, 16:39
Ja .. das würde mich auch interessieren :Smile
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 22. Mai 2019, 16:33
Hast du auch ein Foto der beiden Biere im Glas -rein aus Interesse wie sich die Farben entwickelt haben :Greets

lg Herbert
Das Elderberry fotographiere ich morgen, kann nicht beide heute trinken :)

>>>
Pink-Ale (Granatapfel-Hagebutte)
Im Schnapsglas sieht man es besser, wenn man einschenkt ist es pink und der Schaum ist leicht rosa

Granatapfel-Hagebutten Ale >>>
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#27

Beitrag von Eowyn » Freitag 24. Mai 2019, 00:40

Und das Holunderbeeren Triple sieht so aus:
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#28

Beitrag von Eowyn » Sonntag 26. Mai 2019, 03:00

hab das heute stilecht in hohen güldenen Hacken und Cersei-Lanister-Gedächtnis-Gewandt (auf der Schulter getragen! lol) beim Brautpaar abgegeben und bin so froh, dass ich die Hochzeit überstanden habe, ohne mich gänzlich besaufen zu müssen - nur wildfremde Leute und davon fast 200 (!)

Wegen mir muss ich das nie wieder machen oder wenn dann nur, wenn ich nicht auch zum Fest gehen muss.

Und morgen braue ich Himbeer Bier und gehe nicht ans Telefon und spreche auch mit sonst keinem, außer meinem Pferd.

dass ich in Highheels Autoreifen wechseln kann wusste ich schon, aber zwei Kästen Bier auf der Schulter reintragen und dass auch noch übern Schotterweg, der äußerst unfreundlich zum 10cm Pfennigabsatz ist, und zwei Etagen in einer Uralt Mühle hoch (entsprechend eng und mit komischen Kurven) dafür hau ich mir mal selbst auf die Schulter und dass ich nicht auf mein edles Gewand getreten bin und mich auf die Nase gelegt habe, dass ist glaub "Laufsteg würdig"...

Und dass mir keine Sau Hilfe angeboten hat, das schreibe ich dem Umstand zu, dass mein "Cersei Fandress" vermutlich den Eindruck erweckt hat, ich würde direkt zum Schwert greifen, falls die Hilfe nicht ordnungsgemäß mit dem kostbaren Gerstentrunk umgeht.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#29

Beitrag von Bieryllium » Sonntag 26. Mai 2019, 06:53

Eowyn hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 03:00
...nur wildfremde Leute und davon fast 200 (!)...

Und dass mir keine Sau Hilfe angeboten hat, das schreibe ich dem Umstand zu, dass mein "Cersei Fandress" vermutlich den Eindruck erweckt hat, ich würde direkt zum Schwert greifen, falls die Hilfe nicht ordnungsgemäß mit dem kostbaren Gerstentrunk umgeht.
Bei 200 Personen (fremd oder nicht ist egal) kommt nicht einer auf die Idee zu helfen. Traurig aber irgendwie symptomatisch für diese Zeit. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind wohl Tugenden die nicht mehr gefragt sind.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#30

Beitrag von Braufex » Sonntag 26. Mai 2019, 08:59

Ist Dein Hochzeitsbier wenigstens beim Brautpaar und den Gästen gut angekommen?
Ich finde, das allerschlimmste ist, wenn man sich, wie Du, eine Schweinsmühe macht, viel Liebe und Hirnschmalz reinsteckt und dann wirds einfach nur achtlos reingekippt ... :Grübel
Das ist wahrscheinlich das Brauer-Los :Wink

Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#31

Beitrag von Eowyn » Sonntag 26. Mai 2019, 11:03

Bieryllium hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 06:53
Eowyn hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 03:00
...nur wildfremde Leute und davon fast 200 (!)...

Und dass mir keine Sau Hilfe angeboten hat, das schreibe ich dem Umstand zu, dass mein "Cersei Fandress" vermutlich den Eindruck erweckt hat, ich würde direkt zum Schwert greifen, falls die Hilfe nicht ordnungsgemäß mit dem kostbaren Gerstentrunk umgeht.
Bei 200 Personen (fremd oder nicht ist egal) kommt nicht einer auf die Idee zu helfen. Traurig aber irgendwie symptomatisch für diese Zeit. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind wohl Tugenden die nicht mehr gefragt sind.
Beim zweiten Kasten kam ein älterer Herr und meinte: Oh Gott, soll ich den nehmen? Das hab ich dann aber nicht übers Herz gebracht, dass er den Kasten an den Massen an Mitdreißigern die Treppe hochschleppt und hab ganz brav gesagT: nah, I'm okay.

Ist strange, weil der Amerikaner wirklich so viel freundlicher tut, als man das von Deutschland gewohnt ist... aber meinen Reifen damals, hab ich auch in stöckelschuhen selbst gewechselt, weil haufenweise Herren der Schöpfung einfach an mir vorbei gerannt sind.
Braufex hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 08:59
Ist Dein Hochzeitsbier wenigstens beim Brautpaar und den Gästen gut angekommen?
Ich finde, das allerschlimmste ist, wenn man sich, wie Du, eine Schweinsmühe macht, viel Liebe und Hirnschmalz reinsteckt und dann wirds einfach nur achtlos reingekippt ... :Grübel
Das ist wahrscheinlich das Brauer-Los :Wink

Gruß Erwin
Die Verpackung kam super an :)
Meine Cousine und ihr frischgebackener Eheman wissen das schon zu würdigen, die haben sich gefreut wie sonst was und es war ja nicht zum dort trinken gebraut, sondern zum mit nachhause nehmen. Ich denke schon, dass die das anständig trinken - zumal er zumindest jedesmal wenn wir zusammen irgendwo waren, wo es craft brew gab, sehr überlegt gewählt hat und es auch nicht weggekippt hat, als wäre es BMC.

da mache ich mir jetzt weniger Sorgen.
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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#32

Beitrag von Braufex » Sonntag 26. Mai 2019, 12:50

Eowyn hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 11:03
... die haben sich gefreut wie sonst was und es war ja nicht zum dort trinken gebraut, sondern zum mit nachhause nehmen. Ich denke schon, dass die das anständig trinken - zumal er zumindest jedesmal wenn wir zusammen irgendwo waren, wo es craft brew gab, sehr überlegt gewählt hat und es auch nicht weggekippt hat, als wäre es BMC
... dann passt's ja :thumbup
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: (Hochzeitsbier I+II) Elderberry-Honey Porter & Rose Hip-Pomegranate Cream Ale

#33

Beitrag von Eowyn » Montag 24. Juni 2019, 03:46

Update - Rückmeldung von den Beschenkten.

Die sind von ihrer Hochzeitsreise zurück und haben ihr Bier aufgemacht und mir gerade Rückmeldung gegeben:

Bestes Hochzeitsgeschenk von allen
sie lieben das Bier
Jeder von beiden mag sein Bier und findet es hat perfekt im Geschmacksprofil die Charaktereigenschaften eingefangen und außerdem noch den Geschmack der beschenkten Person getroffen.

Da meckere ich dann jetzt mal nicht, dass mir keiner tragen geholfen hat und sag mal:

Mission accomplished :)

Ich freu mich grad, dass die beiden sich freuen :)
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