Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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afri
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11151

Beitrag von afri » Mittwoch 30. Oktober 2019, 22:28

Bierokrat hat geschrieben:
Mittwoch 30. Oktober 2019, 10:08
Ich vermute dein Vorposter meint damit den Gestank, der sich daraufhin ausbreiten dürfte.
Oder stinkt das Zeug großflächig verteilt nicht?
So ist es, flächig verteilt ist es zumindest kein geruchliches Desaster. Und nach einmal Rasen Mähen ist es eh so fein verteilt, dass es noch weniger Probleme geben sollte. Meine ca. 8kg Malz verteilen sich auf geschätzt 20-30 m².
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11152

Beitrag von metaler143 » Samstag 2. November 2019, 09:44

Ich habe mir vor kurzem einen Malzkorb aus Edelstahl bestellt, Maße sind 31cm Durchmesser, 30cm Höhe, vermutlich mit den Füßen eingerechnet.
Der Korb passt nun sehr bequem in meinen 36L Topf. Folgende Frage stelle ich mir nun:
  • Der Malzkorb hat ein Volumen von Pi mal Daumen 21 Litern
  • Sind für die Berechnung der maximalen Schüttung nun diese 21 Liter ausschlaggebend (also Berechnung wie für einen 21L Topf, ca. 6kg Malz + 15 Liter Wasser = 19,5 Liter Maische, Verhältnis im Korb 2,5:1)? Nur hier ist ja effektiv Platz für das Malz.
  • Oder darf ich hier auch das umgebende Volumen des Topfes mit einrechnen? Im Topf komme ich bei 30cm Höhe auf ca. 30L, wodurch bei gleichem Verhältnis ca 9kg Malz reinpassen würden.
Schönes Wochenende und VG
Jakob

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11153

Beitrag von Hammerwade » Samstag 2. November 2019, 11:06

Hi zusammen,

habe eine 5l Glasgärflasche, die ich zum Supsplitten verwende. Bier wird dann über einen Standardbieheber und Abfüllröhrchen abgefüllt.
Hatte letztens ein IPA da drin und konnte es nur gerade so abfüllen. Grund hierfür war der gestopfte Hopfen, der alles verstopft hat.

Wie füllt ihr aus so einer Flasche ab, ohne dass der Hopfen alles zusetzt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11154

Beitrag von monsti88 » Sonntag 3. November 2019, 12:55

Gibt es einen Trick, diese dreibeinige Arretierung aus den Ventilen zu bekommen? Mit der Zange rutsche ich ab, mit nem Schraubendreher rotiere ich die Sicherung nur und komme nicht unter die Beine von dem Ding...
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#11155

Beitrag von Roger » Sonntag 3. November 2019, 15:30

Bei meinen hat ein wenig zur Seite schieben gereicht und dann waren sie sehr entgegenkommend.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11156

Beitrag von Hobrau » Sonntag 3. November 2019, 15:44

monsti88 hat geschrieben:
Sonntag 3. November 2019, 12:55
Gibt es einen Trick, diese dreibeinige Arretierung aus den Ventilen zu bekommen? Mit der Zange rutsche ich ab, mit nem Schraubendreher rotiere ich die Sicherung nur und komme nicht unter die Beine von dem Ding...

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Probier doch mal mit einem Stift, Dorn etc. Das Innere des Ventils nach innen durchzudrücken...
Schöne Grüße
Chris :Greets

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11157

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 3. November 2019, 17:22

metaler143 hat geschrieben:
Samstag 2. November 2019, 09:44
Oder darf ich hier auch das umgebende Volumen des Topfes mit einrechnen?
Das würde ich schon so machen, ja. Solange es mit rühren bzw. rezirkulieren noch geht würde ich immer das Gesamtvolumen betrachten. Ich denke das wird hier kein Problem sein. Evtl beim ersten Mal nicht gleich auf Maximum gehen und erst mal schauen wie es klappt.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11158

Beitrag von jense1234 » Sonntag 3. November 2019, 21:08

Moin,
in der letzten Zeit hat sich der Citra Hopfen zu meinen Favoriten entwickelt. An meiner Rankelhilfe ist noch Platz für ein paar Cirta Pflanzen.

Und da ist auch schon mein Problem.
Ich habe jede kleine Ecke im Internet durchsucht aber leider keine Citra PFLANZEN entdeckt.

hat jemand eine Bezugksquelle für Citra Hopfen für mich.

Danke
Jens

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dadr
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11159

Beitrag von dadr » Montag 4. November 2019, 10:46

Citra-Pflanzen ist nicht frei erhältlich. Geschützte US-Marke.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11160

Beitrag von Chris78GP » Montag 4. November 2019, 11:51

Monofilament Filter: hab die gestern ausgekocht, um sie heute einzusetzen. Kurz vor Einsatz entdecke ich eine staubige Schicht im Filtergewebe. Kann das Kalk sein, da ich sie trocknen lassen hab oder schlimmer sogar Schimmel?

Beim auspacken der Brauutensilien ist mir nichts aufgefallen.
Bierige Grüsse, Christian! :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11161

Beitrag von bwanapombe » Montag 4. November 2019, 12:39

Hallo Christian,

daß einen Tag nach dem Auskochen Schimmel wächst, halt ich für extrem unwahrscheinlich. War das nur in blankem Wasser ausgekocht oder mit Zusätzen? Ist Euer Wasser sehr kalkhaltig?

Dirk
Stay thirsty!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11162

Beitrag von Chris78GP » Montag 4. November 2019, 14:55

bwanapombe hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 12:39
Hallo Christian,

daß einen Tag nach dem Auskochen Schimmel wächst, halt ich für extrem unwahrscheinlich. War das nur in blankem Wasser ausgekocht oder mit Zusätzen? Ist Euer Wasser sehr kalkhaltig?

Dirk
Hallo Dirk,

war nur in Wasser ausgekocht. Wird vermutlich am Kalk liegen.

Bin etwas erschrocken als ich heute zu Kochenende die Filter in die Hand genommen hatte und eine kleine Staubwolke entgegen kam. Hatte ich bis jetzt noch nie, hatte aber bisher unmittelbar vor Braubeginn abgekocht. Nach Benutzung koche ich sie auch ab. Die Verfärbungen im Filter und minimale Hopfenpartikel sollten dann keine Grundlage für Schimmel geben.
Bierige Grüsse, Christian! :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11163

Beitrag von felleo » Montag 4. November 2019, 17:35

Fülle in Kürze das erste Mal in Kegs. Kann mir jemand nochmal erläutern bzw. einen Artikel verlinken wofür der Spundapparat (habe ich noch nicht gekauft) letztlich gut ist. Brauche ich diesen? Ich möchte das Bier in ein umgedrücktes Keg füllen und danach zwangskarbonisieren.

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#11164

Beitrag von bwanapombe » Montag 4. November 2019, 17:48

Spundapparat benötigt man nur, wenn man im Keg vergären lassen will. Er sorgt dafür, daß sich der richtige CO2-Gehalt einstellt, indem er überschüssigen Druck abläßt.

https://www.gradplato.com/bierwissen/spundapparat

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11165

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 4. November 2019, 17:50

felleo hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 17:35
Fülle in Kürze das erste Mal in Kegs. Kann mir jemand nochmal erläutern bzw. einen Artikel verlinken wofür der Spundapparat (habe ich noch nicht gekauft) letztlich gut ist. Brauche ich diesen? Ich möchte das Bier in ein umgedrücktes Keg füllen und danach zwangskarbonisieren.
Wenn du nicht weißt wofür der Spundapparat gut ist, dann kaufe dir keinen. Du wirst ihn vermutlich nie (oder falsch) benutzen.

Hier die passenden Antworten dazu:
-------
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 57#p337257
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 59#p337259
-------
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 54#p283054
-------

Auch bei der Nachgärung mit Zucker im Keg halte ich den Spundapparat für unnötig. Die vorzulegende Zuckermenge kann man im Keg genauso genau berechnen wie bei der Flaschengärung.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11166

Beitrag von Hpm » Montag 4. November 2019, 22:29

Hi

Was für einen Nachteil oder gar Fehlgeschmack bekommt man, wenn die Nachgärung bei höheren Temperaturen so um die 23°-25° stattfindet.
Die Gärung findet bei UG bei 10 ° statt, bei OG je nach dem, zwischen 17°-23°.
Da Nachgärung geht am schnellsten bei höheren Temperaturen, danach kommt das Bier je nach Typ für 1-4 Wochen in den Kühlschrank.

Gruss Klaus

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11167

Beitrag von Alt-Phex » Montag 4. November 2019, 22:47

Hpm hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 22:29
Hi

Was für einen Nachteil oder gar Fehlgeschmack bekommt man, wenn die Nachgärung bei höheren Temperaturen so um die 23°-25° stattfindet.
Die Gärung findet bei UG bei 10 ° statt, bei OG je nach dem, zwischen 17°-23°.
Da Nachgärung geht am schnellsten bei höheren Temperaturen, danach kommt das Bier je nach Typ für 1-4 Wochen in den Kühlschrank.

Gruss Klaus
Das macht zu diesem Zeitpunkt keinen relevanten Unterscheid mehr. Übertreiben würde ich es mit den temperaturen zwar nicht, aber die Fehlaromen bilden sich zu Beginn der Gärung, nicht mehr bei der Nachgärung. Hier werden durch aktive Gärung eher welche abgebaut...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11168

Beitrag von Hpm » Montag 4. November 2019, 23:04

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 22:47
Hpm hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 22:29
Hi

Was für einen Nachteil oder gar Fehlgeschmack bekommt man, wenn die Nachgärung bei höheren Temperaturen so um die 23°-25° stattfindet.
Die Gärung findet bei UG bei 10 ° statt, bei OG je nach dem, zwischen 17°-23°.
Da Nachgärung geht am schnellsten bei höheren Temperaturen, danach kommt das Bier je nach Typ für 1-4 Wochen in den Kühlschrank.

Gruss Klaus
Das macht zu diesem Zeitpunkt keinen relevanten Unterscheid mehr. Übertreiben würde ich es mit den temperaturen zwar nicht, aber die Fehlaromen bilden sich zu Beginn der Gärung, nicht mehr bei der Nachgärung. Hier werden durch aktive Gärung eher welche abgebaut...
Danke für die schnelle und kompetente Antwort. Dann bleibt das Bier für einige Zeit in Heizungskeller.

Gruss Klaus.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11169

Beitrag von Eikonal » Dienstag 5. November 2019, 15:01

Hallo zusammen,

muss ich Röstmalz, welches ich erst beim Aufheizen auf die Abmaischtemperatur hinzufüge, trotzdem in der Berechnung vom Maische PH berücksichtigen oder den PH Wert und damit vll notwendige Milchsäuredosierung unter der Annahme kein Röstmalz berechnen?

Tendiere zu 1) weil ja sonst vll der PH Wert zu weit ins saure gezogen wird wenn man Milchsäure hinzugibt und danach durch Röstmalz der PH Wert nochmals gesenkt wird.

Gruß Tim

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11170

Beitrag von JackFrost » Dienstag 5. November 2019, 16:41

Stellt man den pH Wert nicht für die Enzyme ein ? Daher würde ich eher 2 sagen. Wie ist der theoretische Unterschied von pH mit und ohne Röstmalz ?

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11171

Beitrag von Chris Haze » Mittwoch 6. November 2019, 13:31

Wie reagiert ihr auf Hopfenlieferungen, die nicht (mehr) vakuumverpackt sind ?
2 von 9 Beuteln haben Beschädigungen, so dass das Vakuum futsch ist.
Woher soll ich jetzt wissen, wie lange der Hopfen schon vor sich hin oxidiert ?
Ersatz anfordern oder reagiert Ihr da bei 2x 200g entspannter ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11172

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 6. November 2019, 13:41

Chris Haze hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:31
Wie reagiert ihr auf Hopfenlieferungen, die nicht (mehr) vakuumverpackt sind ?
Die selbe Frage steht schon weiter oben. Die Antworten darauf ziehen sich einige Seiten lang durch den Thread.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 71#p283071
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11173

Beitrag von Chris Haze » Mittwoch 6. November 2019, 13:50

:Sorry
... und dabei hab ich gedacht, ich wäre der Erste und Einzige mit so einem Problem - Danke für Deine Anteilnahme !

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11174

Beitrag von dh26883 » Mittwoch 6. November 2019, 14:16

Im Allgäu Urlaub habe ich mir 2 dieser Kisten zugelegt. Sind für 18 0,33 Liter Flaschen. Mich würde interessieren ob die jemand kennt? Der Clou ist für mich die Flaschentrennung / Abstandhalter. Diese sind aus einem leichten Material (nicht Holz), würde mir gerne solche Kisten selber bauen, dafür würde ich aber auch diese Trenner benötigen. Kennt jemand Bezugsquellen?

Gruß
David
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11175

Beitrag von relativ » Mittwoch 6. November 2019, 20:54

Vorweg, blöde Frage:

Habe einen Einkocher (gebraucht) gekauft und festgestellt, dass dieser mit 1/4" Hahn beschrieben ist.
Hahn abgeschraubt -> Lochdurchmesser: ca. 13mm -> müsste doch heißen, dass ich einen 1/2" Außengewinde Kugelhahn aus Edelstahl anbauen kann?
Möchte im EK nur Würze kochen. Zusetzen kann dann vom Hopfen nichts, richtig?

An ThermoportbesitzerInnen:
Wie war der Zustand eures Gefäßes bei Erhalt?
Meiner kam mit etlichen Kratzer, einem verbogenen Stück zum Einklemmen, Staub und etwas Dreck bei mir an.
Normal oder könnte ich ein bereits retourniertes Produkt erhalten haben?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11176

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 6. November 2019, 21:00

13 mm Lochdurchmesser ist 1/4". Für 1/2" brauchst du ein 21 mm Loch.
Das ist bei den Rohrgewinden und Durchmessern immer etwas durcheinander.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11177

Beitrag von relativ » Mittwoch 6. November 2019, 21:16

Hey Jens,
danke für die flotte Rückmeldung und die wichtige Info!
Nun stellt sich mir das Problem, wo ich ein solches Auslaufventil bekomme?
Kugelventile über deren Auslass man entspannt einen Silikonschlauch ziehen kann, scheint es mir nicht zu geben?
Zumindest hatte ich nach entsprechenden Hähnen die Tage vergeblich gesucht.
Gibt es ansonsten elegante Lösungen für solche Hähne: https://www.amazon.de/Innengewinde-Druc ... 316&sr=8-6

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11178

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 6. November 2019, 21:29

@relativ
Hier ist eine Tabelle mit den Durchmessern http://www.innorat.ch/Rohrgewinde+DIN+I ... u2_39.html

Bei BSP Rohrgewinden ist die Angabe der Innendurchmesser des Rohrers.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11179

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 6. November 2019, 21:29

Falls der Einkocher nicht emailliert ist kannst du aufbohren.
Hähne, Schlauchtüllen und Fittinge findest du bei ebay in Massen.
Du könntest auch mit einem 1/4" auf 1/2" Reduziernippel durch das vorhandene Loch und dort deinen 1/2" Hahn anhauen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11180

Beitrag von relativ » Mittwoch 6. November 2019, 21:40

Super, herzlichen Dank!
Ist emailliert, aber der Reduziernippel scheint mir eine wunderbare Lösung zu sein.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11181

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 6. November 2019, 21:45

relativ hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 20:54
An ThermoportbesitzerInnen:
Wie war der Zustand eures Gefäßes bei Erhalt?
Händler aus Klingenthal ? Ich musste die Innenflächen meines Thermobehälters von den Hinterlassenschaften der Produktion befreien. Reklamieren solltest Du schon. Anscheinend wird in China ohne Qualitätskontrolle produziert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11182

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 6. November 2019, 21:49

dh26883 hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:16
Kennt jemand Bezugsquellen?
http://www.maximsholzkisten.de/about.html
Hubert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11183

Beitrag von StefanK » Donnerstag 7. November 2019, 08:37

Moin moin,

morgen möchte ich Tauroplus og Bock brauen. Dabei will ich eigentlich im Thermoport maischen, komme da aber gerade mit der Berechnung der Wassermengen und Temperaturen nicht weiter...

Hier zum Rezept: Link

Wenn ich annehme, dass die gut 6kg Malz etwa 11 Liter Raum benötigen und ich den Hauptguss auf 75 °C einheize, komme ich mit dem Fabier-Mischungskreuz auf über 20 Liter, um die erste Rast bei 57 °C anzufahren. Da läuft der Thermoport über.

Erste "kurze Frage":
Mit kochendem Wasser Einmaischen geht nicht, oder? Da würde ich direkt die Enzyme im Malz abtöten, oder?

Weitere Überlegung... Da Malz saugt sich ja mit Wasser voll. Außerdem füllt das Wasser die Luft im Trockenmalz aus, d.h. 11 Liter Malz + 20 Liter Wasser < 31 Liter in Summe. Gleichwohl brauche ich "Steigraum", um später die 2. und 3. Rast zu machen...

Idee und damit zweite "kurze Frage":
Ich maische mit ca. 75 °C Wasser ein, bis sich eine einigermaßen homogene Plempe ergibt. Sagen wir mal... Dieser führe ich dann heißes oder (sehr) kaltes Wasser zu, bis ich auf meine 57 °C komme. Für die zweite und dritte Rast fülle ich mir kochendem Wasser auf. Das geht dann hoffentlich recht schnell in Mischung und tötet keine Enzyme.

Ist die Überlegung richtig und erfolgversprechend?

Viele Grüße
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11184

Beitrag von afri » Donnerstag 7. November 2019, 08:54

StefanK hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 08:37
Erste "kurze Frage":
Mit kochendem Wasser Einmaischen geht nicht, oder? Da würde ich direkt die Enzyme im Malz abtöten, oder?
Ja, geht nicht. Warum sollte man sowas auch tun wollen?
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11185

Beitrag von StefanK » Donnerstag 7. November 2019, 09:08

afri hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 08:54
Ja, geht nicht. Warum sollte man sowas auch tun wollen?
Um mit weniger Wasser schneller auf die Rasttemperatur zu kommen. Also um Volumen zu sparen, wenn die anderen Rasten anstehen.

Aber von der Idee hatte ich mich ja schon fast verabschiedet. Ich warte auf das Feedback zur zweiten Fragen. Wenn ich da keinen Denkfehler habe, sollte das funktionieren. Aber da warte ich das Feedback hier ab.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11186

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 7. November 2019, 09:09

Zubrühen mit kochendem Wasser geht, zB um auf die nächste Rasttemperatur zu kommen.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11187

Beitrag von Pivnice » Donnerstag 7. November 2019, 10:22

StefanK hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 08:37
6kg Malz etwa 11 Liter
Rechne Gesamtmaische (l) = Hauptguß (l) + (Schüttung in kg * 0,75 l/kg)
https://braumagazin.de/article/berechnu ... -brauerei/
Dekoktionsverfahren: Mit Dank an den verehrten Bierjungen https://braumagazin.de/article/verkocht-und-zugebrueht/
Die Einmaischtemperatur und das davon abhängige Volumen der Teilmaischen für die nächste Rast kannst du natürlich anpassen
Aufbrühen statt Teilmaische wäre dann das was du machen willst - also Brauen nach dem klassischen Bottichmaischverfahren, durch „Zubrühen“
Mischkreuz_Bottichinfusion.xls https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 26#p191757
Das Abmaischen mit 78 °C wurde im Forum ausführlich auseinandergenommen
Dateianhänge
Dekoktion.PNG
Zuletzt geändert von Pivnice am Donnerstag 7. November 2019, 11:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11188

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Donnerstag 7. November 2019, 10:45

Was ist denn das "Standard-Maß" für (Silikon-)Schläuche in der Hobbybrauer-Szene? Wenn ich jetzt noch Schläuche/Tüllen anschaffe, möchte ich diese später nicht wegwerfen wollen, weil sie zu nix passen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11189

Beitrag von StefanK » Donnerstag 7. November 2019, 13:02

Pivnice hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 10:22
Rechne Gesamtmaische (l) = Hauptguß (l) + (Schüttung in kg * 0,75 l/kg)
https://braumagazin.de/article/berechnu ... -brauerei/

Dekoktionsverfahren: Mit Dank an den verehrten Bierjungen https://braumagazin.de/article/verkocht-und-zugebrueht/
Die Einmaischtemperatur und das davon abhängige Volumen der Teilmaischen für die nächste Rast kannst du natürlich anpassen
Aufbrühen statt Teilmaische wäre dann das was du machen willst - also Brauen nach dem klassischen Bottichmaischverfahren, durch „Zubrühen“
Mischkreuz_Bottichinfusion.xls https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 26#p191757

Das Abmaischen mit 78 °C wurde im Forum ausführlich auseinandergenommen
Danke für die weiterführenden Links und den Hinweis auf den Rechenfehler beim Malz.
Eigentlich hatte ich den Artikel vor einiger Zeit schonmal gelesen, aber mein Verständnis von Dekoktion stellt sich erst sehr langsam ein. Dieses Verfahren wollte ich erst einmal meiden.

Richtig, Bottichmaisen mit Zubrühen (von heißem Wasser) wollte ich ausprobieren.

Inzwischen habe ich hoffentlich auch den richtigen Rechner gefunden: Link
Mit diesem habe ich das Einmaischen berechnet und dann das Fabier-Mischungskreuz genutzt, weil mir nicht klar ist, wie der Netbeer-Rechner die Volumina in die folgenden Formeln übernimmt.

Wenn nun mein Thermoport 25 Liter fasst, kann ich ja rechnen:
Einmaischen mit 8,5 Litern Wasser mit 70 °C ergibt 13,4 Liter mit 57 °C ---> 1. Rast

Angenommen, die Temperatur sinkt auf 55 °C während der Rast. Dann brauche ich 3,4 Liter kochendes Wasser (95 °C), um die Maische auf 63 °C aufzuheizen ---> 2. Rast, Volumen neu: 16,8 Liter

Nehmen wir wieder 2°C Temperaturverlust an, dann brauche ich 9,2 Liter kochendes Wasser, um die Maische auf 73 °C zu bringen ---> 3. Rast, Volumen neu: 26 Liter

Das Abmaischen schenke ich mir aus den bekannten und im Forum häufiger diskutierten Gründen. D.h. ich würde nach der 3. Rast direkt läutern (vorausgesetzt Jod ist neutral, aber davon gehe ich mal aus). Die 20 Minuten der Rast müssten ja reichen, damit sich der Treberkuchen absetzt, oder? Eine längere Läuterruhe halte ich sonst auch eigentlich nicht...

Genau genommen wäre ich damit knapp über der Füllmenge des Thermoports, aber da ich die Kochtemperatur, den Wärmeverlust etc. ohnehin nur angenommen habe, würde ich mit dem Risiko erst einmal ins Rennen gehen. Zur Not muss ich halt zwischendurch etwas Maische ablaufen lassen. Die würde ich dann beim Läutern dem Nachguss zugeben.

Kernfrage nun für mich:
Bin ich da jetzt auf dem richtigen Weg oder habe ich noch immer irgendwo einen Denk- oder Rechenfehler?
Oder gibt es andere Gründe, die gegen dieses Maischverfahren sprechen?
Spricht etwas dagegen, nur mit 8 - 9 Litern für die erste Rast einzumaischen?

Cheers
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11190

Beitrag von Pivnice » Donnerstag 7. November 2019, 13:24

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 26#p191626 beantwortet deine Einmaischfrage
Du bist auf dem richtigen Weg
nachgerechnet habe ich nicht bei dir - nimm auch die Mischkreuz_Bottichinfusion.xls von bierjunge Moritz
Nach Zubrühen für die 3. Rast willst du doch sicher noch Spielraum zum Rühren behalten ?
Hubert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11191

Beitrag von StefanK » Donnerstag 7. November 2019, 13:53

Pivnice hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:24
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 26#p191626 beantwortet deine Einmaischfrage
Du bist auf dem richtigen Weg
nachgerechnet habe ich nicht bei dir - nimm auch die Mischkreuz_Bottichinfusion.xls von bierjunge Moritz
Nach Zubrühen für die 3. Rast willst du doch sicher noch Spielraum zum Rühren behalten ?
Danke für die schnelle Antwort. Besonders "Du bist auf dem richtigen Weg" hat mich durchatmen lassen. :Wink

Der Beitrag von Moritz, wo es um das Verhältnis ging, hat mir zum Einmaischen dann auch wirklich die Augen geöffnet (,hoffe ich). Also habe ich nochmal mit seinem Sheet nachgerechnet:
Rechnung_Zubrühen.JPG
Die Endtemperatur habe ich auf 77 °C gesetzt, weil ich eigentlich 73 °C erreichen möchte und jetzt mal einen Temperaturverlust von 2 x 2 °C angenommen habe.

D.h. ich habe folgende Größen:
Malz: 6,5 kg x 0,75 l/kg = 4,9 l
Einmaischen: 4,9 l x 1,7 = 8,3 l
Zubrühen: 4,9 l x 2,3 = 11,3 l

Summa summarum ergibt das 24,5 Liter. Passt!
Sicherheitshalber und zwecks Platz zum Rühren werde ich mit etwas weniger Wasser einmaischen oder hoffen, dass der Temperaturverlust < 2 °C pro Rast bleibt. Da komme ich dann auch mit etwas weniger Wasser zum Zubrühen aus. Geht dann etwas nach Gefühl, aber bei der letzten Kombirast habe ich nur ca. 1 °C pro Stunde verloren. Also bin ich recht optimistisch.

Nochmal vielen Dank für die Unterstützung. Ich glaube, jetzt hab' ich's! :thumbup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11192

Beitrag von Pivnice » Donnerstag 7. November 2019, 14:36

Jomsviking hat geschrieben:
Mittwoch 30. Oktober 2019, 15:23
Calciumgehalt vom Wasser anpassen.
Alternativ: Weiß jemand wo man spontan Calcium oder was passendes her bekommt? --> Drogerie, etc.
ist doch eines DER Themen im Forum: Zugabe von CaCl2 und CaSO4
reines Ca - det jeht so nich - kannste nicht kaufen - ausser du löst
CaCO3+CO2+H2O zu Calciumhydrogencarbonat - und da wären wir dann bei der Wasserhärte
Hubert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11193

Beitrag von Jomsviking » Donnerstag 7. November 2019, 18:02

Pivnice hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 14:36
Jomsviking hat geschrieben:
Mittwoch 30. Oktober 2019, 15:23
Calciumgehalt vom Wasser anpassen.
Alternativ: Weiß jemand wo man spontan Calcium oder was passendes her bekommt? --> Drogerie, etc.
ist doch eines DER Themen im Forum: Zugabe von CaCl2 und CaSO4
reines Ca - det jeht so nich - kannste nicht kaufen - ausser du löst
CaCO3+CO2+H2O zu Calciumhydrogencarbonat - und da wären wir dann bei der Wasserhärte
Das hätte ich ja auch genommen, wenn ich was da gehabt hätte :Wink

Ich hab jetzt einfach nicht aufbereitet und gut ist.
Beim nächsten mal wieder. :Drink

btw: Eignet sich eigentlich auch Calciumcitrat zur Wasseraufbereitung?
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11194

Beitrag von Pivnice » Donnerstag 7. November 2019, 23:57

Jomsviking hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 18:02
btw: Eignet sich eigentlich auch Calciumcitrat zur Wasseraufbereitung?
nein - Calciumcitrat ist kein anorganisches Calciumsalz
Hubert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11195

Beitrag von Nicholas Kiefer » Freitag 8. November 2019, 05:15

Hallo zusammen,
Thema: Anfänger macht Blödsinn. Hallo und Danke schon mal in die Runde. Ich bin der Nicholas und habe mein erstes Bier gebraut (Fruchtige Anja aus MMuM, auf 20 l berechnet bei SHA 56%), nach dem Anschauen diverser YT Videos und nach dem Buch Craft Bier einfach selber brauen.
Leider habe ich die Stammwürze nicht auf die gewünschte Plato verdünnt, weil das da nicht drin steht. Ich habe aber treu doof gemessen (19°) und erst beim Hopfenstopfen gestern Abend darüber nachgedacht als mir klar wurde dass ich nur so um die 16 l Ausschlagwürze habe.
Jetzt die Frage: kann/soll ich jetzt noch verdünnen oder habe ich Starkbier gebraut?
Grüße an alle, Nicholas Kiefer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11196

Beitrag von Innuendo » Freitag 8. November 2019, 06:13

Ja. Vor dem Anstellen auf die gewünschte Zielstammwürze zu verdünnen ist ein guter Zeitpunkt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11197

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 8. November 2019, 10:29

Nicholas Kiefer hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 05:15
Jetzt die Frage: kann/soll ich jetzt noch verdünnen oder habe ich Starkbier gebraut?
Gärung schon durch nehme ich an, weil du was von Stopfen geschrieben hast?
Kannst du schon noch verdünnen, aber vielleicht wäre es ganz spannend einen Split Sud zu machen - einen Teil so Abfüllen und bei einem Teil die passende Menge Wasser zur Verdünnung in den Flaschen vorlegen bei der Abfüllung.
Ansonsten schlauchst du ja wahrscheinlich nach dem Stopfen noch mal um? Das wäre auch eine gute Gelegenheit noch zu verdünnen.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11198

Beitrag von Pivnice » Freitag 8. November 2019, 12:03

StefanK hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:53
Der Beitrag von Moritz, wo es um das Verhältnis ging, hat mir zum Einmaischen dann auch wirklich die Augen geöffnet (,hoffe ich). Also habe ich nochmal mit seinem Sheet nachgerechnet:
Rechnung_Zubrühen.JPG

Die Endtemperatur habe ich auf 77 °C gesetzt, weil ich eigentlich 73 °C erreichen möchte und jetzt mal einen Temperaturverlust von 2 x 2 °C angenommen habe.
Stefan - Auf dem richtigen Weg bist du - aber du hast meiner Meinung nach falsch gerechnet mit "End-Verhältnis" = 4
Ich nehme die Mengen des Rezepts für den Maibock (Obergärig):
Hauptguss:18 ½ L
Nachguss:12 L -> spindeln und bisserl mehr NG geben
Gesamt:30 L (eigentlich 18,5 + 12 = 30,5)
Schüttung: 6,24 kg

daraus ergibt sich ein Verhältnis Wasser/Malz: 18,5 / 6,24 = 3 - es soll ja ein Bock werden ...

Einmaischen mit 1,2 mal Schüttung 6,24 kg = 7,5 L Wasser mit Temperatur: 69 °C -> 57 °C Starttemperatur
Im Thermobehälter befinden sich nach Einmaischent 7,5 L Wasser + 4,7 L Malz = 12,2 L
Jetzt kannst du noch insgesamt 1,8 x Malzgewicht sukzessive an kochendem Wasser zubrühen um auf 77 °C zu kommen.
1,8 x 6,24 kg = 11,25 L kochendes Wasser
Die Aufteilung kannst du dir ja noch ausrechnen
Oder du maischst gleich mit 62 °C ein ...
Viel Erfolg
Zuletzt geändert von Pivnice am Freitag 8. November 2019, 12:25, insgesamt 2-mal geändert.
Hubert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11199

Beitrag von Nicholas Kiefer » Freitag 8. November 2019, 12:16

. aber vielleicht wäre es ganz spannend einen Split Sud zu machen
Danke für die Antworten...Gärung ist bis auf 10° durch...der Split Süd ist ne super Idee, genauso mache ich es!
Prost!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11200

Beitrag von StefanK » Freitag 8. November 2019, 13:21

Pivnice hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 12:03
Stefan - Auf dem richtigen Weg bist du - aber du hast meiner Meinung nach falsch gerechnet mit "End-Verhältnis" = 4
Ich nehme die Mengen des Rezepts für den Maibock (Obergärig):
Hauptguss:18 ½ L
Nachguss:12 L -> spindeln und bisserl mehr NG geben
Gesamt:30 L (eigentlich 18,5 + 12 = 30,5)
Schüttung: 6,24 kg

daraus ergibt sich ein Verhältnis Wasser/Malz: 18,5 / 6,24 = 3 - es soll ja ein Bock werden ...

Einmaischen mit 1,2 mal Schüttung 6,24 kg = 7,5 L Wasser mit Temperatur: 69 °C -> 57 °C Starttemperatur
Im Thermobehälter befinden sich nach Einmaischent 7,5 L Wasser + 4,7 L Malz = 12,2 L
Jetzt kannst du noch insgesamt 1,8 x Malzgewicht sukzessive an kochendem Wasser zubrühen um auf 77 °C zu kommen.
1,8 x 6,24 kg = 11,25 L kochendes Wasser
Die Aufteilung kannst du dir ja noch ausrechnen
Oder du maischst gleich mit 62 °C ein ...
Viel Erfolg
Okay... :Grübel

Danke nochmal für die Hilfe. Ich hatte nicht mit dem Gewicht, sondern dem Volumen der Schüttung gerechnet. Das verfälscht natürlich die Rechnung. Und ich hatte nicht das richtige Verhältnis genommen (4:1 statt 3:1), stimmt. Dass ich da auch nach Rezept anpassen muss, hätte ich auch selbst schließen können... :Ahh

Ich gehe nachher mit Deinen Daten in den Brautag und werde berichten, was herausgekommen ist. Wo mir jetzt die Rechenschritte klarer sind, könnte ich häufiger im Thermoport stufenweise rasten und nicht nur Kombirast fahren. :thumbup

Viele Grüße
Stefan
"Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, daß Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
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