Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11201

Beitrag von Pivnice » Freitag 8. November 2019, 12:03

StefanK hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:53
Der Beitrag von Moritz, wo es um das Verhältnis ging, hat mir zum Einmaischen dann auch wirklich die Augen geöffnet (,hoffe ich). Also habe ich nochmal mit seinem Sheet nachgerechnet:
Rechnung_Zubrühen.JPG

Die Endtemperatur habe ich auf 77 °C gesetzt, weil ich eigentlich 73 °C erreichen möchte und jetzt mal einen Temperaturverlust von 2 x 2 °C angenommen habe.
Stefan - Auf dem richtigen Weg bist du - aber du hast meiner Meinung nach falsch gerechnet mit "End-Verhältnis" = 4
Ich nehme die Mengen des Rezepts für den Maibock (Obergärig):
Hauptguss:18 ½ L
Nachguss:12 L -> spindeln und bisserl mehr NG geben
Gesamt:30 L (eigentlich 18,5 + 12 = 30,5)
Schüttung: 6,24 kg

daraus ergibt sich ein Verhältnis Wasser/Malz: 18,5 / 6,24 = 3 - es soll ja ein Bock werden ...

Einmaischen mit 1,2 mal Schüttung 6,24 kg = 7,5 L Wasser mit Temperatur: 69 °C -> 57 °C Starttemperatur
Im Thermobehälter befinden sich nach Einmaischent 7,5 L Wasser + 4,7 L Malz = 12,2 L
Jetzt kannst du noch insgesamt 1,8 x Malzgewicht sukzessive an kochendem Wasser zubrühen um auf 77 °C zu kommen.
1,8 x 6,24 kg = 11,25 L kochendes Wasser
Die Aufteilung kannst du dir ja noch ausrechnen
Oder du maischst gleich mit 62 °C ein ...
Viel Erfolg
Zuletzt geändert von Pivnice am Freitag 8. November 2019, 12:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11202

Beitrag von Nicholas Kiefer » Freitag 8. November 2019, 12:16

. aber vielleicht wäre es ganz spannend einen Split Sud zu machen
Danke für die Antworten...Gärung ist bis auf 10° durch...der Split Süd ist ne super Idee, genauso mache ich es!
Prost!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11203

Beitrag von StefanK » Freitag 8. November 2019, 13:21

Pivnice hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 12:03
Stefan - Auf dem richtigen Weg bist du - aber du hast meiner Meinung nach falsch gerechnet mit "End-Verhältnis" = 4
Ich nehme die Mengen des Rezepts für den Maibock (Obergärig):
Hauptguss:18 ½ L
Nachguss:12 L -> spindeln und bisserl mehr NG geben
Gesamt:30 L (eigentlich 18,5 + 12 = 30,5)
Schüttung: 6,24 kg

daraus ergibt sich ein Verhältnis Wasser/Malz: 18,5 / 6,24 = 3 - es soll ja ein Bock werden ...

Einmaischen mit 1,2 mal Schüttung 6,24 kg = 7,5 L Wasser mit Temperatur: 69 °C -> 57 °C Starttemperatur
Im Thermobehälter befinden sich nach Einmaischent 7,5 L Wasser + 4,7 L Malz = 12,2 L
Jetzt kannst du noch insgesamt 1,8 x Malzgewicht sukzessive an kochendem Wasser zubrühen um auf 77 °C zu kommen.
1,8 x 6,24 kg = 11,25 L kochendes Wasser
Die Aufteilung kannst du dir ja noch ausrechnen
Oder du maischst gleich mit 62 °C ein ...
Viel Erfolg
Okay... :Grübel

Danke nochmal für die Hilfe. Ich hatte nicht mit dem Gewicht, sondern dem Volumen der Schüttung gerechnet. Das verfälscht natürlich die Rechnung. Und ich hatte nicht das richtige Verhältnis genommen (4:1 statt 3:1), stimmt. Dass ich da auch nach Rezept anpassen muss, hätte ich auch selbst schließen können... :Ahh

Ich gehe nachher mit Deinen Daten in den Brautag und werde berichten, was herausgekommen ist. Wo mir jetzt die Rechenschritte klarer sind, könnte ich häufiger im Thermoport stufenweise rasten und nicht nur Kombirast fahren. :thumbup

Viele Grüße
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11204

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 10. November 2019, 09:14

Moin Moin,
Gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung welche Bierevents generell im Jahr sind?
Mit Events meine ich Romrod, Camba, Störtebeker etc.
Ich nehme mir seit Jahren vor in der Sache etwas aktiver zu werden, im nächsten Jahr habe ich hoffentlich etwas mehr Zeit dazu.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11205

Beitrag von coyote77 » Sonntag 10. November 2019, 19:40

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 09:14
Moin Moin,
Gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung welche Bierevents generell im Jahr sind?
Mit Events meine ich Romrod, Camba, Störtebeker etc.
Ich nehme mir seit Jahren vor in der Sache etwas aktiver zu werden, im nächsten Jahr habe ich hoffentlich etwas mehr Zeit dazu.

LG Chris
Guck mal hier: http://blog.brunnenbraeu.eu/?page_id=2366
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11206

Beitrag von gulp » Sonntag 10. November 2019, 19:44

Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11207

Beitrag von Adrian S » Montag 11. November 2019, 17:47

Hallo liebe Brauerkollegen

Hat mal jemand von euch Hopfen destilliert? Man würde sich das ja einfacher machen nur die Aromastoffe in z.B Wodka destillieren und dann nach der HG zugeben als Kalthopfenersatz ohne den ganzen Hopfenschmodder.
Also sozusagen ein Hopfenhydrolat zum stopfen.

Oder hab ich hier die totale "Schnaps"-Idee?
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11208

Beitrag von afri » Montag 11. November 2019, 22:07

Adrian S hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 17:47
Hallo liebe Brauerkollegen

Hat mal jemand von euch Hopfen destilliert? Man würde sich das ja einfacher machen nur die Aromastoffe in z.B Wodka destillieren und dann nach der HG zugeben als Kalthopfenersatz ohne den ganzen Hopfenschmodder.
Also sozusagen ein Hopfenhydrolat zum stopfen.

Oder hab ich hier die totale "Schnaps"-Idee?
Nö, man bekommt jedoch sowas als Extrakt zu kaufen und so macht sich sicherlich kaum jemand selbst diese Arbeit. Das ist so ähnlich wie bei Klonbieren, wenn ich etwas gut schmeckendes kaufen kann, brauche ich es nicht selbst zu tun, denn das bringt zumindest beim Hobbybrauen keinerlei Vorteile.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11209

Beitrag von hkpdererste » Montag 11. November 2019, 22:47

Wo genau kaufst du dann besagtes fertiges Hopfenextrakt in hobbybrauer-kompatiblen Packungsgrößen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11210

Beitrag von Braufex » Dienstag 12. November 2019, 00:15

hkpdererste hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 22:47
Wo genau kaufst du dann besagtes fertiges Hopfenextrakt in hobbybrauer-kompatiblen Packungsgrößen?
Hab es letztens hier gesehen.

Gruß Erwin
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#11211

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 12. November 2019, 00:22

Ja ist ein anfang, allerdings bei weitem nicht die Auswahl wie mit richtigem Hopfen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11212

Beitrag von afri » Dienstag 12. November 2019, 22:25

Genau dort habe ich auch diesen Extrakt gesehen (wie bei #11210). Probiert habe ich das noch nicht, also kein Ab- oder Zuraten, nur zur Info.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11213

Beitrag von matschie » Mittwoch 13. November 2019, 07:14

Mahlzeit zusammen!

Weiss jemand von euch, welches Gewinde CC-Kegs am Fass haben? Also das, wo man den Füllstab durchschiebt und das Ventil draufschraubt?
Ich dachte bislang, das wäre ein UNF 9/16-18, jetzt habe ich mir Adapter davon auf G1/4 bestellt, allerdings ist das Gewinde zu klein..
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11214

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 13. November 2019, 07:29

Das sollte ein 19/32 18 UNS sein, zumindest nach diesem Dokument.
Dateianhänge
KEG-Maße.pdf
(612.48 KiB) 16-mal heruntergeladen
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11215

Beitrag von matschie » Mittwoch 13. November 2019, 09:25

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 07:29
Das sollte ein 19/32 18 UNS sein, zumindest nach diesem Dokument.
Danke, aber 19/32-18 steht hier für die NC Kegs, ich habe CC Kegs, da sagt das Dokument klar 9/16-18, genau wie für Jollys, die ja auf CC umgebaute NC Kegs sind.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11216

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 13. November 2019, 10:02

Oh, sorry. Da hab ich mich verlesen!
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11217

Beitrag von Fips » Mittwoch 13. November 2019, 10:07

Adrian S hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 17:47
Hallo liebe Brauerkollegen

Hat mal jemand von euch Hopfen destilliert? Man würde sich das ja einfacher machen nur die Aromastoffe in z.B Wodka destillieren und dann nach der HG zugeben als Kalthopfenersatz ohne den ganzen Hopfenschmodder.
Also sozusagen ein Hopfenhydrolat zum stopfen.

Oder hab ich hier die totale "Schnaps"-Idee?
Ich glaube zumindest, dass das technisch etwas anders funtioniert, als Du es Dir vorstellst. Das Wort Extrakt in Hopfenextrakt deutet ja schon darauf hin, dass die Aromastoffe eher mittels Fest-Flüssig-Extraktion als mittel Destillation gewonnen werden. In Patenten, wie z.B. DE19939350 findet man dann auch Hinweise darauf, wie das ungefähr gemacht wird:

1. Wässrige Extraktion des Hopfens bei 95 °C für 1 h, Rückgewinnung der gelösten Aromastoffe mittels Extraktion der wässrigen Phase mit organischen Lösungsmitteln.

2. Extraktion des vorextrahierten Hopfentrebers mit Wasser : Ethanol 1:1 bei 50 °C für eine Stunde. Anschließend wird die Lösung dann bei Unterdruck bei maximal 70 °C aufkonzentriert, bis ein Feststoffanteil von 50 bis 70 % erreicht wird. Anschließend wird Sprühgetrocknet.

Im Vergleichsbeispiel von WO03014287 wird 1 h bei 60 °C mit 96 %igem Ethanol extrahiert und das Ethanol anschließend am Rotationsverdampfer (also wieder unter Unterrdruck) entfernt. Dabei scheint allerdings der Xanthohumolgehalt zu leiden, weshalb sie in den inventive examples dann mit überkritischem CO2 vorextrahieren.

Du müsstest also nach der Destillation scheinbar nicht das Destillat, sondern den Rückstand im Destillationskolben weiterverarbeiten, wobei die thermische Belastung bei normaler Destillation vermutlich zu hoch ist. Und Vakuumdestillationen zuhause sind sone Sache... =)

Gruß
Philipp

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11218

Beitrag von matschie » Mittwoch 13. November 2019, 10:13

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:02
Oh, sorry. Da hab ich mich verlesen!
Macht ja nix - mein Problem bleibt aber leider, da 9/16-18 nicht passt :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11219

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 13. November 2019, 12:26

Fips hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:07
Gruß
Philipp
Hallo Philipp

Vielen Dank für deine Erläuterun bezüglich der Herstellung von Hopfenextrakt.
Mein Fazit: Lass ich bleiben... :thumbsup
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11220

Beitrag von bwanapombe » Mittwoch 13. November 2019, 13:45

matschie hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:13
...
Macht ja nix - mein Problem bleibt aber leider, da 9/16-18 nicht passt :Grübel
Ich weiß nicht, ob es das überhaupt gibt, aber kann es sein, das das ein CC-Keg mit NC-Anschlüssen ist?

Versuch doch mal das Gewinde mit einem Meßschieber auszumessen. Tabellen zur Einordnung gibt's online.

Dirk

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11221

Beitrag von nrtn » Mittwoch 13. November 2019, 14:28

Adrian S hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 12:26
Fips hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:07
Gruß
Philipp
Hallo Philipp

Vielen Dank für deine Erläuterun bezüglich der Herstellung von Hopfenextrakt.
Mein Fazit: Lass ich bleiben... :thumbsup
Falls du's doch mal vorhaben solltest hör dir das hier an: https://www.experimentalbrew.com/podcas ... p-terpenes. Hat bei mir eigentlich ganz gut funktioniert - ist aber recht teuer gewesen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11222

Beitrag von Braufex » Mittwoch 13. November 2019, 18:11

Bin morgen in Nürnberg auf der BrauBeviale.
Weiß jemand ob und wenn ja, wo es Zubehör zu NC-Kegs gibt wie Schlauchanschlüsse, Schläuche, Ventile, Fittinge, Komp.Hähne mit NC-Ventil etc.?
Gruß Erwin
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Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11223

Beitrag von relativ » Freitag 15. November 2019, 17:07

Hallo,

laut Beschreibung soll die Gummidichtung des Ablaufhahns innen angebracht werden. Wie löse ich dies bei einem Thermoport? Kann ich die Dichtung einfach im Gefäß anbringen (siehe Bild)? Oder sollte ich etwas Isolation entfernen und probieren den Ring irgendwie dazwischen zu quetschen?
https://ibb.co/DLvfJLy

Milchsäure ist nicht rechtzeitig angekommen. Möchte morgen brauen. Gibt es einfache Möglichkeiten irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers zu minimieren?

LG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11224

Beitrag von Simstex » Freitag 15. November 2019, 17:31

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07

Kann ich die Dichtung einfach im Gefäß anbringen (siehe Bild)?
Dabei kann ich dir nicht helfen, sorry.
relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07

Milchsäure ist nicht rechtzeitig angekommen. Möchte morgen brauen. Gibt es einfache Möglichkeiten irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers zu minimieren?
Der Artikel hilft dir vielleicht weiter.

Abkochen wäre je nach Wasserprofil möglich, das wäre "wenn ich in deiner Situation wäre, bei meinem Wasser, je nach Bierstil" meine präferierte Lösung. Du siehst: viel Wäre/Wenn. Dabei ist wichtig, dass du heute abkochst und abkühlen lässt um die Abscheidung des Kesselsteins zu maximieren.

Möglich wäre Restalkalität mit anderen Säuren einzustellen (HCl, H2SO4 wären möglich. Dabei möglichst nicht konzentrierte, möglichst geschmacksneutral, unbedingt PSA tragen) falls du die da hast.

Wichtig: Hantieren mit Säuren ist ernsthaft gefährlich, auch wenig Säure im Auge macht viel Schaden!

Auch möglich: Verschneiden mit Destwasser und Aufsalzen? Oder Hilferuf in deinem lokalen Unterforum bzw Facebookgruppe?

Kommt aber alles auf dein Wasser, deine angestrebte Restalkalität usw an! Komplizierte Frage, so "über Nacht"!

Grüße,

Viktor
Unser Blog übers Biertrinken, Brauen und Genießen: bierspindel.net oder Instagram @bierspindel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11225

Beitrag von Adrian S » Freitag 15. November 2019, 17:42

Simstex hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:31
Wichtig: Hantieren mit Säuren ist ernsthaft gefährlich, auch wenig Säure im Auge macht viel Schaden!

Genau! Darum gilt "Erst das Wasser, dann die Säure!"

Einfacher Grund, wenn man einen Tropfen von Flüssigkeit A in die Flüssigkeit B fallen lässt, kann Flüssigkeit B als Spritzer wieder zurückspritzen.
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11226

Beitrag von bwanapombe » Freitag 15. November 2019, 17:52

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07
Hallo,

laut Beschreibung soll die Gummidichtung des Ablaufhahns innen angebracht werden. Wie löse ich dies bei einem Thermoport? Kann ich die Dichtung einfach im Gefäß anbringen (siehe Bild)? Oder sollte ich etwas Isolation entfernen und probieren den Ring irgendwie dazwischen zu quetschen?
https://ibb.co/DLvfJLy

...
Hast Du diese Anleitung?

http://www.mattmill.de/wp-content/uploa ... D-2017.pdf

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11227

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. November 2019, 18:30

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07
laut Beschreibung soll die Gummidichtung des Ablaufhahns innen angebracht werden. Wie löse ich dies bei einem Thermoport? Kann ich die Dichtung einfach im Gefäß anbringen (siehe Bild)? Oder sollte ich etwas Isolation entfernen und probieren den Ring irgendwie dazwischen zu quetschen?
Hier findest du die vom Erfinder persönlich autorisierte Einbaubeschreibung:
eine Abdichtung zwischen Edelstahl T-Stück und der Innenseite der inneren Behälterwand ist tatsächlich nicht notwendig.
Eine Abdichtung findet an der Innenseite nicht statt, weil sich Flüssigkeit sowieso durch die (ungedichtete) Verschraubung im T-Stück drücken wird.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... xe#p325732
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11228

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. November 2019, 18:40

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07
Milchsäure ist nicht rechtzeitig angekommen. Möchte morgen brauen. Gibt es einfache Möglichkeiten irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers zu minimieren?
Eine Regel die das Forum übersichtlich macht: Eine Frage - ein Post
und nun zu Frage 2: irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers minimieren?
Verrate uns mal welches Wasserwerk dich versorgt https://www.hamburgwasser.de/privatkund ... asserwerk/
Hast Du Sauermalz eingekauft ?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11229

Beitrag von clmnsk » Freitag 15. November 2019, 21:31

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07
Milchsäure ist nicht rechtzeitig angekommen. Möchte morgen brauen. Gibt es einfache Möglichkeiten irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers zu minimieren?
Gehe davon aus, dass du auch kein Sauermalz hast..

Such dir mal deine Werte vom Wasserversorger und gib sie in den Wasserrechner von MMuM ein.
Ich habe schon öfter mein hartes Berliner Wasser mit destilliertem Wasser (z.B. von DM oder aus dem Baumarkt) verschnitten.
Das kannst du unter anderem dort berechnen (Alle Werte 0).
Grüße, Clemens
---
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11230

Beitrag von Brauwolf » Samstag 16. November 2019, 20:25

relativ hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 17:07

Milchsäure ist nicht rechtzeitig angekommen. Möchte morgen brauen. Gibt es einfache Möglichkeiten irgendwie noch die Restalkalität des Brauwassers zu minimieren?

LG
Ich habe das jetzt erst gesehen und damit ist mein Tipp auch zu spät, aber für die Zukunft und für alle anderen:

Milchsäure gitbt es in jeder Apotheke - und sollte sie mal nicht vorrätig sein, wird sie innerhalb 2 Stunden geliefert.
Von Freitagabend auf Samstag früh wäre also rechtzeitig gewesen.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11231

Beitrag von metaler143 » Sonntag 17. November 2019, 10:14

Hallo zusammen,

ich wollte mich mal erkundigen, ob jemand Erfahrungswerte zum Betrieb einer Hendi mit einem Sonoff TH16 (oder gerne auch anderer Funk-/WLAN-Steckdosen) hat, insbesondere zur Langlebigkeit der Lösungen.
Der Sonoff wird zwar mit 3500W/16A angegeben, die Angaben beziehen sich aber vermutlich auf ohmsche Lasten, wozu die Hendi nicht gehört.

Viele Grüße
Jakob

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11232

Beitrag von Archie » Sonntag 17. November 2019, 14:44

Hallo Jakob,
ich benutze seit drei Suden den Sonoff TH16 mit der Tasmota-Firmware zusammen mit einer analogen Hendi. Die Temperatur lasse ich auch über den Sonoff messen. Gesteuert wird das ganze mit der Software von emilio (Meine Brausoftware Brauerei2WIFI) hier aus dem Forum.
Ich bin mit dieser Zusammenstellung äußerst zufrieden. Die Steuerung funktioniert sehr zuverlässig. Aussagen über die Langlebigkeit kann ich nach drei Suden natürlich noch nicht treffen.

Gruß
Archie

metaler143
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11233

Beitrag von metaler143 » Sonntag 17. November 2019, 16:27

Hi Archie,
vielen Dank für dein Feedback, das klingt recht vielversprechend. Besonders der integrierte Temperatursensor macht den TH16 in meinen Augen so interessant. Fährst du die Hendi dabei auch auf Volllast zum Aufheizen des Hauptguss?

Gibt es noch weitere Erfahrungen mit dem Sonoff/anderen Funk-/WLAN-Steckdosen (welche auf einem mechanischen Relais basieren)?

Grüße
Jakob

Archie
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11234

Beitrag von Archie » Sonntag 17. November 2019, 19:03

Hallo Jakob,

den Temperatursensor habe ich in einer Tauchhülse von sensorshop24.de. Die Hendi steht bei mir immer auf höchster Stufe beim Maischen und beim Aufheizen zum Würzekochen. Erst wenn die Würze wallend kocht gehe ich auf ca. 1600-1800W zurück. Ich habe mir einen zusätzlichen Lüfter hinten an die Hendi gebaut, der die ganze Zeit läuft. Ob der Lüfter notwendig ist kann ich nicht sagen, aber schaden tut er auch nicht.

Gruß
Archie

Muffin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11235

Beitrag von Muffin » Montag 18. November 2019, 19:15

Hallo zusammen,

ich habe ein wenig Schwierigkeiteiten mit der Karbonisierung im KEG bzw. dem angezeigten Druck bei verschiedenen Temperaturen. Nach dem Abfüllen beaufschlage ich jedes KEG zunächst mit ca. 3 Bar um die Dichtigkeit sicherzustellen. Anschließend erfolgt die Abkühlung auf 6°C mit anschließender Zwangskarbonisierung, laut Spundungstabelle (schütteln, warten, CO2, usw.), bis der Zieldruck erreicht ist und sich dann auch nach mehreren Tagen nicht mehr verändert. Die Zapfprobe ist für mich ok und führt bei verschiedenen Karbonisierungen (Lager, Irish Ale, Pale Ale) auch zu unterschiedlichen Ergebnissen - gefühlt in Ordnung.

Nun zur eigentlichen Frage:
Stelle ich ein beliebiges KEG aus dem Kühlschrank und lasse es auf Kellertemperatur (ca. 18°C) kommen, entspricht der angezeigte Druck in keinem Fall dem Druck laut Spundungstabelle. Laut Manometer stellen sich jedesmal nur zwischen 1,1 und 1,4 Bar ein.
Karbonisiere ich bei dieser Temperatur auf den korrekten Zielwert nach, ist nach dem erneuten Abkühlen der Druck jedesmal deutlich höher als gewünscht. Kann mir dazu bitte jemand kurz weiterhelfen? Wo ist mein Fehler?


Grüße
Martin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11236

Beitrag von Bierbob » Montag 18. November 2019, 21:51

Moin,

ich habe da mal eine Frage an die erfahrenen China-Besteller. Bestellt ihr immer bei Aliexpress oder hat schonmal jemand bei Alibaba bestellt?
Mich interessiert folgendes Angebot https://german.alibaba.com/product-deta ... 42979.html

Auf Aliexpress habe ich leider kein vergleichbares Angebot gefunden, da kosten die Fässer mehr und die Versandkosten sind deutlich höher.
Alibaba ist ja eigentlich eine B2B Plattform, ich wüsste aber nicht was dagegen spricht wenn ich dort als Privatperson bestelle.

Gibt es Erfahrungen mit der Einfuhr in die EU? Ich vermute mal ganz stark das die Fässer kein CE-Zeichen haben. Kann es sein das der Zoll da Pobleme machen könnte?

Gruß
Bierbob

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11237

Beitrag von marsabba » Montag 18. November 2019, 22:39

Nein, habe noch nicht bei Alibaba bestellt, aber das von dir gezeigte ANgebot ist ja so spottbillig auch nicht bei 40 $ versandkosten.
Das bekommst du zum gleichen Preis zB hier

Ich hab schon mehrere dieser Kegs bestellt und noch keine Problem bekommen. CE Zeichen ist doch nur bei "Strom-Sachen" nötig ?
Grüße
Martin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11238

Beitrag von Bierbob » Montag 18. November 2019, 23:17

Ich dachte das das CE-Zeichen so ein allgemein angewendetes ist, welches ein Produkt als EU-konform ausweist. Hab da aber auch nicht so den Plan von.

Naja, bei zwei Stück, ist Aliexpress schon 20 Euro teurer... :Wink Ist aber auf jeden Fall einen Gedanken wert, danke dir!

Edit: Sorry, hab wohl Dollar mit Euro verglichen. Sind nur 11 Euro... :Angel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11239

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 19. November 2019, 10:09

Muffin hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 19:15
Hallo zusammen,

ich habe ein wenig Schwierigkeiteiten mit der Karbonisierung im KEG bzw. dem angezeigten Druck bei verschiedenen Temperaturen. Nach dem Abfüllen beaufschlage ich jedes KEG zunächst mit ca. 3 Bar um die Dichtigkeit sicherzustellen. Anschließend erfolgt die Abkühlung auf 6°C mit anschließender Zwangskarbonisierung, laut Spundungstabelle (schütteln, warten, CO2, usw.), bis der Zieldruck erreicht ist und sich dann auch nach mehreren Tagen nicht mehr verändert. Die Zapfprobe ist für mich ok und führt bei verschiedenen Karbonisierungen (Lager, Irish Ale, Pale Ale) auch zu unterschiedlichen Ergebnissen - gefühlt in Ordnung.

Nun zur eigentlichen Frage:
Stelle ich ein beliebiges KEG aus dem Kühlschrank und lasse es auf Kellertemperatur (ca. 18°C) kommen, entspricht der angezeigte Druck in keinem Fall dem Druck laut Spundungstabelle. Laut Manometer stellen sich jedesmal nur zwischen 1,1 und 1,4 Bar ein.
Karbonisiere ich bei dieser Temperatur auf den korrekten Zielwert nach, ist nach dem erneuten Abkühlen der Druck jedesmal deutlich höher als gewünscht. Kann mir dazu bitte jemand kurz weiterhelfen? Wo ist mein Fehler?


Grüße
Martin
Hallo Martin,

wie lange lässt du das Bier im Fass warm werden?
Der Druck steigt nicht sofort an.
Du kannst ja mal ein Fass warm werden lassen, Schütteln und anschließend etwas warten. Wie ist dann der Druck?
Gruß
Felix

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#11240

Beitrag von RW-Brauer » Dienstag 19. November 2019, 10:38

Boludo hat geschrieben:
Dienstag 28. Oktober 2014, 11:56
Die Notti packt 20°P.
22°P gehen auch noch.
Ich hab vor 2 Jahren die Nottingham problemlos 22°P vergären lassen. Sie war allerdings davor schon ein normales Ale gegangen, also sie war schon "warmgelaufen". :Bigsmile Dann gehts nochmal viel besser und mit mehr STW als mit nagelneuer Nottingham!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11241

Beitrag von RW-Brauer » Dienstag 19. November 2019, 10:44

Bierbob hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 21:51
Gibt es Erfahrungen mit der Einfuhr in die EU? Ich vermute mal ganz stark das die Fässer kein CE-Zeichen haben. Kann es sein das der Zoll da Pobleme machen könnte?
Wahrscheinlich ist kein CE erforderlich, guckst du hier:
https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/c ... tml?page=3

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11242

Beitrag von Bierbob » Dienstag 19. November 2019, 11:37

Danke dir, das lese ich da auch raus. Am ehesten sind einfache Druckbehälter Kennzeichnungspflichtig, die sind dort aber zur Aufnahme von Luft oder Stickstoff definiert. Für Flüssigkeiten sind diese demnach nicht Kennzeichnungspflichtig. :thumbup

Mir war nur so, dass ich hier im Forum mal in einem Thread gelesen hätte, wo jemand sein Fass einer Prüfeinrichtung vorführen musste. Finde den Thread aber nicht wieder. Vielleicht irre ich mich auch, bin nicht mehr der Jüngste. :puzz :Wink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11243

Beitrag von Muffin » Dienstag 19. November 2019, 16:48

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 10:09
Hallo Martin,

wie lange lässt du das Bier im Fass warm werden?
Der Druck steigt nicht sofort an.
Du kannst ja mal ein Fass warm werden lassen, Schütteln und anschließend etwas warten. Wie ist dann der Druck?
Puh, mehrere Tage. Die letzten beiden Ales (ist das die Mehrzahl?) sind seit knapp 2 Wochen aus dem Kühlschrank raus, weil ich Platz für UG-kaltreifung brauchte. Ich habe auch schon die Temperatur außen am KEG gemessen - passt. Schütteln führt nur zu einer kurzfristigen Erhöhung um ca. 0,2 Bar, geht aber mit der Zeit wieder auf den Ausgangswert. :Grübel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11244

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 19. November 2019, 17:04

Muffin hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 16:48
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 10:09
Hallo Martin,

wie lange lässt du das Bier im Fass warm werden?
Der Druck steigt nicht sofort an.
Du kannst ja mal ein Fass warm werden lassen, Schütteln und anschließend etwas warten. Wie ist dann der Druck?
Puh, mehrere Tage. Die letzten beiden Ales (ist das die Mehrzahl?) sind seit knapp 2 Wochen aus dem Kühlschrank raus, weil ich Platz für UG-kaltreifung brauchte. Ich habe auch schon die Temperatur außen am KEG gemessen - passt. Schütteln führt nur zu einer kurzfristigen Erhöhung um ca. 0,2 Bar, geht aber mit der Zeit wieder auf den Ausgangswert. :Grübel
Bekommst du dann auch Schales Bier, wenn du einfach mit weniger druck zapfst?
Wenn nicht, wäre das die Praktischste Lösung... Wobei du die Ursache dann immer noch nicht kennst.
Eventuell ist auch einfach die gemessene Außentemperatur am Fass eine andere wie die tatsächliche.
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11245

Beitrag von Muffin » Dienstag 19. November 2019, 18:38

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 17:04
Bekommst du dann auch Schales Bier, wenn du einfach mit weniger druck zapfst?
Wenn nicht, wäre das die Praktischste Lösung... Wobei du die Ursache dann immer noch nicht kennst.
Eventuell ist auch einfach die gemessene Außentemperatur am Fass eine andere wie die tatsächliche.
Nein, als schal würde ich es nicht bezeichnen, schwierig zu beschreiben. Insgesamt so trinkbar, wie zimmerwarmes Bier halt ist. :Smile
Mich würde in der Tat mehr interessieren, wie das mit den Drücken zustande kommt. Die Abweichung des Manometers kann es ja nicht sein....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11246

Beitrag von Florianro » Dienstag 19. November 2019, 21:23

Heute hab ich versehentlich einen 20l Ballon Flanders Red zerschossen.. :puzz :crying also im Keller haufenweise Brett und Co verstreut...
Kann das einer Auswirkung auf meine Saccharomyces Gärungen haben?
lg,
Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11247

Beitrag von gulp » Dienstag 19. November 2019, 21:27

Wasn Shit. Mein Beileid.
Auf jeden Fall. Da würde ich mit Chlorreinigern durchwischen.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11248

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 22:42

Die Biester haben sich auch noch "schön" ins Holz gesaugt. :puzz
Mehrfach Chlor und nicht mit dem Reiniger sparen. Alternativ die Platten rausreißen und neu machen.
Den Flaschenbaum solltest du auch in Chlor baden (falls der Kunststoff das verträgt). Nicht, dass du dir deine Flaschen kontaminierst. Alternativ wegwerfen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11249

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 20. November 2019, 00:14

Aber jetzt auch nicht in Panik verfallen und verfrüht irgendwelche Umbaumaßnahmen einleiten.
Brett ist auch nicht unbedingt widerstandsfähiger als andere Hefen.
Mit dem Unterschied, dass sie halt in Holz sehr lange überleben kann, und man Kunststoffteile, die damit in Berührung gekommen sind (Schläuche, Dichtungen) möglichst separiert.
Schade um das schöne Flanders jedenfalls.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11250

Beitrag von seriously » Mittwoch 20. November 2019, 13:31

Hoffentlich noch nicht allzu alt... :)

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