Saflager SH-45

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DerDallmann
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Saflager SH-45

#1

Beitrag von DerDallmann »

Moin.

https://fermentis.com/en/product/saflager-sh-45/
Hat die Hefe mal jemand benutzt und kann mir etwas darüber sagen?
Mfg

Johst
dmvm
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Re: Saflager SH-45

#2

Beitrag von dmvm »

Und wo kann man die kaufen ;)
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Beerkenauer
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Re: Saflager SH-45

#3

Beitrag von Beerkenauer »

Im Newsletter von Malzknecht steht, dass sie momentan noch nicht für Hobbybrauer verfügbar ist.
Ich hatte beim googleln Mr. Malt aus Italien gefunden. Der bietet die Hefe in 11g Päckchen an.
Versandkosten sind aber 15 Euro. Das is mir zu viel.
Bleibt nur abwarten.

Stefan
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Re: Saflager SH-45

#4

Beitrag von DerDallmann »

Ahh, ok.
Dann warten wir mal ab...
Mfg

Johst
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Malzknecht
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Re: Saflager SH-45

#5

Beitrag von Malzknecht »

Dauert nicht mehr lange. Die Shops werden gerade damit ausgestattet. Für Bayreuth wirds noch reichen 🤪
Viele Grüße,
Tobi

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DerDallmann
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Re: Saflager SH-45

#6

Beitrag von DerDallmann »

Danke für die Info.

Die hohe Esterproduktion und die schlechte Sedimentation schrecken mich etwas ab, fürs Cold IPA würde ich die Hefe nicht nehmen.
Mfg

Johst
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ggansde
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Re: Saflager SH-45

#7

Beitrag von ggansde »

Moin,
für mich stellt sich die Frage, warum hier eine untergärige Hefe vertrieben wird, die augenscheinlich ein obergäriges Geschmacksprofil aufweist und den Anwender damit konfrontiert, komplexere technologische Anforderungen hinsichtlich der Gärführung zu erfüllen? Oder sehe ich da etwas falsch? :Grübel
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Re: Saflager SH-45

#8

Beitrag von Juergen_Mueller »

ggansde hat geschrieben: Montag 15. Dezember 2025, 10:43 Moin,
für mich stellt sich die Frage, warum hier eine untergärige Hefe vertrieben wird, die augenscheinlich ein obergäriges Geschmacksprofil aufweist und den Anwender damit konfrontiert, komplexere technologische Anforderungen hinsichtlich der Gärführung zu erfüllen? Oder sehe ich da etwas falsch? :Grübel
VG, Markus
In der Tat wäre mal ein Splitsud dieser Hefe mit der US-05 und der Verdant IPA interessant. :Grübel
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Re: Saflager SH-45

#9

Beitrag von Sauppi »

ggansde hat geschrieben: Montag 15. Dezember 2025, 10:43 Moin,
für mich stellt sich die Frage, warum hier eine untergärige Hefe vertrieben wird, die augenscheinlich ein obergäriges Geschmacksprofil aufweist und den Anwender damit konfrontiert, komplexere technologische Anforderungen hinsichtlich der Gärführung zu erfüllen? Oder sehe ich da etwas falsch? :Grübel
VG, Markus
Bei dieser Hefe geht es ja vor allem um Thiole, die aus der Umwandlung einiger Hopfenkomponenten entstehen (sofern diese als Precursor ausreichend vorhanden sind). Somit ergibt sich kein klassisch obergäriges Aromaprofil, sondern eben eine Anwendung für moderne "Hoppy Lagers". Sicherlich ein Nischenthema für eben New Zealand Pilsner, IPL etc.
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Re: Saflager SH-45

#10

Beitrag von OS-Schlingel »

Ich hoffe, dass die Hefe die schnell flüchtigen Aromen beim Whirlpool und Dry-Hoping fest einbinden kann.
Diese werden sonst mit dem entstehenden CO2 durch den Gärspund wieder ausgetragen.
Bei Dry-Hoping mit 16°C werden die Thiole stark an die Dextrine (Polysacharide) gebunden und können eine Trübung des Bieres bewirken.
Daher müssen die Thiole schon im Whirlpool entstehen, die später gebunden werden sollen.
Die Ausbeute/ Löslichkeit der Aromen bei der Kalthopfung stelle ich mir reduziert vor.

An dieser Stelle sehe ich den Wirkungsbereich der Hefe

Gruß

Stephen
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Re: Saflager SH-45

#11

Beitrag von Sauppi »

OS-Schlingel hat geschrieben: Montag 15. Dezember 2025, 12:19 Ich hoffe, dass die Hefe die schnell flüchtigen Aromen beim Whirlpool und Dry-Hoping fest einbinden kann.
Diese werden sonst mit dem entstehenden CO2 durch den Gärspund wieder ausgetragen.
Bei Dry-Hoping mit 16°C werden die Thiole stark an die Dextrine (Polysacharide) gebunden und können eine Trübung des Bieres bewirken.
Daher müssen die Thiole schon im Whirlpool entstehen, die später gebunden werden sollen.
Die Ausbeute/ Löslichkeit der Aromen bei der Kalthopfung stelle ich mir reduziert vor.
Eine gängige Praxis ist da die Maischehopfung, z.B. mit Saazer. Diese Biere werden durch Thiolisierung zu regelrechten Cassis-Granaten :Bigsmile
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Re: Saflager SH-45

#12

Beitrag von Malzknecht »

Sauppi hat geschrieben: Montag 15. Dezember 2025, 13:50
OS-Schlingel hat geschrieben: Montag 15. Dezember 2025, 12:19 Ich hoffe, dass die Hefe die schnell flüchtigen Aromen beim Whirlpool und Dry-Hoping fest einbinden kann.
Diese werden sonst mit dem entstehenden CO2 durch den Gärspund wieder ausgetragen.
Bei Dry-Hoping mit 16°C werden die Thiole stark an die Dextrine (Polysacharide) gebunden und können eine Trübung des Bieres bewirken.
Daher müssen die Thiole schon im Whirlpool entstehen, die später gebunden werden sollen.
Die Ausbeute/ Löslichkeit der Aromen bei der Kalthopfung stelle ich mir reduziert vor.
Eine gängige Praxis ist da die Maischehopfung, z.B. mit Saazer. Diese Biere werden durch Thiolisierung zu regelrechten Cassis-Granaten :Bigsmile
Ja genau das. Maischehopfung + WP. Bin gespannt was diese Hefe kann. Wenn sie hält was sie verspricht, dann haben wir einen gut zugänglichen Thioltransformer für unsere Biere.
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Saflager SH-45

#13

Beitrag von Juergen_Mueller »

Bildschirmfoto_16-12-2025_91251_admin.lallemandbrewing.com.jpeg
Bild
Im obergärigen Bereich haben wir übrigens auch die Notti und die Voss Kveik, die wohl stark thiolisierend wirken.
Gerade mit der Notti durfte ich schon ein Schwarzbier mit Amarillo und Goldings verkosten, das ebenfalls starkes Cassis-Aroma aufwies.

Edit: Quelle vergessen! hier der Link zum Biotransformation Sheet von Lallemand.
https://admin.lallemandbrewing.com/wp-c ... w-2024.pdf
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Re: Saflager SH-45

#14

Beitrag von Frommersbraeu »

Gerade kam von Brouwland die Mail, dass die SH-45 dirt zu bekommen ist
Schöne Grüße
Patrick


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florianu
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Re: Saflager SH-45

#15

Beitrag von florianu »

Hi,

Bei Brouwland habe ich nur die 500g gesehen. Mr. Malt in Italien hat die SH-45 seit einigen Tagen auch als 11,5g im Shop.
https://www.mr-malt.com/fermentis-safla ... 1-5-g.html

LG
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Re: Saflager SH-45

#16

Beitrag von Malzknecht »

Keine voreiligen Entscheidungen treffen. In diesem Moment werden die deutschen Shops ausgestattet. Kann nicht mehr lange dauern bis jeder die bequem kaufen kann.
Viele Grüße,
Tobi

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florianu
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Re: Saflager SH-45

#17

Beitrag von florianu »

Hi Tobi,

Ich möchte auch keine Werbung oder Empfehlung machen. War nur eine Info, dass das schon angeboten wird. Ich bin auch ein Fan von lokalen Shops hier in AT (oder DE).
LG
Florian

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florianu
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Re: Saflager SH-45

#18

Beitrag von florianu »

Hallo,

Vorab sorry an Beerkenauer! Ich hatte zwar den gesamten Thread gelesen aber übersehen, dass du bereits Mr. Malt erwähnt hattest.
Ich war heute im Braushop meines Vertrauens in Wien und die bekommen das auch in den nächsten 2-3 Wochen. Auch wenn ich persönlich ein großer Fan von Lallemand bin, nicht nur weil die in Wien produzieren, auch weil ich bislang die besten Ergebnisse mit deren Hefen gemacht habe, so werde ich die SH-45 im Sommer sicher auch mal probieren und bin gespannt wie das wird.

Also euch allen viel Spaß & allzeit gut Sud wie Tobi zu sagen pflegt!
LG
Florian

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Sauppi
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Re: Saflager SH-45

#19

Beitrag von Sauppi »

Die 11g Packungen gibt's inzwischen bei Mashcamp.
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Taim
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Re: Saflager SH-45

#20

Beitrag von Taim »

und bei hopfen-der-welt.de
---Don't panic---
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skybandit
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Re: Saflager SH-45

#21

Beitrag von skybandit »

In der Beschreibung bei z.B. hopfen-der-welt.de steht:
“Good Practice” / Bewährte Verfahren bei der Gärung und Reifung sind:
- Hefegeläger frühzeitig in der Gärung abschießen und dies während Gärung und Lagerung öfter
wiederholen
- Eine lange Reifung durchführen. Möglicher Schwefelgeschmack wird dadurch stetig
abnehmen. Es hat sich gezeigt, daß Reste sich im Glas schnell verflüchtigen.
Wie ist denn der erste Satz zu verstehen? Soll man die Gärung frühzeitig beenden in dem man die Hefe abzieht?
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Beerkenauer
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Re: Saflager SH-45

#22

Beitrag von Beerkenauer »

Taim hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 15:21 und bei hopfen-der-welt.de
Cool. Danke für die Info.

Grüße

Stefan
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Re: Saflager SH-45

#23

Beitrag von skybandit »

Werde mit der SH45 am Freitag ein UG mit Whirlpool- und Stopfen-Hopfen anstellen. Bin mir allerdings noch unschlüssig, bei welchen Temperaturen ich anstellen soll. Angegeben ist ein Temperaturbereich von 12-18°C. Momentan tendiere ich dazu bei 12°C zu starten und dann auf 14°C kommen zu lassen.
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Re: Saflager SH-45

#24

Beitrag von skybandit »

Ich habe am.Freitg mit zwei Päckchen Hefe auf 23L angestellt. Jetzt am zweiten Tag bin ich laut Schätzeisen von 11.4°Plato auf 6,3 runter und aus dem Gârrörchen steigen erste schwefelige Noten auf...hatte ich bei einer BF16 Hefe UG auch schon mal viel schlimmer. Mal schauen wie sich das weiter entwickelt.
OS-Schlingel
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Re: Saflager SH-45

#25

Beitrag von OS-Schlingel »

...das Schwefeln kann durchaus von fehlenden FAN kommen...
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skybandit
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Re: Saflager SH-45

#26

Beitrag von skybandit »

OS-Schlingel hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 14:36 ...das Schwefeln kann durchaus von fehlenden FAN kommen...
Das könnte natürlich sein, allerdings hatte ich 0,1g/L Wyeast Hefenahrung mit drin. Heute ist der schwefelige Unterton auch schon fast nicht mehr zu riechen.
dmvm
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Re: Saflager SH-45

#27

Beitrag von dmvm »

Also ich hab auch seit ca 10 tagen nen bier mit der sh45 in gärung... kann da nix schwefeliges erkennen.. hab aber ehr obere temp grenze genutzt(14-16 grad)...
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skybandit
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Re: Saflager SH-45

#28

Beitrag von skybandit »

dmvm hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 17:38 Also ich hab auch seit ca 10 tagen nen bier mit der sh45 in gärung... kann da nix schwefeliges erkennen.. hab aber ehr obere temp grenze genutzt(14-16 grad)...
Wie ist denn die Trübung bei Dir? Mein Jungbier hatte von anfang an eine leichte Trübung, die jetzt mit fortlaufender Gärung deutlich zugenommen hat. War der erste Sud mit neuem Equipment und das Ausschlagen über den Gegenstromkühler hat auf jeden Fall noch Optimierungspotential :Grübel
Zuletzt geändert von skybandit am Montag 26. Januar 2026, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Saflager SH-45

#29

Beitrag von dmvm »

Hmm das ist bei mir nicht so aussage fähig bisher... hatten schon beim läutern probleme und ungeduldige mitbrauer... kann mittwoch mehr sagen
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Murrtal Brauer
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Re: Saflager SH-45

#30

Beitrag von Murrtal Brauer »

skybandit hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 18:41
dmvm hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 17:38 Also ich hab auch seit ca 10 tagen nen bier mit der sh45 in gärung... kann da nix schwefeliges erkennen.. hab aber ehr obere temp grenze genutzt(14-16 grad)...
Wie ist denn die Trübung bei Dir? Mein Jungbier hatte von anfang an eine leichte Trübung, die jetzt mit fortlaufender Gärung deutlich zugenommen hat. War der erste Sud mit neuem Equipment und das Ausschlagen über den Gegenstromkühler hat auf jeden Fall noch Optimierungspotential :Grübel
Ich habe am Freitag ein Helles abgefüllt das ich mit der SH-45 vergoren habe, die Würze war anfangs sehr trüb auch durch hohe Hopfengaben im Whirlpool hat sich aber während der Gärung immer weiter geklärt und war nach Coldcrush beim Abfüllen sehr klar.

Gruß Thomas
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Re: Saflager SH-45

#31

Beitrag von skybandit »

Murrtal Brauer hat geschrieben: Dienstag 27. Januar 2026, 00:35 Ich habe am Freitag ein Helles abgefüllt das ich mit der SH-45 vergoren habe, die Würze war anfangs sehr trüb auch durch hohe Hopfengaben im Whirlpool hat sich aber während der Gärung immer weiter geklärt und war nach Coldcrush beim Abfüllen sehr klar.

Gruß Thomas
Ok, das gibt mir Hoffnung, dass sich das noch klärt :thumbup
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Re: Saflager SH-45

#32

Beitrag von dmvm »

Also ich habs gestern abgefüllt... irgendwie ganz schön trüb.. hoffe auf klärung bei kalter lagerung.
Aber geschmacklich war erster eindruck ganz gut... bringt hopfen zum scheinen...
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skybandit
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Re: Saflager SH-45

#33

Beitrag von skybandit »

dmvm hat geschrieben: Donnerstag 29. Januar 2026, 06:06 Also ich habs gestern abgefüllt... irgendwie ganz schön trüb.. hoffe auf klärung bei kalter lagerung.
Aber geschmacklich war erster eindruck ganz gut... bringt hopfen zum scheinen...
Hast du nen Cold Crash gemacht?

Ich bin jetzt nach 6 Tagen laut Schätzeisen bei 77% VG und hoffe das da noch etwas mehr kommt. Was habt ihr so erreicht?
dmvm
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Re: Saflager SH-45

#34

Beitrag von dmvm »

Ne hab leider keine möglichkeit... hatte knapp 80%
iwoasnix
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Re: Saflager SH-45

#35

Beitrag von iwoasnix »

bin gerade am hadern ob die SH-45 besser für mein geplantes Cold IPA passt oder die Wyeast #2124
Bierige Grüße Stephan

Speidel Braumeister 20L + Tilt pro + Ferminator Connect + Biersommelier Doemens.
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Re: Saflager SH-45

#36

Beitrag von Malzknecht »

Interessant, ich dachte das Trübe kommt von meiner schlechten Hefeabtrennung. Meins ist auch extrem trüb. Im Aroma auch anders als erwartet, aber da bin ich auch teilweise Schuld dran. Meinen ganzen Bericht findet ihr hier:

https://malzknecht.de/rezepte/saflager- ... raxistest/
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Saflager SH-45

#37

Beitrag von florianu »

Malzknecht hat geschrieben: Freitag 6. Februar 2026, 23:17 Interessant, ich dachte das Trübe kommt von meiner schlechten Hefeabtrennung. Meins ist auch extrem trüb. Im Aroma auch anders als erwartet, aber da bin ich auch teilweise Schuld dran. Meinen ganzen Bericht findet ihr hier:

https://malzknecht.de/rezepte/saflager- ... raxistest/
Hi Tobi,

Cooler Praxistest den du gemacht hast! Ich will die SH-45 auch unbedingt ausprobieren, ich war mir bislang aber nicht sicher, welches Rezept ich genau damit umsetzen soll. Ich habe im September ein IPL mit Single-Hop Ekuanot gemacht. Das war eigentlich mein Favorit für die Hefe. Jetzt geht die Tendenz aber eher Richtung meines Nelson New Zealand Pils von Ende 2023. Ein Hazy New Zealand Pils hört sich zwar komisch an, aber das reizt mich aktuell am meisten.

Danke!
LG
Florian

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