Problem Hendi und Kochtopf
-
BaereBraeu
- Posting Junior

- Beiträge: 16
- Registriert: Mittwoch 27. Mai 2015, 12:30
Problem Hendi und Kochtopf
Grüss euch liebe Hobbybrauerinnen und Hobbybrauer
Ich bin aus Zeitgründen selten hier im Forum. Ich brauche jedoch euer Wissen für mein Problem.
Ich habe schon mindestens 200 Sude mit meiner Anlage gemacht und alles hat immer funktioniert mit meiner Hendi (Induction 239780 3500 Watt manuell) und meinem Maische/Kochtopf.
Beim letzten Sud ist etwas seltsames passiert was ich mir nicht erklären kann.
Die Hendi hat zyklisch getickt und immer so nach ca. 2 Sekunden hat sie wieder geheizt. ChatGPT meinte darauf es könnte der Temperatursensor sein.
Was ich am Ende des brauens unten am Kochtopf entdeckt habe war für mich unverständlich:
Der Boden hat sich verfärbt und verformt. Wie kann das sein?
Habt ihr eine Idee was da passiert ist?
Ich bin aus Zeitgründen selten hier im Forum. Ich brauche jedoch euer Wissen für mein Problem.
Ich habe schon mindestens 200 Sude mit meiner Anlage gemacht und alles hat immer funktioniert mit meiner Hendi (Induction 239780 3500 Watt manuell) und meinem Maische/Kochtopf.
Beim letzten Sud ist etwas seltsames passiert was ich mir nicht erklären kann.
Die Hendi hat zyklisch getickt und immer so nach ca. 2 Sekunden hat sie wieder geheizt. ChatGPT meinte darauf es könnte der Temperatursensor sein.
Was ich am Ende des brauens unten am Kochtopf entdeckt habe war für mich unverständlich:
Der Boden hat sich verfärbt und verformt. Wie kann das sein?
Habt ihr eine Idee was da passiert ist?
- PabloNop
- Posting Freak

- Beiträge: 1434
- Registriert: Sonntag 28. Juli 2013, 11:39
- Wohnort: Saarbrücken
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Ich würde sagen, der Topf ist zu heiß geworden. So wie wenn man ihn z.B. ohne Inhalt stark erhitzt. Beim normalen Maischen/Kochen sollte das aber eigentlich nicht passieren...
Edit: vielleicht ein Vorschaden im Sandwichboden? Vielleicht hat er sich mit der Zeit langsam gelöst und dann die Hitze nicht mehr wegbekommen.
Edit: vielleicht ein Vorschaden im Sandwichboden? Vielleicht hat er sich mit der Zeit langsam gelöst und dann die Hitze nicht mehr wegbekommen.
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Grade mal geschaut, ab 290C verfärbt sich Stahl blau, danach grau. Könnte mir vorstellen, dass sich der Sandwichboden an den Stellen gelöst hat und ein Abtransport der Wärme nicht mehr funktioniert hat.
Liebe, Mann!
-
BaereBraeu
- Posting Junior

- Beiträge: 16
- Registriert: Mittwoch 27. Mai 2015, 12:30
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Danke für eure Antworten.
ChatGPT meint:
Das Takten hat zu extremen lokalen Temperaturspitzen geführt.
Nicht „zu wenig Leistung“, sondern immer wieder volle Leistung auf eine kleine Zone – und das ist Gift für Töpfe.
Tönt noch recht plausibel..
ChatGPT meint:
Nicht „zu wenig Leistung“, sondern immer wieder volle Leistung auf eine kleine Zone – und das ist Gift für Töpfe.
Tönt noch recht plausibel..
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Na ja. Da stellt sich doch erst mal die Frage nach dem warum, oder?
Vielleicht liegt es an der Qualität des Topfes oder dieser hatte einen Materialfehler - wurde ja oben schon geschrieben.
Vielleicht liegt es an der Qualität des Topfes oder dieser hatte einen Materialfehler - wurde ja oben schon geschrieben.
Bier trinken ist besser als Quark reden! 
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Aber... arbeiten nicht alle unsere "Mittelklasse-" Induktionsplatten immer durch Taktung?
Ich dachte die Spulen sind da nicht steuerbar, sondern heizen immer voll, und der Regler bzw. Steuerelektronik bestimmt wie lange am Stück geheizt und danach gewartet wird?
Ich dachte die Spulen sind da nicht steuerbar, sondern heizen immer voll, und der Regler bzw. Steuerelektronik bestimmt wie lange am Stück geheizt und danach gewartet wird?
20L-"Einkocher"-Klasse. Neugierig neue Dinge auszuprobieren, im Rezept und in der Technik...
- Matthias H
- Posting Freak

- Beiträge: 1411
- Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 16:18
- Wohnort: Saar-Pfalzkreis
- Kontaktdaten:
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Hallo,
der Boden des Topfes besteht vermutlich aus mehreren Schichten, Sandwich.
Der korrekte Wärmeeintrag der Kochplatte ins Innere des Topfes ist nur gewährleistet, wenn diese Schichten fest miteinander verbunden sind.
Ich vermute auch, dass sich die Sandwichschichten getrennt haben, dadurch nur noch unzureichende Wärmeleitung möglich war und die äußerste Schicht überhitzt wurde. Das führt zu Verzug und weiterer Schichtentrennung. Da ist meines Erachtens nichts mehr zu retten.
Die Anlauffarben zeugen von sehr hohen Temperaturen, jenseits von 200°C, die nicht weitergeleitet werden konnten, wie oben schon beschrieben.
der Boden des Topfes besteht vermutlich aus mehreren Schichten, Sandwich.
Der korrekte Wärmeeintrag der Kochplatte ins Innere des Topfes ist nur gewährleistet, wenn diese Schichten fest miteinander verbunden sind.
Ich vermute auch, dass sich die Sandwichschichten getrennt haben, dadurch nur noch unzureichende Wärmeleitung möglich war und die äußerste Schicht überhitzt wurde. Das führt zu Verzug und weiterer Schichtentrennung. Da ist meines Erachtens nichts mehr zu retten.
Die Anlauffarben zeugen von sehr hohen Temperaturen, jenseits von 200°C, die nicht weitergeleitet werden konnten, wie oben schon beschrieben.
Viele Grüße
Matthias H
Was lange gärt, wird endlich gut.
Erfinder u. Entwickler des Läuterhexensystems
und innovativer Malzschrotquetschen höchster Qualität
Hausbräu seit 1986; MattMill seit 2006
(Service und Fragen zur MattMill bitte nur per Mail)
Matthias H
Was lange gärt, wird endlich gut.
Erfinder u. Entwickler des Läuterhexensystems
und innovativer Malzschrotquetschen höchster Qualität
Hausbräu seit 1986; MattMill seit 2006
(Service und Fragen zur MattMill bitte nur per Mail)
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Falss du den Topf entsorgen willst, flex den Boden einmal in der Mitte durch, dann weißt du, ob die Sandwichthese stimmt! :-)
Liebe, Mann!
- Beerkenauer
- Posting Freak

- Beiträge: 1612
- Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
- Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Man kann den Topf auch als Gärbehälter verwenden, wenn man ein Deckel dazu hat
Stefan
Stefan
Mein Motto: Add more hops!
30L-Klasse; 50l Topf, 3.5k Induktion, Thermoport mit Läuterhexe, 2x Edelstahl Gärfaß, 2x Kühlschrank mit Inkbird, NC-Kegs und GDA für Flaschen.
30L-Klasse; 50l Topf, 3.5k Induktion, Thermoport mit Läuterhexe, 2x Edelstahl Gärfaß, 2x Kühlschrank mit Inkbird, NC-Kegs und GDA für Flaschen.
- Braufex
- Posting Freak

- Beiträge: 3003
- Registriert: Montag 6. August 2018, 22:22
- Wohnort: Kreis Augsburg
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Gute Idee, mach ich auch.Beerkenauer hat geschrieben: Dienstag 3. Februar 2026, 16:21 Man kann den Topf auch als Gärbehälter verwenden, wenn man ein Deckel dazu hat
Interessant wäre, ob man auch im Topf am Boden solche Flecken sieht.
Wenn nicht, würde es für die Vermutung sprechen, dass der Topfboden schuld ist.
Gruß Erwin
___________________________________________
Die Google-Forum-Suche.
Ich weiß zwar nicht wie, aber sie funktioniert prima ;-)
Die Google-Forum-Suche.
Ich weiß zwar nicht wie, aber sie funktioniert prima ;-)
- afri
- Posting Freak

- Beiträge: 6118
- Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
- Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf
Re: Problem Hendi und Kochtopf
Das sehe ich mit verlaub anders, hier irrt die Frau GPT. Zum einen wird immer getaktet, wie andere hier schon bemerkten. Zum anderen würde es ja dann alle treffen, die mit zu großen Töpfen kochen (also fast jede(r) hier, schätze ich). Die Erklärung mit gelöstem Sandwich erscheint mir am plausibelsten.BaereBraeu hat geschrieben: Dienstag 3. Februar 2026, 07:50 ChatGPT meint:
Das Takten hat zu extremen lokalen Temperaturspitzen geführt.
Nicht „zu wenig Leistung“, sondern immer wieder volle Leistung auf eine kleine Zone – und das ist Gift für Töpfe.
Tönt noch recht plausibel..
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!