Neuerungen maischemalzundmehr

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen zum Bierbrauen
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Taim
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#451

Beitrag von Taim »

muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:19 Schwieriges Thema. Ein KI generiertes Rezept ist per se nicht zwingend schlecht. Auch eine KI generierte Beschreibung ist m.E. nicht schlimm (nicht jeder kann sich gut ausdrücken und nicht jeder Nutzer der Datenbank spricht unsere Sprache). Entscheidend ist die geschmackliche Qualität des fertigen Bieres. Bei der Rezepterstellung wird sogar fett darauf hingewiesen:

"Bei allem Enthusiasmus: Neue Rezepte sollten nicht sofort am Brautag veröffentlicht werden, sondern nach entsprechender Reifung zunächst eingehend verkostet und bewertet werden."

Wenn man als Leser daran Zweifel hat - vollkommen wilde/stilunechte Zutaten in Kombination mit anderen handwerklichen Fehlern wie absurden Rasten, Gärtemperatur usw. kann man den Autor darauf hinweisen. Im Extremfall könnte so ein Rezept seitens der Moderatoren auch gelöscht werden, braucht ja niemand.
Ja, ein schwieriges Thema.

Ich nutze grundsätzlich auch gerne LLMs, um meine Rezepte zu optimieren oder auch neue Rezepte zu erstellen. Das sehe ich mehr als Segen, denn als Fluch. Ich weiß dann aber auch, worauf ich achten muss (mehr oder weniger) und man kann sich ja beispielsweise auch an den BJCP Richtlinien orientieren.

Es ist dann ein Problem, wenn der Hinweis ignoriert wird und die Plattform von random Quatschrezepten geflutet würde. Zumal ein potentieller Anfänger die Rezeptqualität vermutlich noch nicht einschätzen kann bzw. diese auch zunächst einmal legitim aussehen (schönes Etikett, gute Beschreibung, evtl. sogar mit Foto).

Natürlich kann man diese Rezepte "melden" oder kommentieren. So oder so wird in Zukunft der Moderationsaufwand steigen, fürchte ich.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#452

Beitrag von maecki-maecki »

MMuM sollte meiner Meinung nach zu 99% für den Suchenden da sein, um sich Inspirationen zu holen oder ein konkretes Rezept für einen Bierstil zu finden.
Das leistet sie für mich gerade nicht mehr, da ich wegen sehr vielen Suchtreffern nur mit viel Nachsortierungsaufwand die Perlen finde.

Ich würde mich gerne direkt nach der Rezept- Suche inhaltlich beschäftigen mit den Treffern, anstatt erstmal Internetmedienkompetenz praktizieren zu müssen (welcher Autor, wie alt ist das Rezept, welche Zutaten?, plausibel?, Foto vorhanden?, Kommentare vorhanden?). Aus diesem Grund ist meist byo.com mit seinen redaktionell geprüften Rezepten meine erste Anlaufstelle.

Für mich würden 200 geprüfte Rezepte mehr Mehrwert ergeben als 1700 wild gewürfelte.

Lange Rede kurzer Sinn: als Nutzer würde ich begrüßen, wenn sowas einfach gelöscht wird (eventuell nach ein paar Tagen Nachbesserungsfrist). Und dann gerne auch einfach subjektiv durch jemand, dem die Qualität des Gesamtbestandes am Herzen liegt.


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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#453

Beitrag von rakader »

Taim hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:51 Ja, ein schwieriges Thema.
Ich nutze grundsätzlich auch gerne LLMs, um meine Rezepte zu optimieren oder auch neue Rezepte zu erstellen.
Zum Verständnis für mich: Was sind LLMs?
muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:19 Entscheidend ist die geschmackliche Qualität des fertigen Bieres.
Das ist bei mir an diesem Rezept auch der größte Kritikpunkt. Die handwerkliche Qualität des Rezeptes können wir hier alle anhand der Angaben Zutat, Zeit, Verfahren einschätzen - die geschmackliche Beurteilung im Fließtext aber nicht. Und irgendwann wird die KI auch lernen, dass prämierte Rezepte höher bewertet und geklickt werden.

Edit: Sehe das wie Mäcki. Weniger ist mehr. Ein erster Schritt könnte sein, das Moderatorenteam wieder zu beleben.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#454

Beitrag von Plankton »

Ich habe mal einen Warnhinweis für unbedarfte Nutzer unter dem jüngsten Machwerk platziert.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#455

Beitrag von FaRo89 »

Mir erschließt sich der Sinn hier überhaupt nicht.
Warum treibt jemand den Aufwand? Ein schlechtes Rezept würde die KI ja bei der Recherche nur wieder übernehmen und das nächste würde noch schlechter.
Weniger wäre hier glaube ich mehr. Auch für die KI, oder?
Wenn man nur ein paar Sachen ausprobieren will sollte man die Rezepte lieber privat verwalten (z.B. bei braureka.de) und nur wirklich gelungenen bei MMuM hochladen. So handhabe ich das zumindest für mich. :Drink (Bisher hat mir noch kein eigenes so gut gefallen das es bei MMuM gelandet ist).
Gruß FaRo

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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#456

Beitrag von muldengold »

maecki-maecki hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:58 Für mich würden 200 geprüfte Rezepte mehr Mehrwert ergeben als 1700 wild gewürfelte.
Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig. Ist evtl. einfacher als jedes Rezept zu moderieren (hat wie gesagt in der Vergangenheit nicht gut geklappt). Das Label und die entsprechende Sufu ist schnell programmiert. Die Frage stellt sich aber natürlich wer und mit welcher Wassersuppe stellt die "kuratierten" Rezepte zusammen, sprich wer ist das Kuratorengremium?
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#457

Beitrag von Taim »

rakader hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:59
Taim hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:51 Ja, ein schwieriges Thema.
Ich nutze grundsätzlich auch gerne LLMs, um meine Rezepte zu optimieren oder auch neue Rezepte zu erstellen.
Zum Verständnis für mich: Was sind LLMs?
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#458

Beitrag von Juergen_Mueller »

Vorerst kann man sich ja behelfen mit:
- Sortierung -> Empfehlungen -> absteigend

So sollte zumindest ein ähnlicher Effekt erzielt werden können. Dann muss man nur weinige Rezepte durcharbeiten.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#459

Beitrag von maecki-maecki »

muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:37
maecki-maecki hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:58 Für mich würden 200 geprüfte Rezepte mehr Mehrwert ergeben als 1700 wild gewürfelte.
Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig. Ist evtl. einfacher als jedes Rezept zu moderieren (hat wie gesagt in der Vergangenheit nicht gut geklappt). Das Label und die entsprechende Sufu ist schnell programmiert. Die Frage stellt sich aber natürlich wer und mit welcher Wassersuppe stellt die "kuratierten" Rezepte zusammen, sprich wer ist das Kuratorengremium?
Finde ich generell gut, gerne mit Voreinstellung auf der Startseite und in der Suche, so dass erstmal nur kuratierte Rezepte angezeigt werden.
Den Bestand zu durchforsten und ein Kuratorenlabel zu vergeben finde ich erstmal gar nicht das schwerste (einfach alles von tauroplu, alt-phex und dem Dallmann anhakeln ;-)
Schwieriger ist dann faire Kriterien zu entwickeln wie neue Biere so ein Label bekommen, ohne alles nachzubrauen…

Alternativ könnte eine Schwarm-Bewertung ähnliches leisten, d.h. entweder Vergabe von Sternen und/oder bestätigtes Nachbrauen von Rezepten (jeweils manipulationssicher?!). Dann könnte man mit einem standardmäßig eingeschalteten Filter (mehr als 3/5 Sternen, mindestens 2-mal nachgebraut) auch etliches aus der Startseite wegfiltern.
Juergen_Mueller hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:46 Vorerst kann man sich ja behelfen mit:
- Sortierung -> Empfehlungen -> absteigend

So sollte zumindest ein ähnlicher Effekt erzielt werden können. Dann muss man nur weinige Rezepte durcharbeiten.
Siehe oben, ich fände es wichtig, dass die erste Ansicht eine gefilterte ist, wer dann die neusten noch unbestätigten Rezepte sehen will kann ja draufklicken und den Filter wegmachen.

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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#460

Beitrag von rakader »

muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:37
maecki-maecki hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:58 Für mich würden 200 geprüfte Rezepte mehr Mehrwert ergeben als 1700 wild gewürfelte.
Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig. Ist evtl. einfacher als jedes Rezept zu moderieren (hat wie gesagt in der Vergangenheit nicht gut geklappt). Das Label und die entsprechende Sufu ist schnell programmiert. Die Frage stellt sich aber natürlich wer und mit welcher Wassersuppe stellt die "kuratierten" Rezepte zusammen, sprich wer ist das Kuratorengremium?
*Hüstel* Kuratieren - das hatte ich damals schon vorgeschlagen. Das war doch Deine Idee des Moderatorenkreises mit Zuständigkeiten für jeden Moderator bei einem Bierstil/Stilfamilie und Verifikation durch die Gruppe.
Man müsste halt überlegen, wie man den damaligen Prozess verschlankt, damit er nicht so zeitaufwendig für den einzelnen Moderator/Kurator ist.
maecki-maecki hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:51 Alternativ könnte eine Schwarm-Bewertung ähnliches leisten, d.h. entweder Vergabe von Sternen und/oder bestätigtes Nachbrauen von Rezepten (jeweils manipulationssicher?!).
Von Schwarm-Bewertung würde ich Abstand nehmen. Das ist ja genau das derzeitige Problem, dass Anfänger ihren ersten Sud einstellen, wenn das Bier noch gar nicht fertig, ja nicht einmal gebraut ist. Das trifft auch auf Bewertungen zu.

Grüße
Radulph
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#461

Beitrag von muldengold »

rakader hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:53
muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:37
maecki-maecki hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 14:58 Für mich würden 200 geprüfte Rezepte mehr Mehrwert ergeben als 1700 wild gewürfelte.
Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig. Ist evtl. einfacher als jedes Rezept zu moderieren (hat wie gesagt in der Vergangenheit nicht gut geklappt). Das Label und die entsprechende Sufu ist schnell programmiert. Die Frage stellt sich aber natürlich wer und mit welcher Wassersuppe stellt die "kuratierten" Rezepte zusammen, sprich wer ist das Kuratorengremium?
*Hüstel* Kuratieren - das hatte ich damals schon vorgeschlagen. Das war doch Deine Idee des Moderatorenkreises mit Zuständigkeiten für jeden Moderator bei einem Bierstil/Stilfamilie und Verifikation durch die Gruppe.
Mmmmh, ja. Hier wäre die Aufgabe aber einfacher. Es geht nicht darum Rezepte durch Moderation zu verbessern, sondern gute Rezepte so wie sie sind rauszusuchen und mit dem Stempel "kuratiert" in den Kanon geprüfter Rezepte aufzunehmen.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#462

Beitrag von PabloNop »

muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:37 Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig.
An sowas hatte ich heute auch gedacht. Es wäre gut, wenn es für möglichst viele gebräuchliche Bierstile wenigstens ein solches Rezept gibt.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#463

Beitrag von §11 »

Das war doch Deine Idee des Moderatorenkreises mit Zuständigkeiten für jeden Moderator bei einem Bierstil/Stilfamilie und Verifikation durch die Gruppe.
Ja, das hatte ich mir, in meinem jugendlichen Leichtsinn, auch leichter vorgestellt. Allerdings is ja bereits die Verifikation, die teilweise absolut nötig ist. eine Sisyphus Aufgabe, weil man im Grunde das Rezept durchrechnen muss.

Cheers

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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#464

Beitrag von rakader »

muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 16:09
rakader hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:53
muldengold hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 15:37
Wie wäre es mit einem label "kuratiert"? Dann könnte man bei der Suche sich nur solche Rezepte anzeigen lassen und fertig. Ist evtl. einfacher als jedes Rezept zu moderieren (hat wie gesagt in der Vergangenheit nicht gut geklappt). Das Label und die entsprechende Sufu ist schnell programmiert. Die Frage stellt sich aber natürlich wer und mit welcher Wassersuppe stellt die "kuratierten" Rezepte zusammen, sprich wer ist das Kuratorengremium?
*Hüstel* Kuratieren - das hatte ich damals schon vorgeschlagen. Das war doch Deine Idee des Moderatorenkreises mit Zuständigkeiten für jeden Moderator bei einem Bierstil/Stilfamilie und Verifikation durch die Gruppe.
Mmmmh, ja. Hier wäre die Aufgabe aber einfacher. Es geht nicht darum Rezepte durch Moderation zu verbessern, sondern gute Rezepte so wie sie sind rauszusuchen und mit dem Stempel "kuratiert" in den Kanon geprüfter Rezepte aufzunehmen.
Das meine und verstehe ich unter dem Wort "kuratieren". Von Rezepten verbessern war meines Wissens nie die Rede.
‚Kuratieren‘ im übertragenen Sinne bedeutet die Auswahl, Bewertung und Präsentation von Informationen oder Inhalten, um sie für ein bestimmtes Publikum oder einen bestimmten Zweck zugänglich und relevant zu machen. Diese Praxis findet sich beispielsweise in Bereichen wie Journalismus, Inhalten (Wissenskuratierung) oder Bildung.[1]
- Wikipedia -

"Gute Rezepte" raussuchen wäre ein erster Schritt und für die Nutzer auch der wichtigste. Damals war es so angedacht, dass neue Rezepte geprüft werden. Um einen Wiedereinstieg, wenn überhaupt, attraktiv zu machen, wäre es wohl besser, das zurückzustellen - dafür eben die Perlen sichtbarer zu machen. Das ist das übliche Verfahren bei einem Kuratorium, das eine Vorauswahl aus Tausenden macht. Danach macht man Manöverkritik und schaut weiter, wie man verfährt. Wäre mein Vorschlag.
PabloNop hat geschrieben: Donnerstag 4. September 2025, 18:54 An sowas hatte ich heute auch gedacht. Es wäre gut, wenn es für möglichst viele gebräuchliche Bierstile wenigstens ein solches Rezept gibt.
Es war damals so angedacht, dass jedem gebräulichen Bierstil/Stilfamilie ein Kurator zugeteilt wird, der sich besonders um diese Bierstile kümmert. Diese Vorauswahl wird den anderen vorgelegt. Das wäre weniger Arbeit für alle. Fände ich gut, wenn man da wieder ansetzt.




Cheers
Radulph
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#465

Beitrag von muldengold »

Hallo,

ggf. hat der ein oder andere bemerkt, dass sich bei MMuM in den letzten Wochen/Monaten einiges getan hat. Offensichtlich für den Nutzer sind natürlich das etwas modernere Design – davon mag man halten was man möchte. Unter der Haube gab es auch viel zu tun – der ganze code ist mehr oder weniger vollständig umgekrempelt, vor allem beim Thema security gab es sehr viel Nachholebedarf.

Eine wichtige Info vorab: ab dem 1.April wird das “Zutatendepot” geschlossen. Wer da seine Zutaten organisiert (sind nicht viele), den bitte ich dies zukünftig mit einem anderen tool zu tun (sorry wenn es jetzt DICH trifft)

Hinsichtlich Qualitätskontrolle habe ich mir auch meine Gedanken gemacht. Den Vorschlag würde ich aber in einem separaten Thread unterbreiten.

Sandro
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#466

Beitrag von muldengold »

Hi,

mit fast 10.000 registrierten Nutzern und rund 1800 veröffentlichten Rezepten ist die Datenbank in den 15 Jahren ihres Bestehens ganz schön gewachsen – wer hätte das damals gedacht! Ein immer wieder aufgeführtes und diskutiertes Problem ist allerdings die teilweise mangelnde Qualität einiger hochgeladener Rezepte, was m.E. aber nicht ganz vermeidbar ist, je mehr Content von uns Nutzer:innen kommt. Eine zentrale Moderation durch wenige Personen hatte in der Vergangenheit nur mässig funktioniert (trotzdem vielen Dank an alle die sich damals freiwillig daran beteiligt hatten). An weiteren Vorschlägen – wie einer Kuration u.v.a. – mangelt es nicht. Die konkrete Ausgestaltung ist dann aber immer nicht so einfach (wer kuratiert, wer bestimmt das Kuratoriengremium und welche Maßstäbe werden angelegt und wollen wir das überhaupt??).

Wir hatten im Forum ja kürzlich das Thema KI – war schon spannend wie kontrovers das diskutiert wurde. Ich habe dann trotzdem einfach mal chatGPT und claude gefragt was sie zum Thema vorzuschlagen haben:

“Thema: Rezeptdatenbank bei der registrierte Nutzer eigene Braurezepte (Bierbrauen) hochladen und veröffentlichen können. Ein Problem in der Vergangenheit war die teilweise mangelhafte Qualität der hochgeladenen Rezepte. Ein gewisser Anteil ist fehlerhaft oder dringend überarbeitungswürdig. Wie könnte eine Qualitätskontrolle durch die community aussehen? Eine Moderation der Rezepte durch eine kleine Anzahl von Personen war in der Vergangenheit nur mäßig erfolgreich.”

Neben vielen komplizierten Vorschlägen oder solchen die wir schon vor Jahren durchgekaut hatten und in der Mehrheit nicht wollten (Sternesystem z.B.), stach ein völlig neuer Vorschlag hervor: ein strukturiertes community Peer-Review-System. Die Reviewer wären dann nicht ein kleiner Haufen “elitärer Oberüberprüfer”, sondern wir alle! Jeder registrierte Nutzer kann (wenn er das möchte) jedes Rezept auf verschiedene Kriterien hin überprüfen, z.B. Vollständigkeit und technische Plausibilität (Stammwürze, IBU, Sudhausausbeute etc.), Stiltreue (BJCP oder was auch immer), Nachbraubarkeit, Dokumentation usw. Wenn er dann der Meinung ist, dass Rezept sei soweit okay (hier kann dann jeder seinen eigenen Maßstab anlegen) – vergibt er/sie dem Rezept den persönlichen Status geprüft (wird in der Datenbank abgelegt aber nicht veröffentlicht). Rezepte, die so X positive Plausibilitätsbewertungen durch die community erhalten haben (z.B. 50 oder 100) bekommen dann den Status „Braucommunity geprüft“, eine Art community Siegel, welches dann das Rezept zieren darf. Das wäre ziemlich robust gegenüber Einzelmeinungen und die Arbeit/Entscheiduns- und Auslegungshoheit verbleibt nicht bei einem willkürlich zusammengesetzten Gremium. Was haltet ihr von diesem Vorschlag? Programmiertechnisch liese sich das relativ einfach umsetzen.

Sandro
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#467

Beitrag von Innuendo »

+1
Mir gefällt der Vorschlag sehr gut. Gerne mit neuem Filter Braucommunity geprüft, sobald es ausreichend viele Einträge in der Datenbank gibt.
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#468

Beitrag von Malzmoehre »

Hab die Änderungen am Design heute auch bemerkt.
Vielen Dank für eure Arbeit,trotz Brewfather und Co. ist eure Seite für mich immer noch die erste Anlaufstelle.

Dein Vorschlag klingt sehr gut :thumbsup
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Ludgerus
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#469

Beitrag von Ludgerus »

muldengold hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 18:25 Hi,

mit fast 10.000 registrierten Nutzern und rund 1800 veröffentlichten Rezepten ist die Datenbank in den 15 Jahren ihres Bestehens ganz schön gewachsen – wer hätte das damals gedacht! Ein immer wieder aufgeführtes und diskutiertes Problem ist allerdings die teilweise mangelnde Qualität einiger hochgeladener Rezepte, was m.E. aber nicht ganz vermeidbar ist, je mehr Content von uns Nutzer:innen kommt. Eine zentrale Moderation durch wenige Personen hatte in der Vergangenheit nur mässig funktioniert (trotzdem vielen Dank an alle die sich damals freiwillig daran beteiligt hatten). An weiteren Vorschlägen – wie einer Kuration u.v.a. – mangelt es nicht. Die konkrete Ausgestaltung ist dann aber immer nicht so einfach (wer kuratiert, wer bestimmt das Kuratoriengremium und welche Maßstäbe werden angelegt und wollen wir das überhaupt??).

Wir hatten im Forum ja kürzlich das Thema KI – war schon spannend wie kontrovers das diskutiert wurde. Ich habe dann trotzdem einfach mal chatGPT und claude gefragt was sie zum Thema vorzuschlagen haben:

“Thema: Rezeptdatenbank bei der registrierte Nutzer eigene Braurezepte (Bierbrauen) hochladen und veröffentlichen können. Ein Problem in der Vergangenheit war die teilweise mangelhafte Qualität der hochgeladenen Rezepte. Ein gewisser Anteil ist fehlerhaft oder dringend überarbeitungswürdig. Wie könnte eine Qualitätskontrolle durch die community aussehen? Eine Moderation der Rezepte durch eine kleine Anzahl von Personen war in der Vergangenheit nur mäßig erfolgreich.”

Neben vielen komplizierten Vorschlägen oder solchen die wir schon vor Jahren durchgekaut hatten und in der Mehrheit nicht wollten (Sternesystem z.B.), stach ein völlig neuer Vorschlag hervor: ein strukturiertes community Peer-Review-System. Die Reviewer wären dann nicht ein kleiner Haufen “elitärer Oberüberprüfer”, sondern wir alle! Jeder registrierte Nutzer kann (wenn er das möchte) jedes Rezept auf verschiedene Kriterien hin überprüfen, z.B. Vollständigkeit und technische Plausibilität (Stammwürze, IBU, Sudhausausbeute etc.), Stiltreue (BJCP oder was auch immer), Nachbraubarkeit, Dokumentation usw. Wenn er dann der Meinung ist, dass Rezept sei soweit okay (hier kann dann jeder seinen eigenen Maßstab anlegen) – vergibt er/sie dem Rezept den persönlichen Status geprüft (wird in der Datenbank abgelegt aber nicht veröffentlicht). Rezepte, die so X positive Plausibilitätsbewertungen durch die community erhalten haben (z.B. 50 oder 100) bekommen dann den Status „Braucommunity geprüft“, eine Art community Siegel, welches dann das Rezept zieren darf. Das wäre ziemlich robust gegenüber Einzelmeinungen und die Arbeit/Entscheiduns- und Auslegungshoheit verbleibt nicht bei einem willkürlich zusammengesetzten Gremium. Was haltet ihr von diesem Vorschlag? Programmiertechnisch liese sich das relativ einfach umsetzen.

Sandro
Finde ich ne tolle Idee :thumbsup
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#470

Beitrag von Safari-Guide »

Sehr gute Idee, ich wäre mit dabei.

Ist ggf. aber bei den ganzen „alten“ 1800 Rezepten etwas schwierig durchzuführen, ggf. müsste man dafür einen Workflow einrichten. Dies gilt natürlich nur für alle, die nicht schon gecheckt und „prämiert“ wurden.
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rakader
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#471

Beitrag von rakader »

muldengold hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 18:25 Neben vielen komplizierten Vorschlägen oder solchen die wir schon vor Jahren durchgekaut hatten und in der Mehrheit nicht wollten (Sternesystem z.B.), stach ein völlig neuer Vorschlag hervor: ein strukturiertes community Peer-Review-System. Die Reviewer wären dann nicht ein kleiner Haufen “elitärer Oberüberprüfer”, sondern wir alle! Jeder registrierte Nutzer kann (wenn er das möchte) jedes Rezept auf verschiedene Kriterien hin überprüfen, z.B. Vollständigkeit und technische Plausibilität (Stammwürze, IBU, Sudhausausbeute etc.), Stiltreue (BJCP oder was auch immer), Nachbraubarkeit, Dokumentation usw. Wenn er dann der Meinung ist, dass Rezept sei soweit okay (hier kann dann jeder seinen eigenen Maßstab anlegen) – vergibt er/sie dem Rezept den persönlichen Status geprüft (wird in der Datenbank abgelegt aber nicht veröffentlicht). Rezepte, die so X positive Plausibilitätsbewertungen durch die community erhalten haben (z.B. 50 oder 100) bekommen dann den Status „Braucommunity geprüft“, eine Art community Siegel, welches dann das Rezept zieren darf. Das wäre ziemlich robust gegenüber Einzelmeinungen und die Arbeit/Entscheiduns- und Auslegungshoheit verbleibt nicht bei einem willkürlich zusammengesetzten Gremium. Was haltet ihr von diesem Vorschlag? Programmiertechnisch liese sich das relativ einfach umsetzen.

Sandro
Moin Sandro,
ein Peer Review oder Kreuzgutachten ist eine Begutachtung in der Wissenschaft und meint eben nicht die Prüfung durch alle, sondern durch anerkannte Koryphäen und Doyens - so im klassischen Verständnis. In der von Dir vorgeschlagenen Form wäre es auch unwirtschaftlich.
Ein Peer-Review besteht normal aus 2-3 Personen und ist jeweils Chefsache. Informell delegieren die dann eigenverantwortlich die Arbeit schon mal an ausgewählte Personen im Team.

Aus Wikipedia:
Üblicherweise schickt der Autor seinen Artikel als Manuskript an einen Verantwortlichen (z. B. den Herausgeber) einer Zeitschrift oder Schriftenreihe. Wenn dieser den Text für grundsätzlich geeignet hält, wählt er Gutachter aus, die nach inhaltlicher Prüfung ein Votum abgeben, ob der Artikel in der eingereichten Form veröffentlicht, zur Überarbeitung an den Autor zurückgeschickt oder endgültig abgelehnt werden sollte. Diese auch Reviewer oder Referee genannten Experten dürfen beim Peer Review nicht aus dem Umfeld des Autors stammen; diese Regel soll Befangenheit vermeiden.
Im Folgenden führe ich auf, wie sich das auf MMuM aus meiner Sicht übertragen lässt.

Von den genannten Punkten sehe ich nur den Punkt Stiltreue kritisch. Wenn ich die Diskussionen im Forum über Jahre verfolge, ist der Konflikt zwischen Traditionalisten und Kreativen schon angelegt. Auch wird es bei BJCP zu Konflikten kommen. Da sind beispielsweise bei belgischen Trappistenbieren, Altbieren, Schwarzbieren Parameter festgelegt, die bei Kennern dieser Bierstile Protest hervorrufen dürften. Für englische Biere dürfte das auch gelten. Das sollte der Qualitätsdebatte in Gesamtheit abträglich sein. Knackpunkt ist hier, dass die Feinheiten wohl eine besondere Vertrautheit mit diesen Bierstilen erfordern, die bei Anfängern nicht aufgebracht werden kann. Was für die HBCON gelten muss (siehe Diskussion zu BJCP), muss hier nicht gelten. Ich habe keine Ahnung, wie sich dieser Konflikt lösen lässt. Andere Stilwerke? BJCP allein ist jedenfalls zu einengend.

Sehr oft stolpert man bei MMuM über Rezepte von Anfängern, die mitunter sogar ihren ersten Sud einstellen. Da vernebelt dann doch oft der Stolz und die Begeisterung auf die ersten Sude die Selbsteinschätzung. Bei einem Peer-Review für alle würden deren Einschätzungen wieder mit einfließen. Das kann man machen, ist aber unnötiger Aufwand, wenn man das wieder herausfiltern muss. Schwarmintelligenz führt hier nicht zu besseren weil exakteren Ergebnisse. Tut mir leid, in der Form halte ich von dem Vorschlag nichts.

Was wäre davon zu halten, es mit einer echten Peer Group zu versuchen? Das nimmt Teile eines echten Peer Review auf, verteilt die Lasten aber gleichmäßig und temporär. In wissenschaftlichen Fachgruppen wird das so gemacht.

Konkret lautet mein Vorschlag neben einer zu bestimmenden Größe der Peer Group Brauer mit fünf oder sieben Jahren Erfahrung einzuladen. Diese Peer Group wechselt jährlich oder halbjährlich durch. Da kann ein breites Spektrum oder besondere Spezialisierung vorausgesetzt werden. Es gibt im Forum sehr viele Brauer mit wenig Beiträgen, die seit Jahren dabei sind. Die müsste man identifizieren. Ihr Wissen wird viel zu selten abgefragt.

Aus dieser Peer Group werden die Peer Reviewer für das jeweilige Rezept bestimmt. Im wissenschaftlichen Alltag geschieht das normalerweise nach Akklamation und Interesse, oft auch aus Verbundenheit. Also niedrigschwellig. Der oder die Vorsitzende der Peer Group organisiert die Verteilung. Der Vorsitz wechselt ebenfalls durch. Das verteilt die Belastung auf Zeit.

Eine Schwierigkeit wäre die Besetzung der Peer Group. In der Wissenschaft ist das einfach durch die Reputation der Institute und Lehrstühe gegeben. Ich würde hiervon ableiten - und da kommen die von Dir genannten "Oberüberprüfer" wieder ins Spiel – aber anders als früher! Ich würde hier ein Steering Committee vorschlagen, das sich aus anerkannten Koryphäen zusammensetzt, bevorzugt solche, die das Brauen studiert haben oder eine Lehre durchlaufen haben, die aus bestimmten Bereichen der Lebensmittelindustrie kommen, die regelmäßig Preise bei Brauwettbewerben gewinnen, die anerkannte Rezeptautoren sind. Das vormalige Konzept scheiterte daran, dass diese Gruppe unentwegt in Anspruch genommen werden sollte. Ein Lenkungsausschuss wäre nur ein sporadisch tagendes Kommittee, das halb- oder jährlich die Peer Group berät. Das ist zeitlich bewältigbar, belastet nicht übermäßig, ist damit realistisch. Im Gegensatz zur Peer Group ist das Steering Committee festgeschrieben.

Das Steering Committee sollte allein von Dir, lieber Sandro, bestimmt werden, quasi als Ordinarius und undemokratisch und intransparent - schließlich bist Du mit MMuM unser aller Obermufti. Wie Du Dich mit denen berätst und abstimmst, geht uns nichts an.

Ich sehe in meinem Vorschlag eine deutlich unbürokratischere und effizientere Umsetzung und ein besseres Zeitmanagement mit einer - in der Fußballsprache - eingebauten Belastungssteuerung. Das sollte auch privat für Dich von Interesse sein.

Viele Grüße
Radulph
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VolT Bräu
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#472

Beitrag von VolT Bräu »

Ich finde das Peer-Review auch sehr gut. Dafür braucht es m.E. auch kein Steering Committee und ähnliches Gedöns.

Was ich mir vorstellen könnte, ist eine Selbstregistrierung als Reviewer, in der man seine Erfahrung bzw den fachlichen Hintergrund angibt. Das schützt nicht vor Missbrauch, aber vor Anfängern, die sonst evtl. einfach drauf los bewerten würden. Es sollte schon deutlich werden, dass es kein einfaches Voting sein soll, sondern schon eine fachliche Bewertung (auf Hobbybrauer-Niveau).

Je nachdem wie die Reviews zusammengeführt werden sollen, ist evtl. die Rolle eines Editors relevant - aber das kann man bei einer großen Anzahl von fleißigen Reviewern sicherlich auch anhand von Schwellenwerten o.ä. machen.

Edit: Typo
Zuletzt geändert von VolT Bräu am Montag 16. Februar 2026, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
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jbrand
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#473

Beitrag von jbrand »

Jedes, wie auch immer zusammengesetzten Komitee führt wieder zu Mehraufwand und genau an dem ist es ja in der Vergangenheit gescheitert. Ich finde den von Sandro vorgeschlagenen Modus recht gut, durch die vorbestimmte Mindestanzahl an Bewertungen sollte sichergestellt sein, das auch die Bewertung eines Anfängers nicht übermäßig negativ ins Gewicht fällt (wenn das überhaupt passieren sollte). Und wir schließen dadurch keinen aus, jeder kann mitmachen wenn er will.
Vielleicht sollten wir noch eine Art Fragebogen mit den verschiedenen Bewertungskriterien und eine entsprechende Skala entwickeln, anhand der die Bewertungen dann standardisiert erfasst werden können.
Viele Grüße

Jens
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#474

Beitrag von rakader »

jbrand hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 07:22 Jedes, wie auch immer zusammengesetzten Komitee führt wieder zu Mehraufwand und genau an dem ist es ja in der Vergangenheit gescheitert. Ich finde den von Sandro vorgeschlagenen Modus recht gut, durch die vorbestimmte Mindestanzahl an Bewertungen sollte sichergestellt sein, das auch die Bewertung eines Anfängers nicht übermäßig negativ ins Gewicht fällt (wenn das überhaupt passieren sollte). Und wir schließen dadurch keinen aus, jeder kann mitmachen wenn er will.
Vielleicht sollten wir noch eine Art Fragebogen mit den verschiedenen Bewertungskriterien und eine entsprechende Skala entwickeln, anhand der die Bewertungen dann standardisiert erfasst werden können.
Ich sehe das nicht so. Ich sehe in der vorgeschlagenen Konstruktion ein Scheitern angelegt. Je mehr mitmachen, desto mehr muss kanalisiert werden, und das wird bei einer Person landen, die dann Mehrarbeit hat. Ich sehe meinen Vorschlag durch eine wechselnde Belastungssteuerung auf Dauer robuster und in einem echten Peer Review dem Ziel Qualitätssicherung näher.

Grüße
Radulph
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Re: Neuerungen maischemalzundmehr

#475

Beitrag von muldengold »

Danke erstmal für das feedback. Evtl. sollten wir beides machen. Ich setze mich die Tage mal ran und programmiere die community-peer-review Funktionalität und wir schauen ob sie trägt. Ich bin da eigentlich ganz zuversichtlich. Radulphs Variante einer kuratierten Rezeptsammlung kann zusätzlich implementiert werden. z.b. in Form von einzelnen ausführlichen Stilbeschreibungen die von einem oder mehreren Autoren verfasst werden. Zur Stilbeschreibung werden dann entsprechende Rezepte verlinkt. Könnte gerade für Einsteiger sehr nützlich sein. Schaut mal auf Radulphs sehr ansprechend gestaltete Webseite, da kann man sich in der Richtung einiges an Inspiration holen. Die Stilbeschreibungen können m.E. auch sehr ausführlich sein und Infos zu Geschichte usw. enthalten. Nehme ich sehr gern auf. Die Autoren werden selbstverständlich auch namentlich genannt, z.b. auch gern mit Foto etc. Die Autoren sollten aber nicht von mir bestimmt werden, sollten aber von Leuten verfasst werden, die sich gut mit dem jeweiligen Bierstil auskennen und auch einen gewissen Hang zum geschriebenen Wort haben.
LG
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