Kurze Frage, kurze Antwort
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo Franz,
wie lange kann dir aus der Praxis vielleicht gar niemand beantworten, weil die Kombination aus GDA und Flaschenmanometer keine sinnvolle Anwendung hat. Bei dir ist es ja auch zu Forschungszwecken.
Falls deine eigentliche Frage ist, ob deine Karbonisierung in der Flasche stimmt, kannst du die Flasche schütteln, dann stellt sich der Druck gleich ein. Aber vorsichtig, damit nichts ins Manometer kommt
wie lange kann dir aus der Praxis vielleicht gar niemand beantworten, weil die Kombination aus GDA und Flaschenmanometer keine sinnvolle Anwendung hat. Bei dir ist es ja auch zu Forschungszwecken.
Falls deine eigentliche Frage ist, ob deine Karbonisierung in der Flasche stimmt, kannst du die Flasche schütteln, dann stellt sich der Druck gleich ein. Aber vorsichtig, damit nichts ins Manometer kommt
Grüße Thomas
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dierabenfliegen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo Thomas,
vielen Dank. Ja, es geht primär darum, zu sehen ob ich in der Abfüllung was falsch mache. Ich werde ein wenig schwenken, aber nicht schütteln, und ansonsten abwarten.
Vielleicht noch als Zusatz Info, was die Google KI sagt:
"Gegendruck-Effekt: Da du mit CO2 vorgespannt hast, war der Kopfraum beim Verschließen nicht "leer", sondern bereits mit Gas gefüllt. Wenn du den Druck vor dem Verschluss komplett abgelassen hast (Entspannen), ist der Kopfraum zwar bei 0 bar, aber zu fast 100% mit CO2 gesättigt. Es gibt also keinen Konzentrationsunterschied für andere Gase, was die Diffusion rein auf den Partialdruck-Ausgleich des CO2 reduziert.
Statische Sättigung: Ohne Schütteln findet der Austausch nur an der minimalen Kontaktfläche im Flaschenhals statt. Das Bier "hält" das CO2 fest, solange kein mechanischer Reiz (Erschütterung, Rauigkeit) vorliegt.
Temperatur: Bei 6 Grad ist die Molekularbewegung geringer als bei Zimmertemperatur, was die Diffusion zusätzlich verlangsamt."
Bin da immer ein wenig skeptisch, aber klingt irgendwie schlüssig.
vielen Dank. Ja, es geht primär darum, zu sehen ob ich in der Abfüllung was falsch mache. Ich werde ein wenig schwenken, aber nicht schütteln, und ansonsten abwarten.
Vielleicht noch als Zusatz Info, was die Google KI sagt:
"Gegendruck-Effekt: Da du mit CO2 vorgespannt hast, war der Kopfraum beim Verschließen nicht "leer", sondern bereits mit Gas gefüllt. Wenn du den Druck vor dem Verschluss komplett abgelassen hast (Entspannen), ist der Kopfraum zwar bei 0 bar, aber zu fast 100% mit CO2 gesättigt. Es gibt also keinen Konzentrationsunterschied für andere Gase, was die Diffusion rein auf den Partialdruck-Ausgleich des CO2 reduziert.
Statische Sättigung: Ohne Schütteln findet der Austausch nur an der minimalen Kontaktfläche im Flaschenhals statt. Das Bier "hält" das CO2 fest, solange kein mechanischer Reiz (Erschütterung, Rauigkeit) vorliegt.
Temperatur: Bei 6 Grad ist die Molekularbewegung geringer als bei Zimmertemperatur, was die Diffusion zusätzlich verlangsamt."
Bin da immer ein wenig skeptisch, aber klingt irgendwie schlüssig.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Flasche ordentlich schütteln, dann stellt sich das Gleichgewicht ein. Ist auch der empfohlene Weg der MEBAK, siehe hier: https://www.mebak.org/methode/b-420-26- ... trisch/739.
Und nein, der Manometer geht davon nicht kaputt, mein Flaschenmanometer macht das jetzt schon 5 Jahre lang mit.
Und nein, der Manometer geht davon nicht kaputt, mein Flaschenmanometer macht das jetzt schon 5 Jahre lang mit.
Viele Grüße
Jens
Jens
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dierabenfliegen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Danke, ich scheine ein anderes Problem zu haben. Über Nacht ging das Manometer zurück auf 0,2 bar, nachdem ich durch das Schwenken auf 0,7 bar gekommen bin. 
Nachtrag: Habe gesehen, dass das Manometer einen Riss in der Gehäuseumrandung hat:
Nachtrag: Habe gesehen, dass das Manometer einen Riss in der Gehäuseumrandung hat:
- Meikel M.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Noch mal eine aktuelle Rückmeldung. Die Flasche mit dem Kontrollmanometer habe ich aufgeschüttelt und der Druck ist dann relativ schnell auf etwas über 1 Bar gestiegen, stockt allerdings auch dabei seit 2 Tagen. Ich glaube da passiert nicht mehr viel. Gestern Abend mal eine Flasche auf Eis gelegt und eine halbe Stunde später geöffnet. Kaum Druck, es zischte nur leicht. Geschmack sehr süß, ziemlich lecker, von der Kohlensäure recht schal.Meikel M. hat geschrieben: Donnerstag 12. Februar 2026, 11:05Hallo Jürgen.Juergen_Mueller hat geschrieben: Donnerstag 12. Februar 2026, 10:48 - Hast du die Flasche vor dem Ablesen des Manometers geschüttelt?
- Durch die Zuckergabe hast du die Stammwürze nachträglich um 0,7 P und den VGs um etwa 3 Prozentpunkte erhöht. Das wird bei der Rezeptplanung oft vergessen.
- Geduld bei Nachgärung, das wird noch! Die Temperatur der Nachgärung sollte sich im Temperaturbereich der Hauptgärung bewegen.
Geschüttelt habe ich die Flasche bisher noch nicht. 2 Kästen stehen ruhig im "Kühlschrank" der konstant auf 20°C,wie bei der Hauptgärung, gehalten wird. Die anfängliche Hauptgärung fand im Heizungskeller statt, da wurde es dann allerdings etwas zu kühl (ca 17°) und ich hatte den Kühlschank noch nicht abgeholt. Nach ein paar Tagen ist der Gärbottich dann in den Schrank bei 20° gewandert. Als nichts mehr passiert ist wurde ein kurzer Cold Crash bei 5° gemacht und das Bier in die Flaschen abgefüllt. Ich will nicht ausschließen, dass eventuell die Manometerkonstruktion undicht ist und jetzt etwas "abbläst", wobei die 0.7 Bar konstant anstehen. Ich würde vermuten, dass wenn es einmal leicht undicht werden würde, dass der Druck dann auch etwas abfallen sollte.
An den ersten Sud und die damit verbundenen Probleme und Fragen werde ich mich garantiert erinnern.
Ich vermute mal zu starke Oxidation und daher nicht mehr zu retten.
Kam vermutlich durch folgende Fehler.
1. Da ich zu viel Nachguss hatte und die Würze zu dünn war (10.5°P) habe ich nachgezuckert und verquirlt.
2. Beim Cold Crash wurde bestimmt auch reichlich Luft eingezogen.
3. Beim Abfüllen in die Flaschen ist natürlich auch reichlich Sauerstoff im Spiel.
Egal, ich lass die beiden Kisten noch eine Woche bei 20° im Schrank vor sich hin langweilen. Wegschütten kann ich immer noch. Der Geschmack, die Farbe und Klarheit sind echt top, leider zu süß.
Ich werde das Rezept direkt noch einmal braunen und versuchen etliches dabei zu verbessern was ich falsch gemacht habe.
"Durch Durst wird Bier erst richtig schön"
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Malzmoehre
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Die Süße ist ein Indiz dafür dass noch Zucker vorhanden ist. Also ein sehr starkes Indiz für eine unvollständige Nachgärung, was durch den mangelnden Spunddruck noch untermauert wird. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe bist du am sechsten Tag der NG. Gib dem einfach seine Zeit, das wird schon noch :)Meikel M. hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 15:34 Kaum Druck, es zischte nur leicht. Geschmack sehr süß, ziemlich lecker, von der Kohlensäure recht schal.
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- Meikel M.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Euer Wort in Gottes Ohr. Wäre wirklich schade um dem bereits vorhandene Geschmack
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Malzmoehre
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Am Anfang ist die Geduld eine der größten Hürden.Meikel M. hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 15:57 Euer Wort in Gottes Ohr. Wäre wirklich schade um dem bereits vorhandene Geschmack
An deiner Stelle würde ich noch ne Woche warten und die Flaschen dann noch 2 Wochen kalt stellen bevor du nochmal probierst.
Aber gegen die Warterei gibts zum Glück ein tolles Gegenmittel: Einfach noch mehr brauen! Das vertieft die Prozesse und vor allem hast du weniger Leerlauf nachdem du in drei Wochen festgestellt hast wie geil Selbstgebrautes ist
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Das Thema hat mich wirklich schon hart gefangen. Ich weiß nicht wann ich mich das letzte mal mit einem neuen Thema so auseinandergesetzt habe.Malzmoehre hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 16:11 Am Anfang ist die Geduld eine der größten Hürden.
An deiner Stelle würde ich noch ne Woche warten und die Flaschen dann noch 2 Wochen kalt stellen bevor du nochmal probierst.
Aber gegen die Warterei gibts zum Glück ein tolles Gegenmittel: Einfach noch mehr brauen! Das vertieft die Prozesse und vor allem hast du weniger Leerlauf nachdem du in drei Wochen festgestellt hast wie geil Selbstgebrautes ist![]()
Der erst Sud ist noch nicht fertig und ich bin schon dabei alles fürs Kegging zu besorgen.
Ausserdem schwänzel ich viel zu häufig bei Kegland auf der Webseite herum. Ein Fermzilla zur Druckvergärung, würde meiner Ungeduld entgegen kommen
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Ökonomierat
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Moin,
ich hole jetzt das Thema "Spundapparat" von Ende Januar wieder raus.
Ich habe mir ein "einstellbares Druckbegrenzungsventil" bei brauen.de bestellt. Hängt seit etwa 10 Tagen am Keg und funktioniert einwandfrei.
Kritik an Räuber Hopfenstopf und MaltHopMagic: Wieso sagt ihr sowas nicht früher? Ich bin total begeistert!!
GaA
Dieter
ich hole jetzt das Thema "Spundapparat" von Ende Januar wieder raus.
Ich habe mir ein "einstellbares Druckbegrenzungsventil" bei brauen.de bestellt. Hängt seit etwa 10 Tagen am Keg und funktioniert einwandfrei.
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Anglizismen sind für mich ein absolutes no-go. 
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo zusammen.

Ich habe jetzt das entbitterte Carafa 3 Spezial 357 Gramm mit 2 Litern bei 70 Grad etwa 20 Minuten ziehen lassen und abgeseiht. Es ist trotz entbittertem Carafa 3 so bitter wie Malzkaffee-Espresso (gibt's nicht, nur als Vergleich). Möchte ich diese Menge wirklich in meinem Sud haben? Angeblich ist doch Sinamar in erster Linie für die Farbe und nicht für die Bitterung da... Wie bitter ist denn das Original?rakader hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 20:11 Wenn Sinamar gemittelt 8350 EBC hat, würde ich hier Carafa 3 mit gemittelt 1400 EBC nehmen. Das wären 8350 / 1400 =5,964*60=357,84 g Carafa 3. Eine stolze Menge - es ist nur darauf zu achten, dass Monty das entbitterte Carafa 3 Spezial nimmt. Das lässt er dann mit etwas Gusswasser bei 70 Grad in der Pressstempelkanne ziehen und gibt es zum Schluss des Maischevorgangs zu. So mache ich das immer, weil sonst die Messung mit dem Refraktometer nahezu unmöglich ist.
Gruß Monty
Amerikanisches Bier ist der erfolgreiche Versuch, Wasser zu verdünnen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Wenn ich die brenzlige Bitterkeit nicht haben mag, dann wird bei mir Carafa oder Röstgerste kalt ziehen lassen. Bei 70° werden deutlich mehr von den Bitterstoffen ausgelaugt als bei 20°.Monty hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 13:49 Ich habe jetzt das entbitterte Carafa 3 Spezial 357 Gramm mit 2 Litern bei 70 Grad etwa 20 Minuten ziehen lassen und abgeseiht. Es ist trotz entbittertem Carafa 3 so bitter wie Malzkaffee-Espresso (gibt's nicht, nur als Vergleich). Möchte ich diese Menge wirklich in meinem Sud haben? Angeblich ist doch Sinamar in erster Linie für die Farbe und nicht für die Bitterung da... Wie bitter ist denn das Original?![]()
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ökonomierat hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 10:48 Moin,
ich hole jetzt das Thema "Spundapparat" von Ende Januar wieder raus.
Ich habe mir ein "einstellbares Druckbegrenzungsventil" bei brauen.de bestellt. Hängt seit etwa 10 Tagen am Keg und funktioniert einwandfrei.
Kritik an Räuber Hopfenstopf und MaltHopMagic: Wieso sagt ihr sowas nicht früher? Ich bin total begeistert!!
GaA
Dieter
Grüße Thomas
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...
Vielen Dank
Christian
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Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...
Vielen Dank
Christian
- Ras Tafaric
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Grobansprace wäre:
Obergärig, trocken, medium gebittert, deutsche Nobelhopfen nicht kaltgehopft, pale bis pale golden, weitgehend neutral, englische Hefe mit wenig Esterfruchtigkeit, Rezens wie bei Pils,
Dem Begriff nach wäre wäre es allein durch die Hefe an sich schon ein Ale und durch die Farbe ein Pale Ale.
Im BJCP würde 18B. American Pale Ale in die Nähe kommen, aber auch nicht über 80-85%. Ich hab das Rezept im Brewfather und ein paar Mal als Basisrezept mit unterschiedlichen Hefen gebraut. Gibt keine klare Zuordnung, wenn man sich an die reine Lehre hält.
In den Brewers Association Guidelines wäre es vielleicht noch international pale ale.
Ist halt ein ziemlich eigener Stil, der sich schön freigiebig aus allen möglichen Stilen bedient. US Pale Ale, British Pale, Pale Lager, Helles, Amber Lager... Das Produkt daraus ist einfach mal ein leckeres Bierchen, auch wenns sich nicht wirklich in eine Schublade stopfen lässt, ausser in die "tauroplus alltime classics".
Obergärig, trocken, medium gebittert, deutsche Nobelhopfen nicht kaltgehopft, pale bis pale golden, weitgehend neutral, englische Hefe mit wenig Esterfruchtigkeit, Rezens wie bei Pils,
Dem Begriff nach wäre wäre es allein durch die Hefe an sich schon ein Ale und durch die Farbe ein Pale Ale.
Im BJCP würde 18B. American Pale Ale in die Nähe kommen, aber auch nicht über 80-85%. Ich hab das Rezept im Brewfather und ein paar Mal als Basisrezept mit unterschiedlichen Hefen gebraut. Gibt keine klare Zuordnung, wenn man sich an die reine Lehre hält.
In den Brewers Association Guidelines wäre es vielleicht noch international pale ale.
Ist halt ein ziemlich eigener Stil, der sich schön freigiebig aus allen möglichen Stilen bedient. US Pale Ale, British Pale, Pale Lager, Helles, Amber Lager... Das Produkt daraus ist einfach mal ein leckeres Bierchen, auch wenns sich nicht wirklich in eine Schublade stopfen lässt, ausser in die "tauroplus alltime classics".
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De gustibus non est disputandum.
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- schwarzwaldbrauer
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Für mich war Altdeutsches Helles bisher schlichtweg ein Alt.
Grüßle Dieter
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo,herbie01 hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 08:57 Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...
Vielen Dank
Christian
das liest sich wie ein schwach gehopftes Kölsch.
Solche Biere dürfen aber nur Kölsch heißen, wenn sie in oder um die Domstadt gebraut worden sind.
In Osthessen gibt es das "Urhahn Helles Alt" - entspricht so in etwa deinem Rezept.
https://de.wikipedia.org/wiki/Auerhahn-Brauerei
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... rH2LjZJvvT
Ciao baeckus
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Danke Mäcki.maecki-maecki hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 00:32 Wenn ich die brenzlige Bitterkeit nicht haben mag, dann wird bei mir Carafa oder Röstgerste kalt ziehen lassen. Bei 70° werden deutlich mehr von den Bitterstoffen ausgelaugt als bei 20°.
Wär ne Möglichkeit. Ich hab jetzt mal nur die Hälfte verabreicht. Schaun mer mal. Zieht es denn bei 20 Grad auch entsprechend die gewünschten EBC aus dem Malz?
Gruß Monty
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