frisch aus Romrod zurück, neue Ideen mitgenommen. Ein Flanders Red soll es werden, mein erstes Bier mit Funk.
Das hier habe ich mir aus anderen Rezepten zusammengebastelt:
13°P, 15BE, 32EBC, gerechnet mit 90% sEVG, 6.3%vol
Schüttung:
- Pilsner Malz 70%
- Münchner Malz II 15%
- CaraRed 8%
- CaraMünch II 4%
- Special B 3%
- einfache Kombirast bei 67°C, 60min oder bis Jodnormal
- 60min + 20min bis Würzebruch, eine Hopfengabe nach Würzebruch
- 70% Bittere von Spalter Select
- 30% Bittere von Tettnanger
- die zwei habe ich nur gewählt, weil der Stil europäische Aromahopfen will und sie langsam mal weg können. Ansonsten würde es Magnum vmtl genauso gut tun. Oder sehe ich das falsch?
- Wyeast 3763 Roselare als einzige "Hefe". Ist das korrekt, dass ich keinen Nährstoffbeutel fühlen kann (Beutel ist drucklos, er ist nicht aus Versehen aktiviert...)? Wenn korrekt, wie bereite ich die Hefe vor?
- im Speidel irgendwo bei 20°C anstellen und in Ruhe lassen
- nach der Hauptgärung (wann auch immer das sein mag), in ein KEG umschlauchen, auf Rotwein-getränkte Holzchips und gaaanz lange bei Kellertemperatur in Ruhe lassen. Ist der Spundungsdruck relevant?
Da es mein erstes Sauer ist und die Lernzyklen ewig dauern:
- wie steuere ich die Vollmundigkeit, wo Brett und Pedios sich doch über alle Dextrine hermachen? Nur über die Spezialmalze? Mit den Temperaturniveaus beim Maischen verschiebe ich wohl eher die Anteile, die Saccharomyces und Brett&Co verknuspern, oder?
- wie lange darf das Jungbier auf dem Geläger stehen? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Umschlauchen?
- wie steure ich Milchsäure vs Essigsäure im Speidel bzw später im Keg?
- der Speidel kann auch später mal für funky Biere herhalten, aber das KEG würde ich gerne irgendwann wieder bug-frei haben. Wie mache ich das am besten? Reicht die Standardreinigung mit Geschirrspülreiniger oder muss ich da mit Härterem ran?
Oliver

