Cold IPA Überlegungen

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen zum Bierbrauen
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Spittyman
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Cold IPA Überlegungen

#1

Beitrag von Spittyman »

Hi zusammem,
ich befinde mich grade in der Planung meines ersten Cold IPAs. Es ist erstmal eine Skizze. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen da mit einbringen könntet. Eigentlich möchte ich kein Bier mit einer wahnsinns Drinkability brauen, sondern meinen Meister finden, wenn ihr wisst, was ich meine. Ich sehne mich schon die gesamte Zeit noch einem wirklich bitteren, harzigem und schlankem Bier, welches ich laaangsam trinken und genießen kann/muss. So etwas ist mir schon lange nicht mehr über den Weg gelaufen. Leider passen meine Hopfen nicht, wie ich das sehe - von daher freue ich mich über Vorschläge.

Von der Schüttung her bin ich ganz simpel unterwegs: 76% Pilsner, 24% Maisflocken --> 15,5°P - ich will's schön hell, schlank und mit nem schönen Mundgefühl von den Maisflocken.
Kombirast bei 64-65°C für eine Stunde.
Als Hefe werde ich die Diamond Lager nutzen - bei 11°C anstellen und dann bis 14 kommen lassen (drüber will ich eigentlich nicht).
Bei den IBUs will ich Richtung 80 gehen.
Wasserprofil vermutlich eher ausgeglichen Cl/S04 (was denkt ihr?).

Jetzt kommen wir zum Hopfen: Eigentlich würde man ja jetzt Hopfen wie Chinook, Simcoe, Citra usw. nutzen. Von denen habe ich aber nur noch Reste und ich habe es irgendwie verbaselt meine Bestände vorher zu prüfen.
Folgende Hopfen habe ich zur Zeit am Start, die für mich irgendwie in Frage kämen: Sabro, Idaho 7, Amarillo, Krush, Nectaron, HBC 586

Was meint ihr, lieber einen Hopfen glänzen lassen oder doch lieber was zaubern?

Grüße
Fabian
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§11
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Re: Cold IPA Überlegungen

#2

Beitrag von §11 »

Hi Fabian,

kurze Zwischenfrage, soll das Bier tatsächlich "nur" bitter sein oder schon auch Hopfenaromen haben und wenn ja, was für eine Richtung?

Cheers

Jan
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Spittyman
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Re: Cold IPA Überlegungen

#3

Beitrag von Spittyman »

§11 hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 20:55 Hi Fabian,

kurze Zwischenfrage, soll das Bier tatsächlich "nur" bitter sein oder schon auch Hopfenaromen haben und wenn ja, was für eine Richtung?

Cheers

Jan
Hi Jan,
es soll natürlich auch schö hopfenaromatisch sein - Grapefruit, Pinie, Zitrus. Aber das sehe ich bei den vorhandenen Hopfen nicht so gegeben. Von daher wäre ich offen für andere Ideen mit gegebenen Hopfensorten.
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§11
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Re: Cold IPA Überlegungen

#4

Beitrag von §11 »

Spittyman hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 20:58
§11 hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 20:55 Hi Fabian,

kurze Zwischenfrage, soll das Bier tatsächlich "nur" bitter sein oder schon auch Hopfenaromen haben und wenn ja, was für eine Richtung?

Cheers

Jan
Hi Jan,
es soll natürlich auch schö hopfenaromatisch sein - Grapefruit, Pinie, Zitrus. Aber das sehe ich bei den vorhandenen Hopfen nicht so gegeben. Von daher wäre ich offen für andere Ideen mit gegebenen Hopfensorten.
Jo, sind alle nicht ideal für Grapefruit, Pinie, Zitrus. Aber wenn ich einen der gegebenen aussuchen müsste um in die Richtung zu gehen, wäre es Idaho 7®

Cheers

Jan
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Spittyman
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Re: Cold IPA Überlegungen

#5

Beitrag von Spittyman »

Meinst du als Single Hop?

Ich wäre natürlich auch für andere Ideen zu haben.
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Re: Cold IPA Überlegungen

#6

Beitrag von §11 »

Spittyman hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 21:06 Meinst du als Single Hop?

Ich wäre natürlich auch für andere Ideen zu haben.
Ich würde es wohl als Single Hop machen. Amarillo, Krush, Nectaron, HBC 586 wären mir zu tropisch, wenn ich das Profil Grapefruit, Pinie und Zitrus zu Grunde lege. Gut wird es mit den anderen Hopfen auch, aber halt eher tropischer Fruchtsalat

Cheers

Jan
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Re: Cold IPA Überlegungen

#7

Beitrag von Colindo »

Amarillo müsste doch diese vielbesungene Orangennote einbringen. Könnte noch passen, der ist nicht zu tropisch.
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Spittyman
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Re: Cold IPA Überlegungen

#8

Beitrag von Spittyman »

Colindo hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 22:42 Amarillo müsste doch diese vielbesungene Orangennote einbringen. Könnte noch passen, der ist nicht zu tropisch.
An Amarillo hatte ich auch schon gedacht.
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Re: Cold IPA Überlegungen

#9

Beitrag von DevilsHole82 »

Ich werfe mal den "Pliny the Elder Clone" in den Raum. Das Rezept bietet eine prima Grundlage als Spielwiese für Hopfen und Hefe. Simcoe und Cascade durch Idaho 7 ersetzen und die US-05 durch die Hefe Deiner Wahl.

Kommenden Karbrautag wird bei mir ein ähnliches Bier gebraut. Das Pliny als Basis, aber mit der Mangrove Jacks Californian Lager bei 12°C und Zirben-Zapfen in der Gärung.
Für mich ist das dann aber ein DIPL und kein neumodisches Cold IPA :P
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.
Zoigl Jehovas
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Re: Cold IPA Überlegungen

#10

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Vielleicht lässt sich durch Verwendung von Pilsner Malz extra hell ein noch schlankeres Bier brauen. So würde ich es machen, wenn das im Vordergrund stehen soll.

Grüße
Martin
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
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Spittyman
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Re: Cold IPA Überlegungen

#11

Beitrag von Spittyman »

Zoigl Jehovas hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 10:07 Vielleicht lässt sich durch Verwendung von Pilsner Malz extra hell ein noch schlankeres Bier brauen. So würde ich es machen, wenn das im Vordergrund stehen soll.

Grüße
Martin
Ich wollte grade nicht noch mal was bestellen. Zrotzdem Danke für die Idee!
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