Kurze Frage, kurze Antwort

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rakader
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20251

Beitrag von rakader »

Off-Topic:
Jetzt halt doch einfach den Ball flach. Über Rechtschreibfehler schauen wir hier wohlwollend hinweg.
/Off-Topic Ende - es dürfte die meisten inzwischen nerven.
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Götz404
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Malzrohr als Fermenter benutzen

#20252

Beitrag von Götz404 »

Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?

P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.

Lg Götz
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rakader
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen

#20253

Beitrag von rakader »

Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?

P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.

Lg Götz
Götz, Du bist wie immer innovativ. Complimento. Soweit mir bekannt, spielt höchstens der Säulendruck eine Rolle bei den Hefen - allerdings nicht bei 70 Litern. Die studierten Brauer hier können sicher mehr dazu sagen.

LG
Radulph
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen

#20254

Beitrag von maecki-maecki »

Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
Bekommst Du den Deckel (mit Kühlschläuchen?) einigermaßen dicht, so dass keine Gäste reinkommen?

Und wie bekommst Du das fertige Bier wieder raus? Die Pumpe steckt zu dem Zeitpunkt im Hefeschmodder…

Mäcki
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Götz404
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20255

Beitrag von Götz404 »

Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300.
Screenshot 2026-04-11 214050.png
Screenshot 2026-04-11 214050.png (299.41 KiB) 1085 mal betrachtet
Lg Götz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20256

Beitrag von maecki-maecki »

Götz404 hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 10:50 Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300.
:thumbsup

Mäcki
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Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?

#20257

Beitrag von respect »

Grüß euch,
ich habe gestern ein LAIPA gebraut. Die Windsor, welche schon 14 Monate über dem MHD war, hat die Arbeit binnen weniger Stunden aufgenommen!
Zeit für Gedanken zum Hopfenstopfen:
Neben frischen Simcoe (1,6g/l) habe ich noch ähnlich viel Sultana, dieser ist jedoch aus 2021 - war immer vakuumiert & tiefgekühlt. Riechen tut er -im Vergleich zum Simcoe- relativ unspektakulär aber nicht käsig.

Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?

Danke & einen schönen Tag,
Mathias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?

#20258

Beitrag von afri »

respect hat geschrieben: Donnerstag 16. April 2026, 07:48 Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Fass!
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20259

Beitrag von Kroko Bräu »

Habe mich gestern an einen Barley Wine gewagt. Ich wollte eigentlich 75 Minuten bei 65-66 °C maischen. Leider habe ich mich bei der Wassertemperatur vertan, sodass nach dem einmaischen eher 68-69 °C herrschten. Da das Gefäß voll war, ging auch kaltes Wasser nicht rein. DIe Temperatur ist dann über die 75 Minuten auf 64 °C gefallen.

Da ich die 65 °C ja gewählt hatte, um nicht so viel unvergärbare Zucker im Bier zu haben, habe ich spontan die Rast um 20 Minuten verlängert, sodass ich am Ende recht lange bei den 64 °C war. Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
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branch
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20260

Beitrag von branch »

Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)

Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger :Wink

Gruss, Bruno
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Hoßhobby
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20261

Beitrag von Hoßhobby »

Ludgerus hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:50
Commander8x hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:31
Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53 Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
Ich hab ja schon einiges wildes gemacht, aber eine so hohe Anstelltemperatur hatte ich noch nie. Dass da was überlebt hat.....
Im Ernst, die Temperatur ist einfach zu hoch gewesen.

Ich würde mir express neue US-05 besorgen und die dazugeben.

Gruß Matthias
Naja, die perfekte Temperatur für Backhefen um zu "gehen" sind 37⁰, daher denke ich, dass auch Bierhefe bei 40⁰ nicht sofort tot umfällt. Bleib halt abzuwarten, was das geschmacklich für einen Einfluss hat ...
Gruß Lutti
Danke Lutti.
Du warst der einzige, der wohlwollend reagiert hat.
Ich habe einen coldcrash gemacht, abgefüllt und jetzt steht das "Gebräu" bei Gärtemperatur mit Manometer.
Natürlich probiert man zwischendurch und es schmeckt.
Keine Infektion, nix.
Ich bleib neugierig :thumbsup

P.S. Ich kann Anleitungen lesen. Hat mir mein Lehrer verschrieben :Ahh
Schöne Grüße,

Hoßhobby


Ich weiß, dass ich nichts weiß
(Sokrates)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20262

Beitrag von Kroko Bräu »

branch hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 18:35
Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)

Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger :Wink

Gruss, Bruno
Ach ja, ich verwechsel alpha und beta halt immer. Aber egal, ich weiß ja, was sie wo tun ;)

Wie lange die Tempeatur so hoch war? Ich denke, man kann fast einen linearen Verlauf von 0.067 °C/min annehmen, wenn es in 1 h um 4 °C fällt...Also nach 20 - 30 Minuten schon eher auf 66 °, nach 60 Minuten auf 64 °C, nach 90 min auf 62 °C. Sowas in etwa.
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