Kurze Frage, kurze Antwort
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Off-Topic:
Jetzt halt doch einfach den Ball flach. Über Rechtschreibfehler schauen wir hier wohlwollend hinweg.
/Off-Topic Ende - es dürfte die meisten inzwischen nerven.
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„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
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Malzrohr als Fermenter benutzen
Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
Lg Götz
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen
Götz, Du bist wie immer innovativ. Complimento. Soweit mir bekannt, spielt höchstens der Säulendruck eine Rolle bei den Hefen - allerdings nicht bei 70 Litern. Die studierten Brauer hier können sicher mehr dazu sagen.Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
Lg Götz
LG
Radulph
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen
Bekommst Du den Deckel (mit Kühlschläuchen?) einigermaßen dicht, so dass keine Gäste reinkommen?Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
Und wie bekommst Du das fertige Bier wieder raus? Die Pumpe steckt zu dem Zeitpunkt im Hefeschmodder…
Mäcki
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300. Lg Götz
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300. Lg Götz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Götz404 hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 10:50 Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300.
Mäcki
Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?
Grüß euch,
ich habe gestern ein LAIPA gebraut. Die Windsor, welche schon 14 Monate über dem MHD war, hat die Arbeit binnen weniger Stunden aufgenommen!
Zeit für Gedanken zum Hopfenstopfen:
Neben frischen Simcoe (1,6g/l) habe ich noch ähnlich viel Sultana, dieser ist jedoch aus 2021 - war immer vakuumiert & tiefgekühlt. Riechen tut er -im Vergleich zum Simcoe- relativ unspektakulär aber nicht käsig.
Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Danke & einen schönen Tag,
Mathias
ich habe gestern ein LAIPA gebraut. Die Windsor, welche schon 14 Monate über dem MHD war, hat die Arbeit binnen weniger Stunden aufgenommen!
Zeit für Gedanken zum Hopfenstopfen:
Neben frischen Simcoe (1,6g/l) habe ich noch ähnlich viel Sultana, dieser ist jedoch aus 2021 - war immer vakuumiert & tiefgekühlt. Riechen tut er -im Vergleich zum Simcoe- relativ unspektakulär aber nicht käsig.
Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Danke & einen schönen Tag,
Mathias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?
Fass!respect hat geschrieben: Donnerstag 16. April 2026, 07:48 Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
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Kroko Bräu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Habe mich gestern an einen Barley Wine gewagt. Ich wollte eigentlich 75 Minuten bei 65-66 °C maischen. Leider habe ich mich bei der Wassertemperatur vertan, sodass nach dem einmaischen eher 68-69 °C herrschten. Da das Gefäß voll war, ging auch kaltes Wasser nicht rein. DIe Temperatur ist dann über die 75 Minuten auf 64 °C gefallen.
Da ich die 65 °C ja gewählt hatte, um nicht so viel unvergärbare Zucker im Bier zu haben, habe ich spontan die Rast um 20 Minuten verlängert, sodass ich am Ende recht lange bei den 64 °C war. Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Da ich die 65 °C ja gewählt hatte, um nicht so viel unvergärbare Zucker im Bier zu haben, habe ich spontan die Rast um 20 Minuten verlängert, sodass ich am Ende recht lange bei den 64 °C war. Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger
Gruss, Bruno
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Danke Lutti.Ludgerus hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:50Naja, die perfekte Temperatur für Backhefen um zu "gehen" sind 37⁰, daher denke ich, dass auch Bierhefe bei 40⁰ nicht sofort tot umfällt. Bleib halt abzuwarten, was das geschmacklich für einen Einfluss hat ...Commander8x hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:31Ich hab ja schon einiges wildes gemacht, aber eine so hohe Anstelltemperatur hatte ich noch nie. Dass da was überlebt hat.....Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53 Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
Im Ernst, die Temperatur ist einfach zu hoch gewesen.
Ich würde mir express neue US-05 besorgen und die dazugeben.
Gruß Matthias
Gruß Lutti
Du warst der einzige, der wohlwollend reagiert hat.
Ich habe einen coldcrash gemacht, abgefüllt und jetzt steht das "Gebräu" bei Gärtemperatur mit Manometer.
Natürlich probiert man zwischendurch und es schmeckt.
Keine Infektion, nix.
Ich bleib neugierig
P.S. Ich kann Anleitungen lesen. Hat mir mein Lehrer verschrieben
Schöne Grüße,
Hoßhobby
Ich weiß, dass ich nichts weiß
(Sokrates)
Hoßhobby
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Kroko Bräu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ach ja, ich verwechsel alpha und beta halt immer. Aber egal, ich weiß ja, was sie wo tun ;)branch hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 18:35Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger![]()
Gruss, Bruno
Wie lange die Tempeatur so hoch war? Ich denke, man kann fast einen linearen Verlauf von 0.067 °C/min annehmen, wenn es in 1 h um 4 °C fällt...Also nach 20 - 30 Minuten schon eher auf 66 °, nach 60 Minuten auf 64 °C, nach 90 min auf 62 °C. Sowas in etwa.
