Restalkalität

Um die säurebeeinflussende Wirkung der an der Wasserhärte beteiligten Ionen gegenüber zu stellen wurde in der Getränkeindustrie der Begriff der Restalkalität eingeführt. Kalzium und Magnesium wirken aciditätsfördernd, Hydrogenkarbonat wirkt aciditätsvernichtend. Die Restalkalität berücksichtigt, dass 3,5 Anteile Kalzium oder 7 Anteile Magnesium die aciditätsvernichtende Wirkung von einem Teil Hydrogenkarbonat aufheben können.

Daraus ergibt sich die Formel

Restalkalität °dH = Karbonathärte °dH - (Kalziumhärte °dH / 3,5 ) - (Magnesiumhärte °dH / 7)

Da seitens der Wasserwerke zumeist eine Ionenkonzentration in mmol/l bzw. mg/l angegeben wird eignet sich als Hilfe bei der Berechnung der Restalkalität z.B. eines dieser Rechentools

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