10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

Alles zum Thema Brauanlagen-Selbstbau. Für Steuerung und Automatisierung bitte das Unterforum "Automatisierung" nehmen.
joerg-emil
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10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#1

Beitrag von joerg-emil » Dienstag 26. Juni 2018, 13:56

Hallo zusammen,

ich habe es geschafft, meine kleine 10 Liter-Anlage aus einem GN-Behälter funktioniert recht gut. Meinen ursprünglichen Ansatz wieder 2 Tauchsieder für die Beheizung zu verwenden, habe ich jetzt doch fallen lassen. Nach mehreren Versuchen kam ich nicht mehr auf eine anständige Sudausbeute. Hierrüber habe ich in meinem früheren Beitrag ja schon einiges geschrieben. Letztlich habe ich mich für einen Einbauheizstab entschieden.

Link zum alten Beitrag:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 93#p225493

Und so sieht der kleine Kessel aus:
01 Vorschaubild (klein).jpeg
Wer mehr über das Ding wissen möchte, für den habe ich wieder eine kleine Doku geschrieben:
GNom - kleiner Braukessel Teil 1.pdf
(2.22 MiB) 1152-mal heruntergeladen
GNom - kleiner Braukessel Teil 2.pdf
(2.33 MiB) 845-mal heruntergeladen
Bin gespannt auf Eure Meinung!

Gruß vom Rhein
joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#2

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 08:07

Hey Peter,
na das freut mich ja, dass dir das Ding gefällt. Ich werde demnächst mal versuchen, ob der GNom auch 3kg Schüttung verbrauen kann, ansich müssten die reinpassen. Berichte mal von deinem Bau! Für das Lochblech reicht eine Größe von 30 cm x 30 cm. Mich würde dann auch interessieren, welchen Heizstab aus Edelstahl du verwendest, ich wurde da nicht wirklich fündig. Aber nochmal zwei Fragen, was ist eine "Starterwürze" und warum ist Alu nicht so gut?

Gruß joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#3

Beitrag von jojo5 » Mittwoch 27. Juni 2018, 11:27

Tolles Setup. Echt klein und sicher gut zum verstauen in einer Wohnung :Bigsmile
Wie hoch ist denn die Sudhausausbeute derzeit bei dir? Klappt das Brew in a Bag gut bei dir?

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#4

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 12:42

Hallo Jojo,
im zweiten Teil der Doku habe ich meinen ersten Testsud beschrieben,
die Sudausbeute lag mit 2kg Malz bei etwa 61%. Ich werde es beim
nächsten Sud mal mit 3kg probieren.

Gruß joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#5

Beitrag von ubu » Mittwoch 27. Juni 2018, 12:47

Toll,
das baue ich mir nach.
Wenn man mal nicht braut ist das auch super geeignet zum Sous-vide Garen.
Gruß
Uwe

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#6

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:10

Hallo Peter,

der Heizstab ist von ebay
https://www.ebay.de/itm/Heizstab-Heizun ... 2749.l2649

zur Befestigung des Stabes und der Verteilerdose habe ich 4 flachere Muttern verwendet (M14 x 1,5 Feingewinde, normale M14 passen nicht!)
https://www.ebay.de/itm/Muttern-Din-936 ... 2749.l2649

Beim Heizstab sind bereits zwei Muttern dabei, die aber etwas breiter sind. Mit den flacheren hat man bei zwei Muttern mehr Platz mit dem Gewinde.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#7

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:27

und zur Vervollständigung:

Die Pumpe ist von Amazon (ist jetzt teurer geworden, ich hab sie noch für 18 EUR bekommen)
https://www.amazon.de/gp/product/B00QA8 ... UTF8&psc=1

Die Pumpe wird ohne Tüllenanschlüsse geliefert, die hatte ich noch, die Anschlüsse sind 1/2 Zoll.

hier gibt es welche für verschiedene Schlauchstärken
https://www.ebay.de/itm/Gewindetulle-mi ... 0372068848

Das von mir verwendete Netzteil hat 12V und 2A.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#8

Beitrag von t-u-f » Mittwoch 27. Juni 2018, 15:55

..Respekt
-Tolles Projekt :thumbup :thumbup :thumbup
- schreit bei mir irgendwie nach:
Nachbauen...!!!

Gruß T-u-F
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#9

Beitrag von ubu » Mittwoch 27. Juni 2018, 16:45

Was für eine Hülse für den Sensor vom Inkbird hast du? Ich finde nur so um die 20/30€ aufwärts.

Gruss Uwe
Gruß
Uwe

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#10

Beitrag von joerg-emil » Donnerstag 28. Juni 2018, 10:39

Hallo nochmal,

freut mich sehr, dass der GNom so gut bei Euch ankommt :Smile

@Uwe
ich hatte noch eine Hülse von einem analogen Kesselthermometer, so eine wie diese hier:
https://www.ebay.de/itm/Tauchhulse-57-m ... 0005.m1851

Und jetzt zum zweiten Braugang:

Ich habe gestern einen weiteren Braugang mit 3 kg Schüttung gemacht. Damit ist denk ich die max. Kapazität erreicht. Durch die Nachgüsse wird der Kessel zum Hopfenkochen sonst zu voll. Aber es hat hingehauen!

Schüttung 3kg Pale Ale (grob geschrotet)
Nachguss ca. 4 Liter

Maischen:
40 Grad Einmaischen / Start
63 Grad 30 min Halten
72 Grad 35 min Halten
78 Grad 10 min Halten

Dieses Mal wollte ich es genau wissen und haben während des gesamten Maischevorgangs nicht eingegriffen und den GNom einfach machen lassen. Den Maischesack habe ich nach den Nachgüssen ausgewrungen, um auch die letzte Würze zu retten.

Heraus kamen 11,2 Liter Würze mit 16 Plato,
also eine Ausbeute von ca. 63%


Hier zwei Bilder:
3 kg Schüttung 01.jpeg
3 kg Schüttung 02.jpeg

Zum Brauen mit dem GNom noch zwei Tipps:

1) Damit sich der Heißtrub besser absetzen kann, den Lochblechkasten nach dem Hopfenkochen herausnehmen. Das hatte ich gestern vergessen.

2) Im GNom funktioniert der Whirlpool zwar nicht so gut, aber durch die Verwendung der Säcke für Malz und Hopfen bleibt wirklich nicht viel übrig. Um auch die letzte Würze zu retten, reicht eine unten aufgeschnittene 1,5L PET Flasche, die man mit verschlossenen Deckel umgedreht sicher platziert (z. B. im Sektkühler). Die restliche trübe Suppe aus dem Kessel reinschütten, absetzen lassen und den Heißtrub vorsichtig über den Deckel ablaufen lassen. Ich denke aus den Bildern wird ersichtlich, was ich meine. Der auf dem zweiten Bild zu sehende abgesetzte Heißtrub ist alles was ich wegschütten musste.
.
.
Heißtrubtrenner.jpeg
Gruß aus Kölle
joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#11

Beitrag von ubu » Donnerstag 28. Juni 2018, 12:00

joerg-emil hat geschrieben:
Donnerstag 28. Juni 2018, 10:39
........

@Uwe
ich hatte noch eine Hülse von einem analogen Kesselthermometer, so eine wie diese hier:
https://www.ebay.de/itm/Tauchhulse-57-m ... 0005.m1851
........
Danke dir. :thumbup

Und gleich noch eine Frage.

In der .pdf zur 10Liter Variante hast du am Ende die Möglichkeit einer größeren Anlage auf Basis eines 20Liter Topfes aufgezeigt.

Wie siehst du die Variante mit deinem Vorgängerprojekt (GN 1/1, 53 x 32 x 20 cm) aber aufgebaut wie die neue kleine Version?
Hopfenkochen dann eventuell in einem Einkochautomaten.

Gruß Uwe.
Gruß
Uwe

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#12

Beitrag von joerg-emil » Donnerstag 28. Juni 2018, 12:43

Hi Uwe,

die Idee hatte ich auch und ich habe sogar schon in einen 1/1 GN Behälter einen 2000W Heizstab eingebaut. Kochen funktionert damit auch,
allerdings nicht so schön sprudelnd wie mit dem 2/3 Behälter. Weiter habe ich damit nichts getestet, da mir der 20L Flohmarkttopf in die Hände gefallen ist. Der gefiel mir besser zum weiterprobieren. Ich fand die längliche Form des großen GN-Behälters für mein Vorhaben etwas unglücklich. Der Maischesack müsste dann auch eher länglich sein, damit er gut an den Rändern anliegt. Das Kochen geht im Topf auch deutlich besser.

Wenn Du eh über einen Einkochautomaten zum Kochen nachdenkst, warum nicht gleich meine Einkochtopf-Variante. Neue 20L-Einkochtöpfe bekommst du für 33 EUR (siehe Link) und der Topf funktioniert genaus so gut wie der GNom:

https://www.ebay.de/itm/Topf-20L-Emaill ... 1438.l2649

Wenn Du allerdings größere Mengen brauen willst, glaube ich kaum, dass du mit BIAB glücklich wirst. Meiner Einschätzung nach ist da ab 4 kg Schüttung schluss. Darüber hinaus wird die Sudausbeute immer geringer und die Verzuckerungsrasten müssen so sehr verlängert werden, dass man gegenüber dem richtigen Läutern keine Zeitersparnis mehr hat. Mit meinem Vorgängermodell und den 2 Tauchsiedern war ich lange ganz zufrieden und hab damit viele Braugänge gemacht. Schwachpunkt blieben aber die längeren Rasten und schwankenden Sudausbeuten.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#13

Beitrag von oliver0904 » Donnerstag 28. Juni 2018, 18:18

Sehr coole Idee :thumbsup

Da habe ich doch glatt meinen Einkocher umgebaut. Es kann doch so einfach sein.

Was hast du denn als Maischesack genommen und passt der auch in einen Einkocher (35 cm Durchmesser)?

Gruß
Oliver
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#14

Beitrag von joerg-emil » Freitag 29. Juni 2018, 07:57

Hallo Oliver,

meiner wird zu klein sein, guck einfach mal nach feinmaschigen Wäschenetzen, die gibt es auch in groß. Wieviel Schüttung willst du denn verwenden? Ist das ein Einkochautomat oder nur der Topf den du mit Heizstab umbauen willst? Wie ich oben dem Uwe schon schrieb, habe ich meine Bedenken bei der Größe bzw. Menge der Schüttung. Mehr als 4kg würde ich mit BIAB nicht machen, aber wäre sehr gespannt auf Deine Brauversuche.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#15

Beitrag von oliver0904 » Freitag 29. Juni 2018, 08:43

Hallo,

es handelt sich dabei um einen Einkocher mit eigebauter Heizung. Die Temperatur wird über eine externe Steuerung geregelt. Ich habe jetzt am Ablauf die Pumpe angeschlossen und pumpe in den Deckel wieder rein. Innen habe ich mir ein rundes Lochblech mit Abstandhalter zur Heizung reingelegt.
Das ist optimal für kleinere Sude, daher wird die Schüttung so um die 4Kg liegen um etwa 20-25 Liter herzustellen.
Bei diesen Wäschenetzen habe ich immer so meine Bedenken, was die Lebensmittel Tauglichkeit angeht. Aber die Dinger wurden ja hier schon mehrfach getestet und man hat nie was negatives gehört.
Ich denke ich werde das mal so testen und werde berichten.

Gruß
Oliver
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#16

Beitrag von London Rain » Freitag 29. Juni 2018, 09:37

Tolles Projekt!

Zwei Dinge würden mich noch interessieren:

Du gibst bei beiden Suden den Nachguss an, aber nicht wie viel Hauptguss es war. Weißt du das noch ungefähr?

Und: Wie groß ist das Wäschenetz und aus welchem Material? Viele benutzen ja glaub ich, das DM-Wäschenetz für BiaB?

Gruß
Tim

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#17

Beitrag von joerg-emil » Freitag 29. Juni 2018, 10:06

Hey Tim,

den Hauptguss kann ich wirklich nur raten, ich fülle einfach soviel Wasser rein, dass der Sack halbwegs bedeckt ist. Misst man den Hauptguss eigentlich mit oder ohne Malz und Sack?

Der Behälter hat lt. Normangaben 18L, bei 2kg Schüttung schätze ich 13 Liter, bei 3kg Schüttung 16 Liter (einschließlich Sack und Malz).

Mein Sack ist auch ein Wäschenetz von DM, allerdings gibts die dort in dieser Form offenbar nicht mehr, die haben jetzt Reißverschlüsse. Der Sack sollte nicht zu klein sein, damit er sich an die Ränder gut anlegen kann. Die obere Öffnung sollte ca. 60cm breit sein, also einen Umfang von etwa 120cm haben. Die Wäschenetze sind genau wie die "richtigen" Maischesäcke aus 100% Polyester.

(EDIT)
Mein Maischesack ist oben nur 50cm breit, hat also einen Umfang von etwa 100cm, er könnte meiner Meinung nach aber etwas größer sein.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#18

Beitrag von joerg-emil » Montag 13. August 2018, 10:38

Hallo zusammen,

hier nochmal eine weitere Version vom GNom, die ich aus reinem Basteltrieb gebaut habe. Da ich noch eine Pumpe und eine Steuerung rumliegen hatte, kam mir die Idee, den GNom als kompaktes Komplettgerät zu bauen. Der Prototyp ist jetzt quasi ein Halbautomat mit eingebauter Pumpe und einfacher Steuerung. Dafür habe ich dem GNom einen Unterbau verpasst.
01 GNom ECO Vorschaubild.jpeg
Eine genauere Beschreibung mit vielen Bildern gibt es hier als PDF:
GNom mit Unterbau klein.pdf
(2.17 MiB) 397-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von joerg-emil am Montag 13. August 2018, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#19

Beitrag von t-u-f » Montag 13. August 2018, 13:26

Sieht ja super aus,
Ich glaube ich lege meinen Plan einen Einkocher in ein Malzrohrsystem umzubauen erstmal beiseite und baue den GNom mal nach...

Nur mit dem PVC-Rohr habe ich etwas Bauchschmerzen...

Gruß
T-u-F
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#20

Beitrag von joerg-emil » Montag 13. August 2018, 16:55

....ich wäre auf jeden Fall verdammt gespannt, auf Eure Umsetzung von dem Ding ;-)

@T-u-F
das PVC-Rohr war jetzt vielleicht nicht die beste Wahl, aber grundsätzlich habe ich da keine Bedenken. PVC-Rohre verwenden hier im Forum ja recht viele.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#21

Beitrag von Flothe » Montag 13. August 2018, 17:18

joerg-emil hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 16:55
....ich wäre auf jeden Fall verdammt gespannt, auf Eure Umsetzung von dem Ding ;-)

@T-u-F
das PVC-Rohr war jetzt vielleicht nicht die beste Wahl, aber grundsätzlich habe ich da keine Bedenken. PVC-Rohre verwenden hier im Forum ja recht viele.
Dass heiße Würze durch PVC-Rohre geleitet wird, habe ich hier noch nicht gesehen. Bisher eigentlich immer nur zum Brüdenabzug oder z.B. für Heiners Dampfkondensator.

Ansonsten aber ein super Projekt. Bin sehr begeistert und es juckt mir auch in den Fingern das Teil Mal nachzubauen.

Zum Thema Vollautomatisierung. Es gibt auf GitHub ein Projekt Namens STC-1000+. Das verwendet einen Controller ähnlich dem Inkbird ITC-1000 (ähnlich, aber nicht baugleich, daher ist der Inkbird dafür nicht geeignet). Der ist dann komplett programmierbar, mit Rasten usw. Würde natürlich perfekt in dein Setup passen.

LG Florian

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#22

Beitrag von seriously » Mittwoch 22. August 2018, 10:37

Hi,
hast du eine Empfehlung für die Bohrungen in dem Gastrobehälter?
Das Loch für die Heizpatrone muss ja schon ordentlich groß sein, ein normaler Bohrer tut es da also nicht.

Danke + Gruß!

KarlN4p
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#23

Beitrag von KarlN4p » Mittwoch 22. August 2018, 12:10

Hi,

der Aufbau sieht ja super aus. Das fange ich doch gleich mal das Planen an^^.
Kannst du mir sagen, wo du den abgewinkelten Heizstab bekommen hast? Hast du vielleicht einen Link für mich?

Liebe Grüße

Karl

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#24

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 22. August 2018, 12:16

@Karl
den habe ich bei Ebay gekauft, ist sogar aus Edelstahl und kam schneller als erwartet (ca. 2 Wochen).

https://www.ebay.de/itm/Silber-Edelstah ... 2749.l2649
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#25

Beitrag von IonEye13 » Mittwoch 22. August 2018, 22:31

Hallo, das sieht ja sehr interessant aus!
Dieser Topf sollte doch ohne Probleme ebenfalls funktionieren ?
Topf 20l
Ich würde dann die aktuellste Variante mit Temperatursteuerung nachbauen wollen.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#26

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 22. August 2018, 22:53

@lonEye
das kannst du leider mit dem Unterbau vergessen. Töpfe sind für Herde gemacht und haben einen dicken Boden. Mit normalen Werkzeug kommst du da nicht durch. Die GN-Behälter haben auch am Boden nur 0,7 mm.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#27

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 22. August 2018, 23:04

Schengler Topf nehmen, die haben keinen Sandwichboden und sind auch unten aus dünnem "Blech".
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#28

Beitrag von KarlN4p » Mittwoch 12. September 2018, 09:04

Hallo,

ich hätte da noch eine Frage. Was hast du für Durchlässe aus dem Behälter genommen? Das sieht mir nach Kunststoff aus, oder? Kannst du mir hier vielleicht auch einen Link geben? Ich suche ja eigentlich was aus Edelstahl aber da wurde ich auch noch nicht so recht fündig. Grad der Auslauf unten sollte ja möglichst flach sein.

Gruß Karl

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#29

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 09:37

Hallo Karl,

yep, das sind alle PVC-U Fittinge und Rohre. Ich habe bei diesem Shop bestellt:

www.pvc-welt.de

Hier habe ich auch passende 1/2 Zoll Anschlüsse für die Pumpe gefunden. Im Vergleich zu Edelstahl ist das natürlich unschlagbar günstig. Ich wollte zum Testen jetzt auch nicht soviel Geld ausgeben. PVC-U ist für Trinkwasser geeignet. Ansich sollte die Temperatur bei PVC-U nicht höher als 60 Grad betragen, aber nur weil sonst die Drucksicherheit von 10 bar nicht mehr gewährleistet ist. Bei meiner nahzu drucklosen Konstruktion ist diese Grenze daher nicht relevant.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#30

Beitrag von danieldee » Mittwoch 12. September 2018, 09:49

Wenn ich meinen elektrotechnischen SenfT dazugeben darf.
Der PE Anschluss ist nicht fachgerecht ausgeführt. Diesen würde ICH separat am Gehäuse befestigen (siehe Bild).
Außerdem lässt man den PE länger in der Verteilerdose, damit der im Falle eines Zuges zuletzt abreisst.
230V und Metallgehäuse is halt kein Spaß und sollte wirklich nur fachgerecht ausgeführt werden, nicht dass am Ende einer am Boden liegt.
Gabs ja schon öfter, dass Heizstäbe einfach durchgebrannt sind.
Wichtig wäre noch ob der Kreis über FI abgesichert ist, wenn nicht mal nach einem Trenntrafo Ausschau halten.
Weiterhin Gut Sud!
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#31

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 13:30

Hey Peter,
dann bist du also schon fertig mit dem Ding. Läuft der Kessel gut bei dir?
Klar wäre ich gespannt auf ein paar Bilder und andere Erfahrungen, gerade auch was
die Sudausbeute angeht.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#32

Beitrag von danieldee » Mittwoch 12. September 2018, 13:35

beryll hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 13:12
Ich kann mittlerweile schon mal einen Tipp abgeben: der „originale“ Heizstab leistet gute Arbeit, fängt aber an am Gewinde zu rosten! Man muss ihn also auf jeden Fall nach jeder Benutzung ausbauen, reinigen und trocknen.

Mir ist das anfangs nichts aufgefallen, ich hab den Rost erst entdeckt, als ich die Verkabelung neu machen wollte und so den Heizstab abschraubte.

Ich schaue mir mal ein paar andere Edelstahl Heizstäbe an, ich habe so doch kein gutes Gefühl.

VG Peter
PS: das Abdeckblech hab ich mir aus V4A machen lassen, das lag in der Firma in der Restekiste. Ein Freund hat es mir zurecht schneiden und Kanten lassen - hat mich ein Bier am Tresen gekostet :-)
Genau da liegen auch meine Bedenken wenn man den Schutzleiter zusammen mit Masse anklemmt.
Der Rost könnte dazu führen dass der Bottich nicht mehr geerdet ist.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#33

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 13:42

@Danieldee
Den Schutzleiter habe ich nicht an die Masse angeschlossen, er ist nur mit dem Kessel verbunden.
Auf dem Bild kann man das vielleicht nicht genau sehen. Er hängt an der äußeren Verschraubung
des Heizstabes und wird so von außen gegen die Kesselwand gedrückt.

Beim GNom mit der Unterkonstruktion:
Zum Anschluss habe ich einen Metallwinkel zwischen Kessel und Unterkonstruktion fest eingeklemmt und daran die Erdung verschraubt. Das hält
sehr gut und klar hab ich die Erdung vor dem Betrieb mit meinem Meßgerät geprüft.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#34

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 12:13

Hey Peter,
na thanx für deinen Bericht und die Bilder ;-)

Eine Frage habe ich zu dem Aufbau. Der Zulauf der Pumpe (bzw. der Anschluss vom Ablaufhahn) ist bei dir ja nicht unter dem Lochblech soweit ich das erkennen kann. Für eine bessere Durchflutung der Heizkammer, würde ich ihn aber unbedingt dort mit unterbringen.

Und auch eine Frage zu dem Einbau vom Heizstab, hast du die Dichtungen des Heizstabes außen oder innen verbaut. Auf dem Bild kann ich keine Dichtung erkennen. Die Dichtungen sollten innen liegen, dann dürfte es auch nicht zu einem Rosten kommen, da so die Gewinde gar nicht mit Wasser in Berührung kommen. Aber wie gesagt, ist halt schlecht zu erkennen.

Gruß Jörg-Emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#35

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 13:15

Mach das bitte mit den Innendichtungen, die Gewinde sind offenbar nicht rostfrei, bei mir rostet nix und alles ist komplett dicht.

Außendichtungen machen hier kaum Sinn, das das Wasser trotz Dichtung zwischen Mutter und Gewinde nach außen dringt. Ich würde sie außen auf jeden Fall komplett weglassen, zuviel Dichtungen machen alles zu "schwammig" und man bekommt die wichtigen Innendichtungen nicht ordentlich festgeschraubt. Zudem wird so auch gewährleistet, dass der Heizstab auf jeden Fall eine leitende Verbinung zum Behälter hat und mit geerdet ist.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#36

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 14:26

Hallo Peter,

..stimmt schon, das Dichtungen nicht in jedem Fall innen sein müssen. Aber grundsätzlich ist nicht die Frage ob außen oder innen, sondern:

"Wo ist die Verschraubung bzw. die Mutter?"

Beim Ablaufhahn ist sie innen, deshalb muss die Dichtung nach außen. Beim gezeigten Bodenauslass ist die Mutter außen, so muss die Dichtung nach innen. Einfach gesagt, keine Dichtung an der Mutter, daher beim Heizstab innen.

Guter Tipp mit dem Silikonbackmatten, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Hätte mir einige Fehlkäufe an Dichtungen erspart :-)

Für den Bodenauslaß beim Unterbau habe ich so eine Muffe in 1/2 Zoll benutzt:

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Muffennip ... nengewinde

Am Innengewinde kannst Du deine China-Pumpe direkt (mit Dichtungsband) dranschrauben.

Ansonsten brauchst du nur noch eine Dichtung und eine Kontermutter in jeweils 1/2 Zoll

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-PP-Gegenm ... wurfmutter
https://www.pvc-welt.de/EPDM-Flachdicht ... fuehrung_1

Die Dichtung liegt hier wie oben beschrieben außen.

Gruß Jörg-Emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#37

Beitrag von t3k » Montag 1. Oktober 2018, 08:52

Schade das GN-Behälter nicht induktionsgeeignet, denn dann könnte man sich den Heizstab sparen und das Teil nach dem brauen einfach in die spühlmaschiene stellen.
Oder gibt es auch solche Varianten ?

Tolles Projekt !!

Cheers
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#38

Beitrag von afri » Montag 1. Oktober 2018, 12:21

t3k hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 08:52
Schade das GN-Behälter nicht induktionsgeeignet, denn dann könnte man sich den Heizstab sparen und das Teil nach dem brauen einfach in die spühlmaschiene stellen.
Hmm, ich habe irgendwo mal so "Adapter" gesehen, also einfach eine runde Stahlscheibe mit ein paar mm Dicke, die zwischen Platte und Nichtindu-geeigneten Topf geschoben wird. Vielleicht könnte man an die GN-Behälter sowas schweißen oder hartlöten. Nur so als Idee.
Achim
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#39

Beitrag von IonEye13 » Montag 1. Oktober 2018, 14:43

So habe meinen Topf nun auch endlich mal beisammen. Nicht der schönste, erfüllt hoffentlich seinen Zweck. Rohstoffe sind schon geordert und können hoffentlich diese Woche noch verbraucht werden.
Den Wassertest hat er schon gut überstanden, es fehlen noch zwei Verbindungsstücke für die Pumpe und dann kann es los gehen.
Der Heizstab mit innen liegenden Dichtungen, Ablauf mit außenliegender Dichtung, sowie Sensor mit ebenfalls außenliegender Dichtung.
Temperatursteuerung erfolgt per Craftbeerpi.
098BEA4B-ABE6-462D-9570-59DF90025FC5.jpeg
Sensor, isoliert wurde mit einer alten Isomatte
470B4F72-358F-401C-A348-9B4F96D57AE2.jpeg
Boden, Anschlüsse des Heizstabes werden zur Sicherheit mit Schrumpfschläuchen zusätzlich abgedichtet. Schutzleiter liegt direkt am Topf an, Elektriktest steht noch auf der todo-Liste.
348B4B37-2D98-47A4-81A8-73B6F93E22FF.jpeg

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#40

Beitrag von t3k » Montag 1. Oktober 2018, 18:24

beryll hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 12:33
Wenn man sich einen 21 Liter Schengler Topf nimmt, ist man ja fast schon günstiger weg als nur mit einem ....
Stimmt auch wieder. Allerdings hat das weniger Charme als Dir schengler-Variante ;)

Haber ne Hendi u. Nen InkBird hab ich eh schon da ... Hm ... mal sehen was ich mach.

Cheers
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#41

Beitrag von IonEye13 » Montag 8. Oktober 2018, 15:18

Habe meine Anlage nun verkabelt und am laufen. Probelauf mit Wasser lief problemlos, allerdings habe ich als ich das Testwasser abgelassen habe gesehen das sich ein brauner Schimmer am Heizstab abgesetzt hat. Meint ihr das es anfängliche Korrosion ist? Die braunen Rückstände konnten mit einem Zewa abgewischt werden.
Der Stab soll aus Edelstahl sein (über Aliexpress geordert)

Habe beim verkabeln den Stab kurz (30Sek) ohne Wasser laufen lassen. Den Anlassfarben nach zu urteilen wurde der Stab dabei um die 300 Grad heiß.
Kann ich mit dem Heizstab noch brauen oder ist davon dringen abzuraten?
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#42

Beitrag von Bitter » Montag 8. Oktober 2018, 15:25

Wenn der Heizstab noch funktioniert, und das scheint ja der Fall zu sein, dann kannst du den natürlich noch weiter benutzen.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#43

Beitrag von IonEye13 » Montag 8. Oktober 2018, 15:32

Sind Ablagerungen normal? Möchte ja kein vom Rost konterminiertes Bier brauen :)

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#44

Beitrag von Bitter » Montag 8. Oktober 2018, 15:36

Das Material hat sich verfärbt und sicherlich hat sich die auch Struktur leicht verändert. Was du siehst ist aber kein Rost. Kann aber sein, dass sich nach längerer Benutzung mal Rost bildet, aber bis dahin brauchst du keine Sorge zu haben.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#45

Beitrag von IonEye13 » Montag 8. Oktober 2018, 15:40

Vielen Dank für die schnelle Antwort 👍🏻

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#46

Beitrag von joerg-emil » Montag 8. Oktober 2018, 23:09

@lonEye

Ich habe meinen Heizstab auch schon trocken laufen lassen und er sieht genauso aus...geht nicht mehr ab, aber funktioniert trotzdem, daher wie schon gesagt, keine Panik. Die Anschlüsse von deinem Stab sind unten, was für einen Unterbau für den Kessel hast du geplant. Vielleicht hast du ja noch mehr Bilder...deine Umsetzung sieht super aus.

Gruß Jörg-Emil
Die Aussicht auf einem Umweg kann auch sehr schön sein :Smile

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#47

Beitrag von IonEye13 » Dienstag 9. Oktober 2018, 09:58

Der erste Brautag verlief anfangs problemlos, danach kam eins zum anderen. Ich bin mir nicht sicher ob es sich lohnt der Süd die Hefe zuzuführen. Ich habe ein Kölsch gebraut, es wurde aber sehr dunkel und hat wenig Geruch. Zum Ende des Kochvorgangs kam ein leicht angebrannter Geruch durch. Starke Verbrennungen waren inklusive :Mad2
Was meint ihr dazu?

Einen richtigen Unterbau habe ich noch nicht, da ich die erste Süd erstmal testen wollte. Habe den Topf auf ein Holzgestell platziert.
Habe aber schon eine Idee für ein gutes Gestell.
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Sieht nicht so nach Kölsch aus
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Stark angebrannt anscheint
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Aus einem Teil des Treibers habe ich ein Brot gebacken. Das würde immerhin was.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#48

Beitrag von Simstex » Dienstag 9. Oktober 2018, 10:21

Bevor ich jetzt meinen Senf dazu geb: erstmal ein großes Danke für deinen ausführlichen Bericht, den GNom-Faden lese ich sehr gespannt mit.
Bezüglich deiner Frage:
IonEye13 hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 09:58
Ich bin mir nicht sicher ob es sich lohnt der Süd die Hefe zuzuführen.
IonEye13 hat geschrieben:
Dienstag 9. Oktober 2018, 09:58
Was meint ihr dazu?
Kommt bissl auf deinen Anspruch an. Ich würds schon machen, auf die 2 € für Trockenhefe (?) kommt es wahrscheinlich nicht an und wegschütten kann man es hinterher immernoch... Ich würde es halt auch von ner Geschmacksprobe abhängig machen, glaube ich (wenns viel zu ekelig ist...). Schmeckt halt nicht wie ein Kölsch, aber das ist ja nicht zwingend schlimm. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen dass Röstaromen vom Kochen ungesünder sind als solche vom Malz-Rösten.
Unser Blog übers Biertrinken, Brauen und Genießen: bierspindel.net oder Instagram @bierspindel

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#49

Beitrag von joerg-emil » Dienstag 9. Oktober 2018, 11:07

Mir ist das auch schon passiert. Bei mir lag es daran, dass ich nicht vernünftig eingemaischt habe. Es hatte sich unter dem Maischesack eine Luftblase gebildet und der Stab lag stellenweise trocken. Dann kokelt es wie verrückt. Man hört das auch an der Pumpe. Sobald die Luft zieht, gibt es ein Geräusch. Daher beim Einmaischen immer auf gute Durchmischung und Austreibung der Luftblasen achten.

Weiterhin kann es kokeln, wenn man den Maischesack nicht geschlossen in den Kessel legt, sonder geöffnet über den Rand zieht. Wenn dann die Pumpe zu stark ist, saugt sie Luft zwischen Kesselwand und Maischesack nach unten und dann hat man den gleichen Effekt.

Grundsätzlich sind die Heizstäbe sowohl zum Maischen als auch zum Kochen gut geeignet. Sie dürfen nur nicht trockenlaufen.

(EDIT)
Den verkokelten Sud habe ich weggeschüttet, da der Brandgeschmack zu stark war. Das Problem mit dem Verkokeln hatte ich danach mit korrektem Einmaischen nicht mehr.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#50

Beitrag von IonEye13 » Dienstag 9. Oktober 2018, 15:24

Werde mir auch ein V2A Lochblech biegen lassen, das Mikrowellen Grillrost hat die Sud nicht überlebt. Deshalb ist der Maischesack näher an den Heizstab gekommen. Kann es ebenfalls an zu feiner Schrotung liegen? Es war einiges an Malzmehl in der Schüttung....

Hat einer noch eine Idee warum die Ausschlagsmenge bei mir nicht hingekommen ist? Habe 15L angezielt, es wurden aber nur 8,5L. Angebrannt ist die Sud wohl durch zu feine Schrotung (Amihopfen) und das instabile Gitter. Würde gerne vor der nächsten Sud alle Fehler ausbessern.

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