Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

Zuckerbier
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#101

Beitrag von Zuckerbier »

Hör auf! Ich werde rot bei so viel Lob! :redhead

Vielen Dank für deine netten Worte. Und ja, das Bier hat einige Iterationen durchlaufen.
Aber die wichtigsten Stellschrauben waren letztendlich Hefewahl und Gärung. Wie du schon oben beschrieben hast.
Die S-189 macht einfach ein sehr sauberes Bier. Sowohl vom Geschmack als auch vom Klärungsverhalten.
Dazu viel frisch geerntete Hefe und bei 9°C vergären.

Ich würde dennoch beim nächsten Mal die Bitterkeit etwas erhöhen. Vielleicht 5ibu mehr. Aber ich mag mein Pils auch gerne sehr bitter.

:Drink
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#102

Beitrag von Flo - Inn Craft Bräu »

Heute habe ich ein Bier von JürgenBräu geöffnet

Das Super Duper

Ein IPA das mir gefällt.
Es ist sehr dezent obwohl es mit 50 IBU angegeben ist in der Bitterung und im Aroma ist es schön fruchtig.
Hier wurden sehr viele Hopfen verwendet die zum Geschmack beitragen wie z.b. Cascade, Motueka und Superdelic

Ich find es echt gut gelungen und hatte Spaß mit dem Bier.
Ich freu mich schon auf die anderen, besonders auf das Barleywine
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Taim
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#103

Beitrag von Taim »

IMG_9312.jpeg



Weil mein persönlicher Dry January erst am Aschermittwoch beginnt, habe euch heute blind das „Twist&Shout Oak Aged Imperial Stout“ aus 2024 (9.2%Alk. ) von Hopfenstopf&Malzzahn aus meiner Kiste gegriffen.

Kurzfassung: Es ist ein geniales Bier!
Dickflüssig wie Schweröl läuft es ins Glas. Gefolgt von einem haltbaren und feinporigen Schaum, der leicht bräunlich ist.
In der Nase findet man Rum und Melasse/Rohrzucker/Vanille Aromen, gefolgt von einem extrem komplexen Antrunk. Im Abgang dann die Röstaromen sehr gut eingebunden. Das Mundgefühl ist extrem smooth. Es ist ein sehr, sehr gelungenes Imperial Stout.
Danke für die Erfahrung!
Ich freue mich schon auf den gleichnamigen Bierlikör.
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Duc1302
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#104

Beitrag von Duc1302 »

Heute ein weiteres Bier aus afris Wichtelpaket, das Hallertauer Cascade mit Dinkel.
Ich will gleich ehrlich sein. Das ist nicht mein Bier.
Obwohl nichts beim Öffnen gezischt hat kommt beim Einschenken sehr viel Schaum
und schon beim ersten Schluck nehme ich sehr, sehr viel Kohlensäure wahr.
Dann auch sehr viel, zu viel, Bitterkeit.
Ich mag durchaus obergärige Biere wie Weizen (Schneider, Gutmann), Kölsch und Alt, aber mit diesem Bier
kann ich einfach nichts anfangen. Ob es am Dinkel, der Hefe (S04) oder am Hopfen liegt? Ich weiß es nicht.
Aber, wie bekannt, Geschmäcker sind verschieden.
Hallertauer Cascade von afri.jpeg
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#105

Beitrag von afri »

Danke für die Einschätzung, die in in den meisten Dingen unterschreibe. War auch eher ein Verlegenheitssud, irgendwie hatte ich bei der Zutatenbestellung nicht aufgepasst. Somit habe ich mal Dinkelmalz getestet und für hinreichend unbesonders befunden, werde ich so auf jeden Fall nicht wieder brauen.

Ich lasse das jetzt auch noch bis in den Frühling hinein stehen, vielleicht wird ja wenigstens die Bittere noch etwas weniger "knirsch". Im Begleitschreiben stand ja schon: das Bier wird für dich wie auch für mich eine Überraschung, da die NG zum Versanddatum erst gerade durch war.
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#106

Beitrag von Taim »

Heute habe ich das „New England Pale Ale“ von Markus probiert.
Gefällt mir sehr gut. Schön ausgewogen und mit hoher drinkability. Die Hopfennoten sind präsent, aber nicht so dominant wie bei einem Neipa.
Alles in allem eine Runde Sache, einzig der Schaum könnte etwas voller sein.
VG
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#107

Beitrag von Duc1302 »

afri hat geschrieben: Sonntag 4. Januar 2026, 19:49 Danke für die Einschätzung, die in in den meisten Dingen unterschreibe. War auch eher ein Verlegenheitssud, irgendwie hatte ich bei der Zutatenbestellung nicht aufgepasst. Somit habe ich mal Dinkelmalz getestet und für hinreichend unbesonders befunden, werde ich so auf jeden Fall nicht wieder brauen.

Ich lasse das jetzt auch noch bis in den Frühling hinein stehen, vielleicht wird ja wenigstens die Bittere noch etwas weniger "knirsch". Im Begleitschreiben stand ja schon: das Bier wird für dich wie auch für mich eine Überraschung, da die NG zum Versanddatum erst gerade durch war.
Ich hab ja auch noch zwei weitere Flaschen des Bieres. Die lass ich mal auch noch ne Weile reifen.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#108

Beitrag von maecki-maecki »

Heute gibts das Bitter vom schwarzwaldbrauer Dieter:

Orangene Farbe mit leichtem aber beständigem Schaum, im Geruch leicht kräuterig.
Im Mund dann dezente Kohlensäure und eine passende Bittere. Malz und Hefe sind trotzdem gut herauszuschmecken.
Insgesamt ein rundes Bier, gefällt mir!

Mäcki
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#109

Beitrag von DoctahCerveza »

https://youtu.be/kutx-Cnc0FU?si=H2wxZJNgQeo21UGo

Ich habs dann auch endlich mal geschafft
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#110

Beitrag von Schmackofatz »

Vielen Dank für das Video und das tolle Feedback!
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#111

Beitrag von DoctahCerveza »

Sehr gerne
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Taim
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#112

Beitrag von Taim »

IMG_9316.jpeg
Heute habe ich dann das Session IPA (5.5%Alk. ) von Markus probiert. Schöne goldene/hellgelbe Farbe etwas trüb, aber auch nur, weil ich den Bodensatz unvorsichtiger Weise aufgewirbelt hatte. Der Schaum ist gering und die Karbonisierung könnte für meinen Geschmack auch höher sein. Aber die Hopfennoten sind schön zitronig und harzig und gut eingebunden. Keinerlei Oxidation. Trinkt sich wirklich gut weg.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#113

Beitrag von Taim »

Im Anschluß noch das „Grootsnacker“ von Hopfenstopf&Malzzahn, ein Bier mit hohem Buchweizenanteil und >20°P StW.
Dieses Bier läuft auch ölig ins Glas und ergibt einen sehr voluminösen, bräunlichen und mittelporigen Schaum.
Das Bier ist wirklich sehr mächtig, mit fast (aber wirklich nur fast) schon zu mächtig.
Der Geschmack ist durch tolle Lakritz und Röstaromen gekennzeichnet . Der Abgang ist schön wärmend alkoholisch.
Zusammen genommen sehr sehr gelungen. Aber man (ich) kann davon wirklich nur eine Flasche auf einmal trinken.
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Zuckerbier
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025

#114

Beitrag von Zuckerbier »

Heute gab es das Grubengold Stout von igami.

Beim Lesen des Etiketts fiel mir der recht niedrige SVG auf. 5,5% aus 14,8°P bei 31IBU lies auf eine recht hohe Restsüße schließen. Ich weiß nicht, ob es an der verwendeten Hefe liegt. Mit der Mangrove Jacks M42 habe ich selbst keine Erfahrung. Aber schauen wir mal.
PXL_20260108_162859297.jpg
Beim Einschenken fällt eine recht kräftige Karbonisierung auf, die eine große Schaumkrone produziert. Der Schaum ist etwas grobporig für ein Stout aber er hält sich recht lange.

In der Nase dominieren Röstaromen. Beim Antrunk setzen sich die Röstaromen fort. Jedoch sind sie weich und wirken nicht verbrannt. Dazu kommt eine minimale Säure.
Hopfenarome nehme ich keines wahr. Aber das passt gut zum Stil.

In Summe ein gutes Stout. Es hat wenig mit einem klassischen Dry Stout zu tun. Aber die hohe Restsüße balanciert die Bitterkeit und die Röstnoten gut aus wodurch ein gutes Bier entsteht. :Drink
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