Kurze Frage, kurze Antwort

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MaltHopMagic
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20101

Beitrag von MaltHopMagic »

Hallo Franz,
wie lange kann dir aus der Praxis vielleicht gar niemand beantworten, weil die Kombination aus GDA und Flaschenmanometer keine sinnvolle Anwendung hat. Bei dir ist es ja auch zu Forschungszwecken.
Falls deine eigentliche Frage ist, ob deine Karbonisierung in der Flasche stimmt, kannst du die Flasche schütteln, dann stellt sich der Druck gleich ein. Aber vorsichtig, damit nichts ins Manometer kommt
Grüße Thomas
dierabenfliegen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20102

Beitrag von dierabenfliegen »

Hallo Thomas,
vielen Dank. Ja, es geht primär darum, zu sehen ob ich in der Abfüllung was falsch mache. Ich werde ein wenig schwenken, aber nicht schütteln, und ansonsten abwarten.

Vielleicht noch als Zusatz Info, was die Google KI sagt:
"Gegendruck-Effekt: Da du mit CO2 vorgespannt hast, war der Kopfraum beim Verschließen nicht "leer", sondern bereits mit Gas gefüllt. Wenn du den Druck vor dem Verschluss komplett abgelassen hast (Entspannen), ist der Kopfraum zwar bei 0 bar, aber zu fast 100% mit CO2 gesättigt. Es gibt also keinen Konzentrationsunterschied für andere Gase, was die Diffusion rein auf den Partialdruck-Ausgleich des CO2 reduziert.
Statische Sättigung: Ohne Schütteln findet der Austausch nur an der minimalen Kontaktfläche im Flaschenhals statt. Das Bier "hält" das CO2 fest, solange kein mechanischer Reiz (Erschütterung, Rauigkeit) vorliegt.
Temperatur: Bei 6 Grad ist die Molekularbewegung geringer als bei Zimmertemperatur, was die Diffusion zusätzlich verlangsamt."


Bin da immer ein wenig skeptisch, aber klingt irgendwie schlüssig.
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jbrand
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20103

Beitrag von jbrand »

Flasche ordentlich schütteln, dann stellt sich das Gleichgewicht ein. Ist auch der empfohlene Weg der MEBAK, siehe hier: https://www.mebak.org/methode/b-420-26- ... trisch/739.

Und nein, der Manometer geht davon nicht kaputt, mein Flaschenmanometer macht das jetzt schon 5 Jahre lang mit.
Viele Grüße

Jens
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20104

Beitrag von dierabenfliegen »

Danke, ich scheine ein anderes Problem zu haben. Über Nacht ging das Manometer zurück auf 0,2 bar, nachdem ich durch das Schwenken auf 0,7 bar gekommen bin. :Grübel

Nachtrag: Habe gesehen, dass das Manometer einen Riss in der Gehäuseumrandung hat:
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Meikel M.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20105

Beitrag von Meikel M. »

Meikel M. hat geschrieben: Donnerstag 12. Februar 2026, 11:05
Juergen_Mueller hat geschrieben: Donnerstag 12. Februar 2026, 10:48 - Hast du die Flasche vor dem Ablesen des Manometers geschüttelt?
- Durch die Zuckergabe hast du die Stammwürze nachträglich um 0,7 P und den VGs um etwa 3 Prozentpunkte erhöht. Das wird bei der Rezeptplanung oft vergessen.
- Geduld bei Nachgärung, das wird noch! Die Temperatur der Nachgärung sollte sich im Temperaturbereich der Hauptgärung bewegen.
Hallo Jürgen.
Geschüttelt habe ich die Flasche bisher noch nicht. 2 Kästen stehen ruhig im "Kühlschrank" der konstant auf 20°C,wie bei der Hauptgärung, gehalten wird. Die anfängliche Hauptgärung fand im Heizungskeller statt, da wurde es dann allerdings etwas zu kühl (ca 17°) und ich hatte den Kühlschank noch nicht abgeholt. Nach ein paar Tagen ist der Gärbottich dann in den Schrank bei 20° gewandert. Als nichts mehr passiert ist wurde ein kurzer Cold Crash bei 5° gemacht und das Bier in die Flaschen abgefüllt. Ich will nicht ausschließen, dass eventuell die Manometerkonstruktion undicht ist und jetzt etwas "abbläst", wobei die 0.7 Bar konstant anstehen. Ich würde vermuten, dass wenn es einmal leicht undicht werden würde, dass der Druck dann auch etwas abfallen sollte.
An den ersten Sud und die damit verbundenen Probleme und Fragen werde ich mich garantiert erinnern.
Noch mal eine aktuelle Rückmeldung. Die Flasche mit dem Kontrollmanometer habe ich aufgeschüttelt und der Druck ist dann relativ schnell auf etwas über 1 Bar gestiegen, stockt allerdings auch dabei seit 2 Tagen. Ich glaube da passiert nicht mehr viel. Gestern Abend mal eine Flasche auf Eis gelegt und eine halbe Stunde später geöffnet. Kaum Druck, es zischte nur leicht. Geschmack sehr süß, ziemlich lecker, von der Kohlensäure recht schal.

Ich vermute mal zu starke Oxidation und daher nicht mehr zu retten.
Kam vermutlich durch folgende Fehler.
1. Da ich zu viel Nachguss hatte und die Würze zu dünn war (10.5°P) habe ich nachgezuckert und verquirlt.
2. Beim Cold Crash wurde bestimmt auch reichlich Luft eingezogen.
3. Beim Abfüllen in die Flaschen ist natürlich auch reichlich Sauerstoff im Spiel.


Egal, ich lass die beiden Kisten noch eine Woche bei 20° im Schrank vor sich hin langweilen. Wegschütten kann ich immer noch. Der Geschmack, die Farbe und Klarheit sind echt top, leider zu süß.
Ich werde das Rezept direkt noch einmal braunen und versuchen etliches dabei zu verbessern was ich falsch gemacht habe.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20106

Beitrag von Malzmoehre »

Meikel M. hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 15:34 Kaum Druck, es zischte nur leicht. Geschmack sehr süß, ziemlich lecker, von der Kohlensäure recht schal.
Die Süße ist ein Indiz dafür dass noch Zucker vorhanden ist. Also ein sehr starkes Indiz für eine unvollständige Nachgärung, was durch den mangelnden Spunddruck noch untermauert wird. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe bist du am sechsten Tag der NG. Gib dem einfach seine Zeit, das wird schon noch :)
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#20107

Beitrag von Juergen_Mueller »

+1
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Meikel M.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20108

Beitrag von Meikel M. »

Euer Wort in Gottes Ohr. Wäre wirklich schade um dem bereits vorhandene Geschmack
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20109

Beitrag von Malzmoehre »

Meikel M. hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 15:57 Euer Wort in Gottes Ohr. Wäre wirklich schade um dem bereits vorhandene Geschmack
Am Anfang ist die Geduld eine der größten Hürden.
An deiner Stelle würde ich noch ne Woche warten und die Flaschen dann noch 2 Wochen kalt stellen bevor du nochmal probierst.

Aber gegen die Warterei gibts zum Glück ein tolles Gegenmittel: Einfach noch mehr brauen! Das vertieft die Prozesse und vor allem hast du weniger Leerlauf nachdem du in drei Wochen festgestellt hast wie geil Selbstgebrautes ist :Bigsmile
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20110

Beitrag von Meikel M. »

Malzmoehre hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 16:11 Am Anfang ist die Geduld eine der größten Hürden.
An deiner Stelle würde ich noch ne Woche warten und die Flaschen dann noch 2 Wochen kalt stellen bevor du nochmal probierst.

Aber gegen die Warterei gibts zum Glück ein tolles Gegenmittel: Einfach noch mehr brauen! Das vertieft die Prozesse und vor allem hast du weniger Leerlauf nachdem du in drei Wochen festgestellt hast wie geil Selbstgebrautes ist :Bigsmile
Das Thema hat mich wirklich schon hart gefangen. Ich weiß nicht wann ich mich das letzte mal mit einem neuen Thema so auseinandergesetzt habe.
Der erst Sud ist noch nicht fertig und ich bin schon dabei alles fürs Kegging zu besorgen.
Ausserdem schwänzel ich viel zu häufig bei Kegland auf der Webseite herum. Ein Fermzilla zur Druckvergärung, würde meiner Ungeduld entgegen kommen 🤔.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20111

Beitrag von Ökonomierat »

Moin,

ich hole jetzt das Thema "Spundapparat" von Ende Januar wieder raus.

Ich habe mir ein "einstellbares Druckbegrenzungsventil" bei brauen.de bestellt. Hängt seit etwa 10 Tagen am Keg und funktioniert einwandfrei.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20112

Beitrag von Monty »

Hallo zusammen.
rakader hat geschrieben: Montag 26. Januar 2026, 20:11 Wenn Sinamar gemittelt 8350 EBC hat, würde ich hier Carafa 3 mit gemittelt 1400 EBC nehmen. Das wären 8350 / 1400 =5,964*60=357,84 g Carafa 3. Eine stolze Menge - es ist nur darauf zu achten, dass Monty das entbitterte Carafa 3 Spezial nimmt. Das lässt er dann mit etwas Gusswasser bei 70 Grad in der Pressstempelkanne ziehen und gibt es zum Schluss des Maischevorgangs zu. So mache ich das immer, weil sonst die Messung mit dem Refraktometer nahezu unmöglich ist.
Ich habe jetzt das entbitterte Carafa 3 Spezial 357 Gramm mit 2 Litern bei 70 Grad etwa 20 Minuten ziehen lassen und abgeseiht. Es ist trotz entbittertem Carafa 3 so bitter wie Malzkaffee-Espresso (gibt's nicht, nur als Vergleich). Möchte ich diese Menge wirklich in meinem Sud haben? Angeblich ist doch Sinamar in erster Linie für die Farbe und nicht für die Bitterung da... Wie bitter ist denn das Original? :Grübel
Gruß Monty

Amerikanisches Bier ist der erfolgreiche Versuch, Wasser zu verdünnen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20113

Beitrag von maecki-maecki »

Monty hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 13:49 Ich habe jetzt das entbitterte Carafa 3 Spezial 357 Gramm mit 2 Litern bei 70 Grad etwa 20 Minuten ziehen lassen und abgeseiht. Es ist trotz entbittertem Carafa 3 so bitter wie Malzkaffee-Espresso (gibt's nicht, nur als Vergleich). Möchte ich diese Menge wirklich in meinem Sud haben? Angeblich ist doch Sinamar in erster Linie für die Farbe und nicht für die Bitterung da... Wie bitter ist denn das Original? :Grübel
Wenn ich die brenzlige Bitterkeit nicht haben mag, dann wird bei mir Carafa oder Röstgerste kalt ziehen lassen. Bei 70° werden deutlich mehr von den Bitterstoffen ausgelaugt als bei 20°.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20114

Beitrag von MaltHopMagic »

Ökonomierat hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 10:48 Moin,

ich hole jetzt das Thema "Spundapparat" von Ende Januar wieder raus.

Ich habe mir ein "einstellbares Druckbegrenzungsventil" bei brauen.de bestellt. Hängt seit etwa 10 Tagen am Keg und funktioniert einwandfrei.

Kritik an Räuber Hopfenstopf und MaltHopMagic: Wieso sagt ihr sowas nicht früher? Ich bin total begeistert!!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20115

Beitrag von herbie01 »

Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...

Vielen Dank
Christian
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Ras Tafaric
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20116

Beitrag von Ras Tafaric »

Grobansprace wäre:
Obergärig, trocken, medium gebittert, deutsche Nobelhopfen nicht kaltgehopft, pale bis pale golden, weitgehend neutral, englische Hefe mit wenig Esterfruchtigkeit, Rezens wie bei Pils,
Dem Begriff nach wäre wäre es allein durch die Hefe an sich schon ein Ale und durch die Farbe ein Pale Ale.

Im BJCP würde 18B. American Pale Ale in die Nähe kommen, aber auch nicht über 80-85%. Ich hab das Rezept im Brewfather und ein paar Mal als Basisrezept mit unterschiedlichen Hefen gebraut. Gibt keine klare Zuordnung, wenn man sich an die reine Lehre hält.
In den Brewers Association Guidelines wäre es vielleicht noch international pale ale.

Ist halt ein ziemlich eigener Stil, der sich schön freigiebig aus allen möglichen Stilen bedient. US Pale Ale, British Pale, Pale Lager, Helles, Amber Lager... Das Produkt daraus ist einfach mal ein leckeres Bierchen, auch wenns sich nicht wirklich in eine Schublade stopfen lässt, ausser in die "tauroplus alltime classics".
----------------------------------------------
De gustibus non est disputandum.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20117

Beitrag von schwarzwaldbrauer »

Für mich war Altdeutsches Helles bisher schlichtweg ein Alt.

Grüßle Dieter
Brau, schau wem.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20118

Beitrag von baeckus »

herbie01 hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 08:57 Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...

Vielen Dank
Christian
Hallo,
das liest sich wie ein schwach gehopftes Kölsch.
Solche Biere dürfen aber nur Kölsch heißen, wenn sie in oder um die Domstadt gebraut worden sind.
In Osthessen gibt es das "Urhahn Helles Alt" - entspricht so in etwa deinem Rezept.
https://de.wikipedia.org/wiki/Auerhahn-Brauerei
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... rH2LjZJvvT
Ciao baeckus
Monty
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20119

Beitrag von Monty »

maecki-maecki hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 00:32 Wenn ich die brenzlige Bitterkeit nicht haben mag, dann wird bei mir Carafa oder Röstgerste kalt ziehen lassen. Bei 70° werden deutlich mehr von den Bitterstoffen ausgelaugt als bei 20°.
Danke Mäcki.

Wär ne Möglichkeit. Ich hab jetzt mal nur die Hälfte verabreicht. Schaun mer mal. Zieht es denn bei 20 Grad auch entsprechend die gewünschten EBC aus dem Malz?
Gruß Monty

Amerikanisches Bier ist der erfolgreiche Versuch, Wasser zu verdünnen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20120

Beitrag von maecki-maecki »

Monty hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 15:33
maecki-maecki hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 00:32 Wenn ich die brenzlige Bitterkeit nicht haben mag, dann wird bei mir Carafa oder Röstgerste kalt ziehen lassen. Bei 70° werden deutlich mehr von den Bitterstoffen ausgelaugt als bei 20°.
Danke Mäcki.

Wär ne Möglichkeit. Ich hab jetzt mal nur die Hälfte verabreicht. Schaun mer mal. Zieht es denn bei 20 Grad auch entsprechend die gewünschten EBC aus dem Malz?
Vermutlich stimmen die Formeln nicht exakt, aber schwarz wird es ;-)

Mäcki
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20121

Beitrag von emjay2812 »

Wird zur Ermittlung der Sudhaus Ausbeute die Menge an Würze nach dem Kochen oder die abgefüllte Menge als Wert herangezogen. Ich habe z. B. aus 2,6kg Malz 13Liter Würze erzeugt und 11 Liter abgefüllt.
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Johnny Eleven
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20122

Beitrag von Johnny Eleven »

Die Ausschlagwürze, also nach dem Kochen inklusive Heißtrub und späterem Hefeschwund. Dann musst Du noch schauen, ob Du das Volumen bei 100 oder 20 Grad zugrunde legst.

Alles schön erklärt hier: https://maischemalzundmehr.de/index.php ... usausbeute
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20123

Beitrag von emjay2812 »

Dann habe ich ca. 70%, top.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20124

Beitrag von afri »

Dann hättest du fast 14°P erreicht, laut Fabier. Oder 13,3 bei abgekühlter Würze. Beachtlich, mein Rekord liegt bei 68,3% bei einem SPA, aber da bin ich nicht sicher ob ich richtig gemessen habe. Mein Mittelwert der letzten 15 Sude liegt bei 60%.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20125

Beitrag von emjay2812 »

Wenn ich meinem Refraktometer trauen darf waren es 14 Brix, also fast 14°P. Geplant waren 13°P. Das Malz war eine frische Lieferung, viellicht lag es daran. Meist liege ich eher unter dem angepeilten Platowert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20126

Beitrag von hyper472 »

herbie01 hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 08:57 Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...

Vielen Dank
Christian
Den Stil "altdeutsch hell" gibt es nicht (das Bier ist bestimmt trotzdem lecker!).
Mit "Alt" wird oft angedeutet, dass obergärige Hefe verwendet wird (vgl. Düsseldorfer Alt).

"Helles" ist mehr das Gegenteil, bierhistorisch die Antwort der Bayern mit ihrem harten Wasser auf das böhmische Pils von 1842 (mit weichem Wasser), beide mit untergäriger Hefe.

Ein typisches Ale wie das im verlinkten Rezept als "altdeutsch Hell" zu bezeichnen ist ungefähr so, wie wenn man ein Zebra als schwarzen Schimmel bezeichnet ;-).

Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20127

Beitrag von emjay2812 »

Ist damit vielleicht das sagenumwobene Münsteraner Alt gemeint? Ein helles Alt/Ale sozusagen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20128

Beitrag von Silbereule »

hyper472 hat geschrieben: Donnerstag 19. Februar 2026, 01:58
herbie01 hat geschrieben: Montag 16. Februar 2026, 08:57 Weiss jemand, welche BJCP Stil das "Altdeutsche Helle" ist?
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tdeutsches
Im Rezept steht es als Pale Ale. 18b American Pale Ale? Es ist ja ebenso wenig Pale wie es Hell ist...

Vielen Dank
Christian
Den Stil "altdeutsch hell" gibt es nicht (das Bier ist bestimmt trotzdem lecker!).
Mit "Alt" wird oft angedeutet, dass obergärige Hefe verwendet wird (vgl. Düsseldorfer Alt).

"Helles" ist mehr das Gegenteil, bierhistorisch die Antwort der Bayern mit ihrem harten Wasser auf das böhmische Pils von 1842 (mit weichem Wasser), beide mit untergäriger Hefe.

Ein typisches Ale wie das im verlinkten Rezept als "altdeutsch Hell" zu bezeichnen ist ungefähr so, wie wenn man ein Zebra als schwarzen Schimmel bezeichnet ;-).

Viele Grüße, Henning
Danke Henning für deinen wohlwollenden und auch amüsanten (s. Zebra-Vergleich :Smile ) Beitrag.

Für mich verdeutlicht dieser Beitrag aber auch das Dilemma, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Forum zieht, wann immer es um die Beschreibung von Eigenschaften eines Bieres (den "Bierstil") geht.

Hier fragt einer danach, in welche Kategorie des BJCP ein bestimmtes Bier passen könnte. Dazu verlinkt er ein Rezept. Nun könnte man - wenn man daran Freude hat - mit überlegen welche Kategorie passen könnte. Oder aber man lässt es sein - vielleicht kann man mit dieser neumodischen amerikanischen Kategorisierung auch nix anfangen. Ist ja OK.

Mehr oder weniger willkürlich fallen im Titel des Rezeptes Begriffe wie "alt" und "hell" und schon sind wir wieder bei "das gibt's nicht", "das geht nicht", "das darf nicht". Dabei will sich ja sogar der Fragensteller gar nicht mit dem "altdeutsch hell" abfinden, sondern will ja gerade wissen, was das eigentlich ist.

Ich würde mich freuen, wenn wir bei so etwas schwierigem, wie Eigenschaften eines Bieres oder gar Geschmack mündlich zu beschreiben, etwas flexibler würden und uns gerade bei so einem allgemeinen und weitgehenden Wort wie "hell" weniger an historischen Gegebenheiten orientieren, sondern eher am farblichen Erscheinungsbild eines Bieres. Ich glaube das würde vieles einfacher machen :Smile

Herzliche Grüße,
Steffen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20129

Beitrag von baeckus »

Hallo,
wie schon oben geschrieben ist das für mich ein Bier nach "Köllscher Brauart", ich verlinkte auch das "Urhahn Helles Alt", welches so auch im auch Wikipediaartikel eingeordnet wird.
Ciao baeckus
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20130

Beitrag von Ras Tafaric »

Es gibt halt im deutschen Raum nur die wenigen Bierspezialitäten, die obergärig laufen. Der allergrößte Teil ist untergärig und kalt, die alten prä-Kältemaschinen-Stile sind mehr oder weniger ausgestorben.

Ich fänds irgendwie cool, wenns im BJCP eine Art deutsches Pale Ale geben würde, selbst wenn es dreist keinen kommerziellen Vertreter davon gibt.
Zugegeben von "hellem Alt" hab ich noch nie gehört bisher. Aber unter die Kategorie würde die "Potsdamer Stange" an der ich bastel auch fallen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20131

Beitrag von herbie01 »

Silbereule hat geschrieben: Donnerstag 19. Februar 2026, 09:09 ...
Für mich verdeutlicht dieser Beitrag aber auch das Dilemma, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Forum zieht, wann immer es um die Beschreibung von Eigenschaften eines Bieres (den "Bierstil") geht.

Hier fragt einer danach, in welche Kategorie des BJCP ein bestimmtes Bier passen könnte. Dazu verlinkt er ein Rezept. Nun könnte man - wenn man daran Freude hat - mit überlegen welche Kategorie passen könnte. Oder aber man lässt es sein - vielleicht kann man mit dieser neumodischen amerikanischen Kategorisierung auch nix anfangen. Ist ja OK.

Mehr oder weniger willkürlich fallen im Titel des Rezeptes Begriffe wie "alt" und "hell" und schon sind wir wieder bei "das gibt's nicht", "das geht nicht", "das darf nicht". Dabei will sich ja sogar der Fragensteller gar nicht mit dem "altdeutsch hell" abfinden, sondern will ja gerade wissen, was das eigentlich ist.
Danke, Steffen! Mein Dilemma ist ja nicht, dass ich am Namen des Bieres herumbasteln will. Der Name des Bieres dient hier allein dazu, auf das Rezeot hinzuweisen, das ich gewählt habe. Aber ich möchte mein Bier bewerten lassen. Die Bewertung findet nach BJCP statt. Ich habe das deutliche Gefühl, dass ich da nur verlieren kann. Am Ende wird dann vermutlich nicht herauskommen: das ist lecker, gut eingebraut, fehlerfrei. Sondern: für ein Kölsch zu dunkel oder für ein amerikanisches Pale Ale zu wenig C-Hopfen, oder.....

Kölsch schließe ich für mein Bier eher aus. Vielleicht fehlt mir die Ahnung von Kölsch, aber meins ist mir da deutlich zu dunkel

Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20132

Beitrag von branch »

Guten Abend zusammen
Ich habe mir vor einiger Zeit ein Hanna Dist 3 gekauft, um die Leitfähigkeit meines Brauwassers zu messen. Ich habe manchmal Probleme mit der Reproduzierbarkeit einiger Rezepte.
Die Gemeinde gibt ja vierteljährlich die Werte ihres Trinkwassers bekannt. Die Leitfähigkeit liegt dabei immer in einem sehr engen Rahmen um die 570 muS/cm,

Das Wasser, das bei mir aus der Leitung kommt hat ein viel breiteres Spektrum, zwischen 470 und 630 muS/cm. Geht das nur mir so, oder kennen das andere Brauer auch?
Gruss, Bruno
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20133

Beitrag von Taim »

Die Wasserwerke machen meines Wissens ja viele Messungen in diesem Zeitraum und bilden dann einen Mittelwert. Insofern werden die Schwankungen, die es dort sicherlich auch gibt, gar nicht auf dem Papier abgebildet.
Die 570µS sind ja ziemlich genau in der Mitte von Deinen 470 und 630µS.
---Don't panic---
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