Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Hallo zusammen,
ich habe seit je her Probleme mit der Berechnung der Zuckergabe für die Flaschengärung. Ich habe das Gefühl, dass die berechnete Menge (ich habe verschiedene Rechner benutzt), zu hoch angesetzt ist.
Aktuelles Beispiel: Hausbier gebraut mit Nova Lager.
Endvergärungsgrad 82% (13°B -> 5,8°B)
Berechnete Zuckergabe lt. MMuM-Rechner:
Ziel: 5 g CO2/l
Temp.: 18°C
1,8 g CO2/l im Jungbier gelöst
-> 3,2 g CO2/l im Jungbier durch Haushaltszucker zu erzeugen.
-> 6,9 g Zucker pro Liter zuzugeben
Am Ende würde ich am Flaschenmanometer bei einer Temperatur von 19°C einen Wert von 2 bar erwarten.
Ich lese 2,7 bar ab. Was eine Karbonisierung von über 6 g/l bedeuten würde. Ist nicht der Weltuntergang. Entweder ich entlüfte ein paar mal oder ich lebe mit dem spritzigen Bier.
Eine nicht abgeschlossene Vergärung vor dem Abfüllen in Flaschen würde ich ausschließen, da über Tage hinweg der abgelesene Wert konstant war. Es schmeckte auch nicht mehr süß.
Wie gesagt: alles keine Katastrophe, aber da mir das quasi immer passiert, würde ich gerne diese eine Sache endlich mal richtig machen wollen. Wo liegt mein Fehler?
Ich hatte überlegt, für mein Verfahren einen Faktor zu errechnen, mit dem ich die errechnete Zuckergabe anpasse. Aber das wäre ja nur ein Workaround. Denn scheinbar mache ich hier einen Fehler und nicht die drei Karbonisierungsrechner, die ich konsultiere. Die geben alle sehr änliche Werte aus.
Also bitte helft mir auf die Sprünge.
Viele Grüße
Daniel
ich habe seit je her Probleme mit der Berechnung der Zuckergabe für die Flaschengärung. Ich habe das Gefühl, dass die berechnete Menge (ich habe verschiedene Rechner benutzt), zu hoch angesetzt ist.
Aktuelles Beispiel: Hausbier gebraut mit Nova Lager.
Endvergärungsgrad 82% (13°B -> 5,8°B)
Berechnete Zuckergabe lt. MMuM-Rechner:
Ziel: 5 g CO2/l
Temp.: 18°C
1,8 g CO2/l im Jungbier gelöst
-> 3,2 g CO2/l im Jungbier durch Haushaltszucker zu erzeugen.
-> 6,9 g Zucker pro Liter zuzugeben
Am Ende würde ich am Flaschenmanometer bei einer Temperatur von 19°C einen Wert von 2 bar erwarten.
Ich lese 2,7 bar ab. Was eine Karbonisierung von über 6 g/l bedeuten würde. Ist nicht der Weltuntergang. Entweder ich entlüfte ein paar mal oder ich lebe mit dem spritzigen Bier.
Eine nicht abgeschlossene Vergärung vor dem Abfüllen in Flaschen würde ich ausschließen, da über Tage hinweg der abgelesene Wert konstant war. Es schmeckte auch nicht mehr süß.
Wie gesagt: alles keine Katastrophe, aber da mir das quasi immer passiert, würde ich gerne diese eine Sache endlich mal richtig machen wollen. Wo liegt mein Fehler?
Ich hatte überlegt, für mein Verfahren einen Faktor zu errechnen, mit dem ich die errechnete Zuckergabe anpasse. Aber das wäre ja nur ein Workaround. Denn scheinbar mache ich hier einen Fehler und nicht die drei Karbonisierungsrechner, die ich konsultiere. Die geben alle sehr änliche Werte aus.
Also bitte helft mir auf die Sprünge.
Viele Grüße
Daniel
- DerDallmann
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Fabier errechnet für deine Werte 6,35 g/l Haushaltszucker, also etwas weniger. Macht den Bock aber nicht fett.
Wie genau gibst du den Zucker zu?
Wie genau gibst du den Zucker zu?
Mfg
Johst
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Für mich passen die Rechner.
Beachte bitte: 6,9 Gramm pro LITER, nicht pro FLASCHE.
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Bier wird´s immer - aber es wird auch immer nur Bier!
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Wie hast du die Temperatur während der Gärung gemessen?
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- Meikel M.
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ein sehr wichtiger Aspekt. Ist die Waage genau und die Dosierung der einzelnen Gaben identisch?DerDallmann hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:16 Fabier errechnet für deine Werte 6,35 g/l Haushaltszucker, also etwas weniger. Macht den Bock aber nicht fett.
Wie genau gibst du den Zucker zu?
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Da mir das Gezappel mit dem Dosieren pro Flasche zu aufwendig ist gehe ich folgendermaßen vor:DerDallmann hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:16 Fabier errechnet für deine Werte 6,35 g/l Haushaltszucker, also etwas weniger. Macht den Bock aber nicht fett.
Wie genau gibst du den Zucker zu?
Ich schlauche von der Hefer herunter in einen anderen Behälter. Dort ist außerdem eine genauere Skala angebracht. Ich lese die Gesamtmenge ab, löse dann den berechneten Gesamtzucker in warmem Wasser und gebe diese Lösung dann zum Jungbier dazu. Dann wird vorsichtig aber gründlich verrührt. Oft während des Abfüllens zwischendrin nochmal, um sicher zu gehen, dass sich die Zuckerlösung nicht unten absetzt. Ich denke, dass die Zuckerlösung gut verteilt ist, da ich zwei Flaschen mit Manometer versorgt habe. Diese Flaschen wurden im Abstand von 20 Flaschen befüllt. Also das erste Manometer kam auf die 10. Flasche. Das zweite auf die 30. Flasche. Sie zeigen einen Unterschied von 0,05 Bar an.
Darauf achte ich peinlich. Da ich (siehe oben) auch nicht pro Flasche dosiere, kann mir das auch nicht passieren.Juergen_Mueller hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:17 Für mich passen die Rechner.
Beachte bitte: 6,9 Gramm pro LITER, nicht pro FLASCHE.
Durch die Gabe einer Gesamtzuckerlösung fällt die Genauigkeit der Waage auch nicht mehr so ins Gewicht.Meikel M. hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:30Ein sehr wichtiger Aspekt. Ist die Waage genau und die Dosierung der einzelnen Gaben identisch?DerDallmann hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:16 Fabier errechnet für deine Werte 6,35 g/l Haushaltszucker, also etwas weniger. Macht den Bock aber nicht fett.
Wie genau gibst du den Zucker zu?
Die Temperatur überwache und halte ich während der Gärung mit einem Inkbird.Meikel M. hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:25 Wie hast du die Temperatur während der Gärung gemessen?
Ich bin sogar diesmal so weit gegangen, eine 2°C niedrigere Temperatur bei der Berechnung der Zuckermenge anzugeben in dem Wissen, dass der Rechner dann davon ausgeht, dass sowieso bereits mehr CO2 im Jungbier gelöst ist.
Wie geht ihr vor bei der Berechnung und haut es bei euch mit dem Flaschendruck am Ende hin?
Wie nah kommt ihr dem angezielten Druck, und damit dem angepeilten CO2-Gehalt?
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ist das Bier dann auch spritziger als Du es erwartest?
Es gab hier mal einen Thread wo ein etwas höherer Druck am Manometer aufgrund des eingeschlossenen Stickstoffs in der Flasche erklärt wurde.
Es gab hier mal einen Thread wo ein etwas höherer Druck am Manometer aufgrund des eingeschlossenen Stickstoffs in der Flasche erklärt wurde.
Gruß, Christian
- PabloNop
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Lager-Hefe und 18 Grad passt irgendwie nicht. Sind die 18 Grad die Gärtemperatur? Falls tiefer vergoren aber mit 18 Grad gerechnet, kann durchaus zu viel Zuckermenge berechnet werden.danman79 hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:02 Aktuelles Beispiel: Hausbier gebraut mit Nova Lager.
[...]
Temp.: 18°C
- Caesarrr
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Das ist mal echt gut.. geht mir ähnlich.. mein Milkstout ist nun eine Woche in den Flaschen und der Druck auf etwa 2.7-2.8 bar gestiegen.. laut Zuckermenge sollte das eig. nicht passieren. Ist auf etwa 5g CO2 berechnet.. habe dann mal eine Flasche aufgemacht und gekostet.. war gut und nicht extrem überkarbonisiert.. das mit dem N macht natürluch Sinn und wenn das sogar 0.7-0.8 bar ausmachen kann..
Am Ende ist ja nicht der genaue Wert entscheidend, sondern vielmehr, ob auch nichts mehr steigt, wenn ich nach der zweiten Woche Reife die Flaschen dann in die Kühlung bringe.. wo sie noch mal 3-4 Wochen mind lagern dürfen, bevor gekostet wird.
LG Paul
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich werde es heute Abend mal probieren. Die Flaschengärung ist meines erachtens nach nun durch. Die Manometer steigen nicht mehr.
Und den verlinkten Thread muss ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen...
Das ist ne Hybrid-Hefe, soweit ich das verstanden habe. Die vergärt zu, ich nenne es mal "lagerähnlichen", Bieren. Ich habe bei 13°C angesetzt und dann nach Tagen zum Ende der Gärung auf bis zu 17 °C erhöht.PabloNop hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:58Lager-Hefe und 18 Grad passt irgendwie nicht. Sind die 18 Grad die Gärtemperatur? Falls tiefer vergoren aber mit 18 Grad gerechnet, kann durchaus zu viel Zuckermenge berechnet werden.danman79 hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 11:02 Aktuelles Beispiel: Hausbier gebraut mit Nova Lager.
[...]
Temp.: 18°C
Am Ende stand der Gärbehälter zwei Stunden oder so bei 20°C bei mir in der Küche, während ich das Abfüllen vorbereitet habe. Deswegen habe ich auch 18°C angegeben. Bei 18°C vs. 20°C geht es um 0,2 g Zucker mehr oder weniger. Meiner Meinung nach dürfte es diese große Abweichung nicht erklären.
Das angegebene Bier ist auch nur ein aktuelles Beispiel. Die Problematik tritt bei mir tatsächlich regelmäßig auf.
Ich behalte mir mal den Fabier-Rechner im Hinterkopf fürs nächste Mal und berechne mir mal meinen eigenen Zuckergabe-Faktor.
- PabloNop
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Dann ist es OK.danman79 hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 12:25 Ich habe bei 13°C angesetzt und dann nach Tagen zum Ende der Gärung auf bis zu 17 °C erhöht.
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Hallo Daniel, hallo zusammen,
Haushaltszuckerdosage [g/L] = CO2-Bedarf [g/L]* / 0,4629
* CO2-Bedarf [g/L] = Die Differenz gebildet aus Sollwert-CO2 [g/L] und Istwert-CO2 [g/L]
Begleitend dazu sind Faktoren für die Bildung von Alkohol und Hefe aus einer alkoholisch vergärbaren Extraktmenge vEw (hier Haushaltszucker) bekannt. Gerade im Umfeld einer Karbonisierung mit Zucker ist noch interessant, welche Menge Alkohol durch eine Karbonisierung mit Zucker zusätzlich entsteht.
Hier ein Überblick über die bekannten Faktoren:
Beispielhaft für eine Karbonisierung mit Haushaltszucker, lassen sich die Faktoren auf einen zusätzlichen CO2-Bedarf [g/L] und auf eine begleitende Zunahme von Alkohol anwenden:
Hint 01:
Verlasst euch besser auf den Karbonisierungs- und Spunddruckrechner von MaischeMalzUndMehr.
Was fabier.de für eine Speise-/Zuckerberechnung zur Nachgärung berechnet - das ist einfach nicht richtig (deutlich zu wenig).
Beispiel/Vergleich:
Wie auch immer und gerne über ein verfügbares Rechnerportfolio ausprobieren/testen.
Fabier passt an dieser Stelle einfach nicht und ist keinesfalls eine Referenz!
Hint 02:
Einem nicht ganz endvergorenem Bier kommen die Rechenwerke von Fabier natürlich entgegen. Mehr oder weniger zufällig ergibt sich eine gewünschte Karbonisierung. Der noch vergärbare Restextrakt im Bier gleicht die zu wenig berechnete Zuckermenge irgendwie/zufällig aus.
2ct
Das ist nicht zu empfehlen (keinerlei Vergleichbarkeit mehr) und außerdem ist der "Zuckergabe-Faktor" längst bekannt und basiert, wie die gesamte Bieranalytik, auf den Ballingschen' Attenuationslehren:danman79 hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 12:25 Ich behalte mir mal den Fabier-Rechner im Hinterkopf fürs nächste Mal und berechne mir mal meinen eigenen Zuckergabe-Faktor.
Haushaltszuckerdosage [g/L] = CO2-Bedarf [g/L]* / 0,4629
* CO2-Bedarf [g/L] = Die Differenz gebildet aus Sollwert-CO2 [g/L] und Istwert-CO2 [g/L]
Begleitend dazu sind Faktoren für die Bildung von Alkohol und Hefe aus einer alkoholisch vergärbaren Extraktmenge vEw (hier Haushaltszucker) bekannt. Gerade im Umfeld einer Karbonisierung mit Zucker ist noch interessant, welche Menge Alkohol durch eine Karbonisierung mit Zucker zusätzlich entsteht.
Hier ein Überblick über die bekannten Faktoren:
Beispielhaft für eine Karbonisierung mit Haushaltszucker, lassen sich die Faktoren auf einen zusätzlichen CO2-Bedarf [g/L] und auf eine begleitende Zunahme von Alkohol anwenden:
Hint 01:
Verlasst euch besser auf den Karbonisierungs- und Spunddruckrechner von MaischeMalzUndMehr.
Was fabier.de für eine Speise-/Zuckerberechnung zur Nachgärung berechnet - das ist einfach nicht richtig (deutlich zu wenig).
Beispiel/Vergleich:
- Letzte Gäraktivität bei 20 °C (Ist) = 1,7 g/L CO2
- Aufkarbonisierung auf (Soll) = 5,5 g/L CO2
- Karbonisierung (Differenz) = 3,8 g/L CO2 (5,5 - 1,7)
- -------------------
- Dosage Haushaltszucker lt. Mum = 8,2 g/L
- Dosage Haushaltszucker lt. Faktor (0,4629) = 8,2 g/L (3,8 / 0,4629)
- Dosage Haushaltszucker lt. fabier = 7,5 g/L
Wie auch immer und gerne über ein verfügbares Rechnerportfolio ausprobieren/testen.
Fabier passt an dieser Stelle einfach nicht und ist keinesfalls eine Referenz!
Hint 02:
Einem nicht ganz endvergorenem Bier kommen die Rechenwerke von Fabier natürlich entgegen. Mehr oder weniger zufällig ergibt sich eine gewünschte Karbonisierung. Der noch vergärbare Restextrakt im Bier gleicht die zu wenig berechnete Zuckermenge irgendwie/zufällig aus.
2ct
- DerDallmann
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Danke, Oli.
Wenn es bei mir jedoch IMMER so ist, dass die Biere höher karbonisiert sind, dann kann es doch am Ende nur auf zwei Dinge hinaus laufen: Manometer kaputt (beide?) oder Rechner ungenau.
Infizierte Flaschen scheiden aus. Ich achte peinlich auf Sauberkeit. Außerdem wären dann normalerweise nur einige Flaschen betroffen und die beiden Manometer würden nicht quasi-identische Werte anzeigen. Außerdem hat das Bier keinen Fehlgeschmack, welcher darauf hinweisen würde.
Nicht fertig vergoren? Schließe ich auch aus. Dann hätte ich bisher keinen Sud zuende vergären lassen. Sehr sehr unwahrscheinlich. Habe viele verschiedene Biere gebraut. Jedesmal liege ich über der anvisierten Karbonisierung.
Das ist für mich nicht tragisch, aber es wurmt mich, diesen Teil offensichtlich noch nicht so gut im Griff zu haben, wie ich das gerne möchte.
Was bleibt dann noch als Variablen?
Deswegen mein Interesse daran: Wer berechnet mit welchem Rechner und kommt wie genau an das errechnete Ergebnis (Druck)?
Gibt es Brauer, die es geschafft haben, mit einer vernachlässigbaren Toleranz eine Punktlandung hinzukriegen?
Liebe Grüße
Daniel
Wenn es bei mir jedoch IMMER so ist, dass die Biere höher karbonisiert sind, dann kann es doch am Ende nur auf zwei Dinge hinaus laufen: Manometer kaputt (beide?) oder Rechner ungenau.
Infizierte Flaschen scheiden aus. Ich achte peinlich auf Sauberkeit. Außerdem wären dann normalerweise nur einige Flaschen betroffen und die beiden Manometer würden nicht quasi-identische Werte anzeigen. Außerdem hat das Bier keinen Fehlgeschmack, welcher darauf hinweisen würde.
Nicht fertig vergoren? Schließe ich auch aus. Dann hätte ich bisher keinen Sud zuende vergären lassen. Sehr sehr unwahrscheinlich. Habe viele verschiedene Biere gebraut. Jedesmal liege ich über der anvisierten Karbonisierung.
Das ist für mich nicht tragisch, aber es wurmt mich, diesen Teil offensichtlich noch nicht so gut im Griff zu haben, wie ich das gerne möchte.
Was bleibt dann noch als Variablen?
Deswegen mein Interesse daran: Wer berechnet mit welchem Rechner und kommt wie genau an das errechnete Ergebnis (Druck)?
Gibt es Brauer, die es geschafft haben, mit einer vernachlässigbaren Toleranz eine Punktlandung hinzukriegen?
Liebe Grüße
Daniel
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Mit meinem eigenen Faktor meine ich einen persönlichen Faktor für den offiziellen Faktor.olibaer hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 13:26 (...)
Das ist nicht zu empfehlen (keinerlei Vergleichbarkeit mehr) und außerdem ist der "Zuckergabe-Faktor" längst bekannt und basiert, wie die gesamte Bieranalytik, auf den Ballingschen' Attenuationslehren:
(...)
Wert MMuM * DanielsPersönlicherFaktor = Zuckergabe
Einfach ein Erfahrungswert auf Basis des letzten Suds.
Und dann schaue ich, wie konsistent das ganze für mich ist.
Würde es auch besser finden, wenn ich die Werte mit den offiziellen Rechnern erreichen würde. Wenn nicht, dann brauche ich einen Workaround.
-
Malzmoehre
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ist die Karbonisierung denn nur auf dem Manometer zu hoch oder empfindest du das beim Trinken auch so?
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Würde das Bier dann schon eher als spritzig beschreiben. Eher größere, gröbere Blasen. Also meiner Meinung nach bestätigt das den Manometerwert.Malzmoehre hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 19:04 Ist die Karbonisierung denn nur auf dem Manometer zu hoch oder empfindest du das beim Trinken auch so?
- Braufuzi
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich berechne die Zuckermenge für die Flaschengärung eigentlich nicht.Ich benutze eine Dosierhilfe da ich den Zucker in die Flaschen vorlege.Ist vielleicht nicht so genau wie wenn man die Zuckermenge berechnet, aber ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht.
Sobald der gewünschte Druck und damit der Kohlensäuregehalt erreicht ist geht's ab in die Kaltreifung bei 3°C.
Sobald der gewünschte Druck und damit der Kohlensäuregehalt erreicht ist geht's ab in die Kaltreifung bei 3°C.
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!

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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Wirklich? Wenn dann die Gärung, warum auch immer, nicht fertig war, könntest du dir Flaschenbomben gebastelt haben. Ich warte immer ab, bis sich der Wert nicht mehr ändert (und der gewünschte Druck erreicht war).Braufuzi hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 12:09 Sobald der gewünschte Druck und damit der Kohlensäuregehalt erreicht ist geht's ab in die Kaltreifung bei 3°C.
Die Dosierhilfe nutze ich auch.
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- Stefan_B
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Hi Daniel, interessanter Post. Ich finde mich da sowohl in deiner Problematik als ich in vielen Antworten wieder. Viele meiner bisher über 40 Sud hatten anfangs mit der von dir geschilderten Problematik 1 zu 1 zu tun. Ich habe alle oben genannten Faktoren überprüft und habe keine eindeutige Lösung gefunden, wie auch du. Letztendlich habe ich mir damit geholfen, dass ich zunächst den Mittelwert von 6 (!) verschiedenen Zuckerrechnern verwende, 5 davon nahezu identisch, einer immer deutlich zu hoch, den kasse ich weg. Vom Ergebnis ziehe ich 20% der Zuckermenge ab, seitdem passt es.
Bier ausgegoren, Flaschen sauber, keine Fehlaromen...
Erklärung: keine.
Bier: schmeckt!
Stefan
Bier ausgegoren, Flaschen sauber, keine Fehlaromen...
Erklärung: keine.
Bier: schmeckt!
Stefan
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Hi Stefan,Stefan_B hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 13:29 Hi Daniel, interessanter Post. Ich finde mich da sowohl in deiner Problematik als ich in vielen Antworten wieder. Viele meiner bisher über 40 Sud hatten anfangs mit der von dir geschilderten Problematik (...)
Erklärung: keine.
Bier: schmeckt!
Stefan
danke für deine Antwort. Es beruhigt mich, dass jemand anderes das gleiche Problem hat. Das macht es unwahrscheinlicher, einen beeinflussenden Faktor übersehen zu haben.
Meine eigenen Berechnungen (nur aufgrund des letzten Suds) ergaben eine notwendige Zuckermenge von 66% der vom MMuM-Rechner ausgegebenen Menge.
Da ich das zum ersten Mal wirklich berechnet habe (ein Sud, ein Rechner) vermute ich, die bist wahrscheinlich näher dran an der Wahrheit.
Das heißt, ich werde es beim nächsten Mal auch mit 80% probieren.
Vielen Dank und viele Grüße
Daniel
-
Zoigl Jehovas
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich braue überwiegend untergärig und habe festgestellt, dass die letzten paar Prozent Vergärgrad erst in der Nachgärung in der Flasche bei Zimmertemperatur stattfinden. Die Schnellgärprobe bei Zimmertemperatur ist bei mir immer höher vergoren als das Jungbier, das gegen Ende hin maximal 12°C Gärtemperatur hatte. Die Differenz ist meist so um die 0,3 - 0,4°B und das wirkt sich natürlich auf die Karbonisierung aus. Ist quasi eine Kombination aus Grünschlauchen und und zusätzlicher Karbonisierung. Die Flaschengärung findet bei mir bei Zimmertemperatur statt.
Generell kommt die Hauptgärung meist so nach sechs bis acht Stunden an und das Tilt Hydrometer sagt mir, dass ich eine Fermentierungsrate von um die 2°P pro Tag habe, also genug Hefe ist vorhanden für eine normale Gärung. So nach sieben, acht Tagen fülle ich dann ab, nachdem ich am Schluss so bei 12°C war. Natürlich könnte ich noch hochgehen mit der Temperatur und die letzten paar Prozent noch im Gärfass abwarten, aber mir dauert das zu lange und fülle dann ab.
Was ich damit sagen will: Wenn Du direkt aus der (kalten) Hauptgärung raus abfüllst, legt der Vergärgrad meist in der (warmen) Nachgärung noch um ein paar Prozent zu.
Grüße
Martin
Generell kommt die Hauptgärung meist so nach sechs bis acht Stunden an und das Tilt Hydrometer sagt mir, dass ich eine Fermentierungsrate von um die 2°P pro Tag habe, also genug Hefe ist vorhanden für eine normale Gärung. So nach sieben, acht Tagen fülle ich dann ab, nachdem ich am Schluss so bei 12°C war. Natürlich könnte ich noch hochgehen mit der Temperatur und die letzten paar Prozent noch im Gärfass abwarten, aber mir dauert das zu lange und fülle dann ab.
Was ich damit sagen will: Wenn Du direkt aus der (kalten) Hauptgärung raus abfüllst, legt der Vergärgrad meist in der (warmen) Nachgärung noch um ein paar Prozent zu.
Grüße
Martin
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich frage mich, warum füllt ihr denn so schnell ab?
Bei mir darf das Bier mal mindestens 2 Wochen nach Ende der Hauptgärung noch im Gärfass bleiben, wenn ich keine Zeit zum Abfüllen finde auch länger. Erstens wird das Bier dadurch schön klar und ich habe überhaupt keine Probleme mit der Karbonisierung.
Ich verwende eine Dosierhilfe und keinen Rechner und in damit super zufrieden. Der Zucker wird direkt und trocken in die Flasche vorgelegt, dadurch ist jede Flasche gleich. Wenn's mal Spritzeiger sein soll, zum Beispiel beim Weizen, dann nehme ich die nächste Größe der Dosierhilfe und dann passt das auch.
Bei mir darf das Bier mal mindestens 2 Wochen nach Ende der Hauptgärung noch im Gärfass bleiben, wenn ich keine Zeit zum Abfüllen finde auch länger. Erstens wird das Bier dadurch schön klar und ich habe überhaupt keine Probleme mit der Karbonisierung.
Ich verwende eine Dosierhilfe und keinen Rechner und in damit super zufrieden. Der Zucker wird direkt und trocken in die Flasche vorgelegt, dadurch ist jede Flasche gleich. Wenn's mal Spritzeiger sein soll, zum Beispiel beim Weizen, dann nehme ich die nächste Größe der Dosierhilfe und dann passt das auch.
Viele Grüße
Jens
Jens
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Weil die letzten % VG bequem in der Flasche machbar und mit Schnellgärprobe auch berechenbar sind und das Bier nicht noch zwei Wochen im Gärfass liegt. Klar wird mein Bier trotzdem, der Bodensatz, ob nun weniger oder mehr, bleibt eh in der Flasche, wenn ich in einem Zug einschenke.jbrand hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 09:38 Ich frage mich, warum füllt ihr denn so schnell ab?
Bei mir darf das Bier mal mindestens 2 Wochen nach Ende der Hauptgärung noch im Gärfass bleiben, wenn ich keine Zeit zum Abfüllen finde auch länger.
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Noch zur Ergänzung ich warte natürlich auch nach der Hauptgärung ab bis sich der Restextrakt nicht mehr ändert.Zur Sicherheit warte ich dann noch einige Tage länger bis ich das Bier in die Flaschen Abfülle.Habe bis heute noch keine Flaschenbomben gehabt.
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!

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- flamberger
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich habe bisher auch immer mit einer Dosierhilfe gearbeitet. Einmal hat es einen Sud gegeben welcher wohl noch nicht ganz zu Ende vergoren war. Da war das Bier dann schon etwas, sagen wir mal spritzig. Das wäre aber auch passiert wenn wir den Zucker berechnet hätten.
Seither lassen wir das Bier im Winter lieber noch eine oder zwei Wochen länger im Gärtank liegen. Im Sommer weniger, da wir den Gärtank bisher nicht kühlen können. Das hierdurch das Bier klarer wird, kann ich auch bestätigen.
Eine Flasche ist mir auch noch nie geplatzt. Bierflaschen vertragen 5 Bar und mehr. Da muss man sich schon gut vertan haben damit das passiert.
Seither lassen wir das Bier im Winter lieber noch eine oder zwei Wochen länger im Gärtank liegen. Im Sommer weniger, da wir den Gärtank bisher nicht kühlen können. Das hierdurch das Bier klarer wird, kann ich auch bestätigen.
Eine Flasche ist mir auch noch nie geplatzt. Bierflaschen vertragen 5 Bar und mehr. Da muss man sich schon gut vertan haben damit das passiert.
Gruss Ivo
Insta => Atelier Baumgartner
Insta => Atelier Baumgartner
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BikeandBeer
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich habe exakt das gleiche Phänomen wie Daniel.
Ich karbonisiere mit Haushaltszucker in jeder einzelnen Flasche.
Der gemessene Flaschendruck ist nach der Nachgärung bei mir immer (ca. 70 Sude bislang, Einkocherklasse) deutlich höher, als die einschlägigen Tools ausweisen. Gerne mehr als 1 Bar "zuviel".
Ich habe mich nie getraut, nachzufragen, weil ich die u.a. Gründe zu oft gelesen habe.
Ja, meine Biere sind ausgegoren (iSpindel im Gärfass).
Nein, ich habe nicht Liter mit Flaschen verwechselt.
Nein, ich habe nicht bei der Dosierhilfe 0,5 mit 0,75 verwechselt.
Ja, ich messe die höchste Gärtemperatur in der Würze/ im Jungbier, nicht im Gärkeller.
Nein, mein Manometer ist nicht kaputt, ich messe mit mehreren Manometern.
Und überkarbonisiert sind meine Biere eigentlich nicht, das kann ich aber nur schätzen, nicht messen.
Die Erklärung von Oli / Indiana1972 passt wunderbar zu diesem Phänomen.
Ich gebe Haushaltszucker mit der Dosierhilfe in jede einzelne Flasche, fülle mit Abfüllröhrchen ab und verschließe jede Flasche sofort danach (Bügelverschluss).
Damit ist mein Kopfraum nochmals größer als 20ml und enthält genügend Luft / Stickstoff.
Mich wundert nur, warum diese Erklärung (oder Hypothese?) anscheinend im Forum recht unbekannt ist. Vielleicht sind die Koryphäen im Forum alles CO2-spülende Fassabfüller?
Grüße
Martin
Ich karbonisiere mit Haushaltszucker in jeder einzelnen Flasche.
Der gemessene Flaschendruck ist nach der Nachgärung bei mir immer (ca. 70 Sude bislang, Einkocherklasse) deutlich höher, als die einschlägigen Tools ausweisen. Gerne mehr als 1 Bar "zuviel".
Ich habe mich nie getraut, nachzufragen, weil ich die u.a. Gründe zu oft gelesen habe.
Ja, meine Biere sind ausgegoren (iSpindel im Gärfass).
Nein, ich habe nicht Liter mit Flaschen verwechselt.
Nein, ich habe nicht bei der Dosierhilfe 0,5 mit 0,75 verwechselt.
Ja, ich messe die höchste Gärtemperatur in der Würze/ im Jungbier, nicht im Gärkeller.
Nein, mein Manometer ist nicht kaputt, ich messe mit mehreren Manometern.
Und überkarbonisiert sind meine Biere eigentlich nicht, das kann ich aber nur schätzen, nicht messen.
Die Erklärung von Oli / Indiana1972 passt wunderbar zu diesem Phänomen.
Dort wird bei nicht entlüftetem Kopfraum von 20ml ein "Zusatzdruck" von 0,7 bis 0,8 Bar angegeben.
Ich gebe Haushaltszucker mit der Dosierhilfe in jede einzelne Flasche, fülle mit Abfüllröhrchen ab und verschließe jede Flasche sofort danach (Bügelverschluss).
Damit ist mein Kopfraum nochmals größer als 20ml und enthält genügend Luft / Stickstoff.
Mich wundert nur, warum diese Erklärung (oder Hypothese?) anscheinend im Forum recht unbekannt ist. Vielleicht sind die Koryphäen im Forum alles CO2-spülende Fassabfüller?
Grüße
Martin
Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Ich bin keine Koryphäe und mache nicht aus allem eine Wissenschaft. Für mich passt die Karbonisierung geschmacklich, das ist entscheidend. Das Flaschenmanometer ist im Wesentlichen dafür da um zu sehen, dass die Nachgärung fertig ist. Und ja, sollte der Druck mal in Richtung 5 Bar gehen, würde ich nervös werden. Davon ab, dass die Anzeige so genau nicht ist und auch der Kopfraum leicht unterschiedlich ist (obwohl ich mit dem Abfüllröhrchen nur ein paar Millimeter Luft lasse). Oder so: ich habe dem Manometerdruck noch nie große Bedeutung zukommen lassen.BikeandBeer hat geschrieben: Dienstag 24. März 2026, 12:51 Mich wundert nur, warum diese Erklärung (oder Hypothese?) anscheinend im Forum recht unbekannt ist. Vielleicht sind die Koryphäen im Forum alles CO2-spülende Fassabfüller?
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- Commander8x
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Hallo Martin,BikeandBeer hat geschrieben: Dienstag 24. März 2026, 12:51
Nein, mein Manometer ist nicht kaputt, ich messe mit mehreren Manometern.
Und überkarbonisiert sind meine Biere eigentlich nicht, das kann ich aber nur schätzen, nicht messen.
wenn Du ein Flaschenmanometer hast, kanst Du den Flaschendruck messen und mithilfe der genauen Biertemperatur und einer Rechenhilfe die Karbonisierung bestimmen.
Es gibt eine Art Schieblehre, mit der man bei Kenntnis von Druck und Temperatur die Karbonisierung einfach bestimmen kann; einen Link finde ich gerade nicht....
Oder Du benutzt einen "Manometerrechner" wie diesen hier.
Gruß Matthias
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Illegitimis non carborundum.
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Re: Berechnung Zuckergabe Flaschengärung
Bei allem Respekt, aber ich vermute, du hast den Thread nicht wirklich gelesen.Commander8x hat geschrieben: Dienstag 24. März 2026, 14:21Hallo Martin,BikeandBeer hat geschrieben: Dienstag 24. März 2026, 12:51
Nein, mein Manometer ist nicht kaputt, ich messe mit mehreren Manometern.
Und überkarbonisiert sind meine Biere eigentlich nicht, das kann ich aber nur schätzen, nicht messen.
wenn Du ein Flaschenmanometer hast, kanst Du den Flaschendruck messen und mithilfe der genauen Biertemperatur und einer Rechenhilfe die Karbonisierung bestimmen.
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Grüße
Martin
