Gozdawa Hefe Thread

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#101

Beitrag von Hopfenplotz » Montag 12. Oktober 2015, 10:35

Hallo,

ich habe am 04.10. mit der OGA 9 im Keller bei 16°C angestellt, am nächsten Morgen war die Würze überweisst.
Nach drei Tagen Kräusen wie dichte Cumuluswolken, wirken fast wie mit Sahnesteif gemacht.
Seit letztem Mittwoch dieser Zustand ohne Änderung. D.h., die Kräusen wollen nicht zusammenfallen :Grübel .
Die Würze ist von 12,9°P auf 3,7°P runtervergoren, sollte langsam also durch sein......
Hat jemand ähnliche Beobachtungen machen können?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#102

Beitrag von Brauknecht96 » Montag 19. Oktober 2015, 07:48

Hallo an die Gozdawa-German-Altbier-Erfahrenen,

wie mein Vorposter habe ich ein paar Probleme mit der Gozdawa German Altbier. Ich habe Michas Schumacher Albier Klone gebraut. Abweichend vom Rezept eine Kombirast bei 65 °C gefahren, die Stammwürze auf 12 °P eingestellt und eben mit der OGA 9 bei 18 °C angestellt (1 Päckchen auf 20 L Anstellwürze; geführte Gärung; Trockenhefe = 1. Führung). Die Kombirast hat 105 min gedauert. Die Temperatur lag am Ende bei 63 °C. Dies sollte der 60 minütigen Maltoserast des Rezeptes entsprechen. Der Sud war jodnormal.

Wie schon von vielen gepostet, dauert das Ankommen etwas, bei mir ca. 24 Stunden. Nach 3 Tagen wurde ein Vergärungsgrad von 60 % erreicht. Die Kräusen waren weg. Ich stelle den Sud, bei einem Vergärungsgrad von in etwa dieser Größenordnung, dann immer etwas wärmer, so auch hier (21 °C). Der Sud steht jetzt 2 Tage bei 21 °C. Insgesamt befindet sich der Sud 5 Tage in der Hauptgärung. Leider hat sich nach dem Warmstellen am Vergärungsgrad nichts mehr geändert. Liegt jetzt immer noch bei 60 %.

Ich hatte einen entsprechend des Wiki-Infos einen EVG von > 75 % prognostiziert insbesondere wegen der langen "Maltoserast" (hier Kombirast bei niedrigen Temperaturen). Da liege ich ja nun weit weg davon. Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass da nicht mehr viel passieren wird, obwohl im Wiki eine Gärdauer von 10 Tagen angegeben ist.

Kann es sein, dass die OGA 9 wärend der HG mal einen "Durchhänger" hat und der Sud noch einmal Fahrt aufnimmt? Habt ihr sowas mal beobachtet? Sollte ich schon mal ein zweites Päckchen Hefe rausholen (vorhanden sind: Mangrove Jacks Workhorse, Fermentis S-04, Gozdawa Pure Ale - alle nicht wirklich passend). Wenn ja, welche würdet ihr nehmen? Generell, wie sind eure Erfahrungen mit der German Altbier (in solch einer Situation)?

LG Brauknecht96

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#103

Beitrag von Brauknecht96 » Montag 19. Oktober 2015, 07:55

Nachtrag: Die Trockenhefe habe ich mit abgekochtem Brauwasser bei 29 °C rehydriert. Langsam auf Anstelltemperatur gebracht und nach 45 min mit 22 °C in den 18-grädigen Sud gegeben.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#104

Beitrag von deralex » Montag 19. Oktober 2015, 08:58

Hopfenplotz hat geschrieben:Hallo,

ich habe am 04.10. mit der OGA 9 im Keller bei 16°C angestellt, am nächsten Morgen war die Würze überweisst.
Nach drei Tagen Kräusen wie dichte Cumuluswolken, wirken fast wie mit Sahnesteif gemacht.
Seit letztem Mittwoch dieser Zustand ohne Änderung. D.h., die Kräusen wollen nicht zusammenfallen :Grübel .
Die Würze ist von 12,9°P auf 3,7°P runtervergoren, sollte langsam also durch sein......
Hat jemand ähnliche Beobachtungen machen können?

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Also ich habe jetzt gerade den 5. Sud mit der OGA9 in der HG. Dass die Kräusen wie Sahnesteif sind kann ich bestätigen. Das scheint für die Hefe typisch zu sein. Bei 16 Grad braucht die Hefe etwas. Wie ich im Wiki bereits vermerkt habe ca. 10 Tage (wiki/doku.php/trockenhefe). Der Grund ist dass sie zwar nach weniger Tagen schon durch zu sein scheint, ich jedoch die Erfahrung gemacht habe dass sie nach ca. 7-8 Tagen nochmal minimal aktiv wird (0,2-0,4 Brix auf meinem Schätzeisen). Ich würde also an deiner Stelle warten bis die Kräusen zusammen gefallen sind und dann nochmals messen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#105

Beitrag von deralex » Montag 19. Oktober 2015, 09:07

Brauknecht96 hat geschrieben:Hallo an die Gozdawa-German-Altbier-Erfahrenen,

wie mein Vorposter habe ich ein paar Probleme mit der Gozdawa German Altbier. Ich habe Michas Schumacher Albier Klone gebraut. Abweichend vom Rezept eine Kombirast bei 65 °C gefahren, die Stammwürze auf 12 °P eingestellt und eben mit der OGA 9 bei 18 °C angestellt (1 Päckchen auf 20 L Anstellwürze; geführte Gärung; Trockenhefe = 1. Führung). Die Kombirast hat 105 min gedauert. Die Temperatur lag am Ende bei 63 °C. Dies sollte der 60 minütigen Maltoserast des Rezeptes entsprechen. Der Sud war jodnormal.

Wie schon von vielen gepostet, dauert das Ankommen etwas, bei mir ca. 24 Stunden. Nach 3 Tagen wurde ein Vergärungsgrad von 60 % erreicht. Die Kräusen waren weg. Ich stelle den Sud, bei einem Vergärungsgrad von in etwa dieser Größenordnung, dann immer etwas wärmer, so auch hier (21 °C). Der Sud steht jetzt 2 Tage bei 21 °C. Insgesamt befindet sich der Sud 5 Tage in der Hauptgärung. Leider hat sich nach dem Warmstellen am Vergärungsgrad nichts mehr geändert. Liegt jetzt immer noch bei 60 %.

Ich hatte einen entsprechend des Wiki-Infos einen EVG von > 75 % prognostiziert insbesondere wegen der langen "Maltoserast" (hier Kombirast bei niedrigen Temperaturen). Da liege ich ja nun weit weg davon. Ich vermute mal ganz vorsichtig, dass da nicht mehr viel passieren wird, obwohl im Wiki eine Gärdauer von 10 Tagen angegeben ist.

Kann es sein, dass die OGA 9 wärend der HG mal einen "Durchhänger" hat und der Sud noch einmal Fahrt aufnimmt? Habt ihr sowas mal beobachtet? Sollte ich schon mal ein zweites Päckchen Hefe rausholen (vorhanden sind: Mangrove Jacks Workhorse, Fermentis S-04, Gozdawa Pure Ale - alle nicht wirklich passend). Wenn ja, welche würdet ihr nehmen? Generell, wie sind eure Erfahrungen mit der German Altbier (in solch einer Situation)?

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Ich habe mit der OGA9 und anderen Gozdawa-Hefen bereits die Erfahrung gemacht dass ein Päkchen auf 20 Liter nicht reichen kann. Vielleicht ist das bereits die Fehlerquelle. Ich würde dir raten generell 1g/Liter zu nehmen. Wenn du ein Päckchen nimmst hast du 0,5g/Liter. Aus meiner Sicht zu wenig.

Die OGA9 hat schon mal einen Durchhänger bei der HG, allerdings aus meiner Erfahrung raus nicht so massiv wíe bei dir. Ich denke du wirst nicht um eine zusätzliche Hefegabe drum herum kommen. Von den oben genannten kenne ich nur die S-04. Die macht aber keine Altbier-Charakteristik wie die OGA9. Wenn du die Notti da hättest könntest du ein sehr ähnliches Ergebnis erzielen. Die Pure Ale klingt aber von der Charakteristik her als könntest du sie nutzen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#106

Beitrag von Brauknecht96 » Montag 19. Oktober 2015, 09:33

Vielen Dank, Alex, für deine schnelle Antwort!

Wenn ich es richtig gelesen habe, sagt Gozdawa, dass 1 Päckchen auf 20 L reicht. Anscheinend doch nicht. Ich werde deinem Rat folgen und heute Abend Hefe dazu geben. Auch wenn es noch einen kleinen Schub geben sollte, würde ich wahrscheinlich nicht über 65 % kommen.

Ich werde berichten, wie es ausgegangen ist.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#107

Beitrag von Hopfenplotz » Montag 19. Oktober 2015, 13:52

deralex hat geschrieben: Also ich habe jetzt gerade den 5. Sud mit der OGA9 in der HG. Dass die Kräusen wie Sahnesteif sind kann ich bestätigen. Das scheint für die Hefe typisch zu sein. Bei 16 Grad braucht die Hefe etwas. Wie ich im Wiki bereits vermerkt habe ca. 10 Tage (wiki/doku.php/trockenhefe). Der Grund ist dass sie zwar nach weniger Tagen schon durch zu sein scheint, ich jedoch die Erfahrung gemacht habe dass sie nach ca. 7-8 Tagen nochmal minimal aktiv wird (0,2-0,4 Brix auf meinem Schätzeisen). Ich würde also an deiner Stelle warten bis die Kräusen zusammen gefallen sind und dann nochmals messen.
Hallo,
genau. Ich habe nochmals gewartet und die Hefe hat gemächlich nochmal etwa 0,5° runtergeknabbert. Man braucht tatsächlich Geduld.
Das ist auch die erste Hefe, bei der ich erlebe, daß sich die OG-Hefe so massiv und lange an der Oberfläche sammelt. Insgesamt hat die Hefe jetzt die angegebenen 75% EVG geschafft.
Übrigens schmeckt das Jungbier schon sehr vielversprechend. Ich werde mir die Hefe unbedingt wieder zulegen, auch wenn die HG gut und gerne zwei Wochen gebraucht hat. Gut Ding will Weile haben.... :Wink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#108

Beitrag von Alt-Phex » Montag 19. Oktober 2015, 13:59

Ihr müsst die OGA9 tatsächlich etwas anfüttern und zwar mit Zuckerwasser, nicht Würze.
Also ruhig schon beim maischen (sofern ihr aktiv kühlt und direkt anstellt) rehydrieren
und nach einer halben Stunde nochmal eine Teelöffel Zucker, in 50ml Wasser aufgelöst,
dazu geben. Dann kommt die auch innerhalb von 6 Stunden an, bei mir jedenfalls.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#109

Beitrag von Hopfenplotz » Montag 19. Oktober 2015, 14:04

Hi Alex,

angekommen ist die Hefe verhältnismäßig schnell, zumindest nicht beunruhigend langsam. Der Gärverlauf war nur sehr träge und sagen wir "auffällig obergärig".
Habe ich, wie gesagt, bei noch keiner anderen Hefe so extrem wahrgenommen....

Viele Grüße

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#110

Beitrag von deralex » Montag 19. Oktober 2015, 14:54

Hopfenplotz hat geschrieben:
deralex hat geschrieben: Also ich habe jetzt gerade den 5. Sud mit der OGA9 in der HG. Dass die Kräusen wie Sahnesteif sind kann ich bestätigen. Das scheint für die Hefe typisch zu sein. Bei 16 Grad braucht die Hefe etwas. Wie ich im Wiki bereits vermerkt habe ca. 10 Tage (wiki/doku.php/trockenhefe). Der Grund ist dass sie zwar nach weniger Tagen schon durch zu sein scheint, ich jedoch die Erfahrung gemacht habe dass sie nach ca. 7-8 Tagen nochmal minimal aktiv wird (0,2-0,4 Brix auf meinem Schätzeisen). Ich würde also an deiner Stelle warten bis die Kräusen zusammen gefallen sind und dann nochmals messen.
Hallo,
genau. Ich habe nochmals gewartet und die Hefe hat gemächlich nochmal etwa 0,5° runtergeknabbert. Man braucht tatsächlich Geduld.
Das ist auch die erste Hefe, bei der ich erlebe, daß sich die OG-Hefe so massiv und lange an der Oberfläche sammelt. Insgesamt hat die Hefe jetzt die angegebenen 75% EVG geschafft.
Übrigens schmeckt das Jungbier schon sehr vielversprechend. Ich werde mir die Hefe unbedingt wieder zulegen, auch wenn die HG gut und gerne zwei Wochen gebraucht hat. Gut Ding will Weile haben.... :Wink

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Hallo Marcus,

sag ich ja. :) Für ein Altbier finde ich die Hefe super. Ich kenne jetzt auch keine die so ein neutrales Geschmacksprofil hin bekommt (US-05 vielleicht, Notti mit Abstrichen). Die Malzaromen kommen super durch. Nach 4-5 Wochen macht sie richtig schöne Biere und seit ich beruflich in Düsseldorf war mache ich damit immer wieder ein schönes Alt.

VG Alex

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#111

Beitrag von Horsti » Sonntag 8. November 2015, 21:51

Hallo,

kurze Anmerkung zur Gozdawa Pure Ale. Bisher findet man noch nicht so viel zu dieser Hefe.
Habe heute ein Imperial IPA gebraut, 20.5L mit 16.5°P wurden es.
Angestellt mit 2 Päckchen Gozdawa Pure Ale, nach Packungsanleitung rehydriert. Der Sud wurde nicht belüftet. Angestellt wurde bei ca. 20°C.
Nach ca. 1.5-2 h waren schon erste "Blubbs" zu hören!!!
So eine Turbo-Angärung habe ich noch nie erlebt.
Wegen weiterer Gäreigenschaften melde ich mich demnächst wieder.

Gruß
Simon
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Re: Gozdawa Hefe Thread: Pure Ale

#112

Beitrag von Malzwein » Montag 30. November 2015, 20:21

In zwei Suden habe ich die Gozdawa Pure Ale verwendet. In einem geteilten Pumpkin Ale neben einer Danstar BRY-97 American West Coast und bei einem Stout neben einer Danstar Windsor.

Bei dem Pumpkin Ale mit der Pure Ale war ich erschrocken über die sich einfach nicht klärende "Brühe", was ich auf den mit eingemaischten Kürbis geschoben habe. Nach dem Antrunk des mit der Danstar vergorenem Teil die Überrascung: das Bier war recht klar. Beide Hefen haben einen nicht allzu hohen EVG, die Gozdawa noch etwas weniger. Geschmacklich waren beide Ok, mir persönlich hat die Fruchtigkeit mit der Danstar besser gefallen, in der Verkostungsrunde der Berliner Hobbybrauer gab es aber auch andere Meinungen.

Beim Stout die nächste Erkenntnis: Beide Hefen haben im Stout ein nahezu gleiches Geschmacksprofil. Der sehr gering Unterschiede kann durch das sehr unterschiedliche alter der Hefepacks verursacht sein.

Die Gozdawa Pure Ale ist definitiv kein Notti-Ersatz, kann aber die Danstar Windsor ersetzen. Eine gewagte These?

PS: Pumpkin Ale wird nicht mein Lieblingsbiertyp.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#113

Beitrag von marsabba » Montag 30. November 2015, 20:26

Die Gozdawa Pure Ale ist definitiv kein Notti-Ersatz, kann aber die Danstar Windsor ersetzen. Eine gewagte These?
Ich hätte die PAY eher mit der S04 assoziiert. Auf jeden Fall kann man damit prima englische Ales brauen.

Viele Grüße
Martin

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#114

Beitrag von Bergisches Gold » Donnerstag 10. Dezember 2015, 21:07

Moin zusammen,
mit der Gozdawa W35 hatte ich schon zweimal ein Dortmunder Export gebraut und war schon recht zufrieden. Da die Biere aber noch ganz am Anfang meiner Braukarriere standen, war ich noch nicht so geduldig bei Haupt-/Nachgärung und Kaltlager. Das Bier lief sehr gut, war aber doch sehr trüb.

Was die Hefe bei entsprechendem Rezept und Geduld kann, soll das Bild zeigen. Es ist ein Bernstein Export, das sehr rötlich schimmert und aus dem 10er Junior-Keg ohne gekürztes Rohr vom ersten Schluck an fast glanzfein herauskam.
PiMa, MüMa, WeiMa hell
2mal Magnum und Hallert. MF zuletzt.
20 Tage HG bei 12-14°C
20 Tage NG bei 12-14°C
1 Tag bei 19°-20°C
4 Wochen Kaltlager bei 2°C

Die Hefe klärt nach dieser Zeit fantastisch, geschmacklich schön schlank. Mein bestes Bier bislang.
Blöd nur, dass der Zapfkühlschrank nach der letzten Freunde-Versorgung in der Küche stehen geblieben ist..... :thumbsup

Prosit!
Frank


Bernstein Lager.jpeg
Küchenzapf.jpeg

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#115

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 10. Dezember 2015, 21:44

Cool! Ist das 20er Schlankkeg/Optikeg undicht? Sieht zumindest so aus. Was ist das denn für ein Kühli, wenn ich mal fragen darf?
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#116

Beitrag von Bergisches Gold » Donnerstag 10. Dezember 2015, 22:01

Das Schlankkeg zischt tatsächlich etwas nach. Ich habe zwei von denen von einem Bekannten für kleine Münze bekommen, der bei Schäfer in Siegen arbeitet. Das Junior ebenfalls. Die Schlankkegs habe ich mittlerweile jeweils 4 mal befüllt und hatte nie Probleme mit Undichtigkeiten. Schon gar nicht während der NG. Das Bier war stets bestens karbonisiert.
Zischt jetzt zum ersten Mal. Kann man da nach dem Reinigen mit etwas Hahnfett was ausrichten?

Den Kühlschrank habe ich von einem Kollegen geschnappt, der den auf den Sperrmüll entsorgen wollte. Ist ein alter Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach. Die Buchenplatte ist ein alter Rest unserer Küchenarbeitsplatte. Tropfblech und Schanksäule aus der Bucht. Mit letzterer bin ich allerdings nicht so zufrieden. Der Hahn ist doch recht billig und tropft stark nach. Das kenne ich von meinem Cornelius für die 5l-Dosen nicht. Die Säule hat aber auch nur 48€ inkl. Versand gekostet. Für mich als Quartalstrinker reicht das erstmal :-)


Edith machte mich noch aufmerksam, dass ich vergessen habe zu erwähnen, dass ich kurz vor dem Foto die Fässer umgeschlagen habe. Im 20er ist ein Red Ale.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#117

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 10. Dezember 2015, 23:06

Ah, ok, danke für die Info!
Beste Grüße
Michael

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#118

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 13. Januar 2016, 00:47

Ich habe heute ein "Ale" mit der Gozdawa Pure Ale Yeast 7 abgefüllt. Von 12°P auf 3°P runter, ist in Ordnung.

Da ich über Weihnachten und Neujahr einfach nicht dazu gekommen bin, war das Bier etwas länger im Gärfaß.
Etwas über drei Wochen sind vergangen, seit ich das "optische Ende" der Gärung ausmachen konnte.

Auffällig war eine sehr schlechte Sedimentation der Hefe, das Jungbier war sehr trüb, trotz der langen Zeit im
Gärfaß. Bei der Spindelprobe, die ich vor dem abfüllen gemacht habe, viel mir schon auf das es sehr schäumt.
Das hatte ich bei anderen Hefen bisher so noch nicht. Hat etwas gedauert bis ich die Spindel ablesen konnte.

Beim abfüllen schäumte es auch wesentlich mehr als ich es gewohnt bin. Ich musste den Zulauf über den Hahn
dann sehr drosseln damit ich die Flaschen voll bekomme. Im Abfüllröhrchen stiegen, beim Flaschenwechsel,
richtig Kohlensäurebläßchen auf. Wie bei einem gut eingeschenkten Bier, da hab ich richtig Durst bekommen.

Der Bodensatz der PAY7 ist auch sehr inkonsestent und flutscht schnell weg wenn man das Gärfaß schräg stellt.
Kein Vergleich zur Beton-Nottingham, die ich ein paar Tage vorher aus einem anderen Bier geerntet habe.

Meine Schüttung war eher unauffällig, PA, MüMa, bißchen dunkles WeiMa und Carahell. Da habe ich schon
kuriosere Rezepte vermaischt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der PAY7 gemacht ?

Spindeprobe schmeckte jedenfalls gut, ich werde noch vom Ergebnis berichten.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#119

Beitrag von floflue » Mittwoch 13. Januar 2016, 09:04

Ich hatte den Thread schon nicht mehr auf dem Schirm, danke Alt-Phex :redhead

Also, die PAY7 kam bei mir bis jetzt dreimal zum Einsatz, zweimal mit einem dazu gehörigen Malzextraktkit von Gozdawa.
Beide male einen scheinbaren EVG von 75%.
Versuch 1 wurde bei ca. 22°C vergoren, es waren deutlich süßlich, fruchtige Ester im fertigen Bier die aber mit der Zeit noch abgebaut haben.
Versuch 2 wurde bei ca. 20°C vergoren und die Esterbildung war zwar vorhanden aber bei weitem neutraler als beim ersten Versuch.

Schon die Spindelproben waren hier wie auch das fertig Ale sehr klar.

Bild

Der dritte Versuch war dann ein Landbier, das mich ein wenig nerven gekostet hat. HG war bei 18°C nach 11 Tagen mit einem lausigen EVG durch... Auch wärmer stellen usw. haben nicht geholfen. Nach weiteren 10 Tagen wurde dann ein trübes Bier in Flaschen abgefüllt. Nach nun knapp 4 Wochen in der Flasche wird das Bier langsam klar, geschmacklich ist es einwandfrei. Falls ich Ester schmecke, dann harmonieren diese sehr gut mit dem Hopfen und Malz.

Der Hefebodensatz war in allen drei Versuchen sehr flüssig am Boden und ließ sich leicht ausspülen.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#120

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 13. Januar 2016, 15:04

Alt-Phex hat geschrieben:Ich habe heute ein "Ale" mit der Gozdawa Pure Ale Yeast 7 abgefüllt.
....
Auffällig war eine sehr schlechte Sedimentation der Hefe, das Jungbier war sehr trüb, trotz der langen Zeit im Gärfaß. Bei der Spindelprobe, die ich vor dem abfüllen gemacht habe, viel mir schon auf das es sehr schäumt.
...
Der Bodensatz der PAY7 ist auch sehr inkonsestent und flutscht schnell weg wenn man das Gärfaß schräg stellt.Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der PAY7 gemacht ?
Das kann ich so bestätigen. Im Stout hat sie mir sehr gut gefallen, war sehr ähnlich wie die Windsor. In der schwarzen Brühe fällt auch die schlechte Sedimantation nicht auf. Im IPA hat mich die bis zu letzt gestört. Ich zapfe aus dem Keg und wirble da vermutlich immer wieder das leichte Sediment auf.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#121

Beitrag von deralex » Mittwoch 13. Januar 2016, 16:23

Ist die Sedimentation der PAY7 noch schlechter als bei der US-05 ? Oder sind die beiden vergleichbar ?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#122

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 13. Januar 2016, 18:35

deralex hat geschrieben:Ist die Sedimentation der PAY7 noch schlechter als bei der US-05 ? Oder sind die beiden vergleichbar ?
Überhaupt nicht vergleichbar, gegen die PAY7 sedimentiert die US-05 sogar richtig gut.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#123

Beitrag von deralex » Donnerstag 14. Januar 2016, 11:15

Alt-Phex hat geschrieben:
deralex hat geschrieben:Ist die Sedimentation der PAY7 noch schlechter als bei der US-05 ? Oder sind die beiden vergleichbar ?
Überhaupt nicht vergleichbar, gegen die PAY7 sedimentiert die US-05 sogar richtig gut.
Gut zu wissen, danke ! :Smile Hab die noch im Kühlschrank und wollte als nächsten Sud mal wieder ein APA oder IPA machen und die testen. Werde dann wohl doch wieder bei der US-05 landen. Soll ja im vernünftigen Zeitrahmen auch trinkbar sein.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#124

Beitrag von RichardPickman » Freitag 15. Januar 2016, 18:58

Nabend zusammen.

Jetzt kommt der berühmte Senf.

Ende letzten Jahres habe ich mich spontan entschieden einen Hopped Cider aufzusetzen. Da ich sie grade im Kühlschrank hatte, wurde die PAY7 die Hefe meiner Wahl. Hab den Saft nun einige Zeit im Fass gelassen und die letzten 48 Stunden rausgestellt zum Cold Crash. Das Zeug ist jetzt schon ziemlich klar und die Hefe war sehr kompakt am Boden stationiert. Ja, ist ein anderes Milieu als Bier. Aber dennoch kann ich aktuell nicht klagen. Vielleicht muss man ihr einfach Zeit lassen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#125

Beitrag von Ladeberger » Freitag 15. Januar 2016, 19:46

Was mir nach etlichen Tests mit Gozdawa Hefen (W35, CP18, PAY7, OGA9, CBW, BW11) aufgefallen ist: Riesen Qualitätsunterschiede im Sortiment, scheinbar sogar von Charge zu Charge.

- Die W35 lief an sich gut durch. War jedoch recht apfelig, vermutlich braucht man etwas höhere Anstellraten als bei Fermentis, wodurch sich der Preisvorteil relativiert.
- Die Czech Pilsener hatte sich beim Rehydrieren überhaupt nicht aufgelöst, die Hefestäbchen sind einfach auf den Boden gefallen und haben dort eine Art staubigen Teppich gebildet. Gestunken hat's auch -> Abfluss
- Pure Ale Yeast hatte einmal ein ganz phantastisches Cream Ale produziert: Clean, crisp, trocken, so wie ich das mag. Beim nächsten Sud ausgehend von 12,5%mas sehr spät angekommen und dann bei 4,5%mas hängen geblieben und ließ sich mit roher Gewalt nicht mehr zum Gären bewegen. Nottingham hat dann die Arbeit übernommen.
- Die Altbierhefe war einmal ein super Erfolg in einem Brown Ale (78% VGs), dann kam die nächste Charge in einem Altbier erst nach 2 Tagen an und hinterließ am Ende eine maggiartige, hefige Note (Autolyse? So früh?) -> Abfluss
- Die Bavarian Wheat lief gut durch, Ergebnis für Trockenhefe ganz okay, mit bayerischem Weißbier hatte das eher wenig zu tun.
- Die Withefe war ganz phantastisch! Flott, hoher Vergärungsgrad, eine tolle Nase, sehr spritzig und frisch im Trunk, wie es der Stil hergeben soll.

Für mich bleibt aktuell eigentlich aus dem Sortiment nur letztere in richtig guter Erinnerung. Beim Rest scheint es mir eher eine Lotterie zu sein.

Gruß
Andy

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#126

Beitrag von Beri » Freitag 15. Januar 2016, 19:54

Wir haben gerade ein 30l Fass angestochen. Gebraut Ende September, nur Wiener, Einmaischverfahren, mit viel frischem Hopfen. Mit PAY 7 vergoren. RE bei 4. 3 Monate in der Kühlung bei 7°, extrem trüb!!!! Nachgärung im Fass. Geschmacklich wars aber ganz gut. Ester haben zum Hopfen gepasst.
10 l hatte ich mit wyeast munich lager vergoren, total klar und RE war 2.5.
Genauere Daten müßt ich nachschauen
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#127

Beitrag von Shenanigans » Mittwoch 3. Februar 2016, 20:35

Kann jeamand mir sagen wie die Gozdawa BFSAY - Belgian Fruit &Spicy Ale Hefe ist?
Ich habe eine Packung hier und würde gerne ein belgisches Ale damit brauen.
Welche geschmack Profil? Fruity and Spicy? :Grübel
Welche Flussighefe schmeckt ähnlich?
Oder ist sie wie T-58?

Danke! :thumbsup

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#128

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 3. Februar 2016, 21:34

Beri hat geschrieben:Mit PAY 7 vergoren. RE bei 4. 3 Monate in der Kühlung bei 7°, extrem trüb!!!!
Danke für den Bericht, dann mache ich mir mal keine Hoffnung mehr auf eine Klärung meines Bieres.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#129

Beitrag von raistlin » Dienstag 23. Februar 2016, 20:03

Ich habe Michaels Ur-Alt Typ 2 mit einer Kombirast von knapp 67Grad gebraut. Ich habe 2 Päckchen Gozdawa Old German Altbier für 25l genommen. Die Hefe ist über Nacht angekommen.
Jetzt nach 5 Tagen bin ich von 13 Brix auf 7 Brix runter.

Am gleichen Tag habe ich das Wormatia Ale gebraut.
Ich habe ebenfalls 25l mit 2 Päckchen Danstar Nottingham angestellt. Die Gärung war ebenfalls am nächsten Morgen in Gange.
Die beiden Biere standen während der Gärung nebeneinander.
Der Sud ist von 13Brix auf 6Brix runter.

Die Raumtemperatur lag bei ca. 17Grad.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#130

Beitrag von Shenanigans » Mittwoch 24. Februar 2016, 08:57

Shenanigans hat geschrieben:Kann jeamand mir sagen wie die Gozdawa BFSAY - Belgian Fruit &Spicy Ale Hefe ist?
Ich habe eine Packung hier und würde gerne ein belgisches Ale damit brauen.
Welche geschmack Profil? Fruity and Spicy? :Grübel
Welche Flussighefe schmeckt ähnlich?
Oder ist sie wie T-58?

Danke! :thumbsup
Jemand?

Ist est eher fuer ein Dubbel oder Tripel wie Wlp500 (Chimay) oder WLP530 (Westmalle)? oder was anders?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#131

Beitrag von floflue » Mittwoch 24. Februar 2016, 09:13

Hier ein kurzer Bericht zur OGA9.

Habe ein Alt gebraut, zwei Päckchen auf knapp 23 l verwendet und bei 17-15°C vergoren. Habe die OGA9 in Wasser rehydriert und dann noch einen Löffel Zucker zugegeben. Als die Hefe dann zur Würze durfte, war sie schon sehr aktiv.
Angekommen ist die Hefe innerhalb von wenigen Stunden (ca. 6 - 12 Stunden) und hat in den ersten drei Tagen die Würze von 12,5°Plato auf 4°Plato verarbeitet. Nach einer Pause ging es dann weiter und mit 3,2°P und einem EVG von 74% wurde dann abgefüllt. Die HG hat insgesamt 17 Tage gedauert.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#132

Beitrag von Andreas Gruber » Sonntag 3. April 2016, 13:30

Servus zusammen,

wir haben gestern ein Wit nach dem Rezept von Boludo gebraut (http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... tte=recipe). Als Hefe kam die GOZDAWA Classic Belgian Witbier zum Einsatz. Die wurde ca. 30 Minuten vorher in 27 Grad warmen Wasser (100ml) rehydriert. Angestelltemperatur für 23 Liter (bei 12,5 Grad Plato) war - nach ordentlicher Belüftung - 25 Grad. Angestellt gestern um 18.00 Uhr. Nach 20h ist da noch nix zu sehen... Keine (sichtbaren) Gäraktivitäten.

Frage 1: Würdet Ihr schon unruhig werden? :puzz
Frage 2: Hat jemand Erfahrungen mit der Hefe und dem Gärverlauf?

Danke!

Andy

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#133

Beitrag von Dyonisos » Montag 4. April 2016, 11:51

Andreas Gruber hat geschrieben:Frage 1: Würdet Ihr schon unruhig werden? :puzz
Frage 2: Hat jemand Erfahrungen mit der Hefe und dem Gärverlauf?
Hallo Andreas,

wie sieht es aus, Gärung doch noch gestartet?
Ich persönlich stelle nach spätestens 24h mit einer anderen Hefe an. Eine Nothefe sollte man immer parat haben.
Da du ja offensichtlich alles richtig gemacht hast, kämen für mich noch folgende Möglichkeiten in Betracht:

- Trubstoffe im Sud verblieben (können u.U. die Hefe bei der Arbeit 'behindern')
- Hefe zu alt oder nicht richtig gelagert (nicht unbedingt bei dir, vll. beim Händler? auf dem Weg zu dir?)
- Hefe verdorben, weil Packung verletzt? Hättest du wahrscheinlich gerochen (ranzig, käsig)

Gruß Volker

Andreas Gruber
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#134

Beitrag von Andreas Gruber » Montag 4. April 2016, 12:06

Hallo,
alles sehr merkwürdig... :Waa Null Aktivität im Gärröhrchen, keine Schaumdecke. Gestern habe ich dann einfach mal gespindelt - und siehe da: Schon deutlich Kohlensäure im Zylinder erkennbar. Und dann habe ich festgestellt, dass die liebe GOZDAWA das Ganze bereits auf 5 Grad Plato runtergearbeitet hat. Entweder das Gärfass ist nicht dicht und/oder die hat das ganze Blubbern/Hochkräusen still und heimlich in der Nacht in wenigen Stunden erledigt.

Ich sehe weiter keine Gäraktivität. Aber solange die Dame arbeitet, soll es mir recht sein :Drink Der Geschmack lässt mich nämlich auf ein sehr gutes Ergebnis hoffen - sehr gewürzaromatisch, wie ich das Wit wollte.

Danke für die Ursachenforschung! Aber da die Hefe arbeitet, scheint alles zu passen. Dennoch werde ich mal die eine oder andere Not-Hefe auf Reserve bestellen.

Grüße
Andy

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#135

Beitrag von Balu » Donnerstag 14. April 2016, 12:31

Rezept: Vangionengold 66 ltr
Hefe: GOZDAWA Czech Pilsner 18 (6 päckchen in Wasser und einem TL Hefenahrung rehydriert)
Kahm 2 Tage nicht an, dann super vergoren bis 3°P , gestern abgefüllt. Bin gespannt, kann mich nicht beschweren!
Gärtemperatur 9-10 °C - also auch im kälteren Bereich verwendbar!
Am Ende ist es jedoch Geschmackssache und ein wenig Lebenseinstellung, ob man Bier trinkt … und welches man trinkt.

Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
-Otto von Bismarck-

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Gozdawa Classic Belgian Witbier

#136

Beitrag von Boromsel » Dienstag 3. Mai 2016, 11:16

Hallo Leute,

wer von euch hat Erfahrungen mit der "Gozdawa Classic Belgian Witbier"? Ich habe sie jetzt in einem Wit verwendet und die Erntehefe direkt für eine Art "Amber Wit" (klingt blöd, ich weiß :Smile) weiter verwendet. Hat in beiden Fällen nach 12 Stunden losgelegt. Beim Wit dabei ein klein wenig geschwefelt. Bei 18 Grad angestellt, Raumtemperatur 20 Grad.

Das Wit ging von 11 Plato auf 3.5 Plato runter. Da sich einige Tage nichts mehr tat (weder am gemessenen Wert noch Gärungsanzeichen) habe ich nach 1.5 Wochen abgefüllt. 68% EVG schien mir auch nicht so verkehrt.

Das "Amber Wit" ging in einer Woche von 14 Plato auf 5 Plato runter (64 % EVG). Weil es die komplette Erntehefe aus dem ersten Sud war, ging das auch ziemlich schnell (schon nach 2 Tagen keine sichtbare Gäraktivität mehr), sodass ich denke, dass es auch dabei bleiben wird, wenn es sich wie das Wit verhält. Das erscheint mir aber ziemlich viel und ich habe Sorgen, dass ich mir jetzt Flaschenbomben baue, wenn ich in ein paar Tagen abfülle - oder vielleicht mit dem Wit schon getan habe?

Kann mich jemand beruhigen und hat ähnlich niedrige EVGs bei der Hefe gehabt? Blöderweise findet man fast keine Infos. Für mein vorheriges Wit hatte ich die Hefe von der Hefebank Weihenstephan, die gut 10% EVG mehr geschafft hat (was nicht zu meiner Beruhigung beiträgt :Wink ). Ich schreibe unten noch die Schüttungen und Rasten dazu.

VG,
Nils

----

Wit:
50 % Pilsner
20 % Weizengrieß
20 % Weizenmalz
5 % Haferflocken
5 % Münchner

15 Min bei 50 Grad
60 min bei 68 Grad

"Amber Wit":
35 % Weizenmalz
26 % Münchner
18 % Pilsner
9 % gebackene Haferflocken
6 % Cara Red
3 % Crystal 60
3 % Special B

90 min bei 68 Grad

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#137

Beitrag von Andreas Gruber » Dienstag 3. Mai 2016, 11:29

Hallo Nils,

ich hatte die Gozdawa Classic Belgian Witbier kürzlich auch im Einsatz - habe aber wesentlich wärmer vergoren bei 22-23 Grad (laut Etikett kann sie bis 24 grad ganz gut). Bei mir hat sie bei 12 Grad Plato Stammwürze es nur runter bis 5 Plato geschafft. Bestätigt ein wenig, was Du sagst. Scheint keine "Spitzenendvergärerin" zu sein... Mein Wit war daher sehr leicht. Geschmacklich finde ich sie ganz gut - gerade mit den höheren Gärtemperaturen schön fruchtig. Was mir aufgefallen ist: Bei meinem Wit mit der Hefe musste die unbedingt mit ins Glas. Schüttet man aus einer 0,5er Flasche sich nur ein Gläschen raus, schmeckt das ziemlich leer. In einem Weizenglas mit komplett aufgeschwenkter und eingegossener Hefe - wunderbar und um Klassen besser.

Grüße
Andy

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#138

Beitrag von Boromsel » Dienstag 3. Mai 2016, 12:54

Hallo Andy,
Andreas Gruber hat geschrieben: Bei mir hat sie bei 12 Grad Plato Stammwürze es nur runter bis 5 Plato geschafft.
danke! Das beruhigt schon sehr. Ich berichte dann mal in ein paar Wochen wie es bei mir geschmacklich geworden ist.

VG,
Nils

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#139

Beitrag von Burkhart » Mittwoch 15. Juni 2016, 15:54

Hallo Leute,

nachdem ich gestern mein belgisches Trippel, Strong Ale (oder wie auch immer) abgefüllt habe, wollte ich hier meine ersten Erfahrungen mit der 'Gozdawa BFSAY - Belgian Fruit & Spicy Ale' teilen.

Insgesamt bin ich bisher recht zufrieden mit dem Ergebnis. Die Hefe hat innerhalb von ca. 7-10 Tagen die Stammwürze von 18,2 °P auf 5 °P vergoren, dass entspricht wohl einem SVG von ca. 72% und ist für mich so okay.
Die Gärung verlief (bei Temperaturen zwischen 19 und 21 °C) in den ersten 2-3 Tagen zügig, aber nicht stürmisch (habe ich schon ganz anders erlebt...) und die Gärtätigkeit nahm dann kontinuierlich ab.
Entgegen den spärlichen Informationen, die gefunden habe, hat die Hefe bei mir sehr gut sedimentiert. Ich war einigermaßen erstaunt, dass sich nach 14 Tagen ein relativ kompakter Hefekuchen im Gärfaß abgesetzt hatte und das Jungbier erstaunlich klar war.

Als klassischer 'Spindelprobenverkoster' sind mir im Laufe der Gärung Aromen von anisartig-pfeffrig bis fruchtig-pfirschiartig begegnet. Das Endergebnis ist bisher erwartungsgemäß fruchtig und verspricht seeeehr lecker zu werden.....
Cheers
Burkhart
Rabenbräu Hunsrück

"Trink deine Cervisia. Sie wird sonst kalt!"
(Berühmtes gallisches Zitat)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#140

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 19. Juli 2016, 14:27

Hat mit der "Gozdawa BFSAY - Belgian Fruit & Spicy Ale" mal jemand ein IPA gemacht?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#141

Beitrag von Enfield » Sonntag 24. Juli 2016, 07:55

Zur BFSAY kann ich leider nicht sagen. Wäre aber mal ein etwas anders IPA ;-)

Ich habe vor ner Woche zum ersten Mal ne Gozdawa Hefe ausprobiert - die U.S. West Coast für ein obergäriges "Märzen".

Angestellt habe ich mit 10 g für 12 Liter Sud bei 12° Plato, also sollte man meinen doch ausreichend. Sud bei 23° C angestellt, Raumtemperatur während der Gärung 19-20° C.
Nach ca. 10 Stunden war zwar Aktivität im Gärröhrchen, aber nur eine leichte Schauminsel in der Mitte des Gärbottichs. Erst nach ca. 36-48 h kamen die ersten Hochkräusen.
Aktivität im Gärröhrchen während der gesamten Gärung - sagen wir mal - gemütlich.

Erster Eindruck: die Hefe dürfte eine ziemliche Schnarchnase sein. Mal sehen, welchen EVG sie schafft. Nach jetzt gut einer Woche riecht es NOCH IMMER süßlich aus dem Gärspund. Bin gespannt, ob das was wird.
Hab den Bottich gestern wärmer gestellt (so 21° C), vielleicht hilft das noch.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#142

Beitrag von DerDallmann » Montag 25. Juli 2016, 09:26

Moin.

Hier meine Erfahrungen zur Gozdawa BFSAY (Belgian fruit & spicy ale yeast).
http://www.gozdawa.org/de/de-drozdze-bfsay

Ich habe damit ein (belgisches) IPA-artiges Bier vergoren. :Bigsmile
Stammwürze 16°, IBU 60 (Nur Vorderwürze zur Bitterung, WP-Gabe und nach Abklingen der HG gestopft mit 4 gr/l)

Schüttung:
Pale Ale Malz, 81,96 %
Weizen Malz, hell, 16,39 %
Sauermalz, 1,63%

Maischen
Einmaischen bei 40° (kurze Rast, klingelte an der Tür, ca. 5-10 Min.)
Kombirast bei 65°, 70 Minuten
abgemaischt bei ca. 72°

Es wurden 2 TL Hefenahrung 10 Minuten mitgekocht, ausserdem kam IM zum Einsatz. Nach dem Kochen und WP gleich runter gekühlt auf 20° und direkt angestellt. Hatte die Hefe (1 Pak. für ca. 21l) 30 Minuten zuvor ordnungsgemäß rehydriert.

Raumtemperatur im Bereich 19° - 21°. Die Gärung kam ca. nach 6 Stunden an, legte relativ langsam los, nur eine dünne Kräusen Decke. Erst ca. nach 36 Std. waren 4-5 cm vorhanden. Der Gärprozess verlief ziemlich kontinuierlich über 8 Tage. Von 16°P runter auf ziemlich genau 3°P. Das entspricht einem SVG von 81%. Damit bin ich sehr zufrieden.
Ich fülle heute oder morgen ab, Geschmackliche Eindrücke reiche ich später nach.

Gruß, Johst
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#143

Beitrag von Enfield » Montag 25. Juli 2016, 12:14

Danke für deine Erfahrungen mit der BFSAY, das klingt ich echt gut. Die werd ich mir auch besorgen.

Nachtrag zu meinem Sud mit der U.S. West Coast: habe heute den Restextrakt gemessen, da es noch immer sehr süßlich aus dem Gärspund duftet: bin auf einen scheinbaren EVG von 79 % und damit sehr zufrieden :thumbup

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#144

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 11. August 2016, 11:22

Nachtrag zu meinem IPA mit der BSFAY. Ich habe das Rezept mal veröffentlicht, weil das richtig gut geworden ist.
http://maischemalzundmehr.de/index.php? ... tte=recipe
Mir fällt es immer schwer die Aromen/Geschmäcker zu beschreiben, es ist angenehm würzig, auch ein bißchen in Richtung Backobst (!?). Irgendwie eine super Mischung zusammen mit dem Kazbek. Schwer zu beschreiben... aber gut! :Wink
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#145

Beitrag von Enfield » Donnerstag 11. August 2016, 12:44

Ich hab mir durch Dich inspiriert auch die BSFAY gekauft und grade in einem Belgischen Pale Ale am Gären. Werde auch berichten wie es geworden ist. Angekommen ist sie relativ schnell, ca 6-8 h, dann war alles schön überweißt und hat ordentlich geblubbert. Habe aber auch die vollen 10 g in die 11 Liter Sud gegeben.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#146

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 11. August 2016, 13:24

Ich finde die Hefe super, keep me posted...
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#147

Beitrag von Enfield » Donnerstag 11. August 2016, 13:29

Zu einem ganz abschließenden Resumé über Gozdawa Hefen bin ich noch nicht gekommen. Ich habe aber so das Gefühl, dass man eine etwas höhere Pitchingrate braucht als bei Fermentis und Co. da die Hefe sonst sehr langsam loslegt.
Meine W35 German Lager hat volle 36 h gebraucht bei 12° Anstelltemperatur - und das trotz kleinem Starter.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#148

Beitrag von deralex » Donnerstag 11. August 2016, 13:40

Enfield hat geschrieben:Zu einem ganz abschließenden Resumé über Gozdawa Hefen bin ich noch nicht gekommen. Ich habe aber so das Gefühl, dass man eine etwas höhere Pitchingrate braucht als bei Fermentis und Co. da die Hefe sonst sehr langsam loslegt.
Meine W35 German Lager hat volle 36 h gebraucht bei 12° Anstelltemperatur - und das trotz kleinem Starter.
Es kommt sehr auf die Hefe drauf an bei Gozdawa, leider wohl auch zusätzlich auf die Charge die produziert wurde. Die W35 hat bei mir bisher jedes Mal gezickt (3 mal verwendet). Einmal kam sie sogar nur auf 65% EVG. Mit der German Altbier habe ich schon 7 Sude gemacht und hatte null Probleme. Die Czech Pilsner hat mal funktioniert und mal nicht. Aktuell scheint die auch nicht mehr produziert zu werden, ist zumindest auf der Homepage verschwunden. Wahrscheinlich war ich nicht der Einzige der damit Probleme hatte.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#149

Beitrag von Enfield » Donnerstag 11. August 2016, 15:34

Alles klar... :Mad2 Dann gebe ich mir jetzt mal persönlich keine Schuld am Versagen der W35... Gut, dass ich nur eine Tüte gekauft habe. Wie ist es mit der PAY7? Ist die zuverlässiger?

Stimmt, habe grade die HP von Gozdawa gelesen, die W35 ist weg. Einfach verschwunden. Für den Preis erwartet man ja auch keine Wunder, aber funktionieren sollte sie schon.
Möchte wisse, wo die Hefe überhaupt gefertigt wird.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#150

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 11. August 2016, 15:40

Ich habe mal gelesen, dass die nur reseller von anderen Herstellern sind.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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