Anschwemmfilter

Zur Filtration von Partikeln im einstelligen µm-Bereich werden Anschwemmfilter eingesetzt, wobei der eigentliche Filter aus einem Druck- oder Klappbandfilter besteht. Diese Feinstfiltration wird dadurch erreicht dass ein Anschwemmmittel, wie beispielsweise Zellulose, auf die Filterfläche aufgebracht (also angeschwemmt) wird. Aus dem Anschwemmmittel bildet sich eine sehr feine Filterschicht (Filterkuchen) deren Poren wesentlich feiner als die des Filtergewebes sind. Ist diese Filterschicht aufgebaut wird der Filter mit dem zu klärenden Bier beschickt. Die zu filternden Partikel setzt sich auf dem „Anschwemmmittel-Filterkuchen“ ab und bildet den sogenannten „Schmutz-Filterkuchen“. Die gefilterte Flüssigkeit, in unserem Fall das Bier, fließt nach unten ab. Bei einem dicker / dichter werdendem Filterkuchen nimmt der Gegendruck stetig zu. Bei der Überschreitung eines bestimmten Grenzwertes wird die Beschickung mit dem unfiltrierten Bier unterbrochen und eine Regeneration eingeleitet. Bei dieser Regeneration werden Klappen geöffnet, das Band mit dem Filterkuchen wird herausgefahren, abgestreift und auf der anderen Seite wird ein sauberes Band eingefahren. Anschließend wird der Filter wieder geschlossen, eine neue Schicht Anschwemmmittel aufgebracht und die Filtration beginnt von neuem1).

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