Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
- schwarzwaldbrauer
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Paella Saison von taim:
Ich glaube das war die Verkostung, auf die ich mich bis jetzt am intensivsten vorbereitet habe.
Der Name und das Etikett machen total neugierig. Hab eine Lupe gesucht und dann das kleingedruckte auf dem Etikett gelesen. Reis, Reisgewürze, Paprika und Orangenschale sind mit drin. Ausser den Basismalzen auch ein kirschholzgeräuchertes.
Nach dem Einschenken ist ein goldfarbenes Bier mit weissem Schaum, der nicht allzu lange hält im Glas. Der Geruch ist angenehm mild, etwas süßlich. Im Gaumen meint man dann ein eher leichtes Bier zu trinken. Das ist aber nicht so, nach einigen Minuten merkt man auch den AlkohoL
Bin zuerst davon ausgegangen dass dieses Bier evtl. zu gemüsig ausfallen könnte. Aber das ist absolut nicht der Fall, es wirkt sehr frisch. Wenn man es vorher gelesen hat bemerkt man im Abgang auch Gewürznoten die für Paella typisch sind. Aber wie gesagt, nur wenn mans weiß!
In erster Linie ist das Bier, in zweiter Linie stehen die exotischen Zutaten, die von der M29 toll umgesetzt wurden.
Das war für mich eine angenehme Horizonterwerweiterung, danke.
Abschließend die Frage: Hast du dir dieses kreative Rezept selbst ausgedacht oder wurdest du inspiriert?
Ich glaube das war die Verkostung, auf die ich mich bis jetzt am intensivsten vorbereitet habe.
Der Name und das Etikett machen total neugierig. Hab eine Lupe gesucht und dann das kleingedruckte auf dem Etikett gelesen. Reis, Reisgewürze, Paprika und Orangenschale sind mit drin. Ausser den Basismalzen auch ein kirschholzgeräuchertes.
Nach dem Einschenken ist ein goldfarbenes Bier mit weissem Schaum, der nicht allzu lange hält im Glas. Der Geruch ist angenehm mild, etwas süßlich. Im Gaumen meint man dann ein eher leichtes Bier zu trinken. Das ist aber nicht so, nach einigen Minuten merkt man auch den AlkohoL
Bin zuerst davon ausgegangen dass dieses Bier evtl. zu gemüsig ausfallen könnte. Aber das ist absolut nicht der Fall, es wirkt sehr frisch. Wenn man es vorher gelesen hat bemerkt man im Abgang auch Gewürznoten die für Paella typisch sind. Aber wie gesagt, nur wenn mans weiß!
In erster Linie ist das Bier, in zweiter Linie stehen die exotischen Zutaten, die von der M29 toll umgesetzt wurden.
Das war für mich eine angenehme Horizonterwerweiterung, danke.
Abschließend die Frage: Hast du dir dieses kreative Rezept selbst ausgedacht oder wurdest du inspiriert?
Brau, schau wem.
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Hi Dieter,schwarzwaldbrauer hat geschrieben: Mittwoch 17. Dezember 2025, 22:12 Paella Saison von taim:
Ich glaube das war die Verkostung, auf die ich mich bis jetzt am intensivsten vorbereitet habe.
Der Name und das Etikett machen total neugierig. Hab eine Lupe gesucht und dann das kleingedruckte auf dem Etikett gelesen. Reis, Reisgewürze, Paprika und Orangenschale sind mit drin. Ausser den Basismalzen auch ein kirschholzgeräuchertes.
Nach dem Einschenken ist ein goldfarbenes Bier mit weissem Schaum, der nicht allzu lange hält im Glas. Der Geruch ist angenehm mild, etwas süßlich. Im Gaumen meint man dann ein eher leichtes Bier zu trinken. Das ist aber nicht so, nach einigen Minuten merkt man auch den AlkohoL
Bin zuerst davon ausgegangen dass dieses Bier evtl. zu gemüsig ausfallen könnte. Aber das ist absolut nicht der Fall, es wirkt sehr frisch. Wenn man es vorher gelesen hat bemerkt man im Abgang auch Gewürznoten die für Paella typisch sind. Aber wie gesagt, nur wenn mans weiß!
In erster Linie ist das Bier, in zweiter Linie stehen die exotischen Zutaten, die von der M29 toll umgesetzt wurden.
Das war für mich eine angenehme Horizonterwerweiterung, danke.
Abschließend die Frage: Hast du dir dieses kreative Rezept selbst ausgedacht oder wurdest du inspiriert?
zunächst einmal danke für Deine sehr detaillierte und wohlwollende Bewertung (und sorry für die kleine Schriftgröße auf dem Etikett)!
Zu Deiner Frage:
ich bin gerade in einer "expressionistischen Phase" und die Idee kam in der Tat mehr oder weniger von mir.
Ich wollte einfach mal was außerhalb der Reihe ausproBIERen und schauen was so alles geht. Herausgekommen sind dabei eine "Tom Kha Gose" (pun intended), ein "Stachelbeer-Pastry IPA" und eben dieses "Paella Saison".
Ich habe zwar schon einmal mit klassischem Saison beschäftigt, aber die Ausgestaltung dieses Rezepts habe ich tatsächlich im Dialog mit ChatGPT erarbeitet (wie man das heutzutage eben so macht
Ich wollte vermeiden in die "Food-Beer-Falle" zu tappen, dadurch ist das Bier vermutlich zu zurückhaltend geworden.
Da bin ich voll bei Dir und Deinem Kommentar: "nur wenn man's weiß".
Die besten Biere werden eben auch am Etikettierer gemacht
Ein paar Punkte, die ich beim nächsten Mal (falls es das jemals gibt) vermutlich anders machen würde:
- Evtl. den Basisbierstil ändern, oder eine andere (neutralere/fruchtigere falls es das überhaupt gibt) Saison-Hefe nehmen. Ich finde die M29 ballert halt schon alles mit Pfeffer und Phenolen zu und man schmeckt, finde ich, kaum viel anderes. Den WLP568 (Dupont) Blend evtl.? Vielleicht könnte man auch kälter vergären (HG war hier bei 23°C)? Oder in Richtung Belgian Blonde gehen (Lallemand Abbaye, Fermentis BE-256)?
- Rauchmalzanteil von 5 auf 10% erhöhen?.
- Insgesamt "mutiger" sein bei den Aromen. Zumindest eins der Aromen (Carne de Ñora, Safran oder Orange) sollte zumindest irgendwie durchkommen. Safran hatte ich in der HG, Orangenschale im WP. Würde ich vielleicht dann eher nach der HG stopfen...
Viele Grüße,
Timo
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DoctahCerveza
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Das klingt echt Spannend. Find grade Saison Hefen auch echt Super geeignet um Food inspirierte Biere zu machen, auch vor allem in der Kombination mit Rauchmalz. Da hast, je nachdem wo die Reise hingehen soll schonmal ein gutes Gerüst. Für mein Pastrami Saison hab ich in den ersten beiden Versionen die Belle Saison genommen, die dafür aufjedenfall schon nicht schlecht war. Beim dritten Versuch kam die French Saison zum Einsatz und die hats in Kombination mit der aus den ersten beiden Versuchen austarierten Malz- und Gewürzmenge perfekt gemacht. Wo ich jetzt schreibe fällt mir auf dass der Flameout Hopfen bei der dritten Version ebenfalls ein anderer war als bei den ersten beiden Versionen, glaub aber nicht dass der irgendwie grossartig ausschlaggebend war.
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Ja, ist schon lustig, was man so alles machen kann und es trotzdem (gerade deswegen) schmeckt.DoctahCerveza hat geschrieben: Donnerstag 18. Dezember 2025, 10:27 Das klingt echt Spannend. Find grade Saison Hefen auch echt Super geeignet um Food inspirierte Biere zu machen, auch vor allem in der Kombination mit Rauchmalz. Da hast, je nachdem wo die Reise hingehen soll schonmal ein gutes Gerüst. Für mein Pastrami Saison hab ich in den ersten beiden Versionen die Belle Saison genommen, die dafür aufjedenfall schon nicht schlecht war. Beim dritten Versuch kam die French Saison zum Einsatz und die hats in Kombination mit der aus den ersten beiden Versuchen austarierten Malz- und Gewürzmenge perfekt gemacht. Wo ich jetzt schreibe fällt mir auf dass der Flameout Hopfen bei der dritten Version ebenfalls ein anderer war als bei den ersten beiden Versionen, glaub aber nicht dass der irgendwie grossartig ausschlaggebend war.
Ich habe auch schon über Mischgärung (Belle Saison / French Saison 1:1) nachgedacht. Oder eben die WLP56(Dupont) Hefe, das ist schon ein blend. Bekommt man allerdings nirgends zu kaufen. Keine Ahnung, ob strippen aus Dupont Flaschen funktioniert, aber die sind auch schwer zu bekommen.
---Don't panic---
- Johnny Eleven
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Die WHC Lab Farmhouse Vibes dürfte auch die Dupont-Hefe sein. Die ist als Trockenhefe auch gut bei den einschlägigen Versendern zu bekommen.
Die habe ich schon verwendet, mir hat sie gut gefallen, vgl. hier viewtopic.php?p=547884&hilit=Dupont#p547884 und hier viewtopic.php?p=547891&hilit=Dupont#p547891
Viele Grüße
Johannes
Die habe ich schon verwendet, mir hat sie gut gefallen, vgl. hier viewtopic.php?p=547884&hilit=Dupont#p547884 und hier viewtopic.php?p=547891&hilit=Dupont#p547891
Viele Grüße
Johannes
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Ss BT Kettle TC 10gal, Yato, MattMill Rührwerk, 25l Polsinelli-Läutertopf/-Läuterblech / BM10
MattMill Master, Inkbird ITC-308, Tilt, Thermapen 4, New EasyDens
Speise-Karbonisierer, Flaschengärer
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- Räuber Hopfenstopf
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Die ist aber auch STA+ und kann furztrocken vergären. Wenn man es nicht so phenolisch mag, wäre Wyeast 3726 eine Möglichkeit. Und wenn es nicht so trocken werden soll, die Lallemand Farmhouse Hybrid, die nicht STA+ ist und sich wie eine normale OG Hefe verhält. Meiner bescheidenen Erfahrung nach hilft auch eine kühlere Vergärung, die Phenole in Grenzen zu halten. Da sind 23 Grad schon ganz schön sportlich.
Viele Grüße
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Björn
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- shudayo
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Als zweites Bier habe ich mich heute für das Bavarian Brown Ale entschieden.
Der Schaum ist sehr feinporig, baut sich aber leider recht schnell ab. Farblich präsentiert sich das Bier in einem schönen bräunlichen Mahagoni und überzeugt durch eine beeindruckende Klarheit.
In der Nase zeigen sich sofort feine keksige und karamellige Noten. Das Ganze wirkt angenehm zurückhaltend, nicht aufdringlich und keinesfalls süßlich-klebrig. Hopfenaromen lassen sich im Geruch leider nicht wahrnehmen.
Der Antrunk greift die karamelligen Noten direkt wieder auf und geht aus meiner Sicht leicht in Richtung „Werthers Echte“. Dazu kommen Anklänge von Honig und Keks, insgesamt sehr fein, rund und gut ausbalanciert. Im Abgang meldet sich dann langsam der Hopfen mit einer dezenten, kräutrigen Note, die für einen stimmigen Abschluss sorgt.
Insgesamt gefällt mir auch das zweite Bier von Shlomo sehr gut, sogar noch etwas besser als das erste. Besonders überzeugt mich hier die feine, elegante Ausprägung der Aromen.
Danke.
Der Schaum ist sehr feinporig, baut sich aber leider recht schnell ab. Farblich präsentiert sich das Bier in einem schönen bräunlichen Mahagoni und überzeugt durch eine beeindruckende Klarheit.
In der Nase zeigen sich sofort feine keksige und karamellige Noten. Das Ganze wirkt angenehm zurückhaltend, nicht aufdringlich und keinesfalls süßlich-klebrig. Hopfenaromen lassen sich im Geruch leider nicht wahrnehmen.
Der Antrunk greift die karamelligen Noten direkt wieder auf und geht aus meiner Sicht leicht in Richtung „Werthers Echte“. Dazu kommen Anklänge von Honig und Keks, insgesamt sehr fein, rund und gut ausbalanciert. Im Abgang meldet sich dann langsam der Hopfen mit einer dezenten, kräutrigen Note, die für einen stimmigen Abschluss sorgt.
Insgesamt gefällt mir auch das zweite Bier von Shlomo sehr gut, sogar noch etwas besser als das erste. Besonders überzeugt mich hier die feine, elegante Ausprägung der Aromen.
Danke.
Gruß,
Alex
Cervisiam bibat
Alex
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NordSüd
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Heute hatte ich das zweite Bier von Florian im Glas.
Ein Belgian Strong Ale mit ordentlichen 7,2%, die man anfangs gar nicht so heraus schmeckt.
Das Bier ist sehr dunkel und blank, mit schönen rötlichen Reflexen.
In der Nase Röstaromen, ganz dezent Trockenfrüchte, etwas fruchtig und phenolisch. Die belgische Hefe ist hier klar erkennbar, hält sich jedoch dezent im Hintergrund.
Im Mund ein komplexes Bier, bei dem Karamell und Schokoladentöne dominieren und etwas Fruchtiges mitschwingt. Die Hopfenbittere kontert die Restsüsse sehr gut.
Auch hier spielt die belgische Hefe sehr dezent mit.
Ich persönlich mag es sehr, wenn das Bier nicht brutal von der Hefe dominiert wird.
Für mich ein sehr ausgewogenes, komplexes, sauber gebrautes Strong Ale, was mir sehr gut geschmeckt hat.
Grüße
Tom
Ein Belgian Strong Ale mit ordentlichen 7,2%, die man anfangs gar nicht so heraus schmeckt.
Das Bier ist sehr dunkel und blank, mit schönen rötlichen Reflexen.
In der Nase Röstaromen, ganz dezent Trockenfrüchte, etwas fruchtig und phenolisch. Die belgische Hefe ist hier klar erkennbar, hält sich jedoch dezent im Hintergrund.
Im Mund ein komplexes Bier, bei dem Karamell und Schokoladentöne dominieren und etwas Fruchtiges mitschwingt. Die Hopfenbittere kontert die Restsüsse sehr gut.
Auch hier spielt die belgische Hefe sehr dezent mit.
Ich persönlich mag es sehr, wenn das Bier nicht brutal von der Hefe dominiert wird.
Für mich ein sehr ausgewogenes, komplexes, sauber gebrautes Strong Ale, was mir sehr gut geschmeckt hat.
Grüße
Tom
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Gestern habe ich das zweite Bier von P.B. probiert, das Kupfer Altbier.
Direkt nach dem Einschenken sieht man eine sehr schöne Farbe, rehbraun. Vielleicht etwas hell für ein Altbier aber noch im Rahmen. Es ist auch sehr klar, so wie man es haben möchte. Der Geruch ist recht neutral, eine leichte Malznote ist wahrnehmbar, Hopfenaromen eigentlich kaum. Der Schaum ist ansprechend und hat ebenfalls eine tolle Farbe.
Fein und spritzig im Antrunk, dann folgt eine angenehme Bittere gepaart mit einer leichten Säure. So wie man es für ein Altbier erwartet. Auch hier ist vom Hopfenaroma wenig zu schmecken. Im Abgang bleibt die Bittere noch eine ganze Weile bestehen.
Ein tolles Altbier, das mir richtig gut geschmeckt hat. Vielen Dank dafür.
Direkt nach dem Einschenken sieht man eine sehr schöne Farbe, rehbraun. Vielleicht etwas hell für ein Altbier aber noch im Rahmen. Es ist auch sehr klar, so wie man es haben möchte. Der Geruch ist recht neutral, eine leichte Malznote ist wahrnehmbar, Hopfenaromen eigentlich kaum. Der Schaum ist ansprechend und hat ebenfalls eine tolle Farbe.
Fein und spritzig im Antrunk, dann folgt eine angenehme Bittere gepaart mit einer leichten Säure. So wie man es für ein Altbier erwartet. Auch hier ist vom Hopfenaroma wenig zu schmecken. Im Abgang bleibt die Bittere noch eine ganze Weile bestehen.
Ein tolles Altbier, das mir richtig gut geschmeckt hat. Vielen Dank dafür.
Viele Grüße
Jens
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- FlorianTH
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Das freut mich sehr, dass dir das Strong Ale gemundet hat! Ich finde es auch gefährlich leckerNordSüd hat geschrieben: Freitag 19. Dezember 2025, 00:16 Für mich ein sehr ausgewogenes, komplexes, sauber gebrautes Strong Ale, was mir sehr gut geschmeckt hat.
Der Kandissirup war auch "nur" der Brewferm Kandissirup flüssig mild 1 l.
Viele Grüße
Florian
Florian
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
So nachdem ich seit letzten Samstag ohne stimme dafür mit Erkältung flach lag , komm ich leider erst heute zum ersten Bier von shudayo.
Ein Veltener Landbier. Der Schaum ist schön, aber ist sehr schnell wieder weg. Das bier ist sehr klar und hat eine tolle Farbe. Der Geschmack ist so wie ich mir ein Landbier vorstelle und mag. Nicht malzig sondern sehr clean und lädt zum Trinken ein.
Fazit: leckerer start!
Ein Veltener Landbier. Der Schaum ist schön, aber ist sehr schnell wieder weg. Das bier ist sehr klar und hat eine tolle Farbe. Der Geschmack ist so wie ich mir ein Landbier vorstelle und mag. Nicht malzig sondern sehr clean und lädt zum Trinken ein.
Fazit: leckerer start!
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hkpdererste
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Weiter geht die große Verkostung.
Dieses mal ein Ale mit Chinook, Smaragd und Honiganteil, vergoren mit der Voss Kweik.
Nach dem einschenken im Glas kein bisschen Trübung, rotgoldene Farbe, leichte Schaumkrone, die aber stabil bis zum Schluss. Der Geruch leicht hefig frisch.
Im Geschmack eher auf der herberen Seite, gefällt mir. Die Hopfen kommen schön durch im Abgang dann ganz leicht die Honignote. Alles in allem ein schönes Durstbier und gleichzeitig mein erstes mit einer Kweik-Hefe.
Gute Arbeit; kann sich sehen lassen.
Dieses mal ein Ale mit Chinook, Smaragd und Honiganteil, vergoren mit der Voss Kweik.
Nach dem einschenken im Glas kein bisschen Trübung, rotgoldene Farbe, leichte Schaumkrone, die aber stabil bis zum Schluss. Der Geruch leicht hefig frisch.
Im Geschmack eher auf der herberen Seite, gefällt mir. Die Hopfen kommen schön durch im Abgang dann ganz leicht die Honignote. Alles in allem ein schönes Durstbier und gleichzeitig mein erstes mit einer Kweik-Hefe.
Gute Arbeit; kann sich sehen lassen.
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hkpdererste
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
hkpdererste hat geschrieben: Freitag 19. Dezember 2025, 21:32 Weiter geht die große Verkostung.
Dieses mal ein Ale mit Chinook, Smaragd und Honiganteil, vergoren mit der Voss Kweik.
Nach dem einschenken im Glas kein bisschen Trübung, rotgoldene Farbe, leichte Schaumkrone, die aber stabil bis zum Schluss. Der Geruch leicht hefig frisch.
Im Geschmack eher auf der herberen Seite, gefällt mir. Die Hopfen kommen schön durch im Abgang dann ganz leicht die Honignote. Alles in allem ein schönes Durstbier und gleichzeitig mein erstes mit einer Kweik-Hefe.
Gute Arbeit; kann sich sehen lassen.![]()
Auch hier im Anschluss wieder Teil 2:
Gleiches Grundbier wie oben aber mit Rosmarin aus Eigenanbau gestopft.
In der Nase hier ganz deutlich die volle Dröhnung Rosmarinaroma, im Geschmack etwas weniger als aber doch schon deutlich vorhanden. Insgesamt kommt das in dieser Variante für mich deutlich milder rüber. Interessant zu sehen wie viel Unterschied eine einzelne Zutat ausmacht.
Bisher kann ich den Kollegen FaRo89 als Wichtelpartner guten Gewissens weiterempfehlen.
- schwarzwaldbrauer
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Tough Cookie - Amalien-Bräu - taim
Endlich mal ein erfreuliches cookie das man nicht nur mit extra Häckchen reinlassen darf.
Muss dazu sagen: Das war meine erste Wee Heavy Verkostung.
In sehr dunklem Braun ist das Bier im Glas, wie bei einem solch dunklen Starkbier erwartet hält der Schaum nicht allzu lange. Das Bier ist schwach karbonisiert, sonst würden die feinen Aromen nicht so sehr in Mund und Gaumen zur Geltung kommen. Diese stammen in erster Linie vom Malz: Sahne, leichter Kaffergeschmack, minimal röstig. Die Hefe steuert erwas erdiges, torfiges bei. Den Einfluß des Hopfens kann ich nicht separat beschreiben, der trägt wahrscheinich zum mild-süßen Gesamteindruck bei.
Ein sehr gelungenes Bier, erinnert mich etwas an meinen Barley Wine.
Danke Timo
Endlich mal ein erfreuliches cookie das man nicht nur mit extra Häckchen reinlassen darf.
Muss dazu sagen: Das war meine erste Wee Heavy Verkostung.
In sehr dunklem Braun ist das Bier im Glas, wie bei einem solch dunklen Starkbier erwartet hält der Schaum nicht allzu lange. Das Bier ist schwach karbonisiert, sonst würden die feinen Aromen nicht so sehr in Mund und Gaumen zur Geltung kommen. Diese stammen in erster Linie vom Malz: Sahne, leichter Kaffergeschmack, minimal röstig. Die Hefe steuert erwas erdiges, torfiges bei. Den Einfluß des Hopfens kann ich nicht separat beschreiben, der trägt wahrscheinich zum mild-süßen Gesamteindruck bei.
Ein sehr gelungenes Bier, erinnert mich etwas an meinen Barley Wine.
Danke Timo
Brau, schau wem.
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Schmackofatz
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Das Wiener Lager von Herbert:
Farbe tiefer Bernstein, fester feinporiger Schaum
In der Nase untergärige Malzigkeit und eine Hopfenfrische (ist das gestopft?)
Im Antrunk eine Menge Karamell und einiges Bubblegum. Sehr schlank und dennoch voll.m in der Malzigkeit. Das macht bei jedem Schluck Lust auf mehr.
Die Hopfen sind mir gänzlich unbekannt, da muss ich mal recherchieren.
Danke!

Farbe tiefer Bernstein, fester feinporiger Schaum
In der Nase untergärige Malzigkeit und eine Hopfenfrische (ist das gestopft?)
Im Antrunk eine Menge Karamell und einiges Bubblegum. Sehr schlank und dennoch voll.m in der Malzigkeit. Das macht bei jedem Schluck Lust auf mehr.
Die Hopfen sind mir gänzlich unbekannt, da muss ich mal recherchieren.
Danke!

Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Weiter geht's mit dem Schwarzbier von P.B.
Sehr schön dunkel mit feinem rehbraunem Schaum der aber leider nicht sehr haltbar ist. Angenehmer Geruch, leichte Anklänge von dunkler Schokolade und Kaffee.
Beides findet sich auch im Geschmack wieder. Zusätzlich eine knackige Bittere, die auch im Abgang noch länger präsent bleibt. Fühlt sich mehr an als die angegebenen 25 IBU, passt aber ausgezeichnet zu dem Bier.
Das Bier macht insgesamt einen schlanken Eindruck, das gefällt mir ganz gut und lädt zu einem zweiten Bier ein.
Sehr schön dunkel mit feinem rehbraunem Schaum der aber leider nicht sehr haltbar ist. Angenehmer Geruch, leichte Anklänge von dunkler Schokolade und Kaffee.
Beides findet sich auch im Geschmack wieder. Zusätzlich eine knackige Bittere, die auch im Abgang noch länger präsent bleibt. Fühlt sich mehr an als die angegebenen 25 IBU, passt aber ausgezeichnet zu dem Bier.
Das Bier macht insgesamt einen schlanken Eindruck, das gefällt mir ganz gut und lädt zu einem zweiten Bier ein.
Viele Grüße
Jens
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Hallo,
ich möchte mich für die Verkostungsnotizen zu meinen Bieren, bei Jens (ibrand) bedanken.
viewtopic.php?p=552329#p552329
Beim Wiener Lager gebe ich Dir Recht, evtl. ein Tick zu viel Caramalz, es sind 3% Cara Aroma, vielleicht ist das CaraAroma geschmacklich auch zu intensiv.
Der Hopfen geht leider unter, (100g/ 20l) ich habe extra "Srisselspalt" bestellt, ich hatte gelesen der soll super zu einem Wiener Lager passen.
viewtopic.php?p=552997#p552997
Das ist mein erstes Altbier das ich gebraut habe, wir sind hier in Brandenburg auch keine Altbier Region so das ich mit dem Bierstil nicht sonderlich vertraut bin, fand es aber interessant es zu brauen. Da freut es mich besonders das es Dir geschmeckt hat, danke.
viewtopic.php?p=553142#p553142
Ich braue das Schwarzbier immer für meine Frau, in den letzten Jahres war es ein eher süßliches Bier nach Art "Schwarzer Abt" der Neuzeller Klosterbrauerei. Dieses Jahr wollte ich es klassischer brauen ohne die zusätzliche Süße, eher schlank mit Kaffee und Schokoladen Noten.
Es freut mich das es Dir gefallen hat.
Ich wünsche allen einen schöne 4. Advent.
Peer
ich möchte mich für die Verkostungsnotizen zu meinen Bieren, bei Jens (ibrand) bedanken.
viewtopic.php?p=552329#p552329
Beim Wiener Lager gebe ich Dir Recht, evtl. ein Tick zu viel Caramalz, es sind 3% Cara Aroma, vielleicht ist das CaraAroma geschmacklich auch zu intensiv.
Der Hopfen geht leider unter, (100g/ 20l) ich habe extra "Srisselspalt" bestellt, ich hatte gelesen der soll super zu einem Wiener Lager passen.
viewtopic.php?p=552997#p552997
Das ist mein erstes Altbier das ich gebraut habe, wir sind hier in Brandenburg auch keine Altbier Region so das ich mit dem Bierstil nicht sonderlich vertraut bin, fand es aber interessant es zu brauen. Da freut es mich besonders das es Dir geschmeckt hat, danke.
viewtopic.php?p=553142#p553142
Ich braue das Schwarzbier immer für meine Frau, in den letzten Jahres war es ein eher süßliches Bier nach Art "Schwarzer Abt" der Neuzeller Klosterbrauerei. Dieses Jahr wollte ich es klassischer brauen ohne die zusätzliche Süße, eher schlank mit Kaffee und Schokoladen Noten.
Es freut mich das es Dir gefallen hat.
Ich wünsche allen einen schöne 4. Advent.
Peer
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
So... zweites Bier von shudayo.
Ein Wet Hopped Lager mit selbst angebauten Hüll Melon. In der Nase was süßes ich würde fast zu Pfirsich oder so ner süßen honigmelon tendieren. Der Geschmack ist auch beim Trinken da, wenn auch nicht so intensiv wie in der Nase. Trinkt sich gut und der Hopfen wird von ner guten Restsüße im Bier untermalt. Bitterkeit ist für nen Lager auf der Höheren Seite für mein Empfinden passt aber gut zum Rest. Ich meine bissl Ester ggf von der Novalager zu schmecken.
Zusammengefasst ein tolles Bier das den Hopfen gut zur Geltung bringt.
Ein Wet Hopped Lager mit selbst angebauten Hüll Melon. In der Nase was süßes ich würde fast zu Pfirsich oder so ner süßen honigmelon tendieren. Der Geschmack ist auch beim Trinken da, wenn auch nicht so intensiv wie in der Nase. Trinkt sich gut und der Hopfen wird von ner guten Restsüße im Bier untermalt. Bitterkeit ist für nen Lager auf der Höheren Seite für mein Empfinden passt aber gut zum Rest. Ich meine bissl Ester ggf von der Novalager zu schmecken.
Zusammengefasst ein tolles Bier das den Hopfen gut zur Geltung bringt.
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Und weiter geht's bei mir mit dem letzten verbliebenen Bier von Peer aka P.B. dem Belgischen Dubbel. Dieses Bier hatte ich mir extra bis zum Schluss aufgehoben
Nach der Beschreibung von Peer war es ein Splitsud mit dem Schwarzbier zusätzlich kam Kandissirup und eine andere Hefe zum Einsatz. Vom Aussehen sind die beiden daher identisch, auch der Schaum verhält sich gleich. Die Farbe ist für ein Dubbel schon ziemlich dunkel aber das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass es eben ein Splitsud ist.
Der Geruch ist aber schon anders. Zwar hat man hier ebenfalls dunkle Schokolade und Kaffee in der Nase, aber auch phenoltische Noten und fruchtige Ester.
Im Antrunk dann ebenfalls die bekannten Aromen aber eben auch die Phenole und die Ester. Nicht sehr extrem sondern eher unterschwellig und dabei extrem lecker. Im Abgang dann ein cremiges Mundgefühl und eine ganz leichte Bittere, die auch nicht lange nachhängt. Die Schokoladenaromen und das leicht pfeffrige bleiben länger erhalten.
Das Schlimme an dem Bier ist, dass man die 7,25 Prozent Alkohol überhaupt nicht schmeckt, man bemerkt sie nur irgendwann.
Vielen Dank für dieses extrem gute Bier
Lieber Peer, du hast mich auch dieses Jahr wieder mit vier wirklich guten Bieren bewichtelt und dafür sage ich nochmals herzlichen Danke. Handwerklich ist mir bei keinem Bier etwas Gravierendes aufgefallen, wenn überhaupt dann wäre hier die etwas kurze Haltbarkeit des Schaumes zu nennen, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Nach der Beschreibung von Peer war es ein Splitsud mit dem Schwarzbier zusätzlich kam Kandissirup und eine andere Hefe zum Einsatz. Vom Aussehen sind die beiden daher identisch, auch der Schaum verhält sich gleich. Die Farbe ist für ein Dubbel schon ziemlich dunkel aber das ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass es eben ein Splitsud ist.
Der Geruch ist aber schon anders. Zwar hat man hier ebenfalls dunkle Schokolade und Kaffee in der Nase, aber auch phenoltische Noten und fruchtige Ester.
Im Antrunk dann ebenfalls die bekannten Aromen aber eben auch die Phenole und die Ester. Nicht sehr extrem sondern eher unterschwellig und dabei extrem lecker. Im Abgang dann ein cremiges Mundgefühl und eine ganz leichte Bittere, die auch nicht lange nachhängt. Die Schokoladenaromen und das leicht pfeffrige bleiben länger erhalten.
Das Schlimme an dem Bier ist, dass man die 7,25 Prozent Alkohol überhaupt nicht schmeckt, man bemerkt sie nur irgendwann.
Vielen Dank für dieses extrem gute Bier
Lieber Peer, du hast mich auch dieses Jahr wieder mit vier wirklich guten Bieren bewichtelt und dafür sage ich nochmals herzlichen Danke. Handwerklich ist mir bei keinem Bier etwas Gravierendes aufgefallen, wenn überhaupt dann wäre hier die etwas kurze Haltbarkeit des Schaumes zu nennen, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Viele Grüße
Jens
Jens
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Hallo Jens,
das freut mich das Dir die 4 Biere geschmeckt haben, an der Schaumhaltbarkeit werde ich arbeiten
.
Du kannst ja die 2 Kaufbier in "Was trinke Ihr gerade" auch mal bewerten, würde mich interessieren wie jemand anderem die Frankfurter Biere schmecken.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ein frohes Fest und einen guten Rutsch.
VG Peer
das freut mich das Dir die 4 Biere geschmeckt haben, an der Schaumhaltbarkeit werde ich arbeiten
Du kannst ja die 2 Kaufbier in "Was trinke Ihr gerade" auch mal bewerten, würde mich interessieren wie jemand anderem die Frankfurter Biere schmecken.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ein frohes Fest und einen guten Rutsch.
VG Peer
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
My Way To Hell von Riegelbräu
Eckdaten: 11,5 °P mit 5,1 vol. % bei 24 IBU; W34/70; Saphir und Barbe Rouge als Hopfen
Das Helle von Christoph kommt in einem tollen goldgelben Farbton im Glas zur Geltung. Feinporiger Schaum bedeckt das Bier nach dem Einschenken. Dieser zerfällt allerdings recht schnell wieder.
Geruchlich ist die W34/70 schnell als Hefe zu erkennen, hinterlässt aber insgesamt eine saubere Nase ohne Fehlaromen. Im kalten Zustand kommt eine leicht kräuteriges Aroma zur Geltung. Sobald das Bier aber etwas wärmer geworden ist, sind leichte fruchtige Noten enthalten.
Ab dem ersten Schluck ist eine recht zurückhaltende Karbonisierung zu bemerken. Für meinen Geschmack dürfte es etwas mehr Kohlensäure sein. Das Helle hat einen schlanken und zurückhaltenden Malzkörper, für ein schlankes Helles absolut geeignet. Dies lässt dem Hopfen wiederum mehr Spielraum, sodass dieser mit einer leicht kräuterigen und einer sehr dezenten Fruchtnote das Bier abrundet. Auch geschmacklich bemerke ich keine Fehlaromen, ein absolut handwerklich sauber gemachtes Bier.
Mit einer höheren Temperatur könnte man behaupten, dass die Frucht irgendwo zwischen Steinfrucht und der im Barbe Rouge angepriesenen Erdbeere liegt. Festlegen möchte ich mich darauf nicht, da das Aroma dafür viel zu fein ist.
Vielen Dank für dieses leckere Bier, Christoph!
Eckdaten: 11,5 °P mit 5,1 vol. % bei 24 IBU; W34/70; Saphir und Barbe Rouge als Hopfen
Das Helle von Christoph kommt in einem tollen goldgelben Farbton im Glas zur Geltung. Feinporiger Schaum bedeckt das Bier nach dem Einschenken. Dieser zerfällt allerdings recht schnell wieder.
Geruchlich ist die W34/70 schnell als Hefe zu erkennen, hinterlässt aber insgesamt eine saubere Nase ohne Fehlaromen. Im kalten Zustand kommt eine leicht kräuteriges Aroma zur Geltung. Sobald das Bier aber etwas wärmer geworden ist, sind leichte fruchtige Noten enthalten.
Ab dem ersten Schluck ist eine recht zurückhaltende Karbonisierung zu bemerken. Für meinen Geschmack dürfte es etwas mehr Kohlensäure sein. Das Helle hat einen schlanken und zurückhaltenden Malzkörper, für ein schlankes Helles absolut geeignet. Dies lässt dem Hopfen wiederum mehr Spielraum, sodass dieser mit einer leicht kräuterigen und einer sehr dezenten Fruchtnote das Bier abrundet. Auch geschmacklich bemerke ich keine Fehlaromen, ein absolut handwerklich sauber gemachtes Bier.
Mit einer höheren Temperatur könnte man behaupten, dass die Frucht irgendwo zwischen Steinfrucht und der im Barbe Rouge angepriesenen Erdbeere liegt. Festlegen möchte ich mich darauf nicht, da das Aroma dafür viel zu fein ist.
Vielen Dank für dieses leckere Bier, Christoph!
Viele Grüße
Florian
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Habe heute das Crystal Pearls von Amalienbräu - taim verkostet.
Sehr schön dunkelbernsteinfarbig mit orangen Reflexen, ganz leicht trüb ist es im Glas. Der weiße feine Schaum ist nicht sehr langlebig. Bei einem Amber Ale ist das auch nicht unbedingt zu erwarten.
Nach dem Einschenken hat man schöne milde Malzaromen in der Nase. Diese sind dann auch im Gaumen: Kecks, Honig. Der Hopfen hält sich im Hintergrund.
Beim Lesen des Kleingedruckten entdeckte ich u.a. Perle als traditionellen Hopfen und die Hefe M44. Diese hat gerade in den letzten Tagen für ein paar Diskussionen im Forum gesorgt, siehe viewtopic.php?t=158
Kannst du dieses langsame Arbeiten auch bestätigen?
Hier hat sie auf jeden Fall gute Arbeit gemacht und ein sehr gefälliges Amber Ale (das ich auch ab und zu braue) gemacht.
Danke Timo, rundes Bier.
Nachtrag, hab ich vergessen zu schreiben:
In der Flasche findet man keine Hefereste. Hast du aus KEG abgefüllt?
Sehr schön dunkelbernsteinfarbig mit orangen Reflexen, ganz leicht trüb ist es im Glas. Der weiße feine Schaum ist nicht sehr langlebig. Bei einem Amber Ale ist das auch nicht unbedingt zu erwarten.
Nach dem Einschenken hat man schöne milde Malzaromen in der Nase. Diese sind dann auch im Gaumen: Kecks, Honig. Der Hopfen hält sich im Hintergrund.
Beim Lesen des Kleingedruckten entdeckte ich u.a. Perle als traditionellen Hopfen und die Hefe M44. Diese hat gerade in den letzten Tagen für ein paar Diskussionen im Forum gesorgt, siehe viewtopic.php?t=158
Kannst du dieses langsame Arbeiten auch bestätigen?
Hier hat sie auf jeden Fall gute Arbeit gemacht und ein sehr gefälliges Amber Ale (das ich auch ab und zu braue) gemacht.
Danke Timo, rundes Bier.
Nachtrag, hab ich vergessen zu schreiben:
In der Flasche findet man keine Hefereste. Hast du aus KEG abgefüllt?
Brau, schau wem.
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Danke Dir Dieter!schwarzwaldbrauer hat geschrieben: Dienstag 23. Dezember 2025, 22:31 Habe heute das Crystal Pearls von Amalienbräu - taim verkostet.
Sehr schön dunkelbernsteinfarbig mit orangen Reflexen, ganz leicht trüb ist es im Glas. Der weiße feine Schaum ist nicht sehr langlebig. Bei einem Amber Ale ist das auch nicht unbedingt zu erwarten.
Nach dem Einschenken hat man schöne milde Malzaromen in der Nase. Diese sind dann auch im Gaumen: Kecks, Honig. Der Hopfen hält sich im Hintergrund.
Beim Lesen des Kleingedruckten entdeckte ich u.a. Perle als traditionellen Hopfen und die Hefe M44. Diese hat gerade in den letzten Tagen für ein paar Diskussionen im Forum gesorgt, siehe viewtopic.php?t=158
Kannst du dieses langsame Arbeiten auch bestätigen?
Hier hat sie auf jeden Fall gute Arbeit gemacht und ein sehr gefälliges Amber Ale (das ich auch ab und zu braue) gemacht.
Danke Timo, rundes Bier.
Nachtrag, hab ich vergessen zu schreiben:
In der Flasche findet man keine Hefereste. Hast du aus KEG abgefüllt?
Mit der M44 hatte ich eigentlich keine Probleme. Sie ist relativ gleichmäßig innerhalb 10 Tagen auf einen sEVG von 80% gekommen bei 18°-19°C. Abgefüllt habe ich tatsächlich mit einem GDA.
Viele Grüße und frohe Weihnachten
---Don't panic---
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Jetzt ein American idiot Stout von Zuckerbier. Warum man einen eher irischen Bierstil nach einer Punk/Punkrock Band benennt bleibt rätselhaft. Zunächst habe ich mir mal das Lied American idiot angehört und die Entwicklung von Greenday von Punk zu Punk/Pop festgetellt.
Das Bier wurde laut Beschreibung mit Holzchips gestopft und ist sonst ein normales Stout.
Der Schaum ist fein, stabil und hellbeigte.
Die Farbe sehr dunkles braun/schwarz, das Licht dringt nicht hindurch.
Im Geruch ist nur die Eiche präsent, sonst nichts. Holzige Vanilletöne, evtl. mit einer leichten Malznote
Im Antrunk viel Eiche, dazu trocken, röstig. Hopfenaromen keine vorhaneden, aber eine shcöne Bittere. EsEs ist weich, erdig, schöne röstige Aromen, viel Holzgeschmack.
Der Abgang ist sehr bitter, astringierend.
Es hat was. Es ist sehr troken, sehr rösitg und viel holzige Vanille. Könnte aber ausgewogenr sein. Erst ist das Holz präsent, dann im Abgang sehr bitter.
Das Bier wurde laut Beschreibung mit Holzchips gestopft und ist sonst ein normales Stout.
Der Schaum ist fein, stabil und hellbeigte.
Die Farbe sehr dunkles braun/schwarz, das Licht dringt nicht hindurch.
Im Geruch ist nur die Eiche präsent, sonst nichts. Holzige Vanilletöne, evtl. mit einer leichten Malznote
Im Antrunk viel Eiche, dazu trocken, röstig. Hopfenaromen keine vorhaneden, aber eine shcöne Bittere. EsEs ist weich, erdig, schöne röstige Aromen, viel Holzgeschmack.
Der Abgang ist sehr bitter, astringierend.
Es hat was. Es ist sehr troken, sehr rösitg und viel holzige Vanille. Könnte aber ausgewogenr sein. Erst ist das Holz präsent, dann im Abgang sehr bitter.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Ich trinke heute als Stefanitrunk das vorletzte Bier meines Wichtelpackets, Back im black (wurde aufgeklärt, dass das der Name eine A. Winehouse Songs ist).
Aussehen: schön weinrot-braun, Cola-Farbe sag ich immer, klar und mittelstarke Perlung, Schaum beige-feinporig, mittelstark haltend
Aroma: Brotkrume, Lakritz, Beeren
Antrunk: würzig, nur caramellig nicht röstig, breite Malzbasis, trotzdem nicht süß
Abgang: eine gewisse Restbitterkeit, wie es einem klass. Schwarzbier gut steht, im Nachhall dann etwas wärmend, ohne jegliche Sprittigkeit
Ist ein Bierstil, den ich wegen der Konkurrenz von stout und Münchner Dunkel, sowie Altbier einfach nicht mehr in eine Genuss-Nische in meinem Geschmacksvorlieben unterbringe, aber das Bier ist wie die anderen handwerklich sauber, mit einer wirklich schönen neutralen Geradlinigkeit
Ein guter Mittagstrunk zum Rindfloisch, gefillten Auberginen, Würstl und Kartoffelsalat
Aussehen: schön weinrot-braun, Cola-Farbe sag ich immer, klar und mittelstarke Perlung, Schaum beige-feinporig, mittelstark haltend
Aroma: Brotkrume, Lakritz, Beeren
Antrunk: würzig, nur caramellig nicht röstig, breite Malzbasis, trotzdem nicht süß
Abgang: eine gewisse Restbitterkeit, wie es einem klass. Schwarzbier gut steht, im Nachhall dann etwas wärmend, ohne jegliche Sprittigkeit
Ist ein Bierstil, den ich wegen der Konkurrenz von stout und Münchner Dunkel, sowie Altbier einfach nicht mehr in eine Genuss-Nische in meinem Geschmacksvorlieben unterbringe, aber das Bier ist wie die anderen handwerklich sauber, mit einer wirklich schönen neutralen Geradlinigkeit
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Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Danke für die Lorbeeren.Barney Gumble hat geschrieben: Freitag 26. Dezember 2025, 15:11 Ich trinke heute als Stefanitrunk das vorletzte Bier meines Wichtelpackets, Back im black (wurde aufgeklärt, dass das der Name eine A. Winehouse Songs ist).
Damit, dass der Name des Biers musikalisch inspiriert ist, liegst Du vollkommen richtig. Allerdings war ich bei der Namensgebung eher bei AC/DC.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Weiter geht's mit dem nächsten Bier von Tobias, alias SirTobe. Braunbia - Fränkisches Lager vergoren mit der MJ M84.
Farbe, dunkelbraun und minimal trüb, wie so wie ein Spezi (Colamix)
Schaum langanhaltend feinpoorig, selbst nach mehrmaligen Antrinken bleibt 1 cm Schaum über. Top!
Vom Geruch und Geschmack hatten wir eine interessante Assoziation: Goaß-Maß. Ein Getränk was in Bayern jeder kennen dürfte. Bier gemischt mit Cola und Kirschlikör. Gerade das Aroma was an Kirsche erinnert hatten wir in der Nase und im Mund. Woher das Aroma kommt, kann ich mir anhand der Zutatenliste nicht erklären, vielleicht kannst du Tobi mir auf Sprünge helfen, hier bin ich kein Experte:)
Karbonisierung schön spritzig, so wie ich es mag. Bier an sich recht trocken, die 34 IBU merkt man.
Spannendes Bier, vor allem wegen des Kirsch-Aromas. (Zumindest würden wir es als Kirsche beschreiben)
Farbe, dunkelbraun und minimal trüb, wie so wie ein Spezi (Colamix)
Schaum langanhaltend feinpoorig, selbst nach mehrmaligen Antrinken bleibt 1 cm Schaum über. Top!
Vom Geruch und Geschmack hatten wir eine interessante Assoziation: Goaß-Maß. Ein Getränk was in Bayern jeder kennen dürfte. Bier gemischt mit Cola und Kirschlikör. Gerade das Aroma was an Kirsche erinnert hatten wir in der Nase und im Mund. Woher das Aroma kommt, kann ich mir anhand der Zutatenliste nicht erklären, vielleicht kannst du Tobi mir auf Sprünge helfen, hier bin ich kein Experte:)
Karbonisierung schön spritzig, so wie ich es mag. Bier an sich recht trocken, die 34 IBU merkt man.
Spannendes Bier, vor allem wegen des Kirsch-Aromas. (Zumindest würden wir es als Kirsche beschreiben)
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Hallo Jonas,
freut mich, dass auch das Braunbier ([biːɐ̯] ist die Lautschrift für Bier) geschmeckt hat. Ich würde auf die Kombination aus Melanoidin und CaraBohemia tippen, welche die Geschmacksnote reinbringt. Schüttung war:
82 % Wiener Barke
11% Pilsner
3% CaraBohemia
3% Melanoidin
1% Chocolate
Hopfen
- Polaris VWH 27 IBU
- Spalter 30/5 5 IBU/2 IBU
- Saazer / Spalter Whirlpool 80°
Viele Grüße
Tobias
freut mich, dass auch das Braunbier ([biːɐ̯] ist die Lautschrift für Bier) geschmeckt hat. Ich würde auf die Kombination aus Melanoidin und CaraBohemia tippen, welche die Geschmacksnote reinbringt. Schüttung war:
82 % Wiener Barke
11% Pilsner
3% CaraBohemia
3% Melanoidin
1% Chocolate
Hopfen
- Polaris VWH 27 IBU
- Spalter 30/5 5 IBU/2 IBU
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Viele Grüße
Tobias
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
So, nachdem die ganze Weihnachtsfestorgie einigermaßen vorbei ist, komme ich endlich einmal dazu in Ruhe die mannigfaligten Biere aus dem Wichtelpaket von Hopfenstopf&Malzzahn zu genießen.
Angefangen habe ich, weil es nicht mehr allzu lange lagern sollte, mit dem "Blanche du Voleur", ein belgisches Witbier mit 12.6°P StW und 4,7%Alc.
Ich fand einen haltbarer, mittelporiger Schaum und eine schön spritzige Karbonisierung, wie es meiner Meinung nach auch zu dem Bierstil gehört.
Von den Koriander- und Orangenschalenaromen ist nicht (mehr?) allzuviel vorhanden. Es dominieren die phenolischen, pfefferartigen Hefearomen im Abgang, die aber sehr ausgewogen eingebunden sind.
Das Mundgefühl ist schlank und sehr gut trinkbar.
Insgesamt ein total gelungenes Witbier. Kann ich mir supergut im Frühsommer im Strandkorb vorstellen (aber in der Wohnung schmeckt‘s mir gerade auch gut
)
Angefangen habe ich, weil es nicht mehr allzu lange lagern sollte, mit dem "Blanche du Voleur", ein belgisches Witbier mit 12.6°P StW und 4,7%Alc.
Ich fand einen haltbarer, mittelporiger Schaum und eine schön spritzige Karbonisierung, wie es meiner Meinung nach auch zu dem Bierstil gehört.
Von den Koriander- und Orangenschalenaromen ist nicht (mehr?) allzuviel vorhanden. Es dominieren die phenolischen, pfefferartigen Hefearomen im Abgang, die aber sehr ausgewogen eingebunden sind.
Das Mundgefühl ist schlank und sehr gut trinkbar.
Insgesamt ein total gelungenes Witbier. Kann ich mir supergut im Frühsommer im Strandkorb vorstellen (aber in der Wohnung schmeckt‘s mir gerade auch gut
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Jetzt haben wir das "ProBierBar Pale Ale" von Lars Preu probiert.
Das Bier ist goldgelb im Glas mit leichter Trübung. Die Schaumkrone ist erst richtig schön, fällt aber schnell zusammen.
Der Geruch ist deutlich fruchtig, aber nicht zu sehr im Vordergrund. Wonach es duftet, kann ich nicht sagen. Der Duft lässt auch mit der Zeit etwas nach.
Im Antrunk spüre ich eine eher zurückhaltende Karboniserung.
Jetzt zum Geschmack:
Vielen Dank!
Christoph
Der Geruch ist deutlich fruchtig, aber nicht zu sehr im Vordergrund. Wonach es duftet, kann ich nicht sagen. Der Duft lässt auch mit der Zeit etwas nach.
Im Antrunk spüre ich eine eher zurückhaltende Karboniserung.
Jetzt zum Geschmack:
- Fruchtig wie der Geruch. Was ist es? Meine Frau meint, nach Orange.
- Zuerst ist kaum Bittere zu spüren, aber mit zunehmender Erwärmung wird sie deutlicher.
- Sehr ausgewogen, leckeres Bier!
Vielen Dank!
Christoph
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Danke für dein Feedback Christoph!
Die Feuchtigkeit kommt von den Hopfen Callista und Mosaic und evtl auch der Hefe Windsor.
Habe mir selbst dazu keine Notizen gemacht und das Fass ist auch leer, deshalb kann ich nicht nochmal gegen probieren.
Die Feuchtigkeit kommt von den Hopfen Callista und Mosaic und evtl auch der Hefe Windsor.
Habe mir selbst dazu keine Notizen gemacht und das Fass ist auch leer, deshalb kann ich nicht nochmal gegen probieren.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Heute habe ich endlich das Standard-Øl von Markus alias emjay2812 verkostet.
Das Bier ist nach der langen Lagerzeit im Kühlschrank schön klar. Der Schaum ist etwas grobporig und fällt recht schnell zusammen. Das Bier ist moderat gebittert (zumindest was meinen Geschmack betrifft) und hat eine wunderbare Rezens. Goldgelb im Glas ist es vollmundig und sehr gut trinkbar. Die von Lilly erwarteten Fruchtaromen (Melone / Mango) kann ich leider nur sehr schwach im Nachtrunk wahrnehmen. Das ging mir aber bei meinen eigenen Bieren mit dieser Hopfensorte aber leider auch so. Insgesamt ein tolles, sehr gut trinkbares Bier.
Vielen Dank dafür.
Peter
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Vom Lilly hatte ich mir auch mehr erhofft. Dank meines weichen Brauwassers muss ich immer relativ viel Hopfen einsetzen, rechnerisch 35 IBU. Danke für den Bericht, es soll ja auch einfach ein süffiges Feierabendbierchen sein.
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peka76
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Und im Anschluss nun das BelgeAmi von Markus.
Das haselnussbraune Bier hat einen feinporigen Schaum, der lange stehen bleibt. Das Bier ist gefährlich, denn die 8% vol. merkt man nicht. Keinerlei Spuren von "Sprittigkeit", wie sie bei so manchen Bockbieren unangenehm auffällt. Im Gegenteil, das Bier ist sogar ziemlich schlank und verdammt gut trinkbar. Angenehme Malzaromen und wenig Restsüße, gepaart mit einer dezenten Hopfennote.
Trotzdem ist das Bier so ein bisschen ein "Allerweltsbier" und das macht es für mich persönlich auch ein ein bisschen schwierig, das Bier so richtig gut zu finden. Persönlich liebe ich Biere mit extremen Hopfenaromen und einem moderaten Alkoholgehalt oder völlig übertriebene Barley Wines bei denen Restsüße und Bitterkeit gegeneinander auftrumpfen. Das BelgeAmi ist mir persönlich daher zu gewöhnlich. Eigentlich könnte es man den ganzen Abend trinken, weil es wirklich lecker ist, wogegen aber hohe Alkoholgehalt spricht. Und irgendwie ist es daher auch nichts Besonderes, was für mich die Craftbiere sonst so auszeichnet. Ich bin mir ganz sicher, dass das von Markus genau so gewollt ist und das Bier ist auch wirklich gut gelungen. Aber so richtig hebt es sich für mich eben nicht von den üblichen "Fernsehbieren" ab.
ich hoffe, lieber Markus, Du bist nun nicht enttäuscht über die recht persönliche Einschätzung Deiner Biere. Ich danke Dir von Herzen für die wirklich leckeren Biere und wünsche dir allzeit gut Sud.
Liebe Grüße
Peter
Das haselnussbraune Bier hat einen feinporigen Schaum, der lange stehen bleibt. Das Bier ist gefährlich, denn die 8% vol. merkt man nicht. Keinerlei Spuren von "Sprittigkeit", wie sie bei so manchen Bockbieren unangenehm auffällt. Im Gegenteil, das Bier ist sogar ziemlich schlank und verdammt gut trinkbar. Angenehme Malzaromen und wenig Restsüße, gepaart mit einer dezenten Hopfennote.
Trotzdem ist das Bier so ein bisschen ein "Allerweltsbier" und das macht es für mich persönlich auch ein ein bisschen schwierig, das Bier so richtig gut zu finden. Persönlich liebe ich Biere mit extremen Hopfenaromen und einem moderaten Alkoholgehalt oder völlig übertriebene Barley Wines bei denen Restsüße und Bitterkeit gegeneinander auftrumpfen. Das BelgeAmi ist mir persönlich daher zu gewöhnlich. Eigentlich könnte es man den ganzen Abend trinken, weil es wirklich lecker ist, wogegen aber hohe Alkoholgehalt spricht. Und irgendwie ist es daher auch nichts Besonderes, was für mich die Craftbiere sonst so auszeichnet. Ich bin mir ganz sicher, dass das von Markus genau so gewollt ist und das Bier ist auch wirklich gut gelungen. Aber so richtig hebt es sich für mich eben nicht von den üblichen "Fernsehbieren" ab.
ich hoffe, lieber Markus, Du bist nun nicht enttäuscht über die recht persönliche Einschätzung Deiner Biere. Ich danke Dir von Herzen für die wirklich leckeren Biere und wünsche dir allzeit gut Sud.
Liebe Grüße
Peter
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Gestern gab's das Glas Tropic Lager 1 von Peter (peka76)
Mit seiner passenden Beschreibung:
Ein goldenes Lager mit karamelliger Malzbasis, dem eine straffe Bittere und intensive Hopfenaromen von Mango, Litschi und Grapefruit gegenüberstehen. Im Hintergrund schwingt ein feiner Hauch Kokos mit. Ein Lager mit klarer IPA-Attitüde.
Der Schaum ist etwas grobporig und leider nicht allzu standfest. Im Antrunk zeigt sich eine leichte Säure, gefolgt von einer deutlichen Hopfenpräsenz und spürbaren IBUs.
Als bekennender Helles-Trinker geht das für mich schon klar in Richtung IPA – spannend, aromatisch, aber kein Feierabendbier für jeden Tag, zumindest für mich.
Danke, ich freue mich schon auf die anderen Biere.
Mit seiner passenden Beschreibung:
Ein goldenes Lager mit karamelliger Malzbasis, dem eine straffe Bittere und intensive Hopfenaromen von Mango, Litschi und Grapefruit gegenüberstehen. Im Hintergrund schwingt ein feiner Hauch Kokos mit. Ein Lager mit klarer IPA-Attitüde.
Der Schaum ist etwas grobporig und leider nicht allzu standfest. Im Antrunk zeigt sich eine leichte Säure, gefolgt von einer deutlichen Hopfenpräsenz und spürbaren IBUs.
Als bekennender Helles-Trinker geht das für mich schon klar in Richtung IPA – spannend, aromatisch, aber kein Feierabendbier für jeden Tag, zumindest für mich.
Danke, ich freue mich schon auf die anderen Biere.
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
So weiter bei meinem Paket..
Grisette HBCon2025... Strohgelbes perlendes Bier... Neuland für mich... schmeckt sehr erfrischend dezente säure... sehr perlig... fast schaumwein vom feeling im mund...
Lecker wobei ich glaub im sommer kommt das noch besser als aktuell.
Grisette HBCon2025... Strohgelbes perlendes Bier... Neuland für mich... schmeckt sehr erfrischend dezente säure... sehr perlig... fast schaumwein vom feeling im mund...
Lecker wobei ich glaub im sommer kommt das noch besser als aktuell.
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peka76
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Ich gebe zu, diesen Werbetext hat ChatGPT erstellt...bergro hat geschrieben: Sonntag 28. Dezember 2025, 21:15 Ein goldenes Lager mit karamelliger Malzbasis, dem eine straffe Bittere und intensive Hopfenaromen von Mango, Litschi und Grapefruit gegenüberstehen. Im Hintergrund schwingt ein feiner Hauch Kokos mit. Ein Lager mit klarer IPA-Attitüde.
Ich mag halt krachige Biere mit viel Hopfen. Klar, dass das nicht für jeden was ist. Ich danke für die schöne Bewertung.bergro hat geschrieben: Sonntag 28. Dezember 2025, 21:15 Der Schaum ist etwas grobporig und leider nicht allzu standfest. Im Antrunk zeigt sich eine leichte Säure, gefolgt von einer deutlichen Hopfenpräsenz und spürbaren IBUs.
Als bekennender Helles-Trinker geht das für mich schon klar in Richtung IPA – spannend, aromatisch, aber kein Feierabendbier für jeden Tag, zumindest für mich.
Danke, ich freue mich schon auf die anderen Biere.
Peter
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Hier gab es heute ein Pale Ale mit Sorachi Ace, wieder mal ein mir unbekannter Hopfen. Natürlich schon oft gelesen, aber noch nie verwendet und selten bewusst wahrgenommen. Kühl ein relativ herbes Bier mit ordentlich Schaum und kräuterigen Noten. Nicht zu stark, schlank und spritzig. Wenn es etwas wärmer wird, kommt es mir milder vor. Die Kräuter werden kräftiger und es kommt etwas bitteres Zitrus dazu. Den berühmten Dill oder Kokos konnte ich nicht finden, aber der Hopfen war schon recht präsent. Sehr schön!
Viele Grüße
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Ich hab kürzlich ne brutale Kokos Bombe produziert mit US Sorachi. Kommt so richtig gut aber nur gestopft.
MaischeMalzundMehr https://share.google/6xt6e6b5846gw6NwI
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Mfg
Johst
Johst
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Meine Verkostung aller Biere die ich erhalten habe kommt noch die Tage in nem Video. Hab bisher immer geschoben da ich nicht die Zeit dazu gefunden hatte. Aktuell wäre morgen der Plan.
-
Zuckerbier
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Weiter geht es mit dem Sommerbier von igami.
Das Bier gießt sanft und sehr klar ins Glas. Es folgt eine dichte aber nicht zu lange haltbare Schaumkrone.
Im Geruch macht sicht sofort der Cascade Hopfen breit mit einer deutlichen Grapefruite-Note.
Auf der Zunge wirkt das Bier erstaunlich schlank trotz knapp 13°P. Auch hier dominiert der Hopfen über dem Malz. Deutliche Bitterkeit. Es sollten 30IBU sein. Es wirkt nach mehr. Ich finde das aber sehr angenehm. Im Aroma ist auch hier wieder das Cascade dominant.
Insgesamt ein erfrischendes, knackig bitteres Bier. Sommerbier passt sehr gut als Bezeichnung. Es erinnert mich in seinem Charakter an eine sanftere Version des Sierra Nevada Pale Ales.
Sehr gutes Bier!
Das Bier gießt sanft und sehr klar ins Glas. Es folgt eine dichte aber nicht zu lange haltbare Schaumkrone.
Im Geruch macht sicht sofort der Cascade Hopfen breit mit einer deutlichen Grapefruite-Note.
Auf der Zunge wirkt das Bier erstaunlich schlank trotz knapp 13°P. Auch hier dominiert der Hopfen über dem Malz. Deutliche Bitterkeit. Es sollten 30IBU sein. Es wirkt nach mehr. Ich finde das aber sehr angenehm. Im Aroma ist auch hier wieder das Cascade dominant.
Insgesamt ein erfrischendes, knackig bitteres Bier. Sommerbier passt sehr gut als Bezeichnung. Es erinnert mich in seinem Charakter an eine sanftere Version des Sierra Nevada Pale Ales.
Sehr gutes Bier!
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Galaxy IPA
Sehr fruchtig, aber ich glaub hier hat oxidation bisl zugeschlagen.
Etwas metallische Maracuja. Auch hier könnte für mich Karbonisierung etwas mehr sein.
Aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Sehr lecker trotzdem insgesamt.
Etwas metallische Maracuja. Auch hier könnte für mich Karbonisierung etwas mehr sein.
Aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Sehr lecker trotzdem insgesamt.
- schwarzwaldbrauer
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Das Cherry Ale
von Amalienbräu hat mir heute sehr gut gefallen. Einfach aus dem Grund, dass es sehr schön Kirsche rüberbringt und nix anderes! Und das so dezent, dass es trotzdem noch nach Bier schmeckt.
Nach dem Einschenken ist ein schönes kirschrotes Bier mit einigermaßen haltbarem feinporigen Schaum im Glas.
Es duftet nach Kirsche, es ist in Mund und Gaumen Kirsche und das schön dezent. Es sind keine unnötigen Überlagerungen von Malz- oder Hopfennaromen da.
Timo und die Windsor: Da habt ihr ein feines Fruchtbier gemacht. Und zwar so eines das bis zum letzten Schluck nicht mit übertriebenen Aromen ballert.
Nun kommt der trockene Januar.
Freue mich schon auf die restlichen 2 (Doppelbock und Pumpernickel) im Februar.
Grüßle und guten Rutsch
Dieter
von Amalienbräu hat mir heute sehr gut gefallen. Einfach aus dem Grund, dass es sehr schön Kirsche rüberbringt und nix anderes! Und das so dezent, dass es trotzdem noch nach Bier schmeckt.
Nach dem Einschenken ist ein schönes kirschrotes Bier mit einigermaßen haltbarem feinporigen Schaum im Glas.
Es duftet nach Kirsche, es ist in Mund und Gaumen Kirsche und das schön dezent. Es sind keine unnötigen Überlagerungen von Malz- oder Hopfennaromen da.
Timo und die Windsor: Da habt ihr ein feines Fruchtbier gemacht. Und zwar so eines das bis zum letzten Schluck nicht mit übertriebenen Aromen ballert.
Nun kommt der trockene Januar.
Freue mich schon auf die restlichen 2 (Doppelbock und Pumpernickel) im Februar.
Grüßle und guten Rutsch
Dieter
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Ich habe mir heute noch ein Wichtelbier gegönnt, und zwar ein Pils mit Southern Aroma. In dieser Wichtelsaison bin ich mit lauter mit unbekannten Hopfen konfrontiert.
Ein recht helles Bier, strohgelb, mit feinem weißen Schaum. Der hält, als wäre Sahnesteif mit drin. Fruchtig in der Nase (kann ich im Moment nicht genau differenzieren) und relativ mild. Kommt mir entspannter als 55 IBU vor. Das Bier hat eine ziemliche Drinkability. An einem Sommerabend wäre das genial und gefährlich. Sehr schön, das hat mit richtig gut gefallen. Obwohl ich kein großer Pilstrinker bin.
Ein recht helles Bier, strohgelb, mit feinem weißen Schaum. Der hält, als wäre Sahnesteif mit drin. Fruchtig in der Nase (kann ich im Moment nicht genau differenzieren) und relativ mild. Kommt mir entspannter als 55 IBU vor. Das Bier hat eine ziemliche Drinkability. An einem Sommerabend wäre das genial und gefährlich. Sehr schön, das hat mit richtig gut gefallen. Obwohl ich kein großer Pilstrinker bin.
Viele Grüße
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Björn
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Danke Dir Dieter!schwarzwaldbrauer hat geschrieben: Dienstag 30. Dezember 2025, 20:44 Das Cherry Ale
von Amalienbräu hat mir heute sehr gut gefallen. Einfach aus dem Grund, dass es sehr schön Kirsche rüberbringt und nix anderes! Und das so dezent, dass es trotzdem noch nach Bier schmeckt.
Nach dem Einschenken ist ein schönes kirschrotes Bier mit einigermaßen haltbarem feinporigen Schaum im Glas.
Es duftet nach Kirsche, es ist in Mund und Gaumen Kirsche und das schön dezent. Es sind keine unnötigen Überlagerungen von Malz- oder Hopfennaromen da.
Timo und die Windsor: Da habt ihr ein feines Fruchtbier gemacht. Und zwar so eines das bis zum letzten Schluck nicht mit übertriebenen Aromen ballert.![]()
Nun kommt der trockene Januar.
Freue mich schon auf die restlichen 2 (Doppelbock und Pumpernickel) im Februar.
Grüßle und guten Rutsch
Dieter
Ich wünsche einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.
---Don't panic---
Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
So ich schreibe nun auch meine ersten Bewertungen zu den Bieren von Flo - Inn Craft Bräu.
Hierbei handelt es ist um ein split batch Bock. Ein Teil wurde mit der W34/70 vergoren und mit Holz Chips gestopft. Der andere Teil mit der M12 vergoren und mit Eldorado und Azacca gestopft.
Leider war die Variante mit dem Holz etwas fehlerhaft, das Bier wollte zügig aus der Flasche heraus, und war etwas unangenehm Bitter. Ich tippe hier fast auf eine Infektion (wobei er den Fehler bei seinen Flaschen nicht hatte).
Dafür war der M12 Bock echt gut.
Der Bock ist bernsteinfarbend und hat eine tolle und stabile Schaumkrone. Das Bier ist angenehm karbonisiert. In der Nase habe ich ein paar malzige Noten, die ich nicht genauer beschreiben kann. Im Antrunk harmonieren Bitterkeit und Malzigkeit, sowie Hopfenaromen von Pfirsich. Nach dem schlucken breitet sich der Pfirsich noch etwas im Mund aus. Die Kveik hat hier auch einen guten Job gemacht.
Ein gelungenes Bier
An der Stelle auch einen guten Rutsch.
Hierbei handelt es ist um ein split batch Bock. Ein Teil wurde mit der W34/70 vergoren und mit Holz Chips gestopft. Der andere Teil mit der M12 vergoren und mit Eldorado und Azacca gestopft.
Leider war die Variante mit dem Holz etwas fehlerhaft, das Bier wollte zügig aus der Flasche heraus, und war etwas unangenehm Bitter. Ich tippe hier fast auf eine Infektion (wobei er den Fehler bei seinen Flaschen nicht hatte).
Dafür war der M12 Bock echt gut.
Der Bock ist bernsteinfarbend und hat eine tolle und stabile Schaumkrone. Das Bier ist angenehm karbonisiert. In der Nase habe ich ein paar malzige Noten, die ich nicht genauer beschreiben kann. Im Antrunk harmonieren Bitterkeit und Malzigkeit, sowie Hopfenaromen von Pfirsich. Nach dem schlucken breitet sich der Pfirsich noch etwas im Mund aus. Die Kveik hat hier auch einen guten Job gemacht.
Ein gelungenes Bier
An der Stelle auch einen guten Rutsch.
- P.B.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Das erste Bier von Bernhard (Bergo),
ein Münchner Helles das auf Grund vom fehlenden Malz, eher ein Märzen geworden ist, so Bernhard. Das Bier hat eine rötliche Farbe mit schönem weißen Schaum der nicht allzu lange hält.
Im Glas findet man ein sehr klares Bier dank Fasslagerung und Gegendruckabfüllung.
Der Geruch leicht malzig was auch im Antrunk präsent ist, eine leichte Bittere rundet das Bier ab.
Ob es nun eher ein "Helles" oder ein "Märzen" ist, vermag ich nicht zu sagen, aber es ist ein schmackhaftes Bier das sich gut trinken lässt.
Trotz ausgegangenem Malz ist es ein gutes Bier geworden, das Vorfreude auf die nächsten Bier macht.
Ich wünsche noch allen ein gesundes Neues Jahr und immer ein gutes Bier im Kühlschrank.
Peer
ein Münchner Helles das auf Grund vom fehlenden Malz, eher ein Märzen geworden ist, so Bernhard. Das Bier hat eine rötliche Farbe mit schönem weißen Schaum der nicht allzu lange hält.
Im Glas findet man ein sehr klares Bier dank Fasslagerung und Gegendruckabfüllung.
Der Geruch leicht malzig was auch im Antrunk präsent ist, eine leichte Bittere rundet das Bier ab.
Ob es nun eher ein "Helles" oder ein "Märzen" ist, vermag ich nicht zu sagen, aber es ist ein schmackhaftes Bier das sich gut trinken lässt.
Trotz ausgegangenem Malz ist es ein gutes Bier geworden, das Vorfreude auf die nächsten Bier macht.
Ich wünsche noch allen ein gesundes Neues Jahr und immer ein gutes Bier im Kühlschrank.
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Re: Weihnachtswichtel Bierberichte 2025
Und gleich das zweite Bier von Bernhard hinterher.
Das 7-Korn Landbier ein Klassiker den ich selber auch schon zwei Mal gebraut habe. Ein handwerklich sehr gut gebrautes Bier, feinporiger haltbarer Schaum auf einem goldenen klarem Bier.
Im Antrunk ein guter Malzkörper mit angenehmer Bittere.
Ein super Bier, schön das ich noch eine 2. Flasche habe.
Danke Bernhard für das Bier.
Das 7-Korn Landbier ein Klassiker den ich selber auch schon zwei Mal gebraut habe. Ein handwerklich sehr gut gebrautes Bier, feinporiger haltbarer Schaum auf einem goldenen klarem Bier.
Im Antrunk ein guter Malzkörper mit angenehmer Bittere.
Ein super Bier, schön das ich noch eine 2. Flasche habe.
Danke Bernhard für das Bier.