Die nächsten Kleinbrauereien schließen

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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maecki-maecki
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#51

Beitrag von maecki-maecki »

Der Oettinger Chef wird aktuell zitiert mit: „die Brauereien werden wie Fliegen von der Wand fallen.“

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 59a6886bf7

Mäcki
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afri
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#52

Beitrag von afri »

Hütt-Brauerei Baunatal vor dem aus:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/h ... t-100.html
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
OS-Schlingel
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#53

Beitrag von OS-Schlingel »

...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!

Gerne wird auch von "Alleinstellungsmerkmal" gesprochen.

Gruß Stephen
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olibaer
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#54

Beitrag von olibaer »

OS-Schlingel hat geschrieben: Sonntag 31. August 2025, 10:54 ...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!
Du flunkerst doch oder hast Dich im Märchenwald der Gebrüder Grimm an der Nasenspitze eines Trolls verhakt?
Gruss
Oli
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Stuggbrew
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#55

Beitrag von Stuggbrew »

olibaer hat geschrieben: Montag 1. September 2025, 14:19
OS-Schlingel hat geschrieben: Sonntag 31. August 2025, 10:54 ...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!
Du flunkerst doch oder hast Dich im Märchenwald der Gebrüder Grimm an der Nasenspitze eines Trolls verhakt?
Naja, bei uns in Österreich (Tirol) liegen die Preise bei knapp 6€ / 0,5l. Und das für Stiegl & Co.
Wenn mal jemand etwas „Craft“ anbietet sind die oben genannten Preise teilweise bei 0,3-0,5l absolut zu finden.
Einstiegsklasse: 27l Einkocher, Läuterfeinblech, Eintauchkühler, klassische Gäreimer - Hauptsache es schmeckt :Drink
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#56

Beitrag von OS-Schlingel »

...tatsächlich wird für ein Pint € 7,- Cask Lager/ Ale in Münster aufgerufen.
Tolles Pub, leckeres Bier, Hobbybrauertreffpunkt...was willst Du mehr!

Oli, bleib gerne in Deinem Märchenwald und träume weiter :thumbsup :thumbsup

Gruß Stephen
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#57

Beitrag von Lanzbräu »

Hier vielleicht nicht optimal platziert, aber sicher interessant (@ADMIN: gern verschieben). Hopf wird verkauft, siehe LINK oder hier.
Zoigl Jehovas
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#58

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Nicht ganz so klein, aber wenn sie verschwinden würde, ginge auch viel Tradition verloren.

https://www.meininger.de/getraenke-zeit ... enz-antrag

Inwiefern die Altenburger Brauerei davon betroffen ist, bleibt unklar.
Daumen drücken!
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Braufuzi
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#59

Beitrag von Braufuzi »

Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!
:Drink
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ggansde
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#60

Beitrag von ggansde »

Wurde in dem direkt zu deinem Beitrag vorangegangenen Beitrag thematisiert :puzz
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers
Der_Bierfisch
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#61

Beitrag von Der_Bierfisch »

Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#62

Beitrag von ggansde »

Das Steinbier war aus meiner Sicht Referenz.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#63

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Ich kann geschmacklich nichts Negatives sagen, kenne aber auch nicht deren komplettes Sortiment. Das Pils und das Steinbier finde ich sehr fein.
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#64

Beitrag von hkpdererste »

Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#65

Beitrag von Brunnenbraeu »

hkpdererste hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:36
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.

:goodpost:
Volker R. Quante: Bier vor Ort - Reisen durch Europas Bierwelt
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#66

Beitrag von baeckus »

hkpdererste hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:36
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.
Hallo
so oder komplett umgekehrt.
Ciao baeckus
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#67

Beitrag von hiasl »

Es ist oftmals das gerieren der Brauereien gegenüber bestimmten Personenkreisen und Gruppierungen.
Ist jetzt nicht auf das aktuelle Beispiel bezogen, aber es ist meist mehr die Wahrnehmung als die Qualität.

Beispiel Weismainer Püls Bräu (vor der Übernahme durch Maisel):
Die Brauerei hatte es sich mit Vereinen und Mitbewerbern aufgrund aggressiver Vorgehensweisen im Vertrieb verkackt und deshalb vor Ort in der Bevölkerung ein schwieriges Auskommen. Das Bier fand ich immer einwandfrei, das Hopfengold Pils war sogar eine Referenz.
Gruß
Matthias
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#68

Beitrag von Beerkenauer »

Zwar keine kleine Brauerei aber trotzdem Schade.
Brewdog in Deutschland schließt

https://m.bild.de/news/inland/brauerei- ... c0f4279e68

Stefan
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§11
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#69

Beitrag von §11 »

Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
Da Leikeim zu den oberen 4% der Brauerein, nach Ausstoss, in Deutschland gehört, scheint es dann doch dem einen oder anderen zu schmecken.....

Cheers

Jan
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#70

Beitrag von Meikel M. »

Ich habe das immer wieder mal gekauft und gerne getrunken. Das Land und Kellerbier finde ich ganz gut. Das Steinbier eher nicht.
Geschmäcker sind halt verschieden und weit abseits vom Herstellubgsort kennt man die Hintergründe halt nicht.
"Durch Durst wird Bier erst richtig schön"
Absoluter Anfänger und unerfahren im Bierbrauen.

Anlage: Grainfather G30 Connect, Fermzilla Tri-Conical
Der_Bierfisch
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#71

Beitrag von Der_Bierfisch »

§11 hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 16:45
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
Da Leikeim zu den oberen 4% der Brauerein, nach Ausstoss, in Deutschland gehört, scheint es dann doch dem einen oder anderen zu schmecken.....

Cheers

Jan
Das stelle ich auch nicht in Frage. Ich wusste auch nicht, dass die Brauerei so groß ist. Stimmt die Zahl so? Ich wollte nur darauf hinweisen, dass hier in der Gegend, wo das Bier herkommt, der Ruf eher schlecht ist. Verträge haben sie viele mit Kneipen etc. Und bevor die Leute kein Bier trinken, trinken sie halt Leikeim. Gefühlt ändert sich das aber immer mehr die letzten Jahre und auch andere Brauerein bekommen hier immer bessere Chancen auf größeren Veranstaltungen. Vielleicht hat ja auch das Leikeim das Genick gebrochen, aber das ist reine Mutmaßung. Auch eher anekdotisch: am Lichtenfelser Korbmarkt hat es die meiste Zeit immer nur Leikeim gegeben. Da haben die Leute halt das getrunken. Seit mehreren Jahren gibt es aber auch immer einen Stand mit Bier vom Trunk (Vierzehnheiligener Bier). Die Schlange dort ist immer recht lange und die Leute stehen dort gerne mal 5-10 Minuten an. Bei den Leikeimständen dagegen gähnende Leere... aber klar ist das auch wieder nur eine Anekdote. Aber von denen gibt es halt viele.. Ich denke es ist eine Frage des Kontexts. Im Herzen der fränkischen Schweiz gibt es halt hunderte tolle Brauerein. Da wird eine Brauerei wie Leikeim ggf. anders wahrgenommen, als das entsprechend 100 km entfernt wahrgenommen werden würde. Wer weiß.. :Smile

Schöne Grüße

Edit: Satz entschachtelt.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#72

Beitrag von Commander8x »

Hier in Thüringen beobachtet man das schon. V.a. weil die Altenburger Brauerei von Leikeim übernommen wurde. Mal sehen wie es da weiter geht...

Gruß Matthias
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#73

Beitrag von DerDallmann »

Landgang Hamburg ist insolvent. Echt erschreckend, diese Geschwindigkeit. In Hamburg ist Bier mäßig fast alles weg
Mfg

Johst
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#74

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Und die haben vor kurzem gerade Lille in Kiel übernommen. Bunthaus ist auch zu, glaube ich. Überquell braut wohl nicht mehr selbst. Buddelship lässt brauen und macht selbst nur noch Wild & Sour. Wildwuchs braut noch, Kehrwieder ist auch am Start. Aber Hamburg hat sich biertechnisch gewaltig verändert.
Viele Grüße
Björn

Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#75

Beitrag von DerDallmann »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 21:43 Und die haben vor kurzem gerade Lille in Kiel übernommen. Bunthaus ist auch zu, glaube ich. Überquell braut wohl nicht mehr selbst. Buddelship lässt brauen und macht selbst nur noch Wild & Sour. Wildwuchs braut noch, Kehrwieder ist auch am Start. Aber Hamburg hat sich biertechnisch gewaltig verändert.
Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Mfg

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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#76

Beitrag von Malzmoehre »

Commander8x hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 12:20 Hier in Thüringen beobachtet man das schon. V.a. weil die Altenburger Brauerei von Leikeim übernommen wurde. Mal sehen wie es da weiter geht...

Gruß Matthias
Das war mir gar nicht bewusst. Aber laut Presse https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... m-100.html scheinen sie da recht unabhängig zu sein.
Finde ja das Altenburger Pilsner einen guten kommerziellen Vertreter des Stils, der zudem zumindest in den neuen Ländern überregional verfügbar ist.
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#77

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Die alkoholfreien kommen aus Nittenau, wie bei anderen auch. Und es gibt irgendeine Kooperation mit der Inselbrauerei. Aber ich dachte, dass sie zumindest noch ein paar Sachen selber machen. Barrelaged und Senatsbock? Sind das dann Restbestände oder gibt es da noch was Neues?
Viele Grüße
Björn

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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#78

Beitrag von rakader »

Das Thema Brauereisterben trendet gerade. Kein Leitmedium an diesem Wochenende, das nicht einen Artikel zum Thema hat. Auszugsweise zwei Artikel, die das Thema aus Sicht kleiner Brauereien gut beleuchten:
Der Standard interviewt dazu Seppl Sigl von Turmer, der das Wirtshaussterben für ursächlich hält und vegane Haferdrinks als zweites Standbein in Betracht zieht:
https://www.derstandard.at/story/300000 ... s-aufgeben
In der Süddeutschen Zeitung findet sich dagegen eine Reportage, die auch eine Neugründung in Weißenburg in Mittelfranken portraitiert und dafür jede Menge Sponsoren findet, weil eine eigene Brauerei zum Selbstverständnis einer bayerischen Kleinstadt dazugehört. Die Neugründung (Reaktivierung) wurde vom Bürgermeister, den Behörden, den Banken aktiv unterstützt. Das sagt viel. Brauer Pöls sagt aber auch, der Kasten müsse 20 bis 25 Euro kosten, damit man keinen Verlust macht. Im reichen Weißenburg zahlen die Leute das, anderwo sicher nicht. Den Artikel, der auch ein Gegenbeispiel in Thüringen aufführt, gibt es hier (Paywall):
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3391199
Im traditionsreichen Weißenburg überlegen sie sich jetzt, ob sie doch mal ein alkoholfreies Bier brauen sollen, so ganz gegen die Tradtion. Der Kollege aus Thüringen dagegen, der aufgeben musste, sagt: "Tradition zahlt keine Rechungen."

Viel Spaß beim Lesen.
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
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Website: Stubby Hobbs
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Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#79

Beitrag von DerDallmann »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Sonntag 8. März 2026, 09:45
Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Die alkoholfreien kommen aus Nittenau, wie bei anderen auch. Und es gibt irgendeine Kooperation mit der Inselbrauerei. Aber ich dachte, dass sie zumindest noch ein paar Sachen selber machen. Barrelaged und Senatsbock? Sind das dann Restbestände oder gibt es da noch was Neues?
Barell aged kann sein, aber dann nur veredeln. Die Brauanlage gibt's nicht mehr
Mfg

Johst
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