Die nächsten Kleinbrauereien schließen

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Benutzeravatar
maecki-maecki
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1430
Registriert: Mittwoch 30. März 2022, 22:17

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#51

Beitrag von maecki-maecki »

Der Oettinger Chef wird aktuell zitiert mit: „die Brauereien werden wie Fliegen von der Wand fallen.“

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 59a6886bf7

Mäcki
Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6159
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#52

Beitrag von afri »

Hütt-Brauerei Baunatal vor dem aus:
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/h ... t-100.html
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
OS-Schlingel
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1334
Registriert: Sonntag 2. November 2014, 09:04
Wohnort: Lengerich

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#53

Beitrag von OS-Schlingel »

...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!

Gerne wird auch von "Alleinstellungsmerkmal" gesprochen.

Gruß Stephen
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile
Benutzeravatar
olibaer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2915
Registriert: Dienstag 6. April 2004, 00:49
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#54

Beitrag von olibaer »

OS-Schlingel hat geschrieben: Sonntag 31. August 2025, 10:54 ...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!
Du flunkerst doch oder hast Dich im Märchenwald der Gebrüder Grimm an der Nasenspitze eines Trolls verhakt?
Gruss
Oli
_____________________________
Brauwasser - hier entlang
Gärschwierigkeiten - hier entlang
Grundlagen Karbonisierung - hier entlang
Rezeptberatung - hier entlang
Google Forensuche - hier entlang
Stuggbrew
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1364
Registriert: Samstag 24. Dezember 2022, 07:31
Wohnort: Völs

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#55

Beitrag von Stuggbrew »

olibaer hat geschrieben: Montag 1. September 2025, 14:19
OS-Schlingel hat geschrieben: Sonntag 31. August 2025, 10:54 ...vielleicht wäre es für Gaststätten auch mal interessant, mit einer eigenen Brauerei zu erweitern.
Hier ist der Verdienst doch am höchsten! Craftbier kann man doch gut für 5-7 € je 0,5 L verkaufen!
Du flunkerst doch oder hast Dich im Märchenwald der Gebrüder Grimm an der Nasenspitze eines Trolls verhakt?
Naja, bei uns in Österreich (Tirol) liegen die Preise bei knapp 6€ / 0,5l. Und das für Stiegl & Co.
Wenn mal jemand etwas „Craft“ anbietet sind die oben genannten Preise teilweise bei 0,3-0,5l absolut zu finden.
Einstiegsklasse: 27l Einkocher, Läuterfeinblech, Eintauchkühler, klassische Gäreimer - Hauptsache es schmeckt :Drink
OS-Schlingel
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1334
Registriert: Sonntag 2. November 2014, 09:04
Wohnort: Lengerich

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#56

Beitrag von OS-Schlingel »

...tatsächlich wird für ein Pint € 7,- Cask Lager/ Ale in Münster aufgerufen.
Tolles Pub, leckeres Bier, Hobbybrauertreffpunkt...was willst Du mehr!

Oli, bleib gerne in Deinem Märchenwald und träume weiter :thumbsup :thumbsup

Gruß Stephen
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile
Benutzeravatar
Lanzbräu
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 412
Registriert: Mittwoch 19. Januar 2022, 16:30

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#57

Beitrag von Lanzbräu »

Hier vielleicht nicht optimal platziert, aber sicher interessant (@ADMIN: gern verschieben). Hopf wird verkauft, siehe LINK oder hier.
Zoigl Jehovas
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 470
Registriert: Samstag 22. Februar 2020, 13:59
Wohnort: Bad Berneck

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#58

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Nicht ganz so klein, aber wenn sie verschwinden würde, ginge auch viel Tradition verloren.

https://www.meininger.de/getraenke-zeit ... enz-antrag

Inwiefern die Altenburger Brauerei davon betroffen ist, bleibt unklar.
Daumen drücken!
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
Benutzeravatar
Braufuzi
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 479
Registriert: Freitag 9. September 2016, 10:48
Wohnort: Vorarlberg/Österreich

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#59

Beitrag von Braufuzi »

Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!
:Drink
Benutzeravatar
ggansde
Moderator
Moderator
Beiträge: 8528
Registriert: Mittwoch 9. November 2005, 16:25
Wohnort: Rodgau

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#60

Beitrag von ggansde »

Wurde in dem direkt zu deinem Beitrag vorangegangenen Beitrag thematisiert :puzz
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers
Der_Bierfisch
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 46
Registriert: Freitag 26. Juli 2024, 10:07

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#61

Beitrag von Der_Bierfisch »

Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
Benutzeravatar
ggansde
Moderator
Moderator
Beiträge: 8528
Registriert: Mittwoch 9. November 2005, 16:25
Wohnort: Rodgau

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#62

Beitrag von ggansde »

Das Steinbier war aus meiner Sicht Referenz.
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers
Zoigl Jehovas
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 470
Registriert: Samstag 22. Februar 2020, 13:59
Wohnort: Bad Berneck

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#63

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Ich kann geschmacklich nichts Negatives sagen, kenne aber auch nicht deren komplettes Sortiment. Das Pils und das Steinbier finde ich sehr fein.
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
hkpdererste
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 937
Registriert: Dienstag 12. August 2014, 20:18

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#64

Beitrag von hkpdererste »

Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.
Benutzeravatar
Brunnenbraeu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1285
Registriert: Mittwoch 2. September 2009, 07:14
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#65

Beitrag von Brunnenbraeu »

hkpdererste hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:36
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.

:goodpost:
Volker R. Quante: Bier vor Ort - Reisen durch Europas Bierwelt
baeckus
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 268
Registriert: Mittwoch 22. November 2023, 00:17

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#66

Beitrag von baeckus »

hkpdererste hat geschrieben: Sonntag 25. Januar 2026, 14:36
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier.
Ist das nicht oft so, dass das regionale Bier von "vor der Haustür" als eher schlecht wahrgenommen wird und von Leuten von weiter weg mehr wertgeschätzt.
Hallo
so oder komplett umgekehrt.
Ciao baeckus
Benutzeravatar
hiasl
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2078
Registriert: Samstag 9. Juni 2007, 12:03
Wohnort: Kulmbach
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#67

Beitrag von hiasl »

Es ist oftmals das gerieren der Brauereien gegenüber bestimmten Personenkreisen und Gruppierungen.
Ist jetzt nicht auf das aktuelle Beispiel bezogen, aber es ist meist mehr die Wahrnehmung als die Qualität.

Beispiel Weismainer Püls Bräu (vor der Übernahme durch Maisel):
Die Brauerei hatte es sich mit Vereinen und Mitbewerbern aufgrund aggressiver Vorgehensweisen im Vertrieb verkackt und deshalb vor Ort in der Bevölkerung ein schwieriges Auskommen. Das Bier fand ich immer einwandfrei, das Hopfengold Pils war sogar eine Referenz.
Gruß
Matthias
-----------------------------------------------------------------------------------------
Mehr vom Bier wissen, heißt: Mehr vom Bier haben!
Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1613
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#68

Beitrag von Beerkenauer »

Zwar keine kleine Brauerei aber trotzdem Schade.
Brewdog in Deutschland schließt

https://m.bild.de/news/inland/brauerei- ... c0f4279e68

Stefan
Mein Motto: Add more hops!
30L-Klasse; 50l Topf, 3.5k Induktion, Thermoport mit Läuterhexe, 2x Edelstahl Gärfaß, 2x Kühlschrank mit Inkbird, NC-Kegs und GDA für Flaschen.
Benutzeravatar
§11
Moderator
Moderator
Beiträge: 9881
Registriert: Freitag 30. Oktober 2015, 08:24

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#69

Beitrag von §11 »

Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
Da Leikeim zu den oberen 4% der Brauerein, nach Ausstoss, in Deutschland gehört, scheint es dann doch dem einen oder anderen zu schmecken.....

Cheers

Jan
Benutzeravatar
Meikel M.
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 183
Registriert: Sonntag 4. Januar 2026, 13:00
Wohnort: Castrop-Rauxel

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#70

Beitrag von Meikel M. »

Ich habe das immer wieder mal gekauft und gerne getrunken. Das Land und Kellerbier finde ich ganz gut. Das Steinbier eher nicht.
Geschmäcker sind halt verschieden und weit abseits vom Herstellubgsort kennt man die Hintergründe halt nicht.
"Durch Durst wird Bier erst richtig schön"
Absoluter Anfänger und unerfahren im Bierbrauen.

Anlage: Grainfather G30 Connect, Fermzilla Tri-Conical
Der_Bierfisch
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 46
Registriert: Freitag 26. Juli 2024, 10:07

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#71

Beitrag von Der_Bierfisch »

§11 hat geschrieben: Dienstag 3. März 2026, 16:45
Der_Bierfisch hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 12:16
Braufuzi hat geschrieben: Samstag 24. Januar 2026, 10:47 Die Leikheim Brauerei steht auch vor dem Aus. :Shocked
Mich wundert eher, wie die sich so lange halten konnten...
Hier in der Herkunftsregion haben sie absolut keinen guten Ruf. Ich kenne auch niemanden, der sich das privat kauft hier. Halten konnten sie sich vermutlich vor allem durch Verträge mit Gaststätten und Orten wie Stadthallen und anderen Veranstaltungsorten. Noch als kleine Anekdote zu dem Thema, die vielleicht die Einstellung vieler hier zu der Brauerei ganz gut darstellt: ein Freund von mir ist in einem Verein, welcher wohl einen Vertrag mit Mindestabnahme mit besagter Brauerei abgeschlossen hatten (wer das dann aber gemacht hat und warum, keine Ahnung). Die Mitglieder haben dann im Spaß die Aktion "Saufen für die Freiheit" ausgerufen. Ziel war, die vertraglich geregelte Abnahmemenge zu erreichen, dass man "endlich wieder vernünftiges Bier ausschenken kann"...
Ich habe deren Bier auch lange nicht mehr getrunken. Letztens mal das Steinbier. Das fand ich ganz gut, aber das ändert natürlich nichts an der Grundeinstellung vieler Leute hier.

Beste Grüße
Bierfisch
Da Leikeim zu den oberen 4% der Brauerein, nach Ausstoss, in Deutschland gehört, scheint es dann doch dem einen oder anderen zu schmecken.....

Cheers

Jan
Das stelle ich auch nicht in Frage. Ich wusste auch nicht, dass die Brauerei so groß ist. Stimmt die Zahl so? Ich wollte nur darauf hinweisen, dass hier in der Gegend, wo das Bier herkommt, der Ruf eher schlecht ist. Verträge haben sie viele mit Kneipen etc. Und bevor die Leute kein Bier trinken, trinken sie halt Leikeim. Gefühlt ändert sich das aber immer mehr die letzten Jahre und auch andere Brauerein bekommen hier immer bessere Chancen auf größeren Veranstaltungen. Vielleicht hat ja auch das Leikeim das Genick gebrochen, aber das ist reine Mutmaßung. Auch eher anekdotisch: am Lichtenfelser Korbmarkt hat es die meiste Zeit immer nur Leikeim gegeben. Da haben die Leute halt das getrunken. Seit mehreren Jahren gibt es aber auch immer einen Stand mit Bier vom Trunk (Vierzehnheiligener Bier). Die Schlange dort ist immer recht lange und die Leute stehen dort gerne mal 5-10 Minuten an. Bei den Leikeimständen dagegen gähnende Leere... aber klar ist das auch wieder nur eine Anekdote. Aber von denen gibt es halt viele.. Ich denke es ist eine Frage des Kontexts. Im Herzen der fränkischen Schweiz gibt es halt hunderte tolle Brauerein. Da wird eine Brauerei wie Leikeim ggf. anders wahrgenommen, als das entsprechend 100 km entfernt wahrgenommen werden würde. Wer weiß.. :Smile

Schöne Grüße

Edit: Satz entschachtelt.
Benutzeravatar
Commander8x
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1182
Registriert: Dienstag 10. Dezember 2019, 07:15
Wohnort: Saalfeld

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#72

Beitrag von Commander8x »

Hier in Thüringen beobachtet man das schon. V.a. weil die Altenburger Brauerei von Leikeim übernommen wurde. Mal sehen wie es da weiter geht...

Gruß Matthias
-----------------------------------------
Illegitimis non carborundum.
Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 865
Registriert: Montag 22. Januar 2024, 13:30

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#73

Beitrag von DerDallmann »

Landgang Hamburg ist insolvent. Echt erschreckend, diese Geschwindigkeit. In Hamburg ist Bier mäßig fast alles weg
Mfg

Johst
Benutzeravatar
Räuber Hopfenstopf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2793
Registriert: Mittwoch 15. Juli 2020, 07:50

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#74

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Und die haben vor kurzem gerade Lille in Kiel übernommen. Bunthaus ist auch zu, glaube ich. Überquell braut wohl nicht mehr selbst. Buddelship lässt brauen und macht selbst nur noch Wild & Sour. Wildwuchs braut noch, Kehrwieder ist auch am Start. Aber Hamburg hat sich biertechnisch gewaltig verändert.
Viele Grüße
Björn

Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 865
Registriert: Montag 22. Januar 2024, 13:30

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#75

Beitrag von DerDallmann »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 21:43 Und die haben vor kurzem gerade Lille in Kiel übernommen. Bunthaus ist auch zu, glaube ich. Überquell braut wohl nicht mehr selbst. Buddelship lässt brauen und macht selbst nur noch Wild & Sour. Wildwuchs braut noch, Kehrwieder ist auch am Start. Aber Hamburg hat sich biertechnisch gewaltig verändert.
Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Mfg

Johst
Malzmoehre
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 60
Registriert: Freitag 12. September 2025, 07:56

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#76

Beitrag von Malzmoehre »

Commander8x hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 12:20 Hier in Thüringen beobachtet man das schon. V.a. weil die Altenburger Brauerei von Leikeim übernommen wurde. Mal sehen wie es da weiter geht...

Gruß Matthias
Das war mir gar nicht bewusst. Aber laut Presse https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... m-100.html scheinen sie da recht unabhängig zu sein.
Finde ja das Altenburger Pilsner einen guten kommerziellen Vertreter des Stils, der zudem zumindest in den neuen Ländern überregional verfügbar ist.
Benutzeravatar
Räuber Hopfenstopf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2793
Registriert: Mittwoch 15. Juli 2020, 07:50

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#77

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Die alkoholfreien kommen aus Nittenau, wie bei anderen auch. Und es gibt irgendeine Kooperation mit der Inselbrauerei. Aber ich dachte, dass sie zumindest noch ein paar Sachen selber machen. Barrelaged und Senatsbock? Sind das dann Restbestände oder gibt es da noch was Neues?
Viele Grüße
Björn

Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
Steht am Bierbrunnen in Salzwedel
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#78

Beitrag von rakader »

Das Thema Brauereisterben trendet gerade. Kein Leitmedium an diesem Wochenende, das nicht einen Artikel zum Thema hat. Auszugsweise zwei Artikel, die das Thema aus Sicht kleiner Brauereien gut beleuchten:
Der Standard interviewt dazu Seppl Sigl von Turmer, der das Wirtshaussterben für ursächlich hält und vegane Haferdrinks als zweites Standbein in Betracht zieht:
https://www.derstandard.at/story/300000 ... s-aufgeben
In der Süddeutschen Zeitung findet sich dagegen eine Reportage, die auch eine Neugründung in Weißenburg in Mittelfranken portraitiert und dafür jede Menge Sponsoren findet, weil eine eigene Brauerei zum Selbstverständnis einer bayerischen Kleinstadt dazugehört. Die Neugründung (Reaktivierung) wurde vom Bürgermeister, den Behörden, den Banken aktiv unterstützt. Das sagt viel. Brauer Pöls sagt aber auch, der Kasten müsse 20 bis 25 Euro kosten, damit man keinen Verlust macht. Im reichen Weißenburg zahlen die Leute das, anderwo sicher nicht. Den Artikel, der auch ein Gegenbeispiel in Thüringen aufführt, gibt es hier (Paywall):
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3391199
Im traditionsreichen Weißenburg überlegen sie sich jetzt, ob sie doch mal ein alkoholfreies Bier brauen sollen, so ganz gegen die Tradtion. Der Kollege aus Thüringen dagegen, der aufgeben musste, sagt: "Tradition zahlt keine Rechungen."

Viel Spaß beim Lesen.
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 865
Registriert: Montag 22. Januar 2024, 13:30

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#79

Beitrag von DerDallmann »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Sonntag 8. März 2026, 09:45
Kehrwieder lässt auch brauen. Die haben nur noch ein kleines Büro am alten Standort
Die alkoholfreien kommen aus Nittenau, wie bei anderen auch. Und es gibt irgendeine Kooperation mit der Inselbrauerei. Aber ich dachte, dass sie zumindest noch ein paar Sachen selber machen. Barrelaged und Senatsbock? Sind das dann Restbestände oder gibt es da noch was Neues?
Barell aged kann sein, aber dann nur veredeln. Die Brauanlage gibt's nicht mehr
Mfg

Johst
Benutzeravatar
ggansde
Moderator
Moderator
Beiträge: 8528
Registriert: Mittwoch 9. November 2005, 16:25
Wohnort: Rodgau

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#80

Beitrag von ggansde »

Moin,
Es läuft nicht mehr: Lang-Bräu schließt für immer
https://www.lang-braeu.de/servus/
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers
Malzmoehre
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 60
Registriert: Freitag 12. September 2025, 07:56

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#81

Beitrag von Malzmoehre »

ggansde hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 18:57 Moin,
Es läuft nicht mehr: Lang-Bräu schließt für immer
https://www.lang-braeu.de/servus/
VG, Markus
Öhhm. Die haben letztes Jahr schon geschlossen. Am 31.05.2025 .
Benutzeravatar
ggansde
Moderator
Moderator
Beiträge: 8528
Registriert: Mittwoch 9. November 2005, 16:25
Wohnort: Rodgau

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#82

Beitrag von ggansde »

Danke für den Hinweis. Blöd, dass solche Meldungen oft unter den aktuellen News auftauchen.
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers
Benutzeravatar
hiasl
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2078
Registriert: Samstag 9. Juni 2007, 12:03
Wohnort: Kulmbach
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#83

Beitrag von hiasl »

ggansde hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 19:38 Danke für den Hinweis. Blöd, dass solche Meldungen oft unter den aktuellen News auftauchen.
VG, Markus
Vielleicht eine Verwechslung? Langbräu Jandelsbrunn (Ndb./Bayer. Wald) schließt Ende März.
https://www.beertasting.com/de/news/jan ... -schliesst
Gruß
Matthias
-----------------------------------------------------------------------------------------
Mehr vom Bier wissen, heißt: Mehr vom Bier haben!
dierabenfliegen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 210
Registriert: Mittwoch 24. April 2024, 18:21

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#84

Beitrag von dierabenfliegen »

Im unteren Bayerischer Wald gibt es zwei Lang Brauereien: Eine in Jandelsbrunn, die nun schließt, und Lang Bräu aus Freyung, die mW nach wie vor produzieren. Haben beide anscheinend eine gemeinsame Vergangenheit: https://www.hogn.de/2026/01/15/4-do-geh ... aft/212765
dierabenfliegen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 210
Registriert: Mittwoch 24. April 2024, 18:21

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#85

Beitrag von dierabenfliegen »

DerDallmann hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 16:36 Landgang Hamburg ist insolvent.
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Samstag 7. März 2026, 21:43 Und die haben vor kurzem gerade Lille in Kiel übernommen.
Dazu gibt es einen NDR Beitrag: https://youtu.be/wDAXTmFJIZs?si=n0ffeb872_Opdk6W
Benutzeravatar
hiasl
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2078
Registriert: Samstag 9. Juni 2007, 12:03
Wohnort: Kulmbach
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#86

Beitrag von hiasl »

Auch mal ein Lichtblick: Die Rosenbrauerei in Pößneck hat einen Investor gefunden und ist erst mal aus der Insolvenz gerettet.
https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... t-100.html
Gruß
Matthias
-----------------------------------------------------------------------------------------
Mehr vom Bier wissen, heißt: Mehr vom Bier haben!
baeckus
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 268
Registriert: Mittwoch 22. November 2023, 00:17

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#87

Beitrag von baeckus »

Hallo,
es ist kein Wunder das die ganzen Brauereien zumachen, wenn die fleißigsten Biergenießer sich hier austauschen und dann ihr
Lieblingsgetränk selber brauen.........
Ciao baeckus
Benutzeravatar
hiasl
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2078
Registriert: Samstag 9. Juni 2007, 12:03
Wohnort: Kulmbach
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#88

Beitrag von hiasl »

baeckus hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 18:09 Hallo,
es ist kein Wunder das die ganzen Brauereien zumachen, wenn die fleißigsten Biergenießer sich hier austauschen und dann ihr
Lieblingsgetränk selber brauen.........
Ciao baeckus
Sicherlich als Scherz gemeint.
Aber im Ernst: Hier tummeln sich 15500 Mitglieder. Wenn nun jedes Mitglied seine Freimenge von 5 hl/a ausschöpft, was weit über dem durchschnittlichen pro Kopf Verbrauch von 88 l/a liegt und ca. 1,5 Maß Bier am Tag entspricht, dann sind das trotzdem nicht mal 100.000 hl/a. Der Bierausstoß in DE lag 2025 bei 78 Mio. hl. Somit haben die Hobbybrauer hier ca. 0,1 % des Bierausstoßes verhindert. Letztes Jahr allein sind aber 6 % flöten gegangen. Also nein. Wir sind nicht das Problem.

Das Problem ist der massive Preiskampf im Einzelhandel, der insbesondere den kleinen Brauereien schwer macht, bei gleichzeitig gestiegenen Kosten noch genug Rücklagen zu bilden. Besonders betroffen sind dabei die Brauereien zwischen 15.000 und 200.000 hl.
Gruß
Matthias
-----------------------------------------------------------------------------------------
Mehr vom Bier wissen, heißt: Mehr vom Bier haben!
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#89

Beitrag von rakader »

hiasl hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 18:24
baeckus hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 18:09 Hallo,
es ist kein Wunder das die ganzen Brauereien zumachen, wenn die fleißigsten Biergenießer sich hier austauschen und dann ihr
Lieblingsgetränk selber brauen.........
Ciao baeckus
Sicherlich als Scherz gemeint.
Aber im Ernst: Hier tummeln sich 15500 Mitglieder. Wenn nun jedes Mitglied seine Freimenge von 5 hl/a ausschöpft, was weit über dem durchschnittlichen pro Kopf Verbrauch von 88 l/a liegt und ca. 1,5 Maß Bier am Tag entspricht, dann sind das trotzdem nicht mal 100.000 hl/a. Der Bierausstoß in DE lag 2025 bei 78 Mio. hl. Somit haben die Hobbybrauer hier ca. 0,1 % des Bierausstoßes verhindert. Letztes Jahr allein sind aber 6 % flöten gegangen. Also nein. Wir sind nicht das Problem.

Das Problem ist der massive Preiskampf im Einzelhandel, der insbesondere den kleinen Brauereien schwer macht, bei gleichzeitig gestiegenen Kosten noch genug Rücklagen zu bilden. Besonders betroffen sind dabei die Brauereien zwischen 15.000 und 200.000 hl.
Das Problem ist aber auch, dass die kleinen Brauereien keine andere Erzählung als die großen anbieten. Der Markenauftritt ist oft vorsintflutlich oder wenig kanalübergreifend. Kleines Beispiel: Hier Brauerei Hacklberg - macht eine tolle Aktion und verteilt 1.000 Hopfenpflänzchen in der Stadt bei Häusern mit Garten. Dazu eine tolle Website und App. Guter Gesamtauftritt. Aber: Es schlägt sich nicht auf die Kisten, die Flaschen und deren Gestaltung nieder. So verpufft leider diese Aktion. Man muss sagen: sehr teure Aktion.
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
Benutzeravatar
§11
Moderator
Moderator
Beiträge: 9881
Registriert: Freitag 30. Oktober 2015, 08:24

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#90

Beitrag von §11 »

Besonders betroffen sind dabei die Brauereien zwischen 15.000 und 200.000 hl.
Ja, das es diese Größe an Brauereien speziell trifft ist richtig, hier spielen ein paar Faktoren eine wichtige Rolle:

Zwischen den Stühlen

Während kleine Brauereien sich meistens auf die Gastronomie und den Direktvertrieb versteifen (Hoher Fassbieranteil) und vom "Lokalpatriotismus" und Storytelling profitieren, spielen bei den großen vor allem Skaleneffekte eine wichtige Rolle (Einkauf, Energie, Abfüllung, Logistik, CAPEX). Für die Mittleren steigen die Kosten schneller als Preise durchsetzbar sind und auf der anderen Seite sind sie zu groß für den "Regionalbonus"

Investitionsstau & Anlagenalter
Viele der Brauereien in dieser Größe sind familiengeführt. Nimmt man den 2. WK als große Zäsur, nach der die meisten Brauereien neu aufgebaut werden mussten (Metall war kriegswichtig und viele Anlagen wurden eingeschmolzen) ergibt sich in der Folge, durch die Energiekrisen und steigende Energiekosten ein weitere Einschnitt. Viele Anlagen wurden in den 1970er - 1980er erneuert. D.h. aber das die Anlagen jetzt etwa 50 Jahre alt sind und Ihre Lebensdauer erreicht haben. Das Verhältnis Investition zu hl Produktionsmenge ist in diesem Segment besonders schlecht. Durch die gestiegenen Kosten und einer chronischen Margenunterdeckung ist der finanzielle Puffer aufgebraucht und der Investitionsaufschub, der sich über Jahre aufgesstaut hat führt zum Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

Preiskampf & Handelsmacht
Der LEH nutzt Überkapazitäten und sinkende Nachfrage, um Preise zu drücken. Die Erzeugerpreise für Bier stiegen seit 2022 nur ~7 %, während Inputkosten zweistellig zulegten. Kleine Brauereien federn das durch Gastro und Direktvertrieb ab. Mittelgroße Brauereien sind relevant genug, um im LEH zu sein aber zu klein, um Konditionen durchzusetzen.

Portfolio: Nische vs. Vollsortiment
Wachstum findet vor allem in den Bereichen Alkoholfrei, Biermix, Functional Drinks und Spezialitäten statt. Diese Bereiche erfordern aber auch neue Prozesse, zusätzliche Investitionen und höhere Komplexität im Prozess. Während kleine Brauereien, mit manuellen Prozessen, wesentlich flexibler Arbeiten können und Grossbrauereien entsprechend investieren können, haben auch hier die Brauereien im Segment von 15.000 und 200.000 hl das Nachsehen. Kleine Brauerein können zudem "in der Nische" bleiben.

Fazit
Hier werden oft interne Gründe gesucht (Bier ist schlecht, der Besitzer ein Idiot,...). Das ist aber zu kurz gegriffen. Diese Brauereien schliessen, nicht weil sie am schlechtesten geführt sind – sondern weil ihr historisches Erfolgsmodell nicht mehr zur Marktmechanik passt und der "Tipping-Point" schlichtweg verpasst wurde.

Nur meine 2ct

Cheers

Jan
Benutzeravatar
maecki-maecki
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1430
Registriert: Mittwoch 30. März 2022, 22:17

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#91

Beitrag von maecki-maecki »

§11 hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 19:47
Fazit
Hier werden oft interne Gründe gesucht (Bier ist schlecht, der Besitzer ein Idiot,...). Das ist aber zu kurz gegriffen. Diese Brauereien schliessen, nicht weil sie am schlechtesten geführt sind – sondern weil ihr historisches Erfolgsmodell nicht mehr zur Marktmechanik passt und der "Tipping-Point" schlichtweg verpasst wurde.

Nur meine 2ct

Cheers

Jan
Danke, sehr nachvollziehbar aufgeführt.
Aber dass einfach der Gesamtabsatz schrumpft im In- und Ausland lässt auch keinen anderen Ausweg zu als Kapazitätsabbau.

Dass es dann die mittleren zuerst bzw härter trifft, hast Du für mich schlüssig begründet.

Mäcki
Benutzeravatar
§11
Moderator
Moderator
Beiträge: 9881
Registriert: Freitag 30. Oktober 2015, 08:24

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#92

Beitrag von §11 »

maecki-maecki hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 13:19
§11 hat geschrieben: Dienstag 31. März 2026, 19:47
Fazit
Hier werden oft interne Gründe gesucht (Bier ist schlecht, der Besitzer ein Idiot,...). Das ist aber zu kurz gegriffen. Diese Brauereien schliessen, nicht weil sie am schlechtesten geführt sind – sondern weil ihr historisches Erfolgsmodell nicht mehr zur Marktmechanik passt und der "Tipping-Point" schlichtweg verpasst wurde.

Nur meine 2ct

Cheers

Jan
Danke, sehr nachvollziehbar aufgeführt.
Aber dass einfach der Gesamtabsatz schrumpft im In- und Ausland lässt auch keinen anderen Ausweg zu als Kapazitätsabbau.

Dass es dann die mittleren zuerst bzw härter trifft, hast Du für mich schlüssig begründet.

Mäcki
Auch das meine ich mit "weil ihr historisches Erfolgsmodell nicht mehr zur Marktmechanik passt und der "Tipping-Point" schlichtweg verpasst wurde"

Unser wirtschafltiches "Grundkonzept" ist leider zu oft auf Wachstum als ultimatives Ziel ausgelegt. Gerade für ein familiengeführtes Unternehmen ist das aber gar nicht nötig. Ich sag es mal salop, so lange das Unternehmen die Inhaberfamilie ernährt, wurde alles richtig gemacht. Das kann aber, auf einem schrumpfenden Markt, eben auch bedeuten mit zu schrumpfen. Sich auf Kernkompetenzen rückzubesinnen. Besser eine Nische gut ausfüllen als einen zu grossen Markt nicht wettbewerbsfähig bedienen zu können. Da müssen eventuell andere Konzepte, als das Bier um jeden Preis in den LEH zu positionieren, her.

Wie sehen sehr ähnliche uns doch anders gelagerte Entwicklungen, hier in den USA. Hat man vor 5 Jahren 'nur' ein mittelmässiges Bier brauen und einen Taproom eröffnen müssen, braucht man heute ein umfangreicheres Konzept mit voller Küche und anderen Angeboten.

Ein ewiges Thema, für das es keine 'one fits all' Lösung gibt. Das Problem ist ja nicht nur das weniger Bier getrunken wird und 'man' halt nur den nächsten Trend erkennen und bedienen muss. Das Problem ist das sich das Angebot immer weiter segmentiert und sich die Konsumenten auch nicht festlegen lassen wollen. Auch ich werde immer öfter meiner Hauptdroge Bier untreu und geniesse unterschiedliche Alternativen.

Cheers

Jan
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#93

Beitrag von rakader »

§11 hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 13:38 Ein ewiges Thema, für das es keine 'one fits all' Lösung gibt. Das Problem ist ja nicht nur das weniger Bier getrunken wird und 'man' halt nur den nächsten Trend erkennen und bedienen muss. Das Problem ist das sich das Angebot immer weiter segmentiert und sich die Konsumenten auch nicht festlegen lassen wollen. Auch ich werde immer öfter meiner Hauptdroge Bier untreu und geniesse unterschiedliche Alternativen.

Cheers

Jan
…und das meine ich mit "Geschichte erzählen". Nur lokal, in der Region verankert reicht eben nicht mehr. Auch bei den kleinen Brauereien nicht mehr. Die Gasthausbrauerei in Oberfranken, bei der man sich mit dem 2l-Siphon sein Bier holt, erzählt noch eine Geschichte und hat zudem eine treue Anhängerschar. Der schließt sich auch der zugezogene Städter an, weil er etwas sehr Exotisches bekommt. Wenn dieser kleine Brauer dann noch neue Produkte wie gebraute Limonaden hinzufügt und das Getränke-Hopping abbildet, kann er in den hippen Szene-Lokalen der Kreisstadt sogar gegen Fritz Kola bestehen.

Anders als in Deinen Ausführungen oben halte ich die Kleinbrauereien nicht so gefestigt, wie von Dir beschrieben. Sie habe es aber leichter sich neu zu erfinden, weil sie als Solitäre schon mal für eine Region stehen. Wirklich schwer werden es die mittleren Brauereien haben. Welche Geschichten sollen die erzählen? Wofür stehen die? Sie sind weder Fisch noch Fleisch, wie man so sagt.

Cheers
Radulph
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
Benutzeravatar
§11
Moderator
Moderator
Beiträge: 9881
Registriert: Freitag 30. Oktober 2015, 08:24

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#94

Beitrag von §11 »

Wenn dieser kleine Brauer dann noch neue Produkte wie gebraute Limonaden hinzufügt und das Getränke-Hopping abbildet, kann er in den hippen Szene-Lokalen der Kreisstadt sogar gegen Fritz Kola bestehen.
Genau da komme ich zu einem anderen Schluss. Der Braugasthof funktioniert und ernährt die "Inhaber" als Gesamtkonzept aus Gastwirtschaft, Keller und Brauerei. Das ist die Kernkompetenz, die es zu bewahren und zu verbessern gilt. Will er die "hippen Szene-Lokale" in der Kreisstadt als Absatzmarkt für seine neu entwickelten Limonaden erobern, muss er erstmal investieren. Er braucht die technische Ausstattung, Gebinde, Marketing usw.

Macht er Limonaden vom Fass, um sein eigenes Produkt aus Gastwirtschaft und Keller zu bereichern und eventuell seinen Profit zu optimieren, lässt sich das letztendlich nur in einer inviduellen "Buy or Make" Analyse entscheiden.

Cheers

Jan
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#95

Beitrag von rakader »

Wenn das Dorf so bleibt und die Kernkompetenz Hinzugezogene mitnimmt, hast Du sicher recht. Aber was ist mit Dörfern, die sich zu hippen Schlafdörfern wandeln - gerade in der Peripherie? Ich meine das lässt sich ganz gut im Speckgürtel Münchens entlang der A9 nach Ingolstadt beobachten - in der von uns allen geschätzten Hallertau und im Altmühltal.

Hier in Niederbayern sehe ich gerade eine Brauerei aus dem Bayerischen Wald, die die Szenelokale der Kreisstädte (Passau, Straubing, Deggendorf) mit Heulimonade und 20 anderen Sorten beliefert. Ziemlich geiles Zeug. Wird gut angenommen.

Buy or Make - das wird's sein; für Generalaussagen bricht eine schwere Zeit an :Bigsmile

Cheers
Radulph
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
dierabenfliegen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 210
Registriert: Mittwoch 24. April 2024, 18:21

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#96

Beitrag von dierabenfliegen »

rakader hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 18:24 Hier in Niederbayern sehe ich gerade eine Brauerei aus dem Bayerischen Wald, die die Szenelokale der Kreisstädte (Passau, Straubing, Deggendorf) mit Heulimonade und 20 anderen Sorten beliefert. Ziemlich geiles Zeug.
Welche Brauerei ist das denn?
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#97

Beitrag von rakader »

dierabenfliegen hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 22:33
rakader hat geschrieben: Mittwoch 1. April 2026, 18:24 Hier in Niederbayern sehe ich gerade eine Brauerei aus dem Bayerischen Wald, die die Szenelokale der Kreisstädte (Passau, Straubing, Deggendorf) mit Heulimonade und 20 anderen Sorten beliefert. Ziemlich geiles Zeug.
Welche Brauerei ist das denn?
Gut dass Du gefragt hast - hatte erst gedacht, das kommt vom Apostelbräu in Hauzenberg oder Thomasbräu in Tiefenbach. Es ist der Stadler in Piding, dahinter steht ein gelernter Brauer und Brenner.
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
dierabenfliegen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 210
Registriert: Mittwoch 24. April 2024, 18:21

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#98

Beitrag von dierabenfliegen »

rakader hat geschrieben: Donnerstag 2. April 2026, 00:35 Es ist der Stadler in Piding, dahinter steht ein gelernter Brauer und Brenner.
Danke Dir. Kenne ich gar nicht, aber Piding ist ja jetzt auch nicht wirklich Bayerischer Wald, oder? :Grübel :Bigsmile

Im Bayerischen Wald hat die Drachselsrieder Brauerei ein "Woidkracherl" (Waldlimonade) im Sortiment. Das scheint zumindest nicht die übliche Frucade Mischung und Abfüllung zu sein, die einige Brauereien machen.

Die Gesellschaftsbrauerei in Viechtach hat es vor einigen Jahren mit einem Bier "Wilder Wald" versucht. Die Brauerei ist mittlerweile pleite.

Mein Eindruck ist, dass die hiesigen kleinen Brauereien von der Substanz leben, die nicht im Brauereibetrieb liegt. Dort wurde bis zur Jahrtausendwende noch gut verdient, und (Immobilien)vermögen angehäuft - oder es war bereits im Besitz der Brauerei(familie). Durch den Boom seit den 2010er Jahren konnte hier - selbst im Bayerischen Wald - doch einiges quersubventioniert werden.

Wenn ich das richtig sehe, dann haben wir aktuell zwei Punkte, die sich gegenseitig verstärken: Einen Rückgang des Absatzes, also der verkauften hl Bier und einen Rückgang des Deckungsbeitrags pro hl Bier durch gestiegene Kosten, die sich nicht in den Verkaufspreisen der Brauerein widerspiegeln. Wenn dann ein niedrigerer Deckungsbeitrag auf vergleichbar hohe Fixkosten trifft, dann wird es schnell eng. Ausser man subventiert durch Zuflüsse aus Vermögen, und bestehende Immobilienerträge können das schon gut ausgleichen.
Benutzeravatar
rakader
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6404
Registriert: Dienstag 1. Dezember 2015, 10:45
Wohnort: Karpaten & Niederbayern
Kontaktdaten:

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#99

Beitrag von rakader »

Stadler hat auch noch eine Station in Untergriesbach. :Bigsmile

Zu Deinen Ausführungen - ich sehe das mehr von Marketing-, weniger von BWL-Seite - kann man vielleicht noch hinzufügen, dass der Bayerische Wald ein Paradebeispiel für die Unflexibilität. auf Verbraucherseite ist. Es gibt wohl kaum Regionen in Deutschland, die sich dem Craftbierboom so widerständig gezeigt haben (Oberfranken fiele mir noch ein). Wohin das von der Substanz leben führt, sieht man in Passau, aus den ehemaligen Brauereien sind Immobilienentwickler geworden. Aus Innstadtbräu entstand ein neuer Stadtteil, ein anderer wartet auf seine Verwertung, aus Löwenbräu wird ein neues Uni-Viertel. Von Innstadtbräu ist nur noch der Name übrig.

Schuld ist wohl auch die rigide Auslegung des Reinheitsgebotes. In Österreich ist das alles viel lockerer, dort hätte ein Milk Stout auch nicht im Gulli entsorgt werden müssen wie bei Camba (hier hätte es die Genehmigung auch nicht gegeben). Es ist viel leichter dort kreativ zu brauen und dann zu importieren, als im Wald selbst. Die weitere Hürde sind dann die Vertriebswege. Einer wie Apostelbräu streicht den Wald dann so gut wie ganz aus seinem Programm, sich dort weiter zu entwickeln und setzt ganz aufs Ausland mit seinen Urgetreidebieren, hier die USA.

Wenn ich die Situation mit Rumänien vergleiche, liegt es aber vor allem am Publikum. Dort sind Craftbierbrauereien, Kleinbrauereien viel besser aufgenommen worden und haben gar nicht die Nöte, sich mit zusätzlichen Standbeinen neu erfinden zu müssen - obwohl auch dort der Bierkonsum abgenommen hat. Das wiederum hängt mit einer Ächtung von Alkohol und Nikotin zusammen, das dem Aufstiegsversprechen nicht zuträglich ist (wie in Polen). Aber: anstelle Quantität tritt zunehmend Qualität. Das heißt wieder höhere Marge. Und die ist möglich, weil eine neue Geschichte erzählt wird.

Nur ein paar Skizzen.

Cheers
Radulph
---
„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
Serie Brauzucker selber machen
Website: Stubby Hobbs
dierabenfliegen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 210
Registriert: Mittwoch 24. April 2024, 18:21

Re: Die nächsten Kleinbrauereien schließen

#100

Beitrag von dierabenfliegen »

Das kann ich alles so unterschreiben. So hat bspw die Pfeffer Brauerei in Zwiesel seit einigen Jahren ein kaltgehopftes Helles im Angebot. Das trink so gut wie keiner der "Einheimischen", auch in Wirtshäusern findet man das Bier extrem selten. Ein bißchen was wird wohl Richtung München verkauft.

Apostelbräu hat ein Getränkemarkt hier in der Gegend. Ich hatte mir da vor Jahren mal ein Pale Ale gekauft. Das Bier war aber anscheinend zu lange unsachgemäß gelagert und war eigentlich nicht mehr trinkbar. Sehr schade...
Antworten