Hallo zusammen,
mit der 1.61 RC2 develop ist die aktuelle Firmware jetzt auf Basis eines sehr breiten und systematischen Testpfads bereitgestellt.
Bisher habe ich viele Prüfungen rund um Firmware, Webinterface und typische Bedienabläufe von Hand gemacht. Das war zwar grundsätzlich möglich, aber das war extrem zeitintensiv und häufiger sind mir Kleinigkeiten oder störende Unsauberkeiten durchgerutscht.
Die Firmware- und Ablaufprüfungen und gezielte Browser-UI-Tests für Reload, SSE-Reconnect, Dashboard und wichtige Dialoge werden sehr breit getestet. Dadurch lassen sich nicht nur Prozess- und Rezeptpfade (Masiche und Fermenter Plan) besser absichern, sondern auch typische WebIf-Probleme sehr früh erkennen. Die Auswertung und Überprüfung im Testpfad ist vollständig openAI codex basiert: ich lese (und überlese) nicht mehr debug Ausgaben, sondern lasse die KI auswerten.
Ein automatisierter Testlauf dauert aktuell ca. 50 Minuten, beinhaltet 57 Tests mit 1023 Einzelchecks. Wenn ich vergesse, den Piezzo Buzzer vorab zu deaktivieren, hört sich ein Testrun wie Mario Cart auf einer uralten Nintendo Console an. Das Testergebnis schaut dann so aus:
test_result
In der Anleitung habe ich ein paar Infos zur
Test Suite hinterlegt.
Schöner Nebeneffekt: der Testpfad hat viele Kleinigkeiten aufgezeigt, die unsauber gelöst waren. Funktional in 98% der Fälle ok, aber logisch syntaktisch suboptimal und in Summe fehleranfällig. Nächster großer Block: InnuAPID-Verhalten für typische Anlagenklassen und Parameterkombinationen reproduzierbar prüfen. Regressionsschutz für tun, heatUpWindow, thresOut, sample/powerSample, Heat-up / Approach / Coast und Enzym-Limiter aufbauen. Wer sich mit prompting auskennt: die Projektbeschreibung mit Arbeitsanweisung (ohne Testsuite) ist bereits über 1000 Zeilen lang.
Innu