Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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rakader
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#51

Beitrag von rakader »

Malzwurm hat geschrieben: Sonntag 11. Januar 2026, 16:56 Ohje, nach dem Ende von Hopfen und mehr habe ich meist bei Brouwland bestellt und war immer sehr zufrieden…

Mal schauen, was jetzt daraus wird.
Brouwland ist mir als hochpreisig, mit hohen Versandkosten und einem alles andere als entgegenkommenden Kundenservice in Erinnerung. Bestelle da nur ungern und bin daher gerade mäßig begeistert.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#52

Beitrag von Fregga »

Eventuell hat auch das hier damit zu tun - wenn auch wahrscheinlich nur indirekt:

https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 89604.html

Barbarossa wurde ja auch Opfer des Rotstift's.
Beste Grüße
Bastian
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Räuber Hopfenstopf
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#53

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Im Artikel steht über den Vorgänger des jetzt geschassten Chefs:
Er wollte im großen Stil Randbereiche verkaufen, so den Schuldenberg reduzieren und die Baywa auf ihre Kernfunktionen fokussieren.
Naja, wir sind wahrscheinlich ein „Randbereich“. Dass es nicht so richtig rund läuft, war ja schon länger zu spüren. Ich hatte zwei Bestellungen, bei denen dann Artikel längere Zeit nicht lieferbar waren. Mit Brouwland war ich bisher sehr zufrieden, sowohl Versand, als auch vor Ort in Belgien.
Viele Grüße
Björn

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#54

Beitrag von Sauppi »

Nun scheint die Katze aus dem Sack zu sein: Brouwland übernimmt Braumarkt (+Hobbybrauerversand/HuM).
Siehe Startseite vom Hobbybrauerversand.
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Räuber Hopfenstopf
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#55

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

IMG_8425.jpeg
Da stand nichts (mehr). Aber bei Braumarkt kam diese Meldung.

Und bei Insta steht wieder mal, dass alles „noch besser“ wird.
IMG_8426.jpeg
Inklusive des klischeehaften Brauerfotos. Wenn ich an Marketingmenschen eines nicht leiden kann, dann dieses „Scheisse für Gold“ verkaufen.
Hier hatten viele Probleme mit ihren Bestellungen. Mangelnde Kommunikation wurde immer wieder angesprochen. Warum sollte ich jetzt bei einem „Braumarkt“ bestellen, wenn ich es auch glich bei Brouwland ordern kann? Wie geht es mit dem Sortiment weiter? Der eine hat Brewferm, der andere eine andere Eigenmarke. Es wäre hinsichtlich Kundenbindung nicht verkehrt, etwas offener zu kommunizieren. Ansonsten freuen sich brauen.de, mashcamp jnd noch ein paar Marktbegleiter.
Zuletzt geändert von Räuber Hopfenstopf am Montag 12. Januar 2026, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Björn

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#56

Beitrag von maecki-maecki »

Gerade habe ich von beiden Anbietern eine Email über die Übernahme bekommen.

„ Die niederländischsprachige Version der Braumarkt-Website wird in den kommenden Wochen in Ihre vertraute Brouwland-Umgebung integriert.

Ab Anfang Februar können alle deutschsprachigen Kundinnen und Kunden über eine erneuerte Braumarkt-Website bestellen.“

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posty
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#57

Beitrag von posty »

Heute eine Mail im Postfach: Brouwland und Baumarkt "bündeln ihre Kräfte". Na hoffentlich geht das geschmeidiger über die Bühne.
LG
Matthias
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#58

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Interessant ist, dass die Email an die Bestandskunden vom Tenor deutlich anders ist als die anderen Postings. Da wird schon eingestanden, dass vieles schief gelaufen ist. Es soll auch wieder einen telefonischen Kontakt geben. Allerdings nicht in Emmerich, sondern mit Kölner Vorwahl.
Viele Grüße
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#59

Beitrag von London Rain »

Spricht was dagegen, die Mail hier mal zu posten?
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#60

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Ich denke, das ist kein Geheimnis. Ging ja an eine breite Öffentlichkeit und ist nicht persönlich adressiert.
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Björn

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#61

Beitrag von maecki-maecki »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 13:37 Interessant ist, dass die Email an die Bestandskunden vom Tenor deutlich anders ist als die anderen Postings. Da wird schon eingestanden, dass vieles schief gelaufen ist. Es soll auch wieder einen telefonischen Kontakt geben. Allerdings nicht in Emmerich, sondern mit Kölner Vorwahl.
Auch die Mail an die Brouwland-Kunden klang leicht anders als die Mail an Braumarkt-Kunden.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#62

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Da ist sie wieder, die leidige Kommunikation. Wäre es nicht schlau, einfach mal Ross und Reiter zu nennen? Und mit offenen Karten zu spielen? Ich bestelle dort, wo ich mich als Kunde gut aufgehoben fühle. Und mangelnde Erreichbarkeit, „alles wird besser“ und immer um den heißen Brei herumtanzen mach gerade dieses Gefühl nicht besser, sorry.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#63

Beitrag von HubertBräu »

Mich als Kunden haben sie seit letztem Jahr verloren. Es gibt ja zum Glück einige gute Alternativen, wo man auch bestellen kann.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#64

Beitrag von baeckus »

HubertBräu hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 16:14 Mich als Kunden haben sie seit letztem Jahr verloren. Es gibt ja zum Glück einige gute Alternativen, wo man auch bestellen kann.
Ja genau.....zum Beispiel Brouwland.........
Ciao baeckus
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#65

Beitrag von maecki-maecki »

brouwland Sortiment und Preise und dann niedrigere Versandkosten nach Deutschland fände ich so falsch nicht…

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Kobi
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#66

Beitrag von Kobi »

HubertBräu hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 16:14 Es gibt ja zum Glück einige gute Alternativen, wo man auch bestellen kann.
Na, ja, es gibt zwar Alternativen, aber leider keine, mir bekannten, die auch Rohstoffe aus Bio-Landbau anbieten. Das vermisse ich sehr, seit Hopfen und mehr übernommen worden ist. Bis auf wenige Spezialzutaten konnte ich früher meine Biere komplett als Bio-Biere brauen, die letzten vier leider nicht mehr. OK, ich lebe zwar noch, aber vielleicht kommt Brouwland ja auf die Idee, diese Lücke zu schließen...?!? Mein Wunsch für 2026.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#67

Beitrag von Braubär23858 »

Brouwland hat die gängigen Malze in Bio.
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rakader
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#68

Beitrag von rakader »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 15:25 Da ist sie wieder, die leidige Kommunikation. Wäre es nicht schlau, einfach mal Ross und Reiter zu nennen? Und mit offenen Karten zu spielen? Ich bestelle dort, wo ich mich als Kunde gut aufgehoben fühle. Und mangelnde Erreichbarkeit, „alles wird besser“ und immer um den heißen Brei herumtanzen mach gerade dieses Gefühl nicht besser, sorry.
Natürlich wäre das nicht nur schlau, sondern auch angezeigt. Ich selber muss das ab und an unter dem Rubrum Crossmedialität für angehende Journalisten und Marketingfachleute unterrichten. Und weitergehend im Fach Krisenkommunikation. Dort heißt es, dass man sich im Fall von Krisen an die Spitze der Kritiker setzen soll, um die Agenda und damit Deutungshoheit erstens in der Hand zu halten, zweitens die größten Kritiker ausbremsen zu können und drittens das Framing im Griff zu behalten.

Auch Experten wie der ehemalige Kommunikationschef der Audi AG unterrichten das so. An seinem Beispiel zeigt sich im Zuge der Abgasaffäre aber, dass Anspruch und Wirklichkeit oftmals auseinanderliegen. Hinzu kommt, dass zu viele im PR- und Marketingbereich nie in Berührung mit Krisenkommuniation gekommen sind. Das scheint mir hier der Fall zu sein. Man hat offenkundig kein Bild von seiner Kundschaft und dessen Bildungsgrad und Medienaffinität, sonst würde man nicht mit solcher Jubelarie vollstopft mit allen Plattheiten, die der Werkzeugkasten bietet, ins Feld gehen.

Definitiv, Björn, kein sorry, sondern Finger in die Wunde. Gute Kommunikation kostet, es gibt dafür einen Markt, in den man sich einkaufen kann… denn die Folgekosten sind höher. Braumarkt ist hier ein typisches Negativ-Beispiel.

Cheers
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Zuletzt geändert von rakader am Montag 12. Januar 2026, 23:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#69

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Ich finde es schon sehr unglücklich, wie hier kommuniziert wird. Wer übernimmt wen oder „bündelt man die Kräfte“? Wenn der „Übernehmer“ anders kommuniziert als der „Übernommene“ hinterlässt das ein seltsames Gschmäckle.
Ist mir aber eigentlich auch Wurscht, wundert mich nur. Mein Malz und etwas Hefe werde ich immer irgendwo bekommen.
Zuletzt geändert von Räuber Hopfenstopf am Montag 12. Januar 2026, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#70

Beitrag von rakader »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 23:20 Ich finde es schon sehr unglücklich, wo her kommuniziert wird. Wer übernimmt wen oder „bündelt man die Kräfte“? Wenn der „Übernehmer“ anders kommuniziert als der „Übernommene“ hinterlässt das ein seltsames Gschmäckle.
Ja, gut beobachtet, genau dafür ist Krisenkommunikation da, um eine Einheitlichkeit der Kanäle herzustellen und freie Radikale zu eliminieren.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#71

Beitrag von Kobi »

Braubär23858 hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 19:44 Brouwland hat die gängigen Malze in Bio.
Ah, gut, dann habe ich die wohl das letzte Mal übersehen. Dann gebe ich dem neuen Konstrukt eine Chance!
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#72

Beitrag von Zoigl Jehovas »

Kobi hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 17:06
HubertBräu hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 16:14 Es gibt ja zum Glück einige gute Alternativen, wo man auch bestellen kann.
Na, ja, es gibt zwar Alternativen, aber leider keine, mir bekannten, die auch Rohstoffe aus Bio-Landbau anbieten. Das vermisse ich sehr, seit Hopfen und mehr übernommen worden ist. Bis auf wenige Spezialzutaten konnte ich früher meine Biere komplett als Bio-Biere brauen, die letzten vier leider nicht mehr. OK, ich lebe zwar noch, aber vielleicht kommt Brouwland ja auf die Idee, diese Lücke zu schließen...?!? Mein Wunsch für 2026.
Viele Grüße
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Bei Brauen.de gibt es Bio-Hopfen in kleineren Mengen und Bio-Malz, leider nur als Sackware. Wundert mich eh, warum Brauen.de so wenig präsent ist. Ich bestelle da viel und bin voll zufrieden.

Grüße
Martin
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#73

Beitrag von Taim »

Bio-Malz zu vernünftigen (Versand)preisen auch bei bier-brauen.at und Bio-Hopfen bei Hopfen-der-Welt
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#74

Beitrag von baeckus »

Zoigl Jehovas hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 11:38


Bei Brauen.de gibt es Bio-Hopfen in kleineren Mengen und Bio-Malz, leider nur als Sackware. Wundert mich eh, warum Brauen.de so wenig präsent ist. Ich bestelle da viel und bin voll zufrieden.

Grüße
Martin
Hallo,
ich habe dort schon Einiges bestellt, gebrauchte Kegs , Flotit und Kleinkram.
Bei diesen Produkten sind sie günstig und oft konkurrenzlos, doch ist mir die Sackware und der Hopfen dort viel zu teuer.
Ciao baeckus
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#75

Beitrag von Kobi »

Zoigl Jehovas hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 11:38
Kobi hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 17:06
HubertBräu hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 16:14 Es gibt ja zum Glück einige gute Alternativen, wo man auch bestellen kann.
Na, ja, es gibt zwar Alternativen, aber leider keine, mir bekannten, die auch Rohstoffe aus Bio-Landbau anbieten. Das vermisse ich sehr, seit Hopfen und mehr übernommen worden ist. Bis auf wenige Spezialzutaten konnte ich früher meine Biere komplett als Bio-Biere brauen, die letzten vier leider nicht mehr. OK, ich lebe zwar noch, aber vielleicht kommt Brouwland ja auf die Idee, diese Lücke zu schließen...?!? Mein Wunsch für 2026.
Viele Grüße
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Bei Brauen.de gibt es Bio-Hopfen in kleineren Mengen und Bio-Malz, leider nur als Sackware. Wundert mich eh, warum Brauen.de so wenig präsent ist. Ich bestelle da viel und bin voll zufrieden.

Grüße
Martin
Ja, da habe ich auch die letzten Male bestellt und war sehr zufrieden, schnell und gut. Sackware kommt für mich aber nicht mehr in Betracht, da ich dafür doch zu selten braue und dann die Stile gerne variiere. Je ein großer Sack PiMa, PAMa, WiMa, MüMa und WeiMa sind mir dann doch zu viel und stünden ewig bei mir herum.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#76

Beitrag von §11 »

Nach nun 13 Jahren USA muss ich sagen das diese Geheimniskrämerei ein Deutsches (Deutschsprachiges) Ding ist. Ich konnte auch noch nicht ergründen was der Nutzen daraus ist.

Irgendwie mag man in Deutschland dieses "Stillschweigen behalten". Hier in den USA, kann man in den meisten Fällen sogar offen über das Gehalt reden und was man, z.B., für sein Haus bezahlt hat.

Cheers

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Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#77

Beitrag von olle »

Zoigl Jehovas hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 11:38 Bei Brauen.de gibt es Bio-Hopfen in kleineren Mengen und Bio-Malz, leider nur als Sackware. Wundert mich eh, warum Brauen.de so wenig präsent ist. Ich bestelle da viel und bin voll zufrieden.
Ich bestelle da ausschließlich.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#78

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Ich konnte auch noch nicht ergründen was der Nutzen daraus ist.
Keiner sagt was, verbunden mit einer großen Neugier und Neid. Ich habe mal in Neuseeland gearbeitet, da stand das Gehalt gleich mit in der Stellenanzeige.
Beim Braumarkt wird ja nicht geschwiegen. Im Gegenteil, es wurde viel kommuniziert. Aber nicht das, auf das es ankommt. Und nicht einheitlich auf den unterschiedlichen Kanälen.
Aber da scheint sich auch die Mentalität zu ändern. Ich habe das in meinem beruflichen Umfeld auch immer wieder, das extremer Wert auf den Social Media Content gelegt wird, die echte Welt aber nicht so sehr im Fokus der Marketingstrategen steht. Mit, mit etwas über 50, ist das dann oft zu viel Oberflächlichkeit. Was nützt es mir, ein Fahrrad (meine Branche) auf Instagram in den Himmel zu loben, wenn es denn gar nicht geliefert werden kann. Das sind aber Probleme, die der Marketingspezialist auf seiner Wolke gar nicht mitbekommt.
Und so ist es auch hier. Anstatt die teilweise etwas verärgerte Kundschaft mit Hintergrundinformationen zu versorgen und die Wogen zu glätten, kommuniziert der eine „dass alles noch besser wird“ und der andere, dass er den einen übernommen hat. Es wäre gut, vorher mal miteinander zu sprechen. Aber das ist wahrscheinlich zu profan.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#79

Beitrag von rakader »

§11 hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 15:24 Nach nun 13 Jahren USA muss ich sagen das diese Geheimniskrämerei ein Deutsches (Deutschsprachiges) Ding ist. Ich konnte auch noch nicht ergründen was der Nutzen daraus ist.

Irgendwie mag man in Deutschland dieses "Stillschweigen behalten". Hier in den USA, kann man in den meisten Fällen sogar offen über das Gehalt reden und was man, z.B., für sein Haus bezahlt hat.

Cheers

Jan
Ich denke nicht, dass das ein rein deutsches Problem ist, ich kenne das auch aus England, Rumänien und Italien. Es scheint mir eher eine kulturelle Eigenart der alten Welt zu sein oder umgekehrt ein Phänomen des (ehemaligen) Einwandererstaates USA und seiner Siedler. Im Augenwinkel habe ich mitbekommen, dass es dazu einiges an Literatur gibt.

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#80

Beitrag von rauchbier »

Da hat jeder Wirtschaft und Arbeitsmarkt auch seine eigenen Gesetze. Wenn man liest, dass die Mitarbeiter von Rogue im November ohne weitere Erklärung per Textnachricht bzw. morgens per Aushang an der geschlossenen Tür über die Schließung der Brauerei und vom Jobverlust erfahren haben, läuft da vielerorts in der Kommunikation etwas falsch. Hoffentlich bleibt das den Mitarbeitern in diesem Fall erspart. Leider scheint ja aber zumindest das Ladengeschäft betroffen zu sein.

Ich fürchte bei solchen Zusammenschlüssen immer um die Vielfalt und Auswahl an Zutaten etc.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#81

Beitrag von rakader »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 18:13
Ich konnte auch noch nicht ergründen was der Nutzen daraus ist.
Keiner sagt was, verbunden mit einer großen Neugier und Neid. Ich habe mal in Neuseeland gearbeitet, da stand das Gehalt gleich mit in der Stellenanzeige.
Beim Braumarkt wird ja nicht geschwiegen. Im Gegenteil, es wurde viel kommuniziert. Aber nicht das, auf das es ankommt. Und nicht einheitlich auf den unterschiedlichen Kanälen.
Aber da scheint sich auch die Mentalität zu ändern. Ich habe das in meinem beruflichen Umfeld auch immer wieder, das extremer Wert auf den Social Media Content gelegt wird, die echte Welt aber nicht so sehr im Fokus der Marketingstrategen steht. Mit, mit etwas über 50, ist das dann oft zu viel Oberflächlichkeit. Was nützt es mir, ein Fahrrad (meine Branche) auf Instagram in den Himmel zu loben, wenn es denn gar nicht geliefert werden kann. Das sind aber Probleme, die der Marketingspezialist auf seiner Wolke gar nicht mitbekommt.
Und so ist es auch hier. Anstatt die teilweise etwas verärgerte Kundschaft mit Hintergrundinformationen zu versorgen und die Wogen zu glätten, kommuniziert der eine „dass alles noch besser wird“ und der andere, dass er den einen übernommen hat. Es wäre gut, vorher mal miteinander zu sprechen. Aber das ist wahrscheinlich zu profan.
Habe auch in Neuseeland gearbeitet und kann das bestätigen. Du musst aber gar nicht so weit fahren, auch in Österreich ist das üblich. Die Offenlegung der Gehälter ist ein modernes Phänomen, das ist echtem Mentalitätswandel geschuldet. Dahinter steht weniger eine Kommunikationskultur als gesellschaftlicher Druck und Einsicht: Es ist eine Maßnahme gegen den Gender-Pay-Gap. Die vormalige Premierministerin Neuseelands, Jacinda Ardern, war da weltweites Aushängeschild für mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Natürlich wird bei Braumarkt geschwiegen - und wie. Man nennt das auch lautes Schweigen. Was war dann aber die Nichterreichbarkeit und das nichtexistente Antwortverhalten all die Monate, bei dem es einem Glücksspiel glich, wenn doch mal eine Ware ankam? Das hat das Kind in den Brunnen fallen lassen. Das war klassisches Abtauchen und Nichtkommunikation gleich ein Offenbarungseid der Geschäftsführung.
Und seien wir ehrlich, es ist nicht zu erkennen, dass nach der Mail "Alles wird besser, größer, Pfanni Püree" der Wille für mehr Kommunikationskompetenz besteht, daran etwas zu ändern.
Weiß eigentlich jemand mehr über diesen Brian Schlede?

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#82

Beitrag von Sauppi »

rauchbier hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 21:35 Hoffentlich bleibt das den Mitarbeitern in diesem Fall erspart. Leider scheint ja aber zumindest das Ladengeschäft betroffen zu sein.
Der Laden ist schon seit dem Sommer geschlossen. Und die übrigen Mitarbeiter (viele waren es zum Schluss nicht mehr, wie man in den Videos sieht) wissen das ja auch schon seit Monaten. Oder denkst du, Brouwland hat präzise zum Jahreswechsel beschlossen, den ganzen Bums zu übernehmen? ;-)
rakader hat geschrieben: Dienstag 13. Januar 2026, 22:01
Weiß eigentlich jemand mehr über diesen Brian Schlede?
Brian kommt aus Hamburg, hat Physik studiert, hatte zwischendurch eine Firma, die nicht überragend lief, landete dann als Berater u.a. bei einer Mälzerei, lernte dort das Brauen kennen und gründete dann in Hamburg seinen Rohstoffhandel Brewcraft. Dann kam der damals noch ausschließlich niederländische Braumarkt um die Ecke und wollte mit Brian den deutschen Markt erobern.
Der niederländische Braumarkt ging pleite, also kam die BayWa in's Spiel, machte einen Asset-Deal und gründete den Braumarkt in Deutschland neu. Als "Aufpasser" wurde der frühere Risk Manager M'Jay von Grainli als Geschäftsführer installiert, weil Brian zwar immer mit viel Begeisterung an Projekte rangeht, aber ein wenig naiv im Umgang mit konkreten Zahlen zu sein scheint.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#83

Beitrag von maecki-maecki »

Ich vermute, dass die unterirdische Kommunikation vor allem auch daran lag, dass die handelnden Personen selber in großer Unsicherheit agieren mussten. Wenn der Groß-Mutter Konzern beschliesst, sich von Sparten zu trennen ist da vermutlich erstmal nicht klar, was das bedeutet - nur, dass vermutlich Mittel gekürzt wurden und Aufruhr durch ‚Due Diligence‘ und andere Gespräche ausgelöst wurde. Und wenn das ganze in ein existierendes Post-Merger Chaos mit hum fällt, wo Sortimentsbereinigung, Standort-Umzug, Lagerverschmelzung etc ansteht, dann multipliziert sich das.

Soll keine Entschuldigung sein, der Kunde verdient immer saubere Kommunikation, aber ein Erklärungsversuch.

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#84

Beitrag von rakader »

Sauppi hat geschrieben: Mittwoch 14. Januar 2026, 04:00 Brian kommt aus Hamburg, hat Physik studiert, hatte zwischendurch eine Firma, die nicht überragend lief, landete dann als Berater u.a. bei einer Mälzerei, lernte dort das Brauen kennen und gründete dann in Hamburg seinen Rohstoffhandel Brewcraft. Dann kam der damals noch ausschließlich niederländische Braumarkt um die Ecke und wollte mit Brian den deutschen Markt erobern.
Der niederländische Braumarkt ging pleite, also kam die BayWa in's Spiel, machte einen Asset-Deal und gründete den Braumarkt in Deutschland neu. Als "Aufpasser" wurde der frühere Risk Manager M'Jay von Grainli als Geschäftsführer installiert, weil Brian zwar immer mit viel Begeisterung an Projekte rangeht, aber ein wenig naiv im Umgang mit konkreten Zahlen zu sein scheint.
Danke für die ausführliche Erläuterung und Einordnung. Der Risk Manager war wohl zu wenig, es fehlte ein Chief Communications Officer (CCO). :Bigsmile

Edit: Joke
Zuletzt geändert von rakader am Mittwoch 14. Januar 2026, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#85

Beitrag von Matthias H »

Nein, es fehlt an ehrbaren Geschäftsleuten.
Viele Grüße
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#86

Beitrag von hiasl »

rakader hat geschrieben: Mittwoch 14. Januar 2026, 10:28 Danke für die ausführliche Erläuterung und Einordnung. Der Risk Manager war wohl zu wenig, es fehlte ein Chief Communications Officer (CCO).
Da kommt mir irgendwie gerade das in den Sinn...
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Gruß
Matthias
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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#87

Beitrag von Räuber Hopfenstopf »

Die Mentalität, gerade in der „Gründerszene“ ist schon anders als wir es gewohnt sind. Da werden Unternehmen mit fremdem Geld gegründet, man hat ein paar Jahre ein schönes Gehalt als Geschäftsführer und wenn es gut läuft, wird der Laden mit Gewinn verhökert. Wenn es schlecht läuft, ist das Geld anderer Leute weg und man gründet die nächste Firma.
Ich bin die 6. Generation in meiner Firma, beschäftige überschaubare 5-6 Leute und wir stehen seit reichlich 170 Jahren auf eigenen Beinen. Völlig unspektakulär, aber grundsolide. Wenn ich dann auf irgendwelchen Feiern mit Bekannten zu tun habe, die ein hippes Start-Up in Berlin haben, fühle ich mich immer wie auf einem anderen Stern.
„Unser Ziel ist es, nicht nur Rohstoffe zu liefern, sondern Märkte und Akteure miteinander zu vernetzen. Dieser ganzheitliche Ansatz treibt unser Wachstum voran.“
https://www.frischeingeschenkt.de/news/ ... -braumarkt
Das stand mal in einem kurzen Artikel zur Übernahme und zeigt in meinen Augen, wie sehr der Managersprech an der Realität vorbei geht. Da werden Brauzutaten und mittelpreisiges Equipment verkauft. Das kann ich überall kriegen. Viele kaufen beim günstigsten Anbieter. Der eine oder andere ist bereit, für guten Service etwas mehr zu bezahlen und ist „Stammkunde“. Zumindest im B2C Bereich wird nichts „vernetzt“ und wir brauchen auch keine Visionen. Ich bestelle einen Sack Malz und möchte den gern pünktlich zum Brautag haben. Und nach Möglichkeit viel aus einer Quelle beziehen, um unnötige Portokosten zu vermeiden. So einfach ist das.
Zuletzt geändert von Räuber Hopfenstopf am Mittwoch 14. Januar 2026, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Björn

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Re: Hopfen und Mehr bzw Braumarkt

#88

Beitrag von rakader »

Räuber Hopfenstopf hat geschrieben: Mittwoch 14. Januar 2026, 13:09 Die Mentalität, gerade in der „Gründerszene“ ist schon anders als wir es gewohnt sind. Da werden Unternehmen mit fremdem Geld gegründet, man hat ein paar Jahre ein schönes Gehalt als Geschäftsführer und wenn es gut läuft, wird der Laden mit Gewinn verhökert. Wenn es schlecht läuft, ist das Geld anderer Leute weg und man gründet die nächste Firma.
Ich bin die 6. Generation in meiner Firma, beschäftige überschaubare 5-6 Leute und wir stehen seit reichlich 170 Jahren auf eigenen Beinen. Völlig unspektakulär, aber grundsolide. Wenn ich dann auf irgendwelchen Feiern mit Bekannten zu tun habe, die ein hippes Start-Up in Berlin haben, fühle ich mich immer wie auf einem anderen Stern.
„Unser Ziel ist es, nicht nur Rohstoffe zu liefern, sondern Märkte und Akteure miteinander zu vernetzen. Dieser ganzheitliche Ansatz treibt unser Wachstum voran.“
https://www.frischeingeschenkt.de/news/ ... -braumarkt
Das stand mal in einem kurzen Artikel zur Übernahme und zeigt in meinen Augen, wie sehr der Managersprech an der Realität vorbei geht. Da werden Brauzutaten und mittelpreisiges Equipment verkauft. Das kann ich überall kriegen. Viele kaufen beim günstigsten Anbieter. Der eine oder andere ist bereit, für guten Service etwas mehr zu bezahlen und ist „Stammkunde“. Zumindest im B2C Bereich wird nichts „vernetzt“ und wir brauchen auch keine Visionen. Ich bestelle einen Sack Malz und möchte den gern pünktlich zum Brautag haben. Und nach Möglichkeit viel aus einer Quelle beziehen, um unnötige Portokosten zu vermeiden. So einfach ist das.
:goodpost:

Sehr sympathisch !!
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